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Title: S:\RSD\Test_Konvertierung\Prod Archiv\Vorlagen\2004\52_ 21_2004_18702.wpd
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00070938.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 13:11:27 GMT
Number of Pages: 8
Markdown Content:
> Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR)
> NEXTRECORD
Für die Übersendung an die Ausschüsse bzw. Bezirksvertretungen bitte die Vordrucke Lg 133, Lg 134 oder Lg 137 verwenden. Vorlage
52/ 21/2004
> Bauherrenamt Dezernentin/Dezernent Auskunft erteilt Telefon-Nbst.
Sportamt Herr Kruse Herr Skalnik 95201
Technisches Amt Dezernentin/Dezernent Auskunft erteilt Telefon-Nbst.
Amt für Verkehrsmanagement Herr Leonhardt Frau Sander 94657
# Bauherrenvorlage zur Herbeiführung eines Bau- und Finanzierungsbeschlusses für Baumaßnahmen gemäß Ziffer 1.1 der Dienstanweisung für die Planung und Durchführung von Hochbauten
Hochbauvorhaben X Tiefbauvorhaben 1 Diese Vorlage ist für folgende Gremien bestimmt:
X Bezirksvertretung X Bauauschuss X Fachausschuss X Haupt- und Finanzausschuss X Rat
Projektbezeichnung
Modernisierung Aschespielfeld - Umwandlung in Kunstrasen - Sportanlage Neusser Weg (Lohausener Sportverein 1920 e.V.)
Haushaltsstelle(n) Gesamtkosten
5550 0000 755494000 UK 05000 Wiederherstellung und Verbesserung von Sportanlagen - Baukosten 676.000,00 EUR
Nettofolgekosten
(jährliche Mehrbelastung für den Haushalt – siehe Ziffer 5.7) Gesamtsumme Folgekosten jährlich 54.080,00 EUR
Bisheriger Beschluss Grundsatzbeschluss vom Grundsatzbeschluss vom
X Fachausschuss 04.03.2004 X Rat 25.03.2004
Bisherige Kostenermittlung vom in Höhe von Kostenschätzung X Kostenberechnung Kostenanschlag 04.02.2004 676.000,00 EUR
Unterlagen nach § 10 GemHVO BIC-Empfehlung IPK-Empfehlung
X RPA geprüft am 07.04.2004 X vom 18.03.2004 vom
2 Beschlussdarstellung
X Der Bauausschuss nimmt Kenntnis von den Plänen (Maßstab 1 : 250 ) und Kostengliederung siehe Nr. 4.4 der Kostenschätzung vom der Kostenberechnung vom dem Kostenanschlag vom in Höhe von
04.02.2004 676.000,00 EUR und stimmt zu. Das Ergebnis der Beratung im Bauausschuss wird in der Sitzung mündlich vorgetragen.
Der Rat beschließt die Modernisierung des Aschespielfeldes - Umwandlung in ein granulatverfülltes Kunstrasenspielfeld - auf der Sportanlage Neusser Weg und ermächtigt den Kämmerer, hierfür - neben den Ansatzmitteln von 650.000 EUR - 26.000 EUR überplanmäßig bereitzustellen.
3 Sachdarstellung 1. Lage
Die Sportanlage befindet sich im Stadtteil Lohausen. Die Zufahrt erfolgt über den Neusser Weg, der nördlich der Anlage verläuft. Im Osten schließt sich eine Tennisanlage an, deren im Norden gelegene Parkplätze auch von der Sportanlage genutzt werden. Im Westen schließt sich eine landwirtschaftlich genutzte Fläche an. Im Süden befindet sich der Lantz´ sche Park und die Bundesautobahn A 44. Die Sportanlage befindet sich in der Einflugschneise des Düsseldorfer Flughafens und liegt in der Wasserschutzzone III a.
2. Beschreibung der Umbaumaßnahmen
Zur Verbesserung der Wettkampf- und Trainingsmöglichkeiten ist eine umfangreiche Modernisierung der bestehenden Sportanlage vorgesehen. Diese besteht aus drei Hauptvorhaben: 1. Umbau des Tennenplatzes (Aschespielfeld) Ost zu einem Kunststoffrasenspielfeld. 2. Integration der nördlichen Rasenspielfläche durch den Neubau eines Fußball-Kleinspielfeldes mit Naturrasenbelag sowie Anlage einer Beachvolleyballfläche und einer Boulespielgelegenheit. 3. Neubau der Wegeflächen und eines Lagerplatzes mit zwei Garagen zur besseren Pflege der Sportanlage.
2.1 Umbau des Tennenplatzes zu einem Kunststoffrasenspielfeld
Der östliche Tennenplatz verfügt über eine Beregnungsanlage, die beim Umbau in ein Kunstrasenspielfeld nicht benötigt wird. Im Rahmen der Umbaumaßnahme wird sie demontiert und auf dem neu entstehenden Fußballrasen-Kleinspielfeld eingebaut. Die an der nördlichen Stirnseite des westlichen Tennenplatzes vorhandene Gehölzreihe wird für die Integration der Rasenfläche mit Beachvolleyball- und Boulemöglichkeiten sowie für den Neubau eines Lagerplatzes entfernt. Der vorhandene Tennenbelag wird abgetragen und entsorgt. Anschließend folgt der Einbau eines neuen Dränsystems. Auf den vorhandenen Unterbau wird dann eine Schotter-Tragschicht für den Kunststoffrasenbelag aufgetragen. Anschließend wird eine elastische Tragschicht aufgebracht und der Kunststoffrasenbelag verlegt. Dieser wird mit feinkörnigem Sand zum Beschweren, dann mit Gummigranulat zum Erreichen bestmöglicher Spieleigenschaften verfüllt. Die Herstellung erfolgt gemäß DIN 18035-3 und DIN 18035-7, der Platz erhält ein Satteldachgefälle mit einer Neigung von 1 %. Eingefasst wird das Spielfeld mit einer umlaufenden Barriere. Hinter den Toren werden jeweils 40 m Ballfangzaun in einer Höhe von 6 m errichtet. In der nordwestlichen Ecke ist eine Pflegezufahrt vorgesehen. Fußläufig ist der Platz über weitere Schlupftore erreichbar.
2.2 Integration Bolzplatz, Herstellung Kleinspielfeld und Freizeitanlagen
Der im Bereich der Sportanlage vorhandene Bolzplatz befindet sich außerhalb der Einzäunung der Anlage, wird jedoch von den Sportlern des SV Lohausen mit genutzt. Es ist daher beabsichtigt, den trennenden Zaun zu den Großspielfeldern abzubrechen und die Flächen zusammenzulegen. Das Gesamtareal wird an der nördlichen Grundstücksgrenze auf dem bereits vorhandenen Sichtschutzwall mit einem neuen Zaun versehen. Der Wall wird neu modelliert. So kann einerseits die zur Verfügung stehende Fläche besser ausgenutzt werden, andererseits entstehen im Bereich der geplanten Boulebahn und des Beachvolleyballfeldes mit Rasen bewachsene Erdaufschüttungen, die als tribünenartige Sitzgelegenheiten genutzt werden können. Auf der neu hinzugewonnenen Fläche soll ein Kleinspielfeld mit den Netto-Abmessungen 30 x 50 m entstehen. Es erhält eine Nord-Süd-Ausrichtung und liegt damit parallel zur Zufahrt der Sportanlage. Der Platz wird mit einem Naturrasenbelag mit Satteldachgefälle (1 %) gebaut und erhält einen normgerechten Aufbau einschließlich Dränsystem (DIN 18035-4 bzw. 18035-3). Um eine dauerhafte Qualität des Sportrasens zu gewährleisten, ist der Einbau der Beregnungsanlage vorgesehen, die von dem ehemaligen Tennenplatz demontiert wird. An den Stirnseiten wird ein 6 m hoher Ballfangzaun errichtet. Durch die Drehung des Kleinspielfeldes werden im Bereich des vorhandenen Bolzplatzes weitere, bislang kaum nutzbare Flächen frei. Zur Erhöhung der Angebotsvielfalt und somit zur Verbesserung der Attraktivität der Sportanlage Neusser Weg wird dort ein Beachvolleyballfeld und eine Bouleanlage angelegt. Das Beachvolleyballfeld erhält die Abmessungen 16 x 26 m und wird mit einer Dränage versehen. Gespielt wird dann auf einer 40 cm starken Schicht aus feinkörnigem Sand. Die Sandfläche kann auch für Beach-Soccer, Fußballtennis oder verschiedene andere Sportarten genutzt werden. Die Boulebahn wird in der regelgerechten Größe von 27,5 x 4 m gebaut. Aufbau und Oberfläche werden wie bei einem üblichen Tennenspielfeld hergestellt.
2.3 Neubau Lagerplatz
Derzeit befindet sich ein Metallcontainer mit Pflegegerät nördlich der beiden Großspielfelder. Durch die Erweiterung um den Bereich des Bolzplatzes und Neuordnung der Anlage wird der Bau eines separaten Lagerplatzes erforderlich. Dieser wird westlich des neuen Beachvolleyballfeldes eingerichtet. Ein ca. 140 qm Platz kann als Lagerfläche genutzt werden. Zur Unterbringung von Pflegegeräten u.ä. werden zwei Fertiggaragen aufgestellt, durch die der benötigte Raum zur Verfügung steht. Erreicht wird der Lagerplatz über die vorhandene Zufahrt vom Neusser Weg.
2.4 Überarbeitung der Wegeflächen
Das vorhandene Umkleidegebäude verfügt über keine direkte befestigte Verbindung zu den Großspielfeldern. Die Sportler und Betreuer kreuzen die Rasenfläche, die durch starke Beanspruchung unansehnlich geworden ist. Es ist daher vorgesehen, einen befestigten Weg zwischen dem Großspielfeld, dem Kiosk und den Umkleideräumen herzustellen und mit einem Pflasterbelag auszustatten, um so eine ansprechende und saubere Lösung der Erschließung zu erreichen. Durch die mit dem Neubau des Kunststoffrasenspielfeldes verbundenen Arbeiten wird der Umgangsweg mit Betonstein neu gepflastert.
3. Entwässerung der Sportanlagen
Zur Ableitung des versickernden Oberflächenwassers werden Dränleitungen aus PVC-Endlosrohren unterhalb des Kunstrasenplatzes, des Kleinspielfeldes und des Beachvolleyballplatzes verlegt. Diese münden in Kontroll- und Absetzschächte, welche wiederum in eine südlich der Großspielfelder in der Grünanlage anzulegende Versickerungsmulde entwässern. An der Spieloberfläche des Kunstrasenplatzes abfließendes Regenwasser wird an der Östlichen und westlichen Längsseite über die bestehenden Muldenrinnen des ehemaligen Tennenplatzes aufgenommen und ebenfalls der Entwässerungsmulde zugeführt. Die Versickerungsmulde ist ein 50 x 7,5 m großes und 1 m tiefes Erdbecken. Das Wasser wird zunächst durch eine 20 cm starke belebte Bodenschicht geführt. Der anstehende Boden ist stark schluffhaltig, so dass keine ausreichende Versickerungsleistung zu erwarten ist. Stellenweise wird daher diese ca. 2 m starke Lehmschicht aufgebrochen und über eine Kiespackung eine Verbindung zu den tiefer gelegenen, versickerungsfähigen Schichten hergestellt.
4. Kostensteigerung
Seit Februar 2004 lässt die FIFA auch Kunstrasenbeläge zu. Daher wurde die geplante Spielfeldgröße auf 68 x 105 m vergrößert. Damit ist - mit Hinblick auf die WM 2006 - ein FIFA-gerechtes Training auf der Anlage möglich. Durch diese Vergrößerung ergeben sich Mehrkosten in Höhe von 26.000 EUR (4 %) gegenüber der Kostenschätzung (650.000 EUR) des Grundsatzbeschlusses. Die Gesamtkosten betragen somit 676.000 EUR.
5. Finanzierung
Für die Maßnahme stehen Ansatzmittel in Höhe von 650.000 EUR bei der Haushaltstelle 2M00007554 55550 94000 UK05000 - Wiederherstellung und Verbesserung von Sportanlagen - Baukosten - zur Verfügung. Der darüber hinausgehende Finanzierungsbedarf von 26.000 EUR kann durch Ausgabeeinsparungen bei der Haushaltsstelle 2M00008293 5550 94037 UK07407 -Trainingsbeleuchtungsanlagen - gedeckt werden. da die Errichtung der Trainingsbeleuchtungsanlage auf der Sportanlage An der Leimkuhle kostengünstige wird, als geplant.
4 Technische Einzelangaben
Tz Erläuterungen der Abkürzungen:
> FBG = Fläche des Baugrundstücks BF = Bebaute Fläche HNF = Hauptnutzfläche NF = Nutzfläche FF = Funktionsfläche VF = Verkehrsfläche NGF = Nettogrundrissfläche KF = Konstruktionsfläche BGF = Bruttogrundrissfläche BRI = Bruttorauminhalt
41 Planung Bauleitung Projektsteuerung 42 Grundflächen für Rauminhalte nach DIN 277
FBG m 2 BF m 2 HNF m 2 Nebennutzfläche m 2 NF m 2 (Nur bei Bedarf unterteilen)
+ =
FF m 2 VF m 2 NGF m 2 KF m 2 BGF m 2 BRI m 3
+ + = + =
Kostenanalyse Vergleichswerte in m 3 BRI (Architektenkammer NW) Kosten je m 2 BGF Kosten je m 3 BRI unterer Wert mittlerer Wert höchster Wert Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR) 43 Das Raum- und Funktionsprogramm vom entspricht den gültigen Richtlinien. Abweichungen sind zu begründen. Zulässige Überschreitung des Durchschnittswertes in % Durchschnittswert eingehalten? Zulässige Unterschreitung des Durchschnittswertes in % Ja Nein Erläuterungen zum Raum- und Funktionsprogramm 44 Kostengliederung nach DIN 276/1993 X Kostengliederung gemäß Anlage 1 Betrag (einschließlich MwSt.) 441 Kosten des Baugrundstücks (Kostengruppen 110–139) 442 Kosten der Erschließung (Kostengruppen 210–240) 443 Kosten des Bauwerks (Kostengruppen 310–399) 4441 Kosten der Technischen Anlagen – Bauwerk (Kostengruppen 410–489) 4442 Kosten der Sonstigen Maßnahmen für Technische Anlagen (Kostengruppen 490–499) 445 Kosten der Außenanlagen (Kostengruppen 510–595) Anteil Amt 65 Anteil Amt 66 Anteil Amt 68 446 Kosten des Geräts (Kostengruppen 611–619, 621–629) (mit/ohne Inventarkosten – 611) davon Inventar davon Sonstiges 447 Baunebenkosten (Kostengruppen 710–790)
Gesamtkosten
45 Das Bauvorhaben ist nicht behindertengerecht. Die Abstimmung mit der Koordinatorin/dem Koordinator für Behindertenhilfe ist erfolgt. behindertengerecht. Erläuterungen 46 Umweltschutzmaßnahmen
461 Ökologisch bzw. Öko-toxikologisch bedenkliche Baustoffe entsprechend der „Geschäftsanweisung zur Beschaffung von umweltfreundlichen Baustoffen“ vom 05. 09. 2000 werden nicht verwandt. werden verwandt, weil
462 Bauausführung im Niedrigenergiestandard ist vorgesehen. ist nicht möglich, weil Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR) 463 Einsatz regenerativer Energien ist vorgesehen. ist nicht möglich, weil
464 Sonstige Umweltschutzmaßnahmen
5 Folgekosten jährlich (nach Vordruck Lg 536) 51 Personalkosten (zusätzliche Stellen) Betrag Anzahl Besoldungsgruppen Vergütungsgruppen Lohngruppen 52 Sach- und Betriebskosten Betrag darin enthalten Bauunterhaltungskosten Energiekosten Wasser Abwasser Strom Öl Gas Fernwärme Kostenvergleich Energie (bei energierelevanten Maßnahmen in bestehenden Gebäuden) Ist (p. a.) Soll (p. a.) Differenz Verbrauch Preis Verbrauch Preis Betrag
## × ×
Summe
53 Kapitalkosten Betrag
62.080,00 EUR
Summe 5.1 bis 5.3 62.080,00 EUR
54 abzüglich Einnahmen
55 Bruttofolgekosten
56 Entfallende Ausgaben/Einnahmen (+ oder –) Ausgaben Einnahmen 57 Nettofolgekosten (jährliche Mehrbelastung für den Haushalt) Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR)
6 Maßnahmen förderungsfähig?
X Nein Ja, Fördersatz % Betrag Gesamtkosten laut Ziffer 4.4 Voraussichtliche förderungsfähige Kosten Nichtförderungsfähige Kosten (bitte in der Begründung gesondert erläutern) Die Finanzierung erfolgt durch Betrag davon
Bund und Land Zuweisung Darlehen zum Bau Anteile Dritter zur Inneneinrichtung Eigenanteil (Darlehen) Bewilligungsantrag gestellt am Bewilligung erteilt am in Höhe von
7 Vorgesehene Termine
Baubeginn Bauzeit ca. (Jahre/Monate) Fertigstellung ca.
Juni 2004 4 Monate Oktober 2004
8 Alternativen
./. Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR)
Vorlage Anlage 1 zur Bauherrenvorlage 52/ 21/2004
Im Kostenanschlag sind folgende Leistungen enthalten:
Gewerk Betrag
Kosten der Erschließung 26.650,00 EUR Kosten Außenanlagen 499.225,50 EUR Baunebenkosten 56.518,29 EUR
Zwischensumme 582.393,79 EUR 16 % Mehrwertsteuer 93.183,01 EUR
Gesamtkosten 675.576,80 EUR
zur Rundung 423,20 EUR
Gesamtkosten brutto 676.000,00 EUR Stadt Düsseldorf Lg 138– 02.2002 (PVR)
Vorlage Anlage 2 zur Bauherrenvorlage 52/ 21/2004
Inventarkosten (Aufschlüsselung) Sonstige Erläuterungen