Worum es geht
Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.
Aus „Anfrage“
1 Wie lässt sich die aktuelle Fußgängerüberquerung mit den zwei aktuell vorgesehenen Straßenüberquerungen aus Sicht der Verkehrssicherheit entschärfen?
Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“
Die aktuell angedachte Fußgängerroute startet für jeden Fußgänger, der an dieser Haltestelle aussteigt, bzw. endet für jeden, der dort einsteigen will, mit zwei sehr komplex einzusehenden und einzuschätzenden Straßenüberquerungen. Die Bushaltestelle liegt an einem Tiefpunkt, wo einerseits von beiden Seiten die Straßen mit einem Gefälle zu einer leicht erhöhten Fahrgeschwindigkeit anregen und andererseits die so stark befahrene Schnellstraße „Münchener Straße" auf- bzw. abgefahren wird. Genau dort liegen nämlich die zwei Überquerungen - an der Auffahrt und der Abfahrt. Aufgrund genau dieser prekären Situation, favorisieren die meisten Fußgänger (inkl. der Grundschüler) die einmalige Straßenüberquerung in einer verkehrswidrigen Art und Weise über die Hauptstraße „Schwarzer Weg/Südallee" .
Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 24. November 2025. Vollständiges Original mit weiteren Angaben
Originale durchsuchen
Dokumenttexte
Anfrage als Text anzeigen
BV9/238/2025
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 24.11.2025
Bündnis Sahra Wagenknecht
in der Bezirksvertretung 9
An die
Bezirksbürgermeisterin
des Stadtbezirkes 9
Frau Schwanke
Anfrage
zur Sitzung der Bezirksvertretung 9 am 05.12.2025
Betrifft:
Entschärfung der Fußgängerüberquerung an der Bushaltestelle „Franz -Liszt-
Straße„ (u.a. 788 in Richtung Monheim Mitte) insbesondere für die Grundschüler
auf dem Weg zur Grundschule Südallee - Anfrage von Herrn Iliasa; BSW
Anfrage:
1 Wie lässt sich die aktuelle Fußgängerüberquerung mit den zwei aktuell
vorgesehenen Straßenüberquerungen aus Sicht der Verkehrssicherheit
entschärfen?
Begründung:
Die aktuell angedachte Fußgängerroute startet für jeden Fußgänger, der an
dieser Haltestelle aussteigt, bzw. endet für jeden, der dort einsteigen will, mit
zwei sehr komplex einzusehenden und einzuschätzenden
Straßenüberquerungen. Die Bushaltestelle liegt an einem Tiefpunkt, wo
einerseits von beiden Seiten die Straßen mit einem Gefälle zu einer leicht
erhöhten Fahrgeschwindigkeit anregen und andererseits die so stark befahrene
Schnellstraße „Münchener Straße" auf- bzw. abgefahren wird. Genau dort liegen
nämlich die zwei Überquerungen - an der Auffahrt und der Abfahrt. Aufgrund
genau dieser prekären Situation, favorisieren die meisten Fußgänger (inkl. der
Grundschüler) die einmalige Straßenüberquerung in einer verkehrswidrigen Art
und Weise über die Hauptstraße „Schwarzer Weg/Südallee" .
Zudem sei bei dieser Gelegenheit erwähnt, dass direkt bei der Unterführung (an
der diese Bushaltestelle liegt) die Beleuchtung seit Monaten defekt ist und das
Mauerwerk abgetragen wurde ohne Ersatz.
Seite 2
Foto 1
Foto 2
Foto 3
Seite 3
Planausschnitt 1
Planausschnitt 2
Antwort als Text anzeigen
TOP 6.3 BV9/238/2025
Sitzung der BV 9 am 30.01.2026
Anfrage von Herrn Iliasa; BSW
Entschärfung der Fußgängerüberquerung an der Bushaltestelle „Franz -Liszt-
Straße" (u.a. 788 in Richtung Monheim Mitte) insbesondere für die
Grundschüler auf dem Weg zur Grundschule Südallee
Frage 1:
Wie lässt sich die aktuelle Fußgängerüberquerung mit den zwei aktuell vorgesehenen
Straßenüberquerungen aus Sicht der Verkehrssicherheit entschärfen?
Antwort zur Frage 1:
Die Verwaltung wird prüfen, ob eine gesicherte Querung z.B. in Form von zwei
lichtsignalgeregelten Übergängen über die Zu- und Abfahrt möglich ist. Hierbei ist
vor allem der Rückstau der Fahrzeuge zu betrachten.
Um die Situation einschätzen zu können, ist im ersten Schritt das
Verkehrsaufkommen zu erheben. Hierbei ist aus Sicht der Verwaltung das
Erschließungsgebiet „Südlich Hildener Straße" mit zu berücksichtigen. Daher wird
vorgeschlagen, die aktuellen Verkehrsmengen sowie die zu erwartenden
Neuverkehre in der Verkehrsuntersuchung zum Erschließungsgebiet zu ermitteln.
Im Anschluss kann dann eine geeignete und verträgliche Querungsform unter
Berücksichtigung der Neuverkehre und der Rückstaulängen ermittelt und geplant
werden.
Das Mauerwerk „Vormauerschale" musste aus Gründen der Verkehrssicherheit
rückgebaut werden. Teile hatten sich gelöst und waren auf die Straße gefallen.
Aufgrund der Vielzahl an gleichartigen Schäden in allen 10 Stadtbezirken ist eine
interne Priorisierung und sukzessive Abarbeitung derartiger Maßnahmen im Rahmen
der personellen und finanziellen Ressourcen erforderlich. Aus diesem Grund kann
noch kein Zeitpunkt für die Instandsetzung benannt werden.
Die Öffentliche Beleuchtung wird durch die Stadtwerke Düsseldorf AG als
Vertragspartner der Landeshauptstadt Düsseldorf betrieben.
Die Beleuchtungsanlagen im Stadtgebiet werden durch die Stadtwerke regelmäßig -
Gasleuchten 14-tägig, Stromleuchten alle 2 Monate - auf ihre Funktion überprüft.
Sollte zwischen den turnusmäßigen Kontrollen ein Defekt auftreten, so haben die
Stadtwerke Düsseldorf für die Meldung von Störungen eine 24/7 besetzte
Servicestelle eingerichtet, die unter 821-8241 oder unter der meldestelle@netz-
duesseldorf.de unmittelbar zu erreichen ist. Die direkte Meldung stellt eine zeitnahe
Entstörung sicher.
Die Stadtwerke wurden von Seiten der Verwaltung über die gemeldete Störung
informiert.