FDP-Fraktion im Rat der Ö Vorlagen - Nr.01/ 68/2004
Landeshauptstadt Düsseldorf Düsseldorf, 15. März 04
Marktplatz 3 40213 Düsseldorf Telefon 0211 89-23124 FAX 0211/ 89-29438
Herrn Oberbürgermeister
Joachim Erwin
Anfrage
Anfrage der FDP-Ratsfraktion: Zukunft der städtischen Krankenhäuser Benrath und
Gerresheim
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
ich bitte Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 25. 03.
2004 zu setzen:
1. Gibt es seitens der Verwaltung Überlegungen, einen privaten Träger an den
Krankenhäusern Benrath und Gerresheim zu beteiligen oder eines der Kran-
kenhäuser ganz zu privatisieren?
2. Welche Vorteile ergeben sich aus Sicht der Verwaltung für die Bürgerinnen
und Bürger der Stadt aus einer etwaigen Privatisierung der städtischen
Kliniken Gerresheim und Benrath?
3. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich für die Bürgerinnen und Bürger der
Stadt aus einer Beteiligung eines privaten Trägers an den Krankenhäusern
Benrath und Gerresheim?
Begründung:
Es ist unverzichtbar, dass die beiden städtischen Krankenhäuser Benrath und
Gerresheim für den Wettbewerb in der Krankenhauslandschaft (noch) besser
gerüstet werden. Die Überlegungen der FDP gehen daher dahin, wie die beiden
Krankenhäuser unter den verschärften Wettbewerbsbedingungen (z.B. durch die
Einführung der Diagnosis Related Groups (DRGs)) am besten bestehen können und
gleichzeitig die Versorgung der Patienten in den Häusern (noch) gesteigert werden
kann. Als eine der besten Möglichkeiten erscheint uns die Zukunftsicherung durch
Privatisierung oder zumindest einer Beteiligung privater Investoren an den
städtischen Krankenhäusern. Insgesamt bringen Krankenhäuser in privater
Trägerschaft bessere Voraussetzungen mit, um sich auf dem Gesundheitsmarkt zu
behaupten.
Die Privatwirtschaft handelt auf Dauer Ziel führender und dynamischer als die
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öffentlich-rechtliche Verwaltung. Der Zusammenschluss im Klinikverbund
(Zusammenwirken mehrerer Rehabilitations- und Akutkliniken eines privaten
Trägers) ist Voraussetzung für eine größere Kapitalkraft und schafft so gute
Bedingungen für Investitionen. Die Kooperation im Verbund schafft Synergieeffekte
im Einkauf und im Management. Verbundlösungen ermöglichen zudem die
integrierte Versorgung, also eine kompetente Betreuung aus einer Hand. Teure
Doppeluntersuchungen werden dabei vermieden - und die Qualität der Behandlung
für die Patienten zugleich verbessert, weil die Ärzte optimal zusammenarbeiten.
Außerdem ist bei vielen Krankenhäusern, die in private Trägerschaft übergegangen
sind, von einer größeren Motivation der Mitarbeiter zu hören.
Weitere Begründung erfolgt ggfls. mündlich.
Mit freundlichen Grüßen
gez
Dr. Martin Alexander Zeitz Heinz Winterwerber
Fraktionsvorsitzender Bürgermeister
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Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Rat 25.03.04 -/-
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1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
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