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Informationsvorlage
Betrifft:
Zielvereinbarungen zur Frauenförderung zwischen dem Frauenbüro und dem Jugendamt
- Controllingbericht
Zwischen dem Frauenbüro und dem Jugendamt wurden im Jahr 2003 Zielvereinbarungen
zur Frauenförderung abgeschlossen.
Gemäß Ziffer 3.3 Frauenförderplan kommt im Rahmen dezentraler Ressourcen-
verantwortung der Berichtspflicht der einzelnen Fachbereiche eine besondere Bedeutung
zu.
Die Fachbereiche dokumentieren auf der Grundlage der Zielvereinbarung in einem
jährlichen Bericht die Umsetzung des Frauenförderplans in ihrem Verantwortungsbereich.
In der Anlage ist der Controllingbericht des Jugendamtes beigefügt.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Jugendhilfeausschuss 01.03.2005 -/-
2
Frauenausschuss -/-
1
-/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Anlagen:
Nr. Ort Anlage
1 beigefügt Controllingbericht
2 beigefügt Controllingdaten
Amt:
Jugendamt
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordneter Hintzsche
RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT
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Zielvereinbarungen zur Frauenförderung
Controllingbericht
Im Jahre 2003 wurden zwischen dem Jugendamt und dem Frauenbüro Zielvereinbarungen zur Frauenförderung beschlossen.
Die einzelnen Ziele und der aktuelle Stand der Umsetzung sind aus der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
1. Paritätische Besetzung von
Führungspositionen
Frauen werden durch ihre Vorgesetzten
motiviert und ermutigt, sich auf
Führungspositionen zu bewerben. Dieses
geschieht insbesondere im Rahmen von
Beurteilungs-, Förder- und
Beratungsgesprächen, sowie durch die
Empfehlung von Qualifizierungsmaßnah-
men.
Mitarbeiterinnen ohne Leitungsfunktion
werden durch/ nach spezielle/n
Qualifizierungsmaßnahmen motiviert, sich
auf Führungspositionen zu bewerben.
Dazu wird in allen Abteilungen des
Jugendamtes ein Fortbildungskonzept
erstellt. In Zusammenarbeit mit dem
Zentrum für Personalentwicklung wird in
regelmäßigen Abständen ein
Orientierungscenter mit derselben
Zielrichtung angeboten.
Für 2005 werden die Führungs- und
Beratungsgespräche bis zur Ebene der
Sachgebietsleitungen im Jugendamt
flächendeckend umgesetzt. In 2
Abteilungen wird bereits der 3. Durchlauf
bis in die Sachbearbeitungsebene
durchgeführt. In diesem Zusammenhang
werden auch Fortbildungsmaßnahmen
vereinbart. In jeder Abteilung ist ein(e)
Fortbildungsbeauftragte(r) bestellt.
Erstmals wurde für 2005 ein zentrales
Fortbildungskonzept für alle Abteilungen
des Jugendamtes veröffentlicht.
(s.Anlage)
Ein Orientierungscenter wird durch das
Zentrum für Personalentwicklung
angeboten. Für das Jugendamt soll ab
2006 ein pädag. Orientierungscenter
eingerichtet werden. Dies ist in der
Zielplanung zur Personalentwicklung
enthalten.
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2. Eröffnung von FachkarrierenDas Jugendamt strebt an , durch die
Entwicklung von Delegationskonzepten
und die Veränderung von
Führungsformen Stellen für Fachkarrieren
zu schaffen. Wie unter 1. genannt ,
werden Frauen zur Bewerbung auf solche
Stellen qualifiziert und motiviert. Soweit in
der angestrebten Besoldungs-,
Vergütungs- bzw. Lohngruppe weniger
Frauen als Männer sind, sind Frauen bei
gleicher Eignung, Befähigung und
fachlicher Leistung bevorzugt
einzustellen, bzw. bei internen
Umsetzungen bevorzugt zu
berücksichtigen. Dies gilt, insofern nicht in
der Person des Mitbewerbers liegende
Gründe überwiegen.
Für nicht verwaltungstypische
Berufsgruppen werden externe
Fortbildungen zur Eröffnung von
Fachkarrieren verstärkt ermöglicht.
Zur Zeit befinden sich alle Abteilungen in
der Umorganisation. Dabei ist auch die
Einrichtung verschiedener
"Fachkarrierestellen" geplant.
Die Umorganisationsprozesse in den
einzelnen Abteilungen sind noch nicht
abgeschlossen, deshalb können zum
jetzigen Zeitpunkt konkrete Stellen noch
nicht benannt werden.
Derzeitig sind im Jugendamt aber
Aufgabenübertragungen umgesetzt. So
gibt es in jeder Abteilung, (wie unter 1.
erwähnt) eine(n) Fortbildungsbeauf-
tragte(n), die den Fortbildungsbedarf und
die Fortbildungsprogramme zentral
koordienieren.
Gleiches gilt für Qualitätsbeauftragte, IRP-
Sachbearbeitungen etc.. Wichtige zentrale
Funktionen werden auch in den
Abteilungen abgebildet. Die
Organisationsorientierung ist " dezentrale"
Struktur bei zentraler Steuerung.
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3. Förderung von Mitarbeiterinnen in
typischen Frauenberufen
Die beruflichen Anforderungen haben sich
in den typischen Frauenberufen
verändert, so dass eine Anpassung der
Aufgabenbeschreibung notwendig wird.
Die Mitarbeiterinnen werden
entsprechend dem neuen
Anforderungsprofil qualifiziert.
Die beiden Projektgruppen " zentraler
Schreibdienst" und "Küchenkräfte" haben
ihre Arbeit erfolgreich hinsichtlich der
Aufgabenbeschreibung abgeschlossen.
Bis 30.06.2005 sind alle Stellen des
Jugendamtes neu und nach einheitlichem
Muster beschrieben. Dies ist interne
Zielvorgabe.
4. Verbesserung der
Rahmenbedingungen für die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
durch:
<Förderung von Teilzeitarbeit
<Individuelle Arbeitszeitgestaltung-
familienfreundliche
Maßnahme("Stundensparbuch")
<fachliche und soziale Einbindung
von beurlaubten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern
Das Teilzeitkonzept der Abteilung
Kindertageseinrichtungen wurde mit Hilfe
eines umfangreichen Beteiligungspro-
zesses eingeführt. Der Frauenausschuss
wurde hierüber ausführlich unterrichtet.
Ein Konzept für das gesamte Jugendamt
ist Zielvorgabe bis 2006.
Durch Einführung der elektronischen
Arbeitszeiterfassung in weiten Teilen des
Jugendamtes ist die Einführung des
Stundensparbuches, nach Genehmigung
durch die Abteilungsleitungen, problemlos
möglich.
Maßnahmen zur Verbesserung der
sozialen und fachlichen Einbindung von
beurlaubten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern sind im Aktionsplan verankert
und werden , sofern nicht bereits
realisiert, im laufenden Jahr 2005
umgesetzt. Beispiel: Besetzung von
Reststundenkontingenten etc.
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5. Einrichtung eines Netzwerkes für
Frauen im Jugendamt
Ein Frauennetzwerk für das gesamte
Jugendamt wurde 2004 initiiert. Es fanden
3 Treffen statt. Daraus hat sich eine
Arbeitsgruppe "Frauenförderung" gebildet,
welche die sich aus dem Netzwerk
ergebenden Anregungen und Wünsche
aufgreift und bearbeitet. Im November
2004 wurde der Maßnahmenkatalog dem
Plenum vorgestellt und mit dem Amtsleiter
abgestimmt. Das Netzwerk trifft sich
mindestens 1x jährlich, um über die
Ergebnisse informiert zu werden und zum
Erfahrungsaustausch.
6. Das Jugendamt benennt eine
Mitarbeiterin als Kontaktperson für
Frauenfragen im Jugendamt
Derzeit ist die Stelle kommissarisch mit
Frau Dellschaft besetzt.
Sie wird unterstützt durch die Referentin
des Amtsleiters Frau Fischer sowie die
Schriftführerin des JHA Frau Orfgen.
Die Umorganisation der Abteilung 51/1
Verwaltungsangelegenheiten ist noch
nicht abgeschlossen. Die Stelle soll im
Sachgebiet Personalmanagement
angesiedelt werden.
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Personalsituation im Jugendamt
A Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Leitungsfunktionen
Amtsleitung,
Abteilungsleitungen, Sachgebiets-
leitungen,
Leitungen von JFE,
Leitungen von Kitas,
Bürgerhäuser
MW
51/0 2*
51/1 6
51/2 3 100
51/290 18
51/3 35 10
51/5 16 7
51/8 13 5
Insgesamt: 76 130
ohne KiTa 71,1 29,9
* einschließlich 1 Stelle Amtsleitung in Altersteilzeit ( bis 30.06.2005)
B Aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Geschlecht
MW
51/0 33
51/1 33 20
51/290 271
51/3 84 91
51/8 37 69
Insgesamt: 267 1.457
C Aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach
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Beschäftigung und Geschlecht
1. Absolute Zahlen
Ab-
tei-
lung/Besch./
Geschl. 51/0 51/1 51/2 51/290 51/3 51/5 51/8 Gesamt
Teilzeit M 1 6 22 6 6 41
2) Stellen in Prozent
Ab-
tei-
lung/Besch./
Geschl. 51/0 51/1 51/2 51/290 51/3 51/5 51/8 Gesamt
Teilzeit M 2 0,6 12,5 2 6 2
Vollzeit M 50 60 1,6 3 36 28 29 13
D Eingruppierung ab BesGr A9 bzw. VerGr.Vb
B2 BAT Ia/
A15
BAT Ib/
A14
BAT II/
A13
BAT III/
A12
BAT IVa
/A11
BAT IVb
/A10
BAT Vb/
A9