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Ausschuss für Gesundheit und Soziales
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Sitzung kompakt
11.06.2024 · Ausschuss für Gesundheit und Soziales
Die Stadt hat bereits Ergebnisse veröffentlicht. Details aus der Niederschrift folgen.
passieren lassen
Quelle: amtliche Sitzungsdaten
Dieser Tagesordnungspunkt wurde behandelt. Ein amtliches Ergebnis ist noch nicht veröffentlicht.
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zur Kenntnis genommen
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zur Kenntnis genommen
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Ausschuss für Gesundheit und Soziales · Sitzung vom 11.06.2024
Die Anliegen, verfügbaren schriftlichen Antworten und amtlichen Ergebnisvermerke zusammen lesen. Eine Kenntnisnahme ist kein Umsetzungsbeschluss; auch ein angenommener Prüfauftrag bedeutet noch keinen Baubeginn.
Automatisch aus den vorhandenen Originaltexten zusammengestellt. Stand der amtlichen Sitzungsdaten: 30.12.2024. Die Ergebnisvermerke werden aus dem aktuellen Datenbestand übernommen. Die Übersicht ersetzt keine Niederschrift; Debatten und nicht dokumentierte Änderungen werden nicht rekonstruiert.
Die ersten fünf Einträge bevorzugen lesbare Antworten und unterschiedliche Ergebnisvermerke. Weitere verfügbare Inhalte folgen aufklappbar; alle Tagesordnungspunkte stehen darunter. Noch nicht sicher auslesbare Texte werden nicht ergänzt oder erraten.
Aus der ursprünglichen Vorlage · kein Nachweis für die Umsetzung
1. Stellt auch die Verwaltung in Düsseldorf, abweichend von ihren bisherigen Prognosen, einen Anstieg von pflegebedürftigen Menschen fest?
2. Wie ist der aktuelle Sachstand im Bereich der Düsseldorfer Pflegeangebote und wie kann die gestiegene Nachfrage aufgefangen werden?
3. Sind weitere Pflegegipfel geplant und wenn nicht, wie werden die Anbieter von Pflegeplätzen bei ihren Planungen von neuen Einrichtungen und der Gewinnung neuen, zusätzlichen Pflegepersonals von der Stadt unterstützt, damit das beschriebene Defizit abgebaut werden kann?
Der Text kann einen früheren Sachstand beschreiben. Maßgeblich ist der Zeitbezug im Dokument, nicht der Tag, an dem es im Ratsinformationssystem bereitgestellt wurde.
AGS/029/2024 Stadtdirektor Hintzsche Ausschuss für Gesundheit und Soziales am 11.6.2024 Anfrage der SPD-Ratsfraktion hier: Auswirkungen steigende Zahl Pflegebedürftiger auf Düsseldorf Frage 1: Stellt auch die Verwaltung in Düsseldorf, abweichend von ihren bisherigen Prognosen, einen Anstieg von pflegebedürftigen Menschen fest? Antwort: Die Daten zu Pflegebedürftigen und Leistungsempfangenden nach Pflegegrad und nach Leistungsarten liegen für die Jahre 2017, 2019 und 2021 von IT.NRW aufbereitet vor. Demnach stieg die Zahl in Düsseldorf von 23.052 (2017) auf 33.963 (2021) an. Die Zahlen für das Jahr 2023 liegen noch nicht vor. Es ist zu beachten, dass die Erhöhung zum Teil aufgrund gesetzlicher Neuregelungen und Veränderungen zustande gekommen ist und nicht durch einen Anstieg in der Personengruppe. Zum Beispiel hat die Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade zu diesem Effekt geführt. Bezogen auf den ambulanten Bereich ist aktuell anhand eigener Zahlen des Sachgebietes Hilfe zur Pflege ein leichter Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen. Im stationären Bereich sind die Fallzahlen zwar relativ konstant, jedoch ist die Fluktuation spürbar erhöht. Ursache hierfür ist der längere Verbleib in der eigenen Häuslichkeit, durch die Förderung ambulanter Hilfsangebote. Weitere Erkenntnisse soll das beim Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) in Auftrag gegebene Gutachten zur Pflegebedarfsplanung liefern. Der Abschlussbericht wird im Frühjahr 2025 erwartet. Frage 2: Wie ist der aktuelle Sachstand im Bereich der Düsseldorfer Pflegeangebote und wie kann die gestiegene Nachfrage aufgefangen werden? Antwort: Es besteht weiterhin ein Aufstockungsbedarf im Bereich der Pflegeinfrastruktur. Vom ISG-Gutachten zur Pflegebedarfsplanung verspricht sich das Amt für Soziales und Jugend neue Erkenntnisse und Seite 1 von 3 Empfehlungen für die zukünftige Planung eines differenzierten Versorgungsangebotes. Die Nachfrage wird dahingehend aufgefangen, indem der Ausbau ambulanter und teilstationärer Angebote und die Entwicklung neuer komplementärer Angebote, auch systemübergreifend, vorangetrieben wird. Dabei setzt das Amt für Soziales und Jugend perspektivisch auf einen möglichst langen selbständigen Verbleib älterer und auch pflegebedürftiger Bürgerinnen und Bürger in der eigenen Häuslichkeit. Dies entspricht den Vorstellungen der Menschen für den Fall der Pflegebedürftigkeit, die eine qualitativ gute Versorgung möglichst in der eigenen Wohnung bevorzugen. Aus diesem Grund berät die örtliche Planung zu kombinierten Projekten, in denen barrierefreies Wohnen sinnvoll mit Angeboten der Tagespflege geplant wird, um so den gewünschten, möglichst langen selbstständigen Verbleib in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Wohnformen wie Wohngemeinschaften oder Mehrgenerationenwohnen könnten helfen, die angespannte Versorgungssituation zu entzerren. Eine aktuelle Bürgerbefragung des Amtes für Statistik und Wahlen soll hierzu Aufschluss über die Wünsche für die Wohn- und Versorgungsformen der Bürgerinnen und Bürger geben, sodass flankierende Versorgungsstrukturen geprüft und weiterentwickelt werden können. Frage 3: Sind weitere Pflegegipfel geplant und wenn nicht, wie werden die Anbieter von Pflegeplätzen bei ihren Planungen von neuen Einrichtungen und der Gewinnung neuen, zusätzlichen Pflegepersonals von der Stadt unterstützt, damit das beschriebene Defizit abgebaut werden kann? Antwort: Die Anbieter von Pflegeplätzen werden umfangreich bei der Planung von neuen Einrichtungen von verschiedenen Ämtern der Landeshauptstadt beraten und unterstützt. Das Amt für Soziales und Jugend ist bereits in der Bauleitplanung und deren Ausschreibungen involviert. Bei der konkreten Planung eines Neu- oder Umbaus stimmt es die Bedarfe für Pflegeeinrichtungen mit Betreibern und Investoren ab. Dabei berät die örtliche Planung die Anbieterinnen/Anbieter von Pflegeplätzen zu Neu- und Umbauprojekten der Pflegeinfrastruktur und vermittelt Kontakte zwischen Investorinnen/Investoren, Anbieterinnen/Anbietern von Pflegeleistungen sowie zu den städtischen Planungsämtern. Zum Beispiel berät das Amt für Wohnungswesen dazu, Mittel der Wohnungsbauförderung für die Errichtung von Pflegewohngemeinschaften zu nutzen. Zudem können im Rahmen des Seite 2 von 3 Düsseldorfer Baulandmodells stationäre Pflegeplätze auf die Quote des geförderten Wohnungsbaus angerechnet werden. Im Jahr 2022 wurde ein Fachtag zur Pflegekräfteoffensive durchgeführt. Dieser wurde vom Amt für Soziales und Jugend und dem Gesundheitsamt organisiert. In diesem Rahmen wurde das Thema Fachkräftegewinnung ausführlich diskutiert. Zusätzlich gab es in mehreren Sitzungen der kommunalen Konferenz Alter und Pflege Fachvorträge zum Thema Personalgewinnung in der Pflege. Am 18. August 2023 fand der letzte Pflegegipfel statt. Dort hat sich die liga wohlfahrt dafür ausgesprochen, dass die Personalgewinnung in der Hand der Träger und Anbieter liegt. Die Bemühungen des Trägerverbundes der liga wohlfahrt wurden unter anderem beim Fachtag „Pflege braucht Vielfalt" am 13. Mai 2024 vorgestellt. Zur Unterstützung wird im Rahmen der Investorenberatung regelmäßig die Schaffung von Wohnraum für Auszubildende bzw. Beschäftigte der Pflege gefordert. Hiermit soll versucht werden die Wohnungssituation von (zukünftigen) Pflegekräften in Düsseldorf zu verbessern und dadurch mehr Fachpersonal zu gewinnen. Seite 3 von 3
Maschinell ausgelesen; die Zuordnung bestätigt nicht, dass alle Fragen beantwortet sind. Original-PDF
Aus der ursprünglichen Vorlage · kein Nachweis für die Umsetzung
1. Wie stellt sich der Sachstand bei der Entwicklung der Agenda Generation Rauchfrei dar?
2. Welche Maßnahmen hat die Verwaltung in den Bereichen der Ziele 5, 6, 7 und 9 der „Strategie für ein tabakfreies Deutschland 2040" des Deutschen Krebsforschungszentrums für den kommunalen Bereich schon umgesetzt?
3. Welche zeitlichen Meilensteine und dazugehörigen messbaren Ziele hat sich die Verwaltung bezüglich der Strategie bis Ende 2025 gesetzt?
Aus der ursprünglichen Vorlage · kein Nachweis für die Umsetzung
Seit dem Beschluss des AGS vom 18.03.2015, ein Berichtswesen der Suchthilfe auf der Grundlage des Suchthilfeplanungskonzeptes zu entwickeln, wurde kontinuierlich und konstruktiv an der Umsetzung gearbeitet. Das Berichtswesen soll die differenzierten Angebote und Ergebnisse des Suchthilfesystems in Düsseldorf darstellen und nachvollziehbar machen. Veränderte Bedarfe sollen erkannt werden und die erhobenen Daten eine Basis für Entscheidungen in Bezug auf einen bedarfsgerechten Mitteleinsatz bilden.
Aus der ursprünglichen Vorlage · kein Nachweis für die Umsetzung
In der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 23.01.2024 wurde die Verwaltung gebeten, die aktuelle Situation zur pflegerischen Versorgung und zum Bedarf im Stadtbezirk 10 darzustellen. Im Stadtbezirk 10 existieren im Stadtteil Garath derzeit die in der Tabelle aufgeführten Angebote der pflegerischen Versorgung, die unterschiedliche Segmente der Langzeitpflege, der Tagespflege, der Kurzzeitpflege und einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft abdecken. Für ein weiteres Projekt ist die Planung abgestimmt, die Realisierung steht jedoch noch aus.
Aus der ursprünglichen Vorlage · kein Nachweis für die Umsetzung
Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf a) nimmt den Bericht „Handlungsfeldübergreifende Betrachtung sozialer Infrastruktur im Amt für Soziales und Jugend" zustimmend zur Kenntnis; b) beauftragt die Verwaltung unmittelbar Schritte zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen des Berichtes einzuleiten; c) ermächtigt die Kämmerin die für die Entwicklung und den Betrieb des Online- Verfahrens zur Anmietung von Räumlichkeiten entstehenden Entwicklungs- kosten von einmalig 40.000 EUR sowie die jährlichen Personal- und Sachkosten in Höhe von rund 80.000 EUR zur Verfügung zu stellen und d) stimmt der Einrichtung eines Fördertopfes für die sog. ergänzende Infrastruktur in Höhe von jährlich 150.000 EUR ab 2025 ff. zu und ermächtigt die Kämmerin, diese Mittel in die Haushaltsplanung ab 2025 aufzunehmen.
Die Verwaltung hat die Voraussetzungen dafür geschaffen eine (sozial-)raumbezogene Zusammenschau unterschiedlicher Arten von Infrastrukturen zu ermöglichen. Eine solche Zusammenschau ersetzt künftig keine Fachplanungen. Allerdings können Überschneidungen der sozialen Infrastrukturen in den Themenfeldern verdeutlicht und Anregungen für sektorale Fachplanungen gegeben werden.
Ergebnis und Thema sind direkt sichtbar. Hinter jedem Eintrag stehen die Originalpassagen und Quellen.
Originalpassagen automatisch ausgewählt, nicht als neue Zusammenfassung formuliert. Aussagen in Anträgen geben die Position der Antragstellenden wieder, nicht ein bereits beschlossenes Ergebnis. Die vollständige öffentliche Tagesordnung, weitere Anlagen und die Ortskarte bleiben unten erhalten. Quellen und Zeitpunkte stehen bei den jeweiligen Angaben.
Amtliche Quellen
Niederschrift, Einladung und weitere Unterlagen der Stadt.
Niederschrift noch nicht veröffentlicht. Die bereits amtlich gemeldeten Ergebnisse stehen im Überblick oben. Sobald das Wortprotokoll vorliegt, wird es hier automatisch ergänzt.
Orte der Sitzung
Genauer Standort nicht zugeordnet. Die Karte dient nur der Orientierung; es werden keine Ersatzpunkte angezeigt.
Kartendaten: OpenStreetMap · Adressen aus den strukturierten Ortsdaten der Sitzung und ihrer Vorlagen.
Alle öffentlichen Tagesordnungspunkte in amtlicher Reihenfolge – einschließlich Ergebnis, Vorlage und verfügbarer Anlagen.
Verknüpfte Anträge, Anfragen und Verwaltungsvorlagen mit eigenständigen Detailseiten.