Anfrage AfD Aktenzeichen RAT/025/2026

Anfrage des Ratsherrn Winter: Vorgehen gegen missbräuchliche Vaterschaftsanerkennungen (Scheinvaterschaften) in Düsseldorf im Lichte der aktuellen Gesetzesinitiative des Bundes

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 22. Januar 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Die Fragen der Anfrage

  1. Konkrete Auswirkungen des geplanten Bundesgesetzes auf Düsseldorf: o Welche konkreten Auswirkungen erwartet die Düsseldorfer Verwaltung (insbesondere Standesamt, Jugendamt und Ausländerbehörde) durch das geplante Bundesgesetz, sobald es in Kraft tritt?
  2. Bisheriges Vorgehen und Kontrollmechanismen der Verwaltung: o Wie geht die Stadtverwaltung Düsseldorf (konkret das Standesamt und die Ausländerbehörde) nach den derzeit geltenden Rechtsgrundlagen (§ 1594 Abs. 2 BGB) in Verbindung mit ausländerrechtlichen Bestimmungen) gegen den Verdacht des Sozial- und Aufenthaltsbetrugs im Zusammenhang mit Scheinvaterschaften vor?
  3. Bekannte Fallzahlen: o Wie viele Verdachtsfälle von missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennungen wurden der Düsseldorfer Verwaltung in den letzten 6 Kalenderjahren (2020 - 2025) bekannt und wie viele dieser Fälle wurden nach behördlicher Prüfung als Missbrauch (unter Einleitung welcher rechtlichen Schritte z.B. Anfechtung der Vaterschaft) eingestuft?
Weitere Einordnung im Original: Aus „Sachverhalt“

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 10.12.2025 einen neuen Gesetzentwurf zur besseren Verhinderung von missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennungen (sogenannte Scheinvaterschaften) beschlossen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf als internationale Großstadt ist mutmaßlich von dieser Problematik betroffen. Um Transparenz zu schaffen und sicherzustellen, dass die Verwaltung die bestehenden und zukünftigen Instrumente effektiv nutzt, bitten wir die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen: 1. Konkrete Auswirkungen des geplanten Bundesgesetzes auf Düsseldorf: o Welche konkreten Auswirkungen erwartet die Düsseldorfer Verwaltung (insbesondere Standesamt, Jugendamt und Ausländerbehörde) durch das geplante Bundesgesetz, sobald es in Kraft tritt?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 22. Januar 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Vorgang · RAT/025/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Anfrage · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    Antwort der Verwaltung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 4.16

    Rat. Amtlicher Vermerk: „schriftlich beantwortet“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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RAT/025/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 20.01.2026 An den Vorsitzenden des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf Herrn Oberbürgermeister Dr. Keller Betrifft: Anfrage des Ratsherrn Winter: Vorgehen gegen missbräuchliche Vaterschaftsanerkennungen (Scheinvaterschaften) in Düsseldorf im Lichte der aktuellen Gesetzesinitiative des Bundes Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, ich bitte Sie folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 11.2. zu setzen. Sachverhalt: Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 10.12.2025 einen neuen Gesetzentwurf zur besseren Verhinderung von missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennungen (sogenannte Scheinvaterschaften) beschlossen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf als internationale Großstadt ist mutmaßlich von dieser Problematik betroffen. Um Transparenz zu schaffen und sicherzustellen, dass die Verwaltung die bestehenden und zukünftigen Instrumente effektiv nutzt, bitten wir die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen: 1. Konkrete Auswirkungen des geplanten Bundesgesetzes auf Düsseldorf: o Welche konkreten Auswirkungen erwartet die Düsseldorfer Verwaltung (insbesondere Standesamt, Jugendamt und Ausländerbehörde) durch das geplante Bundesgesetz, sobald es in Kraft tritt? 2. Bisheriges Vorgehen und Kontrollmechanismen der Verwaltung: o Wie geht die Stadtverwaltung Düsseldorf (konkret das Standesamt und die Ausländerbehörde) nach den derzeit geltenden Rechtsgrundlagen (§ 1594 Abs. Seite 2 2 BGB) in Verbindung mit ausländerrechtlichen Bestimmungen) gegen den Verdacht des Sozial- und Aufenthaltsbetrugs im Zusammenhang mit Scheinvaterschaften vor? 3. Bekannte Fallzahlen: o Wie viele Verdachtsfälle von missbräuchlichen Vaterschaftsanerkennungen wurden der Düsseldorfer Verwaltung in den letzten 6 Kalenderjahren (2020 - 2025) bekannt und wie viele dieser Fälle wurden nach behördlicher Prüfung als Missbrauch (unter Einleitung welcher rechtlichen Schritte z.B. Anfechtung der Vaterschaft) eingestuft? Begründung: Die effektive Bekämpfung von Sozialbetrug und die Wahrung der Integrität des deutschen Rechts- und Sozialsystems sind von essenziellem Interesse für die Stadtgesellschaft Düsseldorfs. Die aktuellen Entwicklungen auf Bundesebene bieten Anlass, die lokalen Praktiken zu überprüfen und sicherzustellen, dass Düsseldorf gut aufgestellt ist, um Missbrauch konsequent zu verhindern. Mit freundlichen Grüßen Andreas Winter

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/025/2026