Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 51/ 27/2005

Zielvereinbarungen Frauenförderung - Controllingb.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Carl-von-Ossietzky-Straße 20 · Stadtbezirk 10 (Garath)örtlicher Bezug 1Dokument 15. Februar 2005veröffentlicht

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Seite 1 von 7 Informationsvorlage Betrifft: Zielvereinbarungen zur Frauenförderung zwischen dem Frauenbüro und dem Jugendamt - Controllingbericht Zwischen dem Frauenbüro und dem Jugendamt wurden im Jahr 2003 Zielvereinbarungen zur Frauenförderung abgeschlossen. Gemäß Ziffer 3.3 Frauenförderplan kommt im Rahmen dezentraler Ressourcen- verantwortung der Berichtspflicht der einzelnen Fachbereiche eine besondere Bedeutung zu. Die Fachbereiche dokumentieren auf der Grundlage der Zielvereinbarung in einem jährlichen Bericht die Umsetzung des Frauenförderplans in ihrem Verantwortungsbereich. In der Anlage ist der Controllingbericht des Jugendamtes beigefügt. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Jugendhilfeausschuss 01.03.2005 -/- 2 Frauenausschuss -/- 1 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: Nr. Ort Anlage 1 beigefügt Controllingbericht 2 beigefügt Controllingdaten Amt: Jugendamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Hintzsche RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 7 Zielvereinbarungen zur Frauenförderung Controllingbericht Im Jahre 2003 wurden zwischen dem Jugendamt und dem Frauenbüro Zielvereinbarungen zur Frauenförderung beschlossen. Die einzelnen Ziele und der aktuelle Stand der Umsetzung sind aus der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. 1. Paritätische Besetzung von Führungspositionen Frauen werden durch ihre Vorgesetzten motiviert und ermutigt, sich auf Führungspositionen zu bewerben. Dieses geschieht insbesondere im Rahmen von Beurteilungs-, Förder- und Beratungsgesprächen, sowie durch die Empfehlung von Qualifizierungsmaßnah- men. Mitarbeiterinnen ohne Leitungsfunktion werden durch/ nach spezielle/n Qualifizierungsmaßnahmen motiviert, sich auf Führungspositionen zu bewerben. Dazu wird in allen Abteilungen des Jugendamtes ein Fortbildungskonzept erstellt. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Personalentwicklung wird in regelmäßigen Abständen ein Orientierungscenter mit derselben Zielrichtung angeboten. Für 2005 werden die Führungs- und Beratungsgespräche bis zur Ebene der Sachgebietsleitungen im Jugendamt flächendeckend umgesetzt. In 2 Abteilungen wird bereits der 3. Durchlauf bis in die Sachbearbeitungsebene durchgeführt. In diesem Zusammenhang werden auch Fortbildungsmaßnahmen vereinbart. In jeder Abteilung ist ein(e) Fortbildungsbeauftragte(r) bestellt. Erstmals wurde für 2005 ein zentrales Fortbildungskonzept für alle Abteilungen des Jugendamtes veröffentlicht. (s.Anlage) Ein Orientierungscenter wird durch das Zentrum für Personalentwicklung angeboten. Für das Jugendamt soll ab 2006 ein pädag. Orientierungscenter eingerichtet werden. Dies ist in der Zielplanung zur Personalentwicklung enthalten. Seite 3 von 7 2. Eröffnung von FachkarrierenDas Jugendamt strebt an , durch die Entwicklung von Delegationskonzepten und die Veränderung von Führungsformen Stellen für Fachkarrieren zu schaffen. Wie unter 1. genannt , werden Frauen zur Bewerbung auf solche Stellen qualifiziert und motiviert. Soweit in der angestrebten Besoldungs-, Vergütungs- bzw. Lohngruppe weniger Frauen als Männer sind, sind Frauen bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt einzustellen, bzw. bei internen Umsetzungen bevorzugt zu berücksichtigen. Dies gilt, insofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Für nicht verwaltungstypische Berufsgruppen werden externe Fortbildungen zur Eröffnung von Fachkarrieren verstärkt ermöglicht. Zur Zeit befinden sich alle Abteilungen in der Umorganisation. Dabei ist auch die Einrichtung verschiedener "Fachkarrierestellen" geplant. Die Umorganisationsprozesse in den einzelnen Abteilungen sind noch nicht abgeschlossen, deshalb können zum jetzigen Zeitpunkt konkrete Stellen noch nicht benannt werden. Derzeitig sind im Jugendamt aber Aufgabenübertragungen umgesetzt. So gibt es in jeder Abteilung, (wie unter 1. erwähnt) eine(n) Fortbildungsbeauf- tragte(n), die den Fortbildungsbedarf und die Fortbildungsprogramme zentral koordienieren. Gleiches gilt für Qualitätsbeauftragte, IRP- Sachbearbeitungen etc.. Wichtige zentrale Funktionen werden auch in den Abteilungen abgebildet. Die Organisationsorientierung ist " dezentrale" Struktur bei zentraler Steuerung. Seite 4 von 7 3. Förderung von Mitarbeiterinnen in typischen Frauenberufen Die beruflichen Anforderungen haben sich in den typischen Frauenberufen verändert, so dass eine Anpassung der Aufgabenbeschreibung notwendig wird. Die Mitarbeiterinnen werden entsprechend dem neuen Anforderungsprofil qualifiziert. Die beiden Projektgruppen " zentraler Schreibdienst" und "Küchenkräfte" haben ihre Arbeit erfolgreich hinsichtlich der Aufgabenbeschreibung abgeschlossen. Bis 30.06.2005 sind alle Stellen des Jugendamtes neu und nach einheitlichem Muster beschrieben. Dies ist interne Zielvorgabe. 4. Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch: <Förderung von Teilzeitarbeit <Individuelle Arbeitszeitgestaltung- familienfreundliche Maßnahme("Stundensparbuch") <fachliche und soziale Einbindung von beurlaubten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Das Teilzeitkonzept der Abteilung Kindertageseinrichtungen wurde mit Hilfe eines umfangreichen Beteiligungspro- zesses eingeführt. Der Frauenausschuss wurde hierüber ausführlich unterrichtet. Ein Konzept für das gesamte Jugendamt ist Zielvorgabe bis 2006. Durch Einführung der elektronischen Arbeitszeiterfassung in weiten Teilen des Jugendamtes ist die Einführung des Stundensparbuches, nach Genehmigung durch die Abteilungsleitungen, problemlos möglich. Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen und fachlichen Einbindung von beurlaubten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind im Aktionsplan verankert und werden , sofern nicht bereits realisiert, im laufenden Jahr 2005 umgesetzt. Beispiel: Besetzung von Reststundenkontingenten etc. Seite 5 von 7 5. Einrichtung eines Netzwerkes für Frauen im Jugendamt Ein Frauennetzwerk für das gesamte Jugendamt wurde 2004 initiiert. Es fanden 3 Treffen statt. Daraus hat sich eine Arbeitsgruppe "Frauenförderung" gebildet, welche die sich aus dem Netzwerk ergebenden Anregungen und Wünsche aufgreift und bearbeitet. Im November 2004 wurde der Maßnahmenkatalog dem Plenum vorgestellt und mit dem Amtsleiter abgestimmt. Das Netzwerk trifft sich mindestens 1x jährlich, um über die Ergebnisse informiert zu werden und zum Erfahrungsaustausch. 6. Das Jugendamt benennt eine Mitarbeiterin als Kontaktperson für Frauenfragen im Jugendamt Derzeit ist die Stelle kommissarisch mit Frau Dellschaft besetzt. Sie wird unterstützt durch die Referentin des Amtsleiters Frau Fischer sowie die Schriftführerin des JHA Frau Orfgen. Die Umorganisation der Abteilung 51/1 Verwaltungsangelegenheiten ist noch nicht abgeschlossen. Die Stelle soll im Sachgebiet Personalmanagement angesiedelt werden. Seite 6 von 7 Personalsituation im Jugendamt A Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Leitungsfunktionen Amtsleitung, Abteilungsleitungen, Sachgebiets- leitungen, Leitungen von JFE, Leitungen von Kitas, Bürgerhäuser MW 51/0 2* 51/1 6 51/2 3 100 51/290 18 51/3 35 10 51/5 16 7 51/8 13 5 Insgesamt: 76 130 ohne KiTa 71,1 29,9 * einschließlich 1 Stelle Amtsleitung in Altersteilzeit ( bis 30.06.2005) B Aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Geschlecht MW 51/0 33 51/1 33 20 51/290 271 51/3 84 91 51/8 37 69 Insgesamt: 267 1.457 C Aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Seite 7 von 7 Beschäftigung und Geschlecht 1. Absolute Zahlen Ab- tei- lung/Besch./ Geschl. 51/0 51/1 51/2 51/290 51/3 51/5 51/8 Gesamt Teilzeit M 1 6 22 6 6 41 2) Stellen in Prozent Ab- tei- lung/Besch./ Geschl. 51/0 51/1 51/2 51/290 51/3 51/5 51/8 Gesamt Teilzeit M 2 0,6 12,5 2 6 2 Vollzeit M 50 60 1,6 3 36 28 29 13 D Eingruppierung ab BesGr A9 bzw. VerGr.Vb B2 BAT Ia/ A15 BAT Ib/ A14 BAT II/ A13 BAT III/ A12 BAT IVa /A11 BAT IVb /A10 BAT Vb/ A9

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 51/ 27/2005