Anfr. Bü90: Gedenktafel im Rathaus
Themen
Aus der amtlichen Vorlage
Schon die Diskussion in der Ratssitzung am 25. März 2004 hat gezeigt, dass das Thema Vertreibungen und das damit verbundene menschliche Leid nicht auf nationaler Ebene behandelt werden kann, sondern internationale Dimensionen hat. Wir halten es daher nicht für angemessen, dass im Düsseldorfer Rathaus, dessen "offene, demokratische Präsentation" im "sich wandelnden Verhältnis von Rat und Verwaltung zur Bürgerschaft" erst im September 2002 vom Oberbürgermeister selbst lobend konstatiert wurde, eine parteipolitische Sicht im Hinblick auf die Vertreibungen mit einer Gedenktafel sich manifestieren kann. Dass der Oberbürgermeister bei einer so sensiblen Frage eine Entscheidung "nach pflichtgemäßem Ermessen" fällen kann, ist mehr als fraglich.
Auszug aus „Begründung“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument
Beratungsweg
Rat
Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 01/ 126/2004