Worum es geht
Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.
Aus „Sachdarstellung“
Die Bezirksvertretung 2 hat in ihrer Sitzung am 08.10.2024 mit großer Mehrheit beschlossen, den Rat der Stadt Düsseldorf zu bitten, die erforderlichen Haushaltsmittel für die Schaffung von zwei Stellen für Quartiersmanager*innen bereitzustellen. Ziel ist die Etablierung eines effizienten Konflikt- und Beschwerdemanagements im Umfeld des Suchthilfezentrums an der Flurstraße. Der Rat hat diesen Beschluss aufgegriffen und im Rahmen der Etatsitzung entsprechende Mittel für die Einrichtung eines Quartiersmanagements an diesem Standort bewilligt.
Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 18. November 2025. Vollständiges Original mit weiteren Angaben
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BV2/182/2025
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 17.11.2025
Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
der Bezirksvertretung 2
An den
Bezirksbürgermeister
des Stadtbezirks 2
Herrn Philipp Schlee
Betrifft:
Situation im Umfeld des Suchthilfezentrums in Flingern und Umsetzung des
Beschlusses zur Einrichtung eines Quartiersmanagements
- Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
1. Wie bewertet die Verwaltung die aktuelle Beschwerdelage sowie das
Konfliktaufkommen im Umfeld des Suchthilfezentrums an der Flurstraße?
2. Welche Maßnahmen plant die Verwaltung, um die Situation für die
Anwohnenden des Quartiers, die Besucher*innen des Suchthilfezentrums,
die Schulkinder der benachbarten Gemeinschaftsgrundschule an der
Flurstraße sowie die weiteren Akteure in der Nachbarschaft zu
verbessern?
In diesem Zusammenhang wird insbesondere um Auskunft gebeten, welche
Rolle die von der Bezirksvertretung 2 und dem Rat der Stadt Düsseldorf
beschlossene Einrichtung eines Quartiersmanagements dabei spielen soll.
Sachdarstellung:
Die Bezirksvertretung 2 hat in ihrer Sitzung am 08.10.2024 mit großer Mehrheit
beschlossen, den Rat der Stadt Düsseldorf zu bitten, die erforderlichen
Haushaltsmittel für die Schaffung von zwei Stellen für Quartiersmanager*innen
bereitzustellen. Ziel ist die Etablierung eines effizienten Konflikt- und
Beschwerdemanagements im Umfeld des Suchthilfezentrums an der Flurstraße.
Der Rat hat diesen Beschluss aufgegriffen und im Rahmen der Etatsitzung
entsprechende Mittel für die Einrichtung eines Quartiersmanagements an diesem
Standort bewilligt.
Der Bezirksvertretung 2 ist derzeit jedoch nicht bekannt, dass die Verwaltung
bereits konkrete Schritte zur Umsetzung dieses Beschlusses unternommen hat.
Gleichzeitig wird von zahlreichen Anwohner*innen, weiteren Akteuren aus dem
Quartier sowie auch von Besucher*innen des Suchthilfezentrums berichtet, dass
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die Konflikte rund um den Karl-Wagner-Platz in jüngerer Zeit tendenziell
zugenommen haben. Gründe hierfür werden unter anderem im veränderten
Konsumverhalten vieler betroffener suchtkranker Menschen sowie in weiteren
veränderten Rahmenbedingungen - etwa der Räumung des Worringer Platzes im
Frühjahr 2024 - gesehen.
gez. Kerstin Prasuhn
Fraktionssprecherin
Beantwortung BV2 182 2025 Situation im Umfeld des Suchthilfezentrums in Flingern als Text anzeigen
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Sitzung: 02.12.2025
Vorlagennummer BV2/182/2025
Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN vom 16.11.2025
hier: Situation im Umfeld des Suchthilfezentrums in Flingern und
Umsetzung des Beschlusses zur Einrichtung eines
Quartiersmanagements
Frage 1:
Wie bewertet die Verwaltung die aktuelle Beschwerdelage sowie das
Konfliktaufkommen im Umfeld des Suchthilfezentrums an der Flurstraße?
Antwort:
Weder beim OSD noch bei der Polizei liegt ein auffällig hohes
Beschwerdeaufkommen vor . Bei den vorliegenden Beschwerden handelt es sich
in erster Linie um das Beobachten der Einnahmen von Betäubungsmitteln und
störenden Verhalten.
Nichtsdestotrotz kommt es nach wie vor zu Konfliktsituationen vor Ort zwischen
Substituierten, Abhängigen, Anwohnenden und Eltern.
Frage 2:
Welche Maßnahmen plant die Verwaltung, um die Situation für die Anwohnenden
des Quartiers, die Besucher*innen des Suchthilfezentrums, die Schulkinder der
benachbarten Gemeinschaftsgrundschule an der Flurstraße sowie die weiteren
Akteure in der Nachbarschaft zu verbessern?
In diesem Zusammenhang wird insbesondere um Auskunft gebeten, welche Rolle
die von der Bezirksvertretung 2 und dem Rat der Stadt Düsseldorf beschlossene
Einrichtung eines Quartiersmanagements dabei spielen soll.
Antwort:
Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragte die Verwaltung mit
Beschluss vom 12.12.2024 mit der Prüfung und Umsetzung kurzfristig wirkender
Sofortmaßnahmen im Umfeld der Sucht - und Obdachlosenhilfe an der Flurstraße.
Unter anderem sollte die Einführung eines Quartiersmanagements geprüft
werden. Mit dem Zwischenbericht AGS/020/2025 berichtete die Verwaltung über
das Ergebnis der Prüfung hinsichtlich der fachlichen Etablierung eines
Quartiersmanagements. Festzuhalten ist, dass ein Quartiersmanagement für die
vorliegende Aufgabenstellung als nicht sachgerecht eingestuft wurde. Um einen
strukturierten, fachlich abgestimmten und kontinuierlichen Austausch aller
relevanten Akteurinnen und Akteure vor Ort zu gewährleistet wurde ein Jour Fixe
eingerichtet. Hier wird seit dem Vergleich vom 29.08 2025 vor dem
Verwaltungsgericht Düsseldorf im Wesentlichen über den Stand der Umsetzung
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und Wirksamkeit der Vergleichspunkte sich ausgetauscht. Dieser sieht eine
Dauerpräsenz des OSD vor. Dabei wird auch der Nahbereich abseits der
Dauerpräsenzzeiten (montags-freitags 07:30 - 09:00 Uhr, 11:30 - 14:00 Uhr,
15:00 - 17:00 Uhr) mit einer hohen Frequenz bestreift (zusätzlich am
Wochenende und in den Ferien mindestens zwei Mal täglich). Eine ausgedehnte
Präsenz des OSD findet nach Absprache mit der Schulleitung zu angemeldeten
Schulausflügen/Aktivitäten statt. Eine Streife hält sich zu den Schulzeiten
dauerhaft im Nahbereich auf, um bei Beschwerden schnell reagieren zu können.
Zudem wurde für die Schulleitung eine direkte Kontaktmöglichkeit geschaffen,
um besonders schnell und jederzeit den OSD erreichen zu können.
Für die Schule wurde ein neues Schließsystem zur Verfügung gestellt. Des
Weiteren wurden Anpassungen an die Öffnungszeiten vorgenommen, um die
Situation vor dem Suchthilfezentrum zu entzerren. Hinzu ist regelmäßig am Karl-
Wagner-Platz und in den Nebenstraßen Streetwork in Kooperation mit dem
Kontaktcafé „Flur 45" vor Ort. Die betroffenen Personen werden auf die
verschiedenen Angebote im Hilfesystem aufmerksam gemacht.
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