Beschlussvorlage Aktenzeichen INTR/027/2024

Mitarbeit in den Arbeitsgruppen des Think Tank KIM (Kommunale Integrationsmanagement)

Ein Vorschlag der Verwaltung, über den der Rat oder ein Ausschuss abstimmt.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Redlichstraße 2 · Stadtbezirk 2 (Flingern, Düsseltal)örtlicher Bezug 2Dokumente 28. Oktober 2024veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Aus „Sachdarstellung“

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) implementiert, das durch das Land NRW gefördert wird und landesweit die Teilhabechancen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte verbessern soll. Ziel ist es, Integrationsprozesse zu optimieren und die Integrationsinfrastruktur weiterzuentwickeln. Die erfolgreiche Umsetzung des KIM unterstützt nicht nur Menschen mit Einwanderungs- bzw. Fluchtgeschichte, sondern stärkt auch die Zusammenarbeit aller integrationsrelevanten Akteur*innen in Düsseldorf.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 28. Oktober 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Themen

Vorgang · INTR/027/2024

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Weitere Unterlage

    54_Kurz_und_knapp_KIM_web_bf · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Ursprüngliche Vorlage

    Beschlussvorlage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 5

    Integrationsrat. Amtlicher Vermerk: „vertagt“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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INTR/027/2024 X öffentlich nicht öffentlich Beschlussvorlage Betrifft: Mitarbeit in den Arbeitsgruppen des Think Tank KIM (Kommunale Integrationsmanagement) Fachbereich: 54 - Amt für Migration und Integration Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Miriam Koch Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Integrationsrat 13.11.2024 Entscheidung Beschlussdarstellung: Der Integrationsrat beschließt, folgende Mitglieder in die Arbeitsgruppen des Think Tank KIM zu entsenden: 1. Allianz zur Versorgung vulnerabler Geflüchteter 2. Chancenaufenthalt Schnittstellenmanagement 3. Ganzheitliche Teilhabe stärken Seite 2 4. Integreat App 5. Optimierung von Anwerbe - und Anerkennungsprozessen von medizinischem Fachpersonal für die LHD Name _______________ Stv. ________________ Sachdarstellung: Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) implementiert, das durch das Land NRW gefördert wird und landesweit die Teilhabechancen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte verbessern soll. Ziel ist es, Integrationsprozesse zu optimieren und die Integrationsinfrastruktur weiterzuentwickeln. Die erfolgreiche Umsetzung des KIM unterstützt nicht nur Menschen mit Einwanderungs- bzw. Fluchtgeschichte, sondern stärkt auch die Zusammenarbeit aller integrationsrelevanten Akteur*innen in Düsseldorf. Das KIM basiert auf dem Case Management, bei dem Case Manager*innen Klient*innen bei komplexen Problemlagen begleiten und unterstützen. Neben der Einzelfallbetreuung werden durch die fallübergreifende Analyse Angebotslücken identifiziert und Handlungsbedarfe erkannt. Die hierfür notwendigen Handlungsempfehlungen werden in den themenspezifischen Arbeitsgruppen des Think Tank KIM (TTKIM) entwickelt und anschließend dem Lenkungskreis Kommunales Integrationsmanagement (LKIM) vorgelegt. Der LKIM hat sich Ende Juni erfolgreich konstituiert, nun folgt die Konstituierung des TTKIM am 17.12.2024. Aufgrund der wachsenden Bedeutung des KIM hat die Landeshauptstadt Düsseldorf ein eigenes Sachgebiet im Amt für Migration und Integration, Abteilung Integration, eingerichtet, dessen Leitung und stellvertretende Leitung kürzlich erfolgreich ausgewählt wurden und voraussichtlich im Verlauf des ersten Quartals 2025 ihren Dienst aufnehmen werden. Bis dahin verbleibt die Leitung bzw. Geschäftsführung beim Kommunalen Integrationszentrum. Folgende zeitlich befristeten Arbeitsgruppen des Think Tank KIM sollen bis zum Sommer 2025 umgesetzt werden: 1. Allianz zur Versorgung vulnerabler Ge flüchteter Die AG fokussiert sich auf die Identifizierung vulnerabler Gruppen und die Festlegung von Zuständigkeiten. Ziel ist die Entwicklung eines niedrigschwelligen Zugangs und die Etablierung klarer Beratungs- und Unterstützungsprozesse für eine effiziente Zusammenarbeit. 2. Chancenaufenthalt Schnittstellenmanagement Die AG erarbeitet ein Konzept zur Unterstützung von Personen mit Aufenthaltstitel nach § 104c AufenthG, sodass sie die Voraussetzungen für eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis erfüllen können. Hierbei soll die Zusammenarbeit der Leistungserbringer*innen optimiert werden. 3. Ganzheitliche Teilhabe stärken Diese AG entwickelt Strategien zur Beseitigung von Barrieren, die eingewanderte Seite 3 Menschen an der Nutzung von Kultur-, Sport- und Bildungsangeboten hindern. Dies fördert die nachhaltige Integration in die Stadtgesellschaft. 4. Integreat App Die AG erstellt Düsseldorf-spezifische Inhalte für die Integreat App, um den Zugang zu Informationen für eingewanderte und geflüchtete Menschen zu erleichtern und deren Integrationsprozess zu unterstützen. 5. Optimierung von Anwerbe - und Anerkennungsproz essen von medizinischem Fachpersonal für die LHD Die AG zielt darauf ab, Prozesse für die Integration von qualifizierten medizinischen Fachkräften aus dem Ausland zu optimieren und die Eingliederung in das Düsseldorfer Gesundheitssystem zu erleichtern. Pro AG kann ein Integrationsmitglied teilnehmen. Um eine Rückmeldung zur Teilnahme bis spätestens zum 14. November 2024 wird gebeten. Anlagen: 54_Kurz_und_knapp_KIM_web_bf
54_Kurz_und_knapp_KIM_web_bf als Text anzeigen
Title: Kurz und knapp: Das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00533487.pdf Published Time: Mon, 28 Oct 2024 09:29:30 GMT Number of Pages: 2 Markdown Content: 1 # Kurz und knapp: Das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) Was ist das Kommunale Integrationsmanagement? Die Landesregierung fördert die flächendeckende Einführung des Kommunalen Integrationsmana- gements in allen 54 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein -Westfalen. Das zentrale Ziel des Kommunalen Integrationsmanagements NRW ist es, die Teilhabechancen von Menschen mit Ein- wanderun gsgeschichte weiter zu verbessern. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich dazu ent- schieden, das Programm auch in Düsseldorf umzusetzen. Welchen Mehrwert bietet das Kommunale Integrationsmanage-ment? Je nach Lebenssituation stehen neueingewand ert e Menschen vor spezifischen Herausforderun- gen, die oft parallel oder aufeinanderfolgend bewältigt werden müssen. Erfolgreiche Integrations- prozesse sind die Voraussetzung für Partizipation: Integrationsprozesse zu optimieren und die In- tegrationsinfrastruktu r weiterzuentwickeln sind dementsprechend das Hauptziel des KIM. Davon profitieren nicht nur die Menschen, die das KIM Case Manag ement nutzen, sondern alle inte grati- onsrelevanten haupt - und ehrenamtlichen Akteur*innen: Optimierte Strukturen vereinfachen di e Zusammenarbeit und setzen Ressourcen frei . Wie funktioniert das Kommunale Integrationsmanagement? KIM setzt zunä chst auf der Einzelfallebene an: Eingewanderten und geflüchteten Menschen wird bei so genannten multiplen komplexen Problemlagen nach dem Ansatz des Case Managements Hilfe und Unterstützung angeboten. Dabei begleiten die Case Manager*innen ihre Klient*innen bei allen relevanten Fragen und Problemen rechtskreisübergreifend. Durch eine fallübergreifende Analyse sollen Angebotsl ücken sowie Optimierungs bedarfe in der In- tegrationsinfrastruktur identifiziert werden . In themenspezifischen Arbeitsgruppen des Think Tanks KIM (TTKIM) werden hierfür Handlungsempfehlungen erarbeitet, wie diese Lücken geschlossen 2 und die strukturelle Weiterentwi cklung der Integrationsinfrastruktur vorangetrieben werden kann. Die Umsetzung dieser Empfehlungen beschließt der Lenkungskreis Kommunales Integrationsma- nagement (LKIM) (siehe Grafik). Wer bietet das KIM-Case Management an? Das kostenfreie und auf freiwilliger Basis beruhende KIM Case Management wird in Kooperation vom Amt für Migration und Integration sowie aktuell von sieben weiteren Trägern der Freien Wohl- fahrtspflege angeboten: der AGB Düsseldorf, der AWO Düsseldorf, der Cari tas Düsseldorf, dem DRK Düsseldorf, der Diakonie Düsseldorf, der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf sowie dem Multi- kulturellen Forum. Ansprechpartner*innen: Anna -Maria Weihrauch (KIM Leitung) Tel.: 0211 - 8924061 E-Mail: [email protected] Dorothea Radler (stellv. KIM Leitung) Tel.: 0211 - 8925798 E-Mail: [email protected] Hanane Ouam ar ( KIM Koordinatorin ) Tel.: 0211 - 8926130 E-Mail: ki.kim [email protected] Felix Kalker ( KIM Koordinator ) bis 31.07.24 Tel.: 0211 - 8999394 E-Mail: ki.kim [email protected] Fanny Köhler (Teamleitung Teilhabeförderung / verantwortlich für die städtischen KIM Case Manager*innen ), E-Mail: ki.kim [email protected]

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen INTR/027/2024