Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 61/ 110/2004

AntrGrüne:Förderung des sozialen Wohnungsb

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Weizenmühlenstraße 4 · Stadtbezirk 3 (Oberbilk, Bilk)örtlicher Bezug 1Dokument 17. Mai 2004veröffentlicht

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Aus der amtlichen Vorlage

Antrag der Bü90/Die Grünen-Ratsfraktion: Förderung des sozialen Wohnungsbaus Sehr geehrter Herr Utech, die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tages- ordnung der Sitzung am 26. Mai 2004 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen: Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung bittet die Verwaltung, vordringlich Woh- nungsbauflächen für den Geschosswohnungsbau zu behandeln und baureif zu machen. Bei der B-Plan-Aufstellung soll 1/3 der Wohngebäude Gebäuden vorbehalten bleiben, die mit Mitteln des sozialen Wohnungsbau gefördert werden. Hierbei soll in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft, dem Liegenschaftsamt und der Wirtschaftsförderung unter Ausschöpfen der Förderprogramme des Landes erreicht werden.

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Ö Vorlagen - Nr.61/ 110/2004 Düsseldorf, den 14. Mai 2004 Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf E-Mail: [email protected] Seite 1 von 2 An Herrn Heinz Utech Vorsitzender des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung Antrag Antrag der Bü90/Die Grünen-Ratsfraktion: Förderung des sozialen Wohnungsbaus Sehr geehrter Herr Utech, die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tages- ordnung der Sitzung am 26. Mai 2004 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen: Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung bittet die Verwaltung, vordringlich Woh- nungsbauflächen für den Geschosswohnungsbau zu behandeln und baureif zu machen. Bei der B-Plan-Aufstellung soll 1/3 der Wohngebäude Gebäuden vorbehalten bleiben, die mit Mitteln des sozialen Wohnungsbau gefördert werden. Hierbei soll in Kooperation mit der Wohnungswirtschaft, dem Liegenschaftsamt und der Wirtschaftsförderung unter Ausschöpfen der Förderprogramme des Landes erreicht werden. Sachdarstellung: Beim Amt für Wohnungswesen sind mehr als 5.000 Haushalte registriert, die eine Sozialwohnung suchen. Mit dem derzeitigen positiven Wanderungssaldo Düsseldorfs und den weiter ansteigenden Wohnraumansprüchen pro Person besteht in Düsseldorf eine Wohnraumnachfrage, die durch den seit 1999 deutlich abnehmenden Wohnungsbau nicht gedeckt werden kann. Dies gilt erst recht für den sozialen Wohnungsbau, so dass es für sozial schwache Haushalte seit geraumer Zeit sehr schwierig ist, geeigneten und bezahl- baren Wohnraum anmieten zu können. Die derzeitige Politik der unverhältnismäßigen Bevorzugung des Einfamilienhausbaus gegenüber des Ge-schosswohnungsbaus ignoriert dieses Problem. In Konsequenz führt sie - bei knappen Bauflächenreserven - zu einer zu flächenintensiven und unzureichend nachfragegerechten Wohnungsbebauung. Düsseldorf braucht attraktiven und bezahlbaren Wohnraum für Familien und Singles. Eine Qualitäts-offensive für den Geschosswohnungsbau in Düsseldorf würde eine Alternative bieten, beispielsweise für Familien die im Umland preisgünstigen Wohnraum zur Miete suchen. Darüber hinaus wird damit der absehbaren Veränderung der Bevölkerungsstruktur Rechnung getragen: Es wird mehr alte als junge Menschen geben und dadurch bedingt eine wachsende Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen entstehen. Mit freundlichen Grüßen RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr.61/ 110/2004 Düsseldorf, den 14. Mai 2004 Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf E-Mail: [email protected] Seite 2 von 2 Marion Enke RSD AllVorlg.WPT

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 61/ 110/2004