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Ö Vorlagen - Nr. 171 57/2005
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Mitteilungen der Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung 1 am 15.04.2005
1. Planungen Amtsgericht Mühlenstraße 34
Die Verwaltung wurde in der Sitzung am 25.02.2005 gebeten, folgende Fragen zu den
Planungen des Amtsgerichtes, Mühlenstraße zu beantworten:
1. Wie ist der aktuelle Sachstand der Planungen zum obigen Objekt?
2. Welche Nutzungen werden dort zukünftig situiert werden?
Der Verwaltung liegen zu 1. und 2. keine konkreten Planungen vor.
3. Sollte dort Wohnnutzung angesiedelt werden, wie wird eine Verträglichkeit zu den
umliegenden Gastronomiebetrieben insbesondere auf der Ratinger Straße
sichergestellt?
Die Verträglichkeit künftiger Nutzung wird über Baugenehmigungs- bzw.
Bauleitplanverfahren geprüft und sichergestellt.
2. Asphaltierung Inselstraße
Die Bezirksvertretung 1 hat in ihrer Sitzung am 28.01.2005 beschlossen, dass im Zuge
der in den kommenden Jahren anstehenden Kanalbauarbeiten der Fahrbahnbelag der
Inselstraße im Bereich der Pflasterung mit einer Asphaltdeckschicht neu hergestellt
werden soll.
Das Amt für Verkehrsmanagement wird diesen Beschluss bei den für Ende 2006
geplanten Kanalbauarbeiten umsetzen.
3. Rahmenplan südöstlich Derendorf
Die Bezirksvertretung 1 hat in ihrer Sitzung am 16.07.2004 die Verwaltung gebeten zu
prüfen, ob ein neuer Rahmenplan für das südöstliche Derendorf, und zwar für das Areal
zwischen Heinrich-Ehrhardt-Straße, Rather Straße. Münsterstraße und dem Bahngelände,
erstellt werden kann. Das Planungsamt teilt dazu mit:
1994 wurde von den zuständigen politischen Gremien ein Rahmenplan für das nördliche
Derendorf beschlossen, der stufenweise den veränderten Bedingungen angepasst wurde.
Die Grundzüge der Planung sind bis heute unverändert und bieten in der Zielsetzung
nach wie vor die Grundlage zur Entwicklung von Bebauungsplänen.
Durch den Rahmenplan sind Wohngebiete (WA), Kerngebiete (MK), Gewerbegebiete
(GE) und Grünordnung später ergänzt um Industriegebiete (GI) östlich der Rather Straße
vorgegeben.
Lediglich der Bereich an der Heinrich-Ehrhardt-Straße mit der zwischenzeitlich
verlagerten Zulassungsstelle, den Theater-Werkstätten und den Archivräumen der Stadt
steht für eine Überplanung noch zur Verfügung.
Die Überlegung für einen weiteren Rahmenplan ist somit aus städtebaulicher Sicht nicht
weiterführend.
4. Hunde-Anleinpflicht und Sauberkeit im Naherholungsgebiet Rheinpark Golzheim
Den Beschluss der Bezirksvertretung 1 vom 28.01.2005 hat das Ordnungsamt zum Anlass
genommen, verstärkt Kontrollen im Rheinpark Golzheim durch den Ordnungs- und
Servicedienst (OSD) durchführen zu lassen.
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Hierbei wurden mehrere Hundehalter angetroffen, deren Hunde größtenteils angeleint
waren. Die Hundehalter, die ihre Hunde nicht angeleint ausführten, wurden mit einem
Verwarngeld belegt. Verunreinigungen durch Hundekot konnten in dem dortigen Bereich
nicht festgestellt werden.
Der Rheinpark Golzheim wird in Zukunft durch den OSD verstärkt überwacht.
5. Gehweg zwischen der Ampel Felix-Klein-Straße und Zebrastreifen Friedrich-Lau-
Straße
Entsprechend dem Beschluss der Bezirksvertretung 1 vom 25.02.2005 in obigem Bereich
wird der oben genannte Gehwegabschnitt ordnungsgemäß mit Betonplatten befestigt.
Diese Arbeiten werden voraussichtlich im April/Mai 2005 ausgeführt.
6. Fernbusbahnhof Worringer Straße / VCD
Der VCD hat seine Stellungnahme vom 09.09.2003 zum Fernbusbahnhof nur ins Internet
gestellt. Die Verwaltung ist diesbezüglich nicht angeschrieben worden. Aus diesem Grund
wurde die Verwaltung erst durch den Antrag der Bezirksvertretung 1 vom 26.11.2004 auf
diese Stellungnahme aufmerksam.
Wie bereits in der Beantwortung des Antrages ausgeführt, waren die Argumente und
Überlegungen zu Alternativlösungen nicht neu. Eine Nachfrage beim VCD war aus
diesem Grund nicht erforderlich.
7. Sturzgefahr auf dem Gehweg Erich-Klausener-Straße
Die Bezirksvertretung 1 hat in ihrer Sitzung am 25.02.2005 beschlossen, die auf dem
Gehweg Erich-Klausener-Straße in Höhe des Häuserabschnitts 9 -11 genannte
Sturzgefahr zu beseitigen.
Das Amt für Verkehrsmanagement teilt dazu mit, dass die in Rede stehenden Beton-
platten kurzfristig aufgenommen und fachgerecht verlegt werden.
8. Kinderspielplatz Reeser Platz - Umlaufschranke
Die Bezirksvertretung 1 hat in ihrer Sitzung am 28.01.2005 die Verwaltung gebeten zu
prüfen, ob es möglich ist, den Zugang zum Kinderspielplatz Reeser Straße ggf. durch eine
Umlaufschranke zu sichern.
Dazu teilt die Verwaltung folgendes mit:
Die Sicherung des Kinderspielplatzes durch eine Umlaufschranke wäre nur im
Zusammenhang mit einer Zaunanlage sinnvoll. Ein wesentliches Ziel der Umgestaltung
des Reeser Platzes ist die Beibehaltung der Großzügigkeit und Weitläufigkeit der
Gesamtanlage.
Daher wird eine innere Zergliederung der Fläche durch Zäune nicht befürwortet, zumal
auch die Wiese künftig als Spiel- und Aufenthaltsbereich zur Verfügung stehen soll. Die
Errichtung einer Zaunanlage wäre außerdem sehr kostspielig.
Da die Fahrbahn der Reeser Straße mit vorgelagerten Stellplätzen und einem
Pflanzstreifen mehr als 20 Meter vom Spielangebot entfernt liegt und die Anlage sehr
übersichtlich gestaltet wurde, wird das Gefährdungspotential als relativ gering
eingeschätzt.
Um die Aufmerksamkeit der Autofahrer in diesem Bereich trotzdem zu erhöhen, wurde
durch das Amt für Verkehrsmanagement das Schild "Achtung Kinder" mit dem Zusatz
"Spielplatz" an der Reeser Straße aufgestellt.
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9. Roßstraße Fußgängerquerungshilfe Höhe Frankenstraße
Die Bezirksvertretung 1 hat die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob zur Vermeidung von
einer Unfallgefahr die betreffenden Bordsteinkanten an der Fußgängerinsel Roßstraße in
Höhe der Frankenstraße mit einer weißen fluoreszierenden Farbe o.ä. gekennzeichnet
werden kann.
Das Amt für Verkehrsmanagement teilt dazu mit, dass zur Ver deutlichung der
Verkehrssituation im Bereich der Querungshilfe Roßstraße auf Höhe der Frankenstraße
unterhalb des bereits vorhandenen Verkehrszeichens 222-20 der Straßenverkehrs-
Ordnung (Vorgeschriebene Vorbeifahrt rechts vorbei) eine rot-weiße, reflektierende
Leitplatte "rechts vorbei" (VZ 606-24 StVO) angebracht ist.
Die ansonsten in diesem Bereich vorhandenen Markierungen sind in einem guten
Zustand. Auf den Markierungen befinden sich sogar einige, mit kleinen Reflektoren
versehene, so genannte Markierungsknöpfe.
10. Grünprojekt Berliner Allee
In der Sitzung der Bezirksvertretung 1 am 25.02.2005 wurde die Verwaltung gebeten zu
berichten, warum die Bezirksvertretung 1 bei der Gestaltung der Halterungseinrichtung für
den Bambus auf der Berliner Allee nicht beteiligt worden ist.
Das Amt für Verkehrsmanagement teilt dazu mit, dass es sich bei dem zusätzlich
angebrachten Zaun um eine Maßnahme zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht
handelt. Der Bambus, der schnell ein paar Meter hoch wird, neigte sich vorher vor allem
bei Regen so stark zur Seite, dass er zunehmend in die Fahrtstrecke der Rheinbahn und
in die Nähe der dortigen Oberleitung geriet.
Gemäß § 3 Absatz 1 der Bezirkssatzung handelt es sich im vorliegenden Fall um ein
Geschäft der laufenden Verwaltung nach § 41 Absatz 3 Gemeindeordnung.
Was noch sehr störend wirkt, wird bald nahezu verschwinden. Der Bambus, der zurzeit
noch stark zurückgeschnitten ist, treibt ab dem Frühjahr wieder kräftig aus. Die Triebe
werden dann an dem Gitter, dass vorher auch noch einen Endanstrich erhält, in der Form
festgebunden, dass von der Konstruktion nur noch wenig zu sehen sein wird.
11. Beschallungskonzept Altstadt an Karneval
Die Bezirksvertretung 1 hat die Verwaltung gebeten, einen Erfahrungsbericht über das
von der Düsseldorfer Marketing & Tourismus GmbH und Altstadt Marketing GbmH
erstmals während der Karnevalstage in der Altstadt umgesetzte Beschallungskonzept zu
erstellen und vorzulegen.
Dazu teilt das Ordnungsamt mit, dass das Comitee Düsseldorfer Carneval auch im Jahr
2005 mit der Organisation des Straßenkarnevals in der Altstadt die Altstadt Marketing
GmbH beauftragt hat.
Die Zentralbeschallung fand dieses Jahr erstmals nicht nur auf der Bolkerstraße, sondern
auch im Bereich der Hunsrückenstraße und Kurze Straße statt. Ein Team um einen
erfahrenen Diskjockey war von einer zentral eingerichteten Stelle aus für die Musik
verantwortlich. So wäre jederzeit ein kurzfristiger Eingriff von Einsatzkräften des
Ordnungsamtes oder der Polizei möglich gewesen. Während der Karnevalstage sind beim
Ordnungsamt keine Beschwerden über überlaute Musikdarbietungen eingegangen.
Insgesamt fand dieses Konzept bei Anwohnern und Wirten Zustimmung.
Im Vorfeld gab es einen Hinweis, wonach ein Wirt eine eigene Anlage im Bereich der
Andreasstraße errichten wollte. Diesem Hinweis wurde nachgegangen, der Aufbau der
Anlage wurde unterbunden.