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Title: Vorlage 01/ 281/2016
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00279640.pdf
Published Time: Tue, 13 Aug 2019 09:32:52 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
Vorlage 01/ 281/2016
> LINKSFRAKTION Düsseldorf
• Luegallee 65 • 40545 Düsseldorf
> Tel. (0211) 89 95123
• Fax (0211) 89 29588
> [email protected] www.linksfraktion-duesseldorf.de
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> RSD Vorlage
Düsseldorf, den 07.11.2016
An den
Oberbürgermeister
Herrn Thomas Geisel
Antrag zur Ratssitzung am 17.11.2016
Keine Mittel für Rheinkomet
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
zur Sitzung des Rates am 17. November 2016 stellt DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf folgenden Antrag:
Der Rat der Stadt Düsseldorf appelliert an die Stadttochter IDR, keine Mittel zur Installation einer dauerhaften Stromversorgung des Rheinkometen bereitzustellen.
Begründung:
Die Stadttochter IDR hat angekündigt, die Kosten für die Installation einer dauerhaft nutzbaren neuen Stromleitung für den Betrieb der Lichtinstallation „Rheinkomet“ auf
dem Rheinturm zu übernehmen. Die Kosten sollen rund 100.000 Euro betragen. Der
„Rheinkomet“ soll dann künftig zu Groß -Events wie der Tour de France betrieben werden. Für den eigentlichen Betrieb müssten dann jedoch noch erhebliche weitere Mittel bereit stehen. Vorlage 01/ 281/2016
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> RSD Vorlage
Die Ratsfraktion DIE LINKE lehnt die Verschwendung öffentlicher Mittel zu diesem Zweck ab. Seit 1951 ist die Stadt Düsseldorf alleiniger Aktionär der IDR, große überflüssige Ausgaben können somit auch zu weniger Gewinnabführung an die Stadt
führen. Die durch den „Rheinkometen“ erzeugte Lichtverschmutzung kann zudem
störenden Einfluss haben. Weiterhin ist ein Betrieb des „Rheinkometen“ ohnehin nur
an wenigen Daten möglich, wie die WZ am 27. Oktober berichtete:
„[…] zoologische Aspekte [könnten] den ‚Rheinkomet‘ weitgehend unmöglich
machen. Denn offenbar schaden die intensiven Lichtstrahlen zigtausenden Zugvögeln gan z erheblich: ‚Vor allem nach oben in den freien Nachthimmel gerichtete Lichtquellen haben gravierende Auswirkungen‘, sagte Umweltdezernentin
Helga Stulgies auf Anfrage der Grünen im Fachausschuss. Und Stulgies macht klar, dass die Stadtregierung die Belange des Vogelschutzes zwingend berücksichtige, wenn es um eine erneute Genehmigung für den Skybeamer auf dem Fernsehturm geht. Und das heißt: In Zeiten des Vogelzuges zwischen dem 10. Februar und dem 20. Mai sowie vom 20. Juli bis Mitte Dezember sollten die Strahler dunkel bleiben.“
Mit freundlichen Grüßen
Angelika Kraft-Dlangamandla Lutz Pfundner
f.d.R. Carina Limper
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Rat -/-¹ -/-²
> 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
> 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Anlagen: beigefügt nicht vorhanden
Nr. Anlage