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Title: Vorlage 66/ 28/2018
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00311176.pdf
Published Time: Mon, 12 Aug 2019 21:55:54 GMT
Number of Pages: 2
Markdown Content:
66/ 28/2018
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08.02.2018
An den
Vorsitzenden des Ordnungs- und Verkehrsausschusses
Ratsherrn Martin Volkenrath
Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 28. Februar 2018
Anfrage der CDU-Ratsfraktion:
Smart City: Der digitale Parkplatz-Finder auch in Düsseldorf?
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
im Namen unserer Fraktion bitte ich Sie, nachfolgende Anfrage auf die Tagesordnung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen.
Anfrage:
1. Wie beurteilt die Verwaltung das neue Sensorsystem der ParkHere GmbH, das die Nutzung von städtischem Parkraum optimieren und den Parksuchverkehr in den Städten verringern soll, hinsichtlich einer Anwendung in Düsseldorf?
2. Hat die Verwaltung nach nunmehr fast drei Jahren Erkenntnisse aus der Pilotanwendung des Sensorsystems der Siemens AG in Berlin im Hinblick auf Kosten, Funktion und Wirkung gewonnen?
3. Plant die Verwaltung, ein Pilotprojekt in Düsseldorf durchzuführen – und wenn nicht, warum nicht?
Begründung:
Schon im Jahr 2015 hat die CDU-Ratsfraktion im Ordnungs- und Verkehrsausschuss zu einem sensorgesteuerten Parkmanagementsystem der Siemens AG nachgefragt, das im Sommer 2015 als Pilotprojekt in Berlin umgesetzt wurde.
Auch die ParkHere GmbH hat als Start-up-Unternehmen ein vergleichbares System entwickelt und nunmehr vorgestellt. Mittels energieautarker Sensoren wird dabei festgestellt, ob ein Parkplatz frei ist, und diese Informationen werden dann über Apps 66/ 28/2018
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oder die Navigationsgeräte an die Autofahrer übermittelt. In Ingolstadt wurde bereits eine Straße mit Sensoren der ParkHere GmbH ausgestattet, wobei die Kosten bei unter 10 Euro pro Parkplatz lagen. Auch hinsichtlich der Auslastung von Ladestationen für Elektroautos wäre dieses System gut geeignet.
Ziel der Sensorsysteme ist es, die Nutzung von städtischem Parkraum effizienter zu gestalten und den Parksuchverkehr in den Städten zu verringern. Eine kürzere Parkplatzsuche verursacht weniger Verkehr und bedeutet weniger Umweltbelastungen. Derzeit ist die Parkplatzsuche für bis zu 40 Prozent des Verkehrs in europäischen Innenstädten und damit für einen Großteil der Luft- und Lärmbelastung verantwortlich.
Auf unsere Anfrage im Mai 2015 zur Umsetzbarkeit des Systems von Siemens in Düsseldorf antwortete die Verwaltung, dass für die Beurteilung der Eignung erst die aus der Pilotanwendung gewonnen Ergebnisse im Hinblick auf Kosten, Funktion und Wirkung herangezogen werden müssten. Ferner sollte eine nachträgliche Bewerbung für ein Pilotprojekt geprüft werden.
Die CDU-Ratsfraktion bittet um Darstellung der in den letzten drei Jahren gewonnenen Erkenntnisse zu diesem System sowie seiner Anwendbarkeit in Düsseldorf.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Hartnigk
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ordnungs - und Verkehrsausschuss 28.2.2018 beantwortet
Beantwortung der Anfrage als Text anzeigen
Title: Microsoft Word - ~4483075.docx
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00312197.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 18:39:46 GMT
Number of Pages: 1
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Seite 1 von 1 66/28/2018 Beigeordnete Zuschke
Anfrage der CDU-Ratsfraktion zur Sitzung des OVA am 28.02.2018 Smart City: Der digitale Parkplatz-Finder auch in Düsseldorf? Frage 1:
Wie beurteilt die Verwaltung das neue Sensorsystem der ParkHere GmbH, das die Nutzung von städtischem Parkraum optimieren und den Parksuchverkehr in den Städten verringern soll, hinsichtlich einer Anwendung in Düsseldorf?
Antwort:
Das Sensorsystem der ParkHere GmbH basiert wie bei vergleichbaren Lösungen beispielsweise von T-Systems oder der in Frage 2 angesprochenen Pilotanwendung der Siemens AG in Berlin auf dem Einbau straßenseitiger Detektionsinfrastruktur. Grundsätzlich hat die Verwaltung erhebliche Vorbehalte derartige Detektionsinfra-struktur aufzubauen, zu betreiben und zu unterhalten. Stattdessen wird auf Technologieentwicklungen gesetzt, bei denen die Fahrzeuge durch bordeigene Detektionssysteme freie Parkplätze erkennen. Beim sogenannten Community Based Parking erkennen die Fahrzeuge im Vorbeifahren freie Parkplätze. Über ein Backend werden die Daten anderen Fahrern zur Verfügung gestellt.
Frage 2:
Hat die Verwaltung nach nunmehr fast drei Jahren Erkenntnisse aus der Pilotanwen-dung des Sensorsystems der Siemens AG in Berlin im Hinblick auf Kosten, Funktion und Wirkung gewonnen?
Antwort:
Siehe Antwort zu Frage 1
Frage 3:
Plant die Verwaltung, ein Projekt in Düsseldorf durchzuführen – und wenn nicht, wa-rum nicht.
Antwort:
Siehe Antwort zu Frage 1