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SCHUA/005/2025
X öffentlich nicht öffentlich
Beschlussvorlage
Betrifft:
Beschlussvorlage zur Herbeiführung eines Änderungsbeschlusses gemäß Ziffer 2.13
GA Bau in Verbindung mit der ZO "Neubau des Wim-Wenders-Gymnasium,
Schmiedestr. 25, Oberbilk„
Fachbereich:
40 - Amt für Schule und Bildung
Dezernentin / Dezernent:
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Schulausschuss 18.03.2025 Vorberatung
Bauausschuss 25.03.2025 Vorberatung
Bezirksvertretung 3 25.03.2025 Anhörung
Haupt- und Finanzausschuss 31.03.2025 Vorberatung
Rat 10.04.2025 Entscheidung
Beschlussdarstellung:
1.) Der Rat der Stadt Düsseldorf beschließt für das Projekt
A) Wim-Wenders-Gymnasium, Neubau eines vierzügigen Gymnasiums mit
Dreifach-Sporthalle, Schmiedestraße 25, Düsseldorf Oberbilk
Mehrkosten in Höhe von 2.700.000 EUR (brutto).
2.) Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf stimmt der überplanmäßigen
Mittelbereitstellung in Höhe von 2.700.000 EUR (brutto) durch Frau
Stadtkämmerin Schneider zu.
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Beschlusslage:
Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat in seiner Sitzung am 23.05.2019 mit
der Vorlage SCHUA/40/7/2019 den Neubau des Wim-Wenders-Gymnasiums als
vierzügiges Gymnasiums mit Dreifach-Sporthalle, Schmiedestraße 25, Düsseldorf
Oberbilk, beschlossen und in der Sitzung am 14.12.2023 mit der Vorlage
SCHUA/073/2023 der Erhöhung der Mittel um 5.500.000 EUR (brut to) zugestimmt.
Sachdarstellung:
Kosten
Gesamtkosten Ausführungs- und
Finanzierungsbeschluss
Gesamtkosten 1. Änderungsbeschluss
(SCHUA/073/2023)
Erhöhung vorliegender
Änderungsbeschluss (SCHUA/005/2025)
2.700.000 EUR
Prozentuale Abweichung 4,2 %
Gesamtkosten vorliegender
Änderungsbeschluss (SCHUA/005/2025)
Darstellung der Maßnahme:
Wim-Wenders-Gymnasium, Neubau eines vierzügigen Gymnasiums mit
Dreifach-Sporthalle, Schmiedestraße 25, Düsseldorf Oberbilk
Ausgangssituation
Der Schulstandort des neuen Gymnasiums liegt an der Schmiedestraße 25 im
Stadtbezirk 3 in Oberbilk. Für den Neubau wurden die auf dem Grundstück
befindlichen Bestandsgebäude, ehemals Adolf-Reichwein-Hauptschule, abgetragen.
Die Zusammenlegung mit einem Nachbargrundstück hat das Schulgrundstück auf
insgesamt 12.700 m² erweitert. Steigende Schülerzahlen und die gesamtstädtisch
hohe Nachfrage an Gymnasialplätzen waren Anlass, das Wim -Wenders-Gymnasium
vierzügig zu realisieren. Das hierfür im Rahmen von G9 erforderliche Raum- und
Funktionsprogramm hat die Verwaltung in einem partizipativen Planungsprozess
(Phase 0) unter Berücksichtigung der Düsseldorfer Schulbauleitlinie erarbeitet und
mit der Schulgemeinde abgestimmt.
Das Wim-Wenders-Gymnasium befindet sich seit 2017 im Aufbau. Während der
Bauphase war die Schule in einer Containeranlage auf dem Nachbargrundstück,
Schmiedestraße 17, untergebracht. Die zum Schuljahresbeginn 2023/2024 neu dazu
gekommenen Schüler und Schülerinnen benöti gten zusätzliche Räumlichkeiten im
Neubau, Bauteil D. Im Juli 2023 konnte dieser in einer ersten Teilinbetriebnahme an
die Schulgemeinde übergeben werden.
Um den Schulbetrieb für das Schuljahr 2024/2025 realisieren zu können, wurde die
gesamte Schule inklusive der Verwaltung, ausgenommen der Sporthalle, im Juli 2024
in einer zweiten Teilinbetriebnahme fertig gestellt. Die Fertigstellung der Sporthalle
ist für das Ende I. Quartal 2025 geplant.
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Darstellung der aktuellen Situation
Der erste Änderungsbeschluss beinhaltete die zusätzlichen Kosten einer
Bauzeitverlängerung und den gestiegenen Baukosten, verursacht durch die Covid -
19-Pandemie, den Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit verbundenen
Lieferschwierigkeiten und Kapazitätsengpässe. Um die erste erforderliche
Teilinbetriebnahme zum Schuljahr 2023/2024 realisieren zu können, führten
terminsichernde Maßnahmen bei den ausführenden Firmen zu zusätzlichen Kosten.
Der hier vorliegende zweite Änderungsbeschluss beinhaltet Baukosten, verursacht
durch Wasserschäden. Die daraus resultierenden Sanierungsmaßnahmen
verursachten eine Bauzeitverlängerung, die eine zweite Teilinbetriebnahme
erforderten. Gestiegene Material- und Baukosten führten weiterhin zu berechtigten
Mehrkostenanmeldungen der ausführenden Baufir men.
Wasserschäden im Bereich der Zentralen Mitte, der Sporthalle und in den
Umkleiden
Zentrale Mitte: hier kam es 2023 während der Bautätigkeit im Bereich der Fassade
zu einem Wassereintrag durch anhaltenden Starkregen und sturmartigen Wind.
Durch eine mangelhafte Ausführung sowie fehlender Vorsorgemaßnahmen der
ausführenden Firmen konnte Wasser bis in die Bodenebene eindringen. Die
Sanierung umfasste die Trocknung des Bodens sowie der angrenzend aufgehenden
Bauteile um Folgeschäden zu vermeiden.
Sporthalle und Umkleiden: hier kam es zu einem Wassereintrag durch eine nicht
fachgerechte und mangelhafte Ausführung im Bereich der Außenwand. Das Wasser
erreichte die Bodenebene der Umkleiden und breitete sich bis zur Sporthallenfläche
aus. In der Sporthalle und den Umkleiden entstanden Feuchtigkeitsschäden an den
bereits eingebauten Wand- und Türbekleidungen. Die großflächige Sanierung
umfasste auch die Trocknung des Estrichs und den Austausch der geschädigten
Trockenbauwände.
Alle Sanierungsmaßnahmen wurden durch einen Sachvers tändigen beschrieben,
begleitet und engmaschig kontrolliert. Nach Freimeldung der Feuchtigkeitsschäden
wurden die betroffenen Bereiche neu erstellt. Aktuell erfolgt eine gutachterliche und
juristische Klärung der Verantwortlichkeiten. Entstandene Kosten werden nach finaler
Klärung an die Verursacher weitergeleitet.
Bauzeitverlängerung und zweite Teilinbetriebnahme als Folge der
Wasserschäden
Die Sanierung der Wasserschäden führte zu einer zusätzlichen Bauzeitverlängerung.
Verträge mit dem Generalplaner und anderen beteiligten Fachplanern mussten
angepasst werden. Ebenso wurde eine verlängerte Standzeit der Interimscontainer
notwendig. Für den Schulbetrieb 2024/2025 wurde die gesamte Schule inklusive der
Verwaltung nach den Sommerferien 2024 in Betrieb genommen. Für diese zweite
Teilinbetriebnahme wurden beschleunigende Maßnahmen erforderlich: Aufstockung
der Kapazitäten bei den ausführenden Firmen, Umzugs- und Sicherungsmaßnahmen,
Abgrenzungen der Baustelle zum Schulbetrieb, zusätzliche Planungs- und
Bauüberwachungsleistungen. Diese erhöhten Kosten sind in den Gewerken der KG
300, KG 400, KG 500, KG 600 und KG 700 enthalten.
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Kostenentwicklung
Die aktuelle Kostenprognose weist Gesamtkosten von 66.900.000 EUR (brutto)
aus und liegt 2.700.000 EUR (brutto) über der genehmigten Beschlusssumme.
2. Änderungsbeschluss
KG Bezeichnung Änderungs-
beschluss 2023
EUR (brutto)
Kostenprog-
nose 2024
EUR (brutto)
Differenz
KG 100 Grundstück - - -
KG 200 Herrichten und
Erschließen
KG 300 Bauwerk- und
Baukonstruktion
KG 400 Technische
Anlagen
KG 500 Außenanlagen 1.755.029 1.793.353 38.324
KG 600 Ausstattung 2.011.318 2.014.813 3.495
KG 700 Baunebenkosten 10.273.902 10.388.129 114.227
Rundung 43.783 22.095 -21.688
Erläuterung der eingetretenen Mehrkosten
KG 200 737.278 EUR (brutto)
In der KG 200 wurden Mehrkosten durch die Bauzeitverlängerung und die dadurch
resultierende Verlängerung der Standzeit der Interimscontainer verursacht. Im
Verlauf der Baumaßnahme wurden zusätzliche Maßnahmen zur Optimierung des
sicheren Schulwegs (Verkehrsinsel) ergriffen. Aufgrund des umfangreichen
Baustellenverkehrs mussten Sanierungen an öffentlichen Gehwegbereichen
durchgeführt werden.
KG 300 1.446.877 EUR (brutto)
In der KG 300 kam es aufgrund der Sanierungsbedarfe und der notwendigen
Teilinbetriebnahme zu zusätzlichen Kosten. Zudem sind berechtigte
Nachtragsforderungen zu Baupreissteigerungen und Bauzeitverlängerung bei den
ausführenden Firmen entstanden. Die Mehrkosten für die Teilinbetriebnahme wurden
verursacht durch Maßnahmen zur Terminsicherung, sow ie erhöhtem Aufwand bei den
Firmen.
KG 400 381.487 EUR (brutto)
In der KG 400 sind aufgrund der Sanierungsbedarfe und der notwendigen
Teilinbetriebnahme zusätzliche Kosten entstanden. Bei den ausführenden Firmen
kam es zu berechtigten Nachtragsforderungen aufgrund von Baupreissteigerungen
und Bauzeitverlängerung. Die Mehrkosten für die Teilinbetriebnahme wurde
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verursacht durch Maßnahmen zur Terminsicherung, sowie erhöhtem Aufwand bei den
Firmen.
KG 500 38.324 EUR (brutto)
In der KG 500 entstanden durch Maßnahmen zur Sicherstellung der zweiten
Teilinbetriebnahme und den berechtigten Nachtragsforderungen zu
Baupreissteigerungen und Bauzeitverlängerung Mehrkosten.
KG 600 3.495 EUR (brutto)
In der KG 600 führte die zweite Teilinbetriebnahme zu zusätzlichen Kosten wie z.B.
Umzugskosten.
KG 700 114.227 EUR (brutto)
Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen im Zuge der Behebung der Wasserschäden
erforderten zusätzliche Leistungen der Planung und Bauüberwachung. Darüber
hinaus entstanden in der KG 700 zusätzliche Kosten durch die verlängerte Bauzeit
und die erforderliche Teilinbetriebnahme. Auch hierfür waren zusätzliche Planungs-
und Bauüberwachungsleistungen zur Anpassung und Optimierung der Abläufe
notwendig. Durch die erforderliche gutachterliche Begleitung, insbesondere im
Bereich der Wasserschäden sowie der Sichtbetonqualitäten und Prüfung der
Nachträge aller Firmen zur Bauzeitverlängerung entstanden weitere zusätzliche
Kosten.
Finanzierung
Kosten (EUR brutto)
Beschlusssumme gemäß
Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss 2019 58.700.000
Gesamtkosten inkl. 1. Änderungsbeschluss 2023 64.200.000
aktuelle Kostenprognose 2024 66.900.000
noch benötigte Mittel 2.700.000
Terminstatus
Terminplan
11/2024
Baubeginn/ Abbruch 1. Quartal 2020
Erste Teilinbetriebnahme Bauteil D
(Schulstart 2023/2024)
3. Quartal 2023
Zweite Teilinbetriebnahme Schule inklusive Verwaltung
(Schulstart 2024/2025)
3. Quartal 2024
Gesamtfertigstellung inklusive Sporthalle 1. Quartal 2025
Mittelbereitstellung
Kosten (EUR brutto)
Gesamt 2.700.000
Die zusätzlichen Mittel in Höhe von 2.700.000 EUR (brutto) werden zu 100% in 2025
benötigt.
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Die Deckung erfolgt so weit wie möglich durch eine angestrebte Erstattung des
Betrages durch die Verursacher des Schadens.
Anlagen:
Anlage 01
Anlage 01 als Text anzeigen
Anlage 01 zur Vorlage 40/ 7/2019
Wim Wenders Gymnasium, Schmiedestrasse, Neubau 4-zügiges Gymnasium mit Dreifachsporthalle
Finanzierung Anlage 01 zur Vorlage SCHUA/005/2025
*Nr. der zutreffenden Mittelbereitstellung bitte angeben
Wim Wenders Gymnasium, Schmiedestrasse 25 1 = Haushaltsplan- Entwurf
2 = Veränderungsverzeichnis
3 = überplanmäßige / außerplanmäßige Bereitstellung
4 = Umstellung im Budget
5 = Mittel sind bereits veranschlagt bzw. verausgabt / vereinnahmt
6 = Mehreinzahlungen
7 = Sonstiges (Begründung siehe unten)
Konto Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 Jahr 2026 Gesamt
Auftragssachkonto/
Produktsachkonto Mittelbereitstellung
Wim Wenders Gymnasium, Schmiedestrasse 25 in EUR
Nr. Nr. Nr. Nr. Nr. Nr.
Finanzierung Amt 40 / Schulgebäude
21 217 01, 7.90047803.A0, 78510000 SOM Gymnasium,
21 217 01, 7.90047803.A0, 78510000 SOM Gymnasium,
Hochbaumaßnahme 3 2.025.000 2.025.000
0
Finanzierung Amt 40 /Sporthalle
21 217 01, 7.90047803.A1, 78510000 SOM Gymnasium Sport
0
Finanzierung Amt 19 / Klimaschutz
1.10.61.611.01.002 74412000 Vorsteuer BgA 7** 472.1387** 194.6747** 354.9157** 125.137 61.430 1.208.294
Inventar Gymnasium
21 217 01, 52813700, Schulorganisatorische Maßnahmen 5 19.3965 4.9805 28.6485 87.397 140.421
Inventar gesamt 332.243 36.686 700.151 1.115.610 2.184.690
Refinanzierung aus der Erstattung der Umsatzsteuer
1.10.61.611.01.002 6521100 Einzahlung aus Vorsteuerüberhang 7** -377.710 7** -250.167 7** -322.867 7** -171.092 7** -74.172 7** -12.286 -1.208.294
Summe Einzahlungen -377.710 -250.167 -322.867 -171.092 -74.172 -12.286 -1.208.294
Eigenleistung in Endsumme enthalten 90.415
7*: Meldung zum Haushalt 2024/2025 ff. über Ratsliste Rundung 22.095
7**: Es handelt sich um Steuermittel im BgA Sport 66.900.000
Mittelbereitstellung
in EUR
Mittelbereitstellung
in EUR
bis Jahr 2021
MittelbereitstellungMittelbereitstellung Mittelbereitstellung
in EURin EUR in EUR
Mittelbereitstellung
in EUR