Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 61/ 84/2005

Kon-Adenauer-Pl. Kooperatives Workshopverf.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Konrad-Adenauer-Platz · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 1Dokument 3. Juni 2005veröffentlicht

Zur amtlichen Vorlage

Für dieses Dokument liegt noch keine belastbare redaktionelle Zusammenfassung vor. Beratungsweg, Eckdaten und Originaldokumente werden deshalb unverändert aus dem Ratsinformationssystem angezeigt.

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Vorlage als Text anzeigen
Seite 1 von 5 Beschlussvorlage Betrifft: Konrad-Adenauer-Platz Kooperatives Workshopverfahren Beschlussdarstellung: ' BV 1 Die Bezirksvertretung nimmt Kenntnis von dem Inhalt der Vorlage. ' APS Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung beschließt die Durchführung eines kooperativen Workshopverfahrens für den Konrad- Adenauer-Platz entsprechend den nachfolgenden Ausführungen. Sachdarstellung: 1. Rückblick In der APS-Sitzung am 17.11.2004 wurde die Verwaltung beauftragt, einen begrenzt offenen Wettbewerb mit Realisierungsteil (Platzfläche) und Ideenteil (ehemalige Auto- Reisezug-Anlage) durchzuführen. 5 interdisziplinäre Planungsteams aus den Disziplinen Stadtplanung, Architektur und Freiraumplanung wurden gesetzt (Beschluss 21.12.2005 ) und 15 weitere Teams zugelost. Die Hinzuziehung eines Verkehrsplaners wurde empfohlen. Die Wettbewerbsaufgabe wurde in einem ausführlichen Auslobungstext (Beschluss 19.01.2005) zusammengefasst. 20 Arbeiten wurden abgegeben. Das Preisgericht hat in seiner Sitzung am 21.04.2005 einstimmig entschieden, keine Preise zu vergeben. Maßgeblich für diese Entscheidung war die Tatsache, dass keiner der Entwürfe die gestalterischen und die funktionalen Anforderungen in angemessener Weise zusammenführen konnte. Auch die Möglichkeit, mit einem Teil der Entwürfe in eine Überarbeitungsphase zu gehen, hat das Preisgericht nach intensiver Diskussion verworfen, da in allen Fällen zu erwarten war, dass in einer Überarbeitung die jeweilige Grundidee des Entwurfs nicht mehr zu halten sein würde. Die weitere Teilnahme am Landeswettbewerb "Stadt macht Platz - NRW macht Plätze" wird aus Sicht des Preisgerichtes durch den Ausgang des Wettbewerbs in Frage gestellt. Die Preisgelder von 28.000 € wurden entsprechend den Bedingungen der RAW an die 10 Verfasser des zweiten Rundgangs zu gleic hen Teilen ausgeschüttet. Damit ist das Wettbewerbsverfahren formal abgeschlossen und der Auslober in der weiteren Verfolgung der Planungsaufgabe in seiner Entscheidung frei. 2. Kooperatives Workshopverfahren Unabhängig vom unbefriedigenden Ausgang des Wettbewerbsverfahrens besteht weiterhin aus Sicht der Stadt das Erfordernis und der Wille zur Neugestaltung dieses wichtigen Platzes. Inhaltlich anknüpfend an die nach wie vor zutreffende Aufgabenstellung soll daher unter Auswertung der aus dem Wettbewerbsverfahren gew onnenen Erkenntnisse ein kooperatives Workshopverfahren für den Konrad-Adenauer-Platz durchgeführt werden. RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 5 Dabei sollen die im Preisgericht positiv herausgestellten Ansätze der räumlichen Gestaltung des Platzes aufgegriffen und in neuen Entwürfen durch drei Planungsteams weiter untersucht und ausgearbeitet werden. Die durch das Preisgericht festgestellten funktionalen und verkehrlichen Mängel werden durch den kooperativen Prozess in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachleuten vermieden. Weiterhin ist nunmehr ein Verkehrsplaner je Team verpflichtend erforderlich. Eine Analyse der Wettbewerbsergebnisse hat gezeigt, dass das unbefriedigende Ergebnis nicht darauf zurückzuführen ist, dass wesentliche Rahmenbedingungen in der ausgelobten Aufgabenstellung gefehlt hätten. Vielmehr lagen die Schwierigkeiten in der Komplexität der Verbindung einer überzeugenden städtebaulich-räumlichen Gestaltung des Platzes mit der Erfüllung der bestehenden verkehrlichen Anforderungen. Deshalb behalten die Rahmenbedingungen und formulierten verkehrlichen Anforderungen aus der Auslobung des Wettbewerbsverfahrens ihre Gültigkeit. Für die weitere Bearbeitung werden die verkehrlichen Rahmenbedingungen und die festgestellten typischen Fehlerquellen aus den Entwürfen des Wettbewerbs ergänzend geschärft herausgearbeitet und plakativ dargestellt, um den Entwurf-Teams ein verbessertes H andwerkszeug für die Entwurfserarbeitung zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen des Ideenteils des Wettbewerbsverfahrens wurden Anregungen für einen Umgang mit dem BLB/Vivico-Areal aufgezeigt. Als vorrangiges Ziel des vertiefenden Workshops soll jedoch ausschließlich die Platzfläche betrachtet werden. Der frühere Ideenteil wird daher im Rahmen des kooperativen Workshopverfahrens ausgeklammert. Durch die Definition einer Schnittstelle wird der Anschluss einer Neubebauung an die neu zu gestaltende Platzfläche erbracht. Seite 3 von 5 Teams Zur Teilnahme an dem kooperativen Workshopverfahren sind 3 neue Teams aufgefordert, die sich bereits für das Wettbewerbsverfahren beworben hatten, nicht ins Verfahren gelost wurden und sich durch ihre beigelegten Referenzen bezüglich bedeutender Freiräume oder Plätze für die Aufgabe qualifizieren: 1. Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin / David Chipperfield, Berlin 2. W + P Landschaftsarchitekten Berlin, Knoche Architekten, Stuttgart 3. Atelier Dreiseitl, Überlingen / Schilling Architekten, Köln Die Hinzuziehung eines Verkehrsplaners ist nunmehr zwingend erforderlich. Die Zusammenarbeit mit weiteren Fachplanern oder Künstlern ist den zur Teilnahme aufgeforderten Teams freigestellt. Diese sind namentlich zum Verfahrensbeginn zu nennen. Verfahrensablauf, Beteiligung der Öffentlichkeit (s. auch Anlage 1) In einem Startermin mit allen Teams, der Empfehlungskommission sowie Fachleuten aus den berührten Ämtern der Stadtverwaltung wird die Aufgabenstellung gemeinschaftlich intensiv erörtert. In Zwischenpräsentationen stellen die Teams ihre Entwurfsideen vor und diskutieren diese mit den anwesenden Fachleuten und Mitgliedern der Empfehlungskommission. Die Zwischenpräsentationen erfolgen ohne Beteiligung der Öffentlichkeit, da hier insbesondere die Lösung technischer und funktionaler Detailfragen im Vordergrund steht. Die seitens der Landeshauptstadt Düsseldorf gepflegte intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Planung ist durch verschiedene Veranstaltungen im Rahmen des vorangegangenen Wettbewerbsverfahrens in einer ersten Stufe erfolgt. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung liegen den Teilnehmern und der Empfehlungskommission vor. Nach Abgabe der Entwürfe werden diese auf Einhaltung der formulierten inhaltlichen Vorgaben geprüft. Anschließend erfolgt eine öffentliche Schlusspräsentation der Entwürfe durch die Teams. Die Empfehlungskommission beurteilt in nichtöffentlicher Sitzung die Beiträge und schlägt einen Beitrag zur Umsetzung vor. Empfehlungskommission Am Ende des kooperativen Workshopverfahrens soll eine Kommission eine der zu entwickelnden Entwurfsarbeiten zur Realisierung empfehlen. Die Empfehlungskommision setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Vertreter und Vertreterinen der Landeshauptstadt Düsseldorf: - Oberbürgermeister Joachim Erwin (Stellvertreter: N.N.) - Dr. Gregor Bonin (Stellverteter: N.N.) - Richard Erben, Leiter Amt 61 (Stellvertreter: Dirk Baackmann) - Andrea Blome, Leiterin Amt 66 (Stellvertreter: Michael Klöckner) - CDU-Fraktion im Stadtrat: N.N., Stellvertreter: N.N. - SPD-Fraktion im Stadtrat: N.N., Stellvertreter: N.N. - Bündnis 90/Grüne-Fraktion im Stadtrat: N.N., Stellvertreter: N.N. - FDP-Fraktion im Stadtrat: N.N., Stellvertreter: N.N. Externe Fachleute - Prof. Petzinka (Stellvertreter: Prof. Ringel, RKW), Architekt - Dr. Kipar (Stellvertreter: N.N.), Landschaftsarchitekt Seite 4 von 5 Vertreter der DB Station & Service AG (Grundstückseigentümerin): - Bernhard Hansen, Vorstand Betrieb/Entwicklung (Stellvertreter: Jörg Seelmeyer, Bahnhofsmanager) Betreuung des Verfahrens Da das kooperative Workshopverfahren als Fortführung des durchgeführten begrenzt offenen Wettbewerbes anzusehen ist, wird für die Betreuung ebenfalls die Niemann + Steege GmbH beauftragt. Die Niemann + Steege GmbH unterstützt die Verwaltung bei der Koordination des gesamten Verfahrens. Vorbereitende Leistungen wurden im vorherigen Verfahren bereits erbracht. Dadurch ist gewährleistet, dass eine zeitnahe Umsetzung des Verfahrens erfolgen kann. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung 15.06.2005 -/- 2 Bezirksvertretung 1 -/- 1 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: Nr. Ort Anlage 1 beigefügt Alternative: Keine Amt: Stadtplanungsamt Dezernentin / Dezernent: Oberbürgermeister Erwin RSD AllVorlg.WPT Seite 5 von 5 Anlage 1 Verfahrensablauf des kooperativen Workshopverfahrens Termin Zeitpunkt Beteiligte Beschluss APS 15.06.2005 APS, Verwaltung Versand Unterlagen an Teamsab 16.06.2005 Verwaltung Kenntnisnahme BV 1 24.06.2005 BV 1, Verwaltung Starttermin 01.07.2005 Teams, Empfehlungskommission, 1. Zwischenpräsentation 01.08.2005 Teams, Empfehlungskommission, 2. Zwischenpräsentation 23.08.2005 Teams, Empfehlungskommission, Abgabe der Arbeiten 07.09.2005 Teams Inhaltliche Prüfung bis 21.09.2005 Verwaltung, Niemann + Steege Abschlussveranstaltung mit öffentlicher Schlusspräsentation 26.09.2005 Öffentlichkeit, Teams, Empfehlungskommission, Sitzung der Empfehlungskommission 07.10.2005 Empfehlungskommission,

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 61/ 84/2005