Ö Vorlagen - Nr.61/ 110/2004
Düsseldorf, den 14. Mai 2004
Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf
E-Mail:
[email protected]
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An
Herrn Heinz Utech
Vorsitzender des
Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung
Antrag
Antrag der Bü90/Die Grünen-Ratsfraktion: Förderung des sozialen Wohnungsbaus
Sehr geehrter Herr Utech,
die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tages-
ordnung der Sitzung am 26. Mai 2004 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen:
Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung bittet die Verwaltung, vordringlich Woh-
nungsbauflächen für den Geschosswohnungsbau zu behandeln und baureif zu machen.
Bei der B-Plan-Aufstellung soll 1/3 der Wohngebäude Gebäuden vorbehalten bleiben, die
mit Mitteln des sozialen Wohnungsbau gefördert werden. Hierbei soll in Kooperation mit
der Wohnungswirtschaft, dem Liegenschaftsamt und der Wirtschaftsförderung unter
Ausschöpfen der Förderprogramme des Landes erreicht werden.
Sachdarstellung:
Beim Amt für Wohnungswesen sind mehr als 5.000 Haushalte registriert, die eine
Sozialwohnung suchen. Mit dem derzeitigen positiven Wanderungssaldo Düsseldorfs und
den weiter ansteigenden Wohnraumansprüchen pro Person besteht in Düsseldorf eine
Wohnraumnachfrage, die durch den seit 1999 deutlich abnehmenden Wohnungsbau nicht
gedeckt werden kann. Dies gilt erst recht für den sozialen Wohnungsbau, so dass es für
sozial schwache Haushalte seit geraumer Zeit sehr schwierig ist, geeigneten und bezahl-
baren Wohnraum anmieten zu können. Die derzeitige Politik der unverhältnismäßigen
Bevorzugung des Einfamilienhausbaus gegenüber des Ge-schosswohnungsbaus ignoriert
dieses Problem. In Konsequenz führt sie - bei knappen Bauflächenreserven - zu einer zu
flächenintensiven und unzureichend nachfragegerechten Wohnungsbebauung.
Düsseldorf braucht attraktiven und bezahlbaren Wohnraum für Familien und Singles. Eine
Qualitäts-offensive für den Geschosswohnungsbau in Düsseldorf würde eine Alternative
bieten, beispielsweise für Familien die im Umland preisgünstigen Wohnraum zur Miete
suchen. Darüber hinaus wird damit der absehbaren Veränderung der
Bevölkerungsstruktur Rechnung getragen: Es wird mehr alte als junge Menschen geben
und dadurch bedingt eine wachsende Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen
entstehen.
Mit freundlichen Grüßen
RSD AllVorlg.WPT
Ö Vorlagen - Nr.61/ 110/2004
Düsseldorf, den 14. Mai 2004
Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf
E-Mail:
[email protected]
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Marion Enke
RSD AllVorlg.WPT