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Informationsvorlage
Betrifft:
Profilierung von Schulen
Beschlussdarstellung:
Der Schulausschuss nimmt den Zwischenbericht der Verwaltung zur Kenntnis.
Sachdarstellung:
In der Sitzung des Schulausschusses vom 16.11.2004 ist die Stellungnahme der Verwaltung zur
Anfrage der CDU-Ratsfraktion betreffend die Profilierung von Schulen zur Kenntnis genommen
worden. In dieser Vorlage war u.a. darauf hingewiesen worden, dass die Gymnasien ihren
konkreten Vorstellungen zur Schwerpunktbildung sowie ihre Vorschläge zur Verwendung der
zusätzlich bereit gestellten Mittel bei der Schulverwaltung bis Ende November 2004 einreichen
sollten. Der Ausschuss hatte darum gebeten, in der nächsten Sitzung einen Zwischenbericht zu
geben, der hiermit vorlegt wird.
Von den 16 grundstädtischen Gymnasien, also ohne das Georg-Büchner-Gymnasium, sind bis
zum 17.12.2004 14 Stellungnahmen bei der Schulverwaltung eingegangen.
Seitens des Gymnasiums Gerresheim lag keine Stellungnahme vor, das Humboldt-Gymnasium
hat im Hinblick auf den Ratsbeschluss vom 06.05.2004 von weiteren Forderungen abgesehen.
Denn durch den Ratsbeschluss wurde festgelegt, dass das Humboldt-Gymnasium zu einem
Gymnasium mit musikalischem Schwerpunkt auszubauen ist und dafür zusätzliche Finanzmittel
bereitzustellen sind. Die Profilbildung an diesem Standort ist also unter Einsatz zusätzlicher
kommunaler Mittel bereits erfolgt.
Die Vorstellungen und Wünsche der anderen grundständigen städtischen Gymnasien sind in der
als Anlage 1 beigefügten Übersicht enthalten. Diese Übersicht ist eine Zusammenfassung von
zum größten Teil in umfangreichen Papieren begründeten Vorstellungen und Wünschen der
Schulen.
Wie aus der Übersicht zu entnehmen ist, sind die "Wunschlisten" der einzelnen Schulen vielfältig
und zum Teil sehr weitgehend. Neben einmaligen Anschaffungen sind auch in vielen Fällen
Baumaßnahmen in teilweise erheblichem Umfange gewünscht worden, ferner liegen auch
RSD AllVorlg.WPT
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Wünsche nach Übernahme von Personalkosten vor.
Vor dem Hintergrund, dass seitens des Rates im Etat 2005 ein einmaliger Betrag von
850.000,-- Euro zur Verfügung gestellt worden ist, müssen die Anforderungen und Wünsche der
Schulen vor dem Hintergrund dieses finanziellen Rahmens im einzelnen auf ihre Realisierbarkeit
überprüft werden. Dabei ist in einer Vielzahl von Fällen auch die Einbeziehung des Amtes für
Immobilienmanagement notwendig, um die Kosten annähernd zu ermitteln. Da jeder Standort
besonders untersucht werden muss, wird sich auch vor dem Hintergrund der vorhandenen
personellen Ressourcen eine Realisierung der machbaren Wünsche der Schulen über einen
längeren Zeitraum erstrecken müssen.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Schulausschuss 11.01.05 -/-
2
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Anlagen:
Nr. Ort Anlage
1 beigefügt
Amt:
Schulverwaltungsamt
Dezernentin / Dezernent:
Stadtdirektor Grosse-Brockhoff
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Anlage 1
Gymnasium Gerresheim
Aufgrund einer früheren Mitteilung versteht die Schule die folgenden "Schwerpunkte" als
besondere Akzentuierung der pädagogischen Arbeit:
1. Sprachenförderung
2. Informatik
3. Sport (insbesondere Rudern)
4. Sozialerziehung
Zurzeit keine Meldung.
Luisen-Gymnasium
Unesco-Projektschule
Doppelqualifikation Abitur-Baccalaureat
Zur Finanzierung des Profils Abitur-Baccalaureat wünscht die Schule
SFachliteratur für bestimmte Fächer
Sweitere Ausstattung des Selbstlernzentrums
S zusätzliche Bücher für die Ausleihe
SÜbernahme von Kosten, die durch Schüleraustausche bzw. Arbeitsprojekte entstehen
(u.a. Notebooks für die Schüler/innen, Unterbringungskosten etc., Einrichtung eines
jährlichen Unterstützungsfonds durch die Stadt)
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Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium
Die Schule versteht sich als das Gymnasium der Allgemeinbildung mit Geistes-, Sprach- und
Naturwissenschaften, den musischen Künsten, den neuen Medien und Technologien und
Begabtenförderung.
Die Schulleitung teilte mit, dass eine Zustimmung der Schulkonferenz noch aussteht.
- Einrichtung eines Selbstlernzentrums
- Ausstattung des Selbstlernzentrums
- Einstellung einer Bibliothekarin/eines Bibliothekars im Rahmen der "1-Euro-Jobs" zur
Betreuung des und zur Aufsicht im Selbstlernzentrum
- Schaffung neuer Räume, auch unter dem Aspekt der Gleichbehandlung mit den
Gymnasien Koblenzer Straße und dem Schloß-Gymnasium.
Lessing-Gymnasium
Partnerschule des Leistungssports
Die Schule beantragt 131.361,-- Euro an zusätzlichen Haushaltsmitteln für
Sdie Ausstattung des Teilinternats Düsseldorf "athletica"
- die Erweiterung des schulischen Sportangebots in Kooperation mit den
Partnervereinen
Sden Aufbau sportwissenschaftlicher Arbeit an der Schule im Bereich
Leistungsdiagnostik
SÖffentlichkeitsarbeit mit der Perspektive der Einrichtung von Sportklassen und für die
Präsentation des Angebots der Partnerschule des Leistungssports bei Veranstaltungen
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Marie-Curie-Gymnasium
Die Schule möchte einen inhaltlichen und didaktischen Schwerpunkt im künstlerischen und
sprachlichen Bereich setzen.
- Einrichtung und Ausstattung eines Selbstlernzentrums
SPC mit Videoschnittstelle und Videokamera
SAbriss der ehemaligen Nebenstelle des Gesundheitsamtes und Neubau, u.a. werden
für den Kunstbereich zusätzliche Räume sowie ein Raum für die Einnahme des
Mittagsessens gewünscht.
Comenius-Gymnasium
Breitensport und Moderne Schulfitness
Die Schule beantragt, die geplante Baumaßnahme "Dreifachsporthalle" um die Errichtung einer
Mensa und/oder eines großen Mehrzweckraumes zu ergänzen.
Schloss-Gymnasium
Naturwissenschaftlicher Schwerpunkt
- Umbau und Renovierung der naturwissenschaftlichen Fachräume sind bereits geplant
und etatisiert. Diese Maßnahmen müssen durch eine umfangreiche Medien- und
Lernmittelausstattungen ergänzt werden.
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- Ausstattungswünsche für zwei Informatikräume sowie den Mathematikraum.
Max-Planck-Gymnasium
Nach Darstellung der Schule steht das Max-Planck-Gymnasium in erster Linie für eine
allgemeine Grundbildung, die allerdings mit Schwerpunktsetzungen verknüpft ist. Eine
methodische Schwerpunktsetzung ist bereits seit dem Schuljahr 1995/1996 durch den
Montessori-Zweig realisiert. Darüber hinaus steht das Max-Planck-Gymnasium in einer
mathematisch-naturwissenschaftlichen Tradition.
Unter diesen Voraussetzungen ist, so die Schule, eine inhaltliche Schwerpunktsetzung durch
einen naturwissenschaftlichen Zweig angedacht und könnte ab dem Schuljahr 2006/2007
realisiert werden. Dazu seien jedoch noch landesrechtliche Vorgaben (neue Stundentafel) sowie
schulinterne curriculare Arbeiten abzuwarten. Darüber hinaus, so die Schule ferner, ist
intendiert, eine sprachliche Komponente (Englisch als naturwissenschaftliche Fachsprache) in
diesen Bildungsgang zu integrieren.
- Schaffung von Räumlichkeiten für eine Ganztagsbetreuung (unter Einbeziehung des
ehemaligen Lehrschwimmbeckens)
- Sanierung des Chemie-Raumes R 411
Sspäter: Einrichtung von Selbstlerneinheiten mit entsprechender Ausstattung und
personelle Unterstützung bei der Wartung der Mediothek
Görres-Gymnasium
Humanistisch fundierte Allgemeinbildung
Für bestimmte Fächer und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit der Schule werden Mobiliar
und elektronische Medien erbeten.
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Ferner sollen ein Selbstlernzentrum und dezentrale offene Arbeitsbereiche in den einzelnen
Geschossen für die Schülerinnen und Schüler eingerichtet werden, sowie ein Raum für die
Beratung der Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen in Kleingruppen.
Die Schule hat - ohne Berücksichtigung von eventuell anfallenden Baukosten etc. - einen
Gesamtbetrag von 52.511,58 Euro genannt.
Goethe-Gymnasium
Sprachlich-künstlerischer Schwerpunkt
Die Schule beantragt unter Berücksichtigung der seit mehreren Jahren aufgebauten
Schwerpunktsetzung für den sprachlichen, literarischen und künstlerischen Bereich eine im
einzelnen konkretisierte verbesserte technische und räumliche Ausstattung für die Bereiche
"Sprachgestaltung/Darstellendes Spiel" und "Bildende Kunst". Dazu gehört u.a. auch der
Wunsch nach einem Ausbau des im Gartengeschoss liegenden Kunsttraktes. Dabei könnte, so
die Schule weiter, durch Nebenräume ein Schüleratelier als Selbstlernzentrum entstehen.
Sowohl für den Bereich Theater als auch für den Bereich Kunst wird die befristete Einstellung je
einer Honorarkraft gewünscht.
Friedrich-Rückert-Gymnasium
Ökonomisch-sprachlicher Schwerpunkt.
Die Schule wünscht die Einrichtung eines Klassenraumes als Lernstudio Schule/Wirtschaft
sowie die Einrichtung eines Fachraumes Fremdsprachen im pädagogischen Zentrum.
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Dazu sind sowohl bauliche Maßnahmen als auch entsprechende Anschaffungen erforderlich.
Geschwister-Scholl-Gymnasium
Gemäß einem einhelligen Votum der Schulkonferenz soll der Schwerpunkt des Geschwister-
Scholl-Gymnasiums "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" sein.
Neben dem zurzeit in einer Prüfung befindlichen behindertengerechten Umbau des Gebäudes
sollen bestimmte Räume in ein großes in sich geschlossenes Selbstlernzentrum umgewandelt
werden. Das alte Selbstlernzentrum soll zum Lehrerarbeitsraum, die dadurch freiwerdenden
Räume zu einem zentralen Unterrichtsraum mit entsprechender Medienausstattung
zusammengefasst werden.
Ferner hat die Schule mehrere Wünsche zur Anschaffung von Geräten, Mobiliar, Hardware etc.
in einer von der Schule angegebenen Größenordnung von 60.000,-- Euro. Hinzu kommen
weitere Kosten durch die von der Schule gewünschte Schaffung von notwendigen
Elektroinstallationen in der Aula.
Leibniz-Gymnasium
Montessori-Gymnasium
Zur Weiterentwicklung des Montessori-Gymnasiums hält die Schulkonferenz Folgendes für
notwendig oder zumindest wünschenswert:
Seine Bibliothekshilfkraft für das Selbstlernzentrum (ggf. stundenweise)
- Finanzmittel für einen/eine Theaterpädagogen/Theaterpädagogin für ca. 4 Stunden
pro Woche
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- Finanzmittel für einen Chorleiter oder Gestellung eines Chorleiters für 2 bis 4
Stunden pro Woche
- Renovierung und Neumöblierung (inkl. Overheadprojektoren) von 4 Klassenräumen
zum nächsten Schuljahr
- Sanierung, Renovierung und Gestaltung der Flure im EG, 1. OG und 2. OG
- einen Erstausstattungszuschuss für das Selbstlernzentrum
- zwei mobile große Theaterscheinwerfer
- nachgereicht wurde ein Antrag der Fachschaft Biologie für eine zusätzliche
fachspezifische Profilierung im Bereich der Naturwissenschaften mit einem von der
Schule angegebenen finanziellen Volumen von ca. 17.600,-- Euro.
Cecilien-Gymnasium
Sprachliches Gymnasium mit Bilingual- und Montessorizweig,
Akzentuierung durch die Einführung des Internationalen Baccalaureat (IB)
Nach von der Schule eingeholten Informationen belaufen sich die Kosten, wenn das IB
eingeführt ist, für 20 Schüler/innen im ersten Jahr der Mitgliedschaft in der entsprechenden
Organisation auf 22.273,-- US$. In den folgenden Jahren reduziert sich dieser Betrag um
2.155,-- US$, so dass für eine Gruppe von 20 Schüler/innen ca. 20.000,-- US$ bleiben.
Neben diesen direkten Schülerkosten, so die Schule weiter, sind weitere indirekte Kosten mit
einzukalkulieren. Hinzu kommen jährliche Kosten für die obligatorische Lehrerfortbildung
(700,-- bis 800,-- CHF, Kurs-/Materialgebühren pro Lehrkraft, Reise- und
Unterbringungskosten nicht eingerechnet).
Im Bereich der Sachkosten sind jährliche Aufwendungen für die Ausstattung der Bücherei
anzusetzen. Auch die naturwissenschaftlichen Fachräume, die derzeit auf den neuesten
Stand gebracht werden, müssen den Anforderungen der IBO entsprechend ausgerüstet
werden. Dazu bedarf es, so die Schule, "wohl weiterer in der derzeitigen Planung nicht
erfasster Investitionen".
Die Schule führt weiter aus, dass neben den Sachkosten auch zusätzliches sprachlich wie
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fachlich qualifiziertes Personal gehöre, für das das Land Sorge zu tragen hätte. Die jetzt
vorhandene Personalsituation sei dafür nicht ausreichend.
Gymnasium Koblenzer Straße
Das mit der Schulkonferenz abgestimmte Schulprofil des Gymnasiums Koblenzer Straße ist
durch Breite und Vielfalt des Angebots im Bildungs- und Erziehungsbereich charakterisiert.
Besondere Akzente liegen auf
- der Erziehung zu selbstständigem Lernen durch planmäßiges Methodentraining,
- systematische Entwicklung der Medienkompetenz
- frühe instrumentalpraktische Unterweisung in Form einer Bläserkapelle jeweils in den
Jahrgangsstufen 5 und 6
- gestufter Berufsorientierung ab Klasse 8
Die Schule beantragt wenigstens einen Raum als Medienraum, der die Funktion eines
Selbstlernzentrums übernehmen soll, einzurichten.
Ferner wird für den Erwerb von Blasinstrumenten für die Bläserklassen I und II und
Notenmaterial um Unterstützung gebeten. Entsprechende Anschaffungen sind bereits getätigt
und teilweise durch Spenden etc. getilgt. Es besteht noch eine Finanzierungslücke von
23.236,-- Euro, um deren Übernahme gebeten wird.
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