Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 40/ 7/2005

Profilierung von Schulen

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Siegburger Straße 137 · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 1Dokument 22. Dezember 2004veröffentlicht

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Seite 1 von 11 Informationsvorlage Betrifft: Profilierung von Schulen Beschlussdarstellung: Der Schulausschuss nimmt den Zwischenbericht der Verwaltung zur Kenntnis. Sachdarstellung: In der Sitzung des Schulausschusses vom 16.11.2004 ist die Stellungnahme der Verwaltung zur Anfrage der CDU-Ratsfraktion betreffend die Profilierung von Schulen zur Kenntnis genommen worden. In dieser Vorlage war u.a. darauf hingewiesen worden, dass die Gymnasien ihren konkreten Vorstellungen zur Schwerpunktbildung sowie ihre Vorschläge zur Verwendung der zusätzlich bereit gestellten Mittel bei der Schulverwaltung bis Ende November 2004 einreichen sollten. Der Ausschuss hatte darum gebeten, in der nächsten Sitzung einen Zwischenbericht zu geben, der hiermit vorlegt wird. Von den 16 grundstädtischen Gymnasien, also ohne das Georg-Büchner-Gymnasium, sind bis zum 17.12.2004 14 Stellungnahmen bei der Schulverwaltung eingegangen. Seitens des Gymnasiums Gerresheim lag keine Stellungnahme vor, das Humboldt-Gymnasium hat im Hinblick auf den Ratsbeschluss vom 06.05.2004 von weiteren Forderungen abgesehen. Denn durch den Ratsbeschluss wurde festgelegt, dass das Humboldt-Gymnasium zu einem Gymnasium mit musikalischem Schwerpunkt auszubauen ist und dafür zusätzliche Finanzmittel bereitzustellen sind. Die Profilbildung an diesem Standort ist also unter Einsatz zusätzlicher kommunaler Mittel bereits erfolgt. Die Vorstellungen und Wünsche der anderen grundständigen städtischen Gymnasien sind in der als Anlage 1 beigefügten Übersicht enthalten. Diese Übersicht ist eine Zusammenfassung von zum größten Teil in umfangreichen Papieren begründeten Vorstellungen und Wünschen der Schulen. Wie aus der Übersicht zu entnehmen ist, sind die "Wunschlisten" der einzelnen Schulen vielfältig und zum Teil sehr weitgehend. Neben einmaligen Anschaffungen sind auch in vielen Fällen Baumaßnahmen in teilweise erheblichem Umfange gewünscht worden, ferner liegen auch RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 11 Wünsche nach Übernahme von Personalkosten vor. Vor dem Hintergrund, dass seitens des Rates im Etat 2005 ein einmaliger Betrag von 850.000,-- Euro zur Verfügung gestellt worden ist, müssen die Anforderungen und Wünsche der Schulen vor dem Hintergrund dieses finanziellen Rahmens im einzelnen auf ihre Realisierbarkeit überprüft werden. Dabei ist in einer Vielzahl von Fällen auch die Einbeziehung des Amtes für Immobilienmanagement notwendig, um die Kosten annähernd zu ermitteln. Da jeder Standort besonders untersucht werden muss, wird sich auch vor dem Hintergrund der vorhandenen personellen Ressourcen eine Realisierung der machbaren Wünsche der Schulen über einen längeren Zeitraum erstrecken müssen. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Schulausschuss 11.01.05 -/- 2 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: Nr. Ort Anlage 1 beigefügt Amt: Schulverwaltungsamt Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Grosse-Brockhoff RSD AllVorlg.WPT Seite 3 von 11 -- Anlage 1 Gymnasium Gerresheim Aufgrund einer früheren Mitteilung versteht die Schule die folgenden "Schwerpunkte" als besondere Akzentuierung der pädagogischen Arbeit: 1. Sprachenförderung 2. Informatik 3. Sport (insbesondere Rudern) 4. Sozialerziehung Zurzeit keine Meldung. Luisen-Gymnasium Unesco-Projektschule Doppelqualifikation Abitur-Baccalaureat Zur Finanzierung des Profils Abitur-Baccalaureat wünscht die Schule SFachliteratur für bestimmte Fächer Sweitere Ausstattung des Selbstlernzentrums S zusätzliche Bücher für die Ausleihe SÜbernahme von Kosten, die durch Schüleraustausche bzw. Arbeitsprojekte entstehen (u.a. Notebooks für die Schüler/innen, Unterbringungskosten etc., Einrichtung eines jährlichen Unterstützungsfonds durch die Stadt) Seite 4 von 11 Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Die Schule versteht sich als das Gymnasium der Allgemeinbildung mit Geistes-, Sprach- und Naturwissenschaften, den musischen Künsten, den neuen Medien und Technologien und Begabtenförderung. Die Schulleitung teilte mit, dass eine Zustimmung der Schulkonferenz noch aussteht. - Einrichtung eines Selbstlernzentrums - Ausstattung des Selbstlernzentrums - Einstellung einer Bibliothekarin/eines Bibliothekars im Rahmen der "1-Euro-Jobs" zur Betreuung des und zur Aufsicht im Selbstlernzentrum - Schaffung neuer Räume, auch unter dem Aspekt der Gleichbehandlung mit den Gymnasien Koblenzer Straße und dem Schloß-Gymnasium. Lessing-Gymnasium Partnerschule des Leistungssports Die Schule beantragt 131.361,-- Euro an zusätzlichen Haushaltsmitteln für Sdie Ausstattung des Teilinternats Düsseldorf "athletica" - die Erweiterung des schulischen Sportangebots in Kooperation mit den Partnervereinen Sden Aufbau sportwissenschaftlicher Arbeit an der Schule im Bereich Leistungsdiagnostik SÖffentlichkeitsarbeit mit der Perspektive der Einrichtung von Sportklassen und für die Präsentation des Angebots der Partnerschule des Leistungssports bei Veranstaltungen Seite 5 von 11 Marie-Curie-Gymnasium Die Schule möchte einen inhaltlichen und didaktischen Schwerpunkt im künstlerischen und sprachlichen Bereich setzen. - Einrichtung und Ausstattung eines Selbstlernzentrums SPC mit Videoschnittstelle und Videokamera SAbriss der ehemaligen Nebenstelle des Gesundheitsamtes und Neubau, u.a. werden für den Kunstbereich zusätzliche Räume sowie ein Raum für die Einnahme des Mittagsessens gewünscht. Comenius-Gymnasium Breitensport und Moderne Schulfitness Die Schule beantragt, die geplante Baumaßnahme "Dreifachsporthalle" um die Errichtung einer Mensa und/oder eines großen Mehrzweckraumes zu ergänzen. Schloss-Gymnasium Naturwissenschaftlicher Schwerpunkt - Umbau und Renovierung der naturwissenschaftlichen Fachräume sind bereits geplant und etatisiert. Diese Maßnahmen müssen durch eine umfangreiche Medien- und Lernmittelausstattungen ergänzt werden. Seite 6 von 11 - Ausstattungswünsche für zwei Informatikräume sowie den Mathematikraum. Max-Planck-Gymnasium Nach Darstellung der Schule steht das Max-Planck-Gymnasium in erster Linie für eine allgemeine Grundbildung, die allerdings mit Schwerpunktsetzungen verknüpft ist. Eine methodische Schwerpunktsetzung ist bereits seit dem Schuljahr 1995/1996 durch den Montessori-Zweig realisiert. Darüber hinaus steht das Max-Planck-Gymnasium in einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Tradition. Unter diesen Voraussetzungen ist, so die Schule, eine inhaltliche Schwerpunktsetzung durch einen naturwissenschaftlichen Zweig angedacht und könnte ab dem Schuljahr 2006/2007 realisiert werden. Dazu seien jedoch noch landesrechtliche Vorgaben (neue Stundentafel) sowie schulinterne curriculare Arbeiten abzuwarten. Darüber hinaus, so die Schule ferner, ist intendiert, eine sprachliche Komponente (Englisch als naturwissenschaftliche Fachsprache) in diesen Bildungsgang zu integrieren. - Schaffung von Räumlichkeiten für eine Ganztagsbetreuung (unter Einbeziehung des ehemaligen Lehrschwimmbeckens) - Sanierung des Chemie-Raumes R 411 Sspäter: Einrichtung von Selbstlerneinheiten mit entsprechender Ausstattung und personelle Unterstützung bei der Wartung der Mediothek Görres-Gymnasium Humanistisch fundierte Allgemeinbildung Für bestimmte Fächer und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit der Schule werden Mobiliar und elektronische Medien erbeten. Seite 7 von 11 Ferner sollen ein Selbstlernzentrum und dezentrale offene Arbeitsbereiche in den einzelnen Geschossen für die Schülerinnen und Schüler eingerichtet werden, sowie ein Raum für die Beratung der Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen in Kleingruppen. Die Schule hat - ohne Berücksichtigung von eventuell anfallenden Baukosten etc. - einen Gesamtbetrag von 52.511,58 Euro genannt. Goethe-Gymnasium Sprachlich-künstlerischer Schwerpunkt Die Schule beantragt unter Berücksichtigung der seit mehreren Jahren aufgebauten Schwerpunktsetzung für den sprachlichen, literarischen und künstlerischen Bereich eine im einzelnen konkretisierte verbesserte technische und räumliche Ausstattung für die Bereiche "Sprachgestaltung/Darstellendes Spiel" und "Bildende Kunst". Dazu gehört u.a. auch der Wunsch nach einem Ausbau des im Gartengeschoss liegenden Kunsttraktes. Dabei könnte, so die Schule weiter, durch Nebenräume ein Schüleratelier als Selbstlernzentrum entstehen. Sowohl für den Bereich Theater als auch für den Bereich Kunst wird die befristete Einstellung je einer Honorarkraft gewünscht. Friedrich-Rückert-Gymnasium Ökonomisch-sprachlicher Schwerpunkt. Die Schule wünscht die Einrichtung eines Klassenraumes als Lernstudio Schule/Wirtschaft sowie die Einrichtung eines Fachraumes Fremdsprachen im pädagogischen Zentrum. Seite 8 von 11 Dazu sind sowohl bauliche Maßnahmen als auch entsprechende Anschaffungen erforderlich. Geschwister-Scholl-Gymnasium Gemäß einem einhelligen Votum der Schulkonferenz soll der Schwerpunkt des Geschwister- Scholl-Gymnasiums "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" sein. Neben dem zurzeit in einer Prüfung befindlichen behindertengerechten Umbau des Gebäudes sollen bestimmte Räume in ein großes in sich geschlossenes Selbstlernzentrum umgewandelt werden. Das alte Selbstlernzentrum soll zum Lehrerarbeitsraum, die dadurch freiwerdenden Räume zu einem zentralen Unterrichtsraum mit entsprechender Medienausstattung zusammengefasst werden. Ferner hat die Schule mehrere Wünsche zur Anschaffung von Geräten, Mobiliar, Hardware etc. in einer von der Schule angegebenen Größenordnung von 60.000,-- Euro. Hinzu kommen weitere Kosten durch die von der Schule gewünschte Schaffung von notwendigen Elektroinstallationen in der Aula. Leibniz-Gymnasium Montessori-Gymnasium Zur Weiterentwicklung des Montessori-Gymnasiums hält die Schulkonferenz Folgendes für notwendig oder zumindest wünschenswert: Seine Bibliothekshilfkraft für das Selbstlernzentrum (ggf. stundenweise) - Finanzmittel für einen/eine Theaterpädagogen/Theaterpädagogin für ca. 4 Stunden pro Woche Seite 9 von 11 - Finanzmittel für einen Chorleiter oder Gestellung eines Chorleiters für 2 bis 4 Stunden pro Woche - Renovierung und Neumöblierung (inkl. Overheadprojektoren) von 4 Klassenräumen zum nächsten Schuljahr - Sanierung, Renovierung und Gestaltung der Flure im EG, 1. OG und 2. OG - einen Erstausstattungszuschuss für das Selbstlernzentrum - zwei mobile große Theaterscheinwerfer - nachgereicht wurde ein Antrag der Fachschaft Biologie für eine zusätzliche fachspezifische Profilierung im Bereich der Naturwissenschaften mit einem von der Schule angegebenen finanziellen Volumen von ca. 17.600,-- Euro. Cecilien-Gymnasium Sprachliches Gymnasium mit Bilingual- und Montessorizweig, Akzentuierung durch die Einführung des Internationalen Baccalaureat (IB) Nach von der Schule eingeholten Informationen belaufen sich die Kosten, wenn das IB eingeführt ist, für 20 Schüler/innen im ersten Jahr der Mitgliedschaft in der entsprechenden Organisation auf 22.273,-- US$. In den folgenden Jahren reduziert sich dieser Betrag um 2.155,-- US$, so dass für eine Gruppe von 20 Schüler/innen ca. 20.000,-- US$ bleiben. Neben diesen direkten Schülerkosten, so die Schule weiter, sind weitere indirekte Kosten mit einzukalkulieren. Hinzu kommen jährliche Kosten für die obligatorische Lehrerfortbildung (700,-- bis 800,-- CHF, Kurs-/Materialgebühren pro Lehrkraft, Reise- und Unterbringungskosten nicht eingerechnet). Im Bereich der Sachkosten sind jährliche Aufwendungen für die Ausstattung der Bücherei anzusetzen. Auch die naturwissenschaftlichen Fachräume, die derzeit auf den neuesten Stand gebracht werden, müssen den Anforderungen der IBO entsprechend ausgerüstet werden. Dazu bedarf es, so die Schule, "wohl weiterer in der derzeitigen Planung nicht erfasster Investitionen". Die Schule führt weiter aus, dass neben den Sachkosten auch zusätzliches sprachlich wie Seite 10 von 11 fachlich qualifiziertes Personal gehöre, für das das Land Sorge zu tragen hätte. Die jetzt vorhandene Personalsituation sei dafür nicht ausreichend. Gymnasium Koblenzer Straße Das mit der Schulkonferenz abgestimmte Schulprofil des Gymnasiums Koblenzer Straße ist durch Breite und Vielfalt des Angebots im Bildungs- und Erziehungsbereich charakterisiert. Besondere Akzente liegen auf - der Erziehung zu selbstständigem Lernen durch planmäßiges Methodentraining, - systematische Entwicklung der Medienkompetenz - frühe instrumentalpraktische Unterweisung in Form einer Bläserkapelle jeweils in den Jahrgangsstufen 5 und 6 - gestufter Berufsorientierung ab Klasse 8 Die Schule beantragt wenigstens einen Raum als Medienraum, der die Funktion eines Selbstlernzentrums übernehmen soll, einzurichten. Ferner wird für den Erwerb von Blasinstrumenten für die Bläserklassen I und II und Notenmaterial um Unterstützung gebeten. Entsprechende Anschaffungen sind bereits getätigt und teilweise durch Spenden etc. getilgt. Es besteht noch eine Finanzierungslücke von 23.236,-- Euro, um deren Übernahme gebeten wird. Seite 11 von 11

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 40/ 7/2005