Antrag Aktenzeichen JURAT/001/2026

Ausbau niedrigschwelliger Unterstützungsangebote für wohnungslose Jugendliche

Ein Vorschlag an das zuständige Gremium, etwas Bestimmtes zu beschließen.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Vennhausen · Stadtbezirk 8 (Eller, Lierenfeld)örtlicher Bezug 1Dokument 6. Januar 2026veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Antrag“

Der Jugendrat bittet die Verwaltung: 1. die Unterstützungsangebote für Jugendliche in schwierigen Lebenslagen auszubauen und mehr Betreuerinnen, Sozialarbeiterinnen und Mentor*innen einzusetzen, die Jugendliche individuell begleiten und beim Wiedereinstieg in den Alltag unterstützen. 2. gezielte Programme zur beruflichen Integration von Jugendlichen aus Einrichtungen wie dem Sleep-In bereitzustellen, insbesondere durch Bewerbungshilfen, Kontakte zu Betrieben und eine verlässliche Nachbetreuung mit festen Ansprechpersonen. 3. psychologische Hilfsangebote für Jugendliche auszubauen und stärker zu bewerben, mit Fokus auf kostenlose, niedrigschwellige Angebote für Jugendliche in belastenden Lebenssituationen. 4. zusätzliche niedrigschwellige Unterstützungsangebote für Jugendliche unter 18 Jahren zu schaffen, die eine erste Beratung ermöglichen, ohne dass automatisch das Jugendamt eingeschaltet wird.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Viele obdachlose Kinder und Jugendliche haben ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße. Dadurch verlieren sie häufig einen geregelten Alltagsrhythmus und haben große Schwierigkeiten, wieder Struktur in ihr Leben zu bringen. Ohne feste Bezugspersonen und verlässliche Unterstützungssysteme ist es für die Betroffenen kaum möglich, selbstständig den Weg zurück in Schule, Ausbildung oder Arbeit zu finden.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 6. Januar 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Themen

Vorgang · JURAT/001/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Antrag · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 3.1

    Jugendrat. Amtlicher Vermerk: „einstimmig beschlossen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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JURAT/001/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 05.01.2026 An den Düsseldorfer Jugendrat Antrag des Cristian Adomnikai zur Sitzung des Jugendrates am 29.01.2026 Betrifft: Ausbau niedrigschwelliger Unterstützungsangebote für wohnungslose Jugendliche Antrag: Der Jugendrat bittet die Verwaltung: 1. die Unterstützungsangebote für Jugendliche in schwierigen Lebenslagen auszubauen und mehr Betreuerinnen, Sozialarbeiterinnen und Mentor*innen einzusetzen, die Jugendliche individuell begleiten und beim Wiedereinstieg in den Alltag unterstützen. 2. gezielte Programme zur beruflichen Integration von Jugendlichen aus Einrichtungen wie dem Sleep-In bereitzustellen, insbesondere durch Bewerbungshilfen, Kontakte zu Betrieben und eine verlässliche Nachbetreuung mit festen Ansprechpersonen. 3. psychologische Hilfsangebote für Jugendliche auszubauen und stärker zu bewerben, mit Fokus auf kostenlose, niedrigschwellige Angebote für Jugendliche in belastenden Lebenssituationen. 4. zusätzliche niedrigschwellige Unterstützungsangebote für Jugendliche unter 18 Jahren zu schaffen, die eine erste Beratung ermöglichen, ohne dass automatisch das Jugendamt eingeschaltet wird. Begründung: Viele obdachlose Kinder und Jugendliche haben ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße. Dadurch verlieren sie häufig einen geregelten Alltagsrhythmus und haben große Schwierigkeiten, wieder Struktur in ihr Leben zu bringen. Ohne feste Bezugspersonen und verlässliche Unterstützungssysteme ist es für die Betroffenen kaum möglich, selbstständig den Weg zurück in Schule, Ausbildung oder Arbeit zu finden. Einrichtungen wie das Sleep-In bieten zwar erste Schutz- und Hilfsangebote, jedoch fehlt es oft an gezielten Programmen und festen Ansprechpersonen, die Jugendliche langfristig bei der beruflichen Orientierung und Jobvermittlung begleiten. Bewerbungshilfen, Kontakte zu Ausbildungs- und Arbeitsbetrieben sowie eine kontinuierliche Nachbetreuung sind entscheidend, um nachhaltige Perspektiven zu schaffen. Zudem ist der Bedarf an psychologischer Unterstützung bei Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen besonders hoch. Bestehende Angebote sind häufig nicht Seite 2 ausreichend bekannt oder mit hohen Zugangshürden verbunden. Daher ist ein Ausbau sowie eine stärkere Bewerbung kostenloser und niedrigschwelliger psychologischer Hilfsangebote notwendig, die speziell auf die Bedürfnisse dieser Jugendlichen zugeschnitten sind. Insbesondere für Jugendliche unter 18 Jahren braucht es zusätzliche direkte Unterstützungsangebote, die niedrigschwellig erreichbar sind und eine erste Hilfe und Beratung ermöglichen, ohne dass sofort eine Einschaltung des Jugendamtes erfolgt.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen JURAT/001/2026