Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 40/ 49/2005

Bildungsoffensive 2000 - 2004

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Heidelberger Straße 14 · Stadtbezirk 8 (Eller, Lierenfeld)örtlicher Bezug 1Dokument 3. Mai 2005veröffentlicht

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Aus der amtlichen Vorlage

Der Schulausschuss stimmt einer Fortführung der Qualifizierungsmaßnahme für Schulleitungen, deren Vertretungen und vergleichbare Funktionsstellen auf der Grundlage des aktualisierten Qualifizierungskonzeptes zu.

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Seite 1 von 12 Beschlussvorlage Betrifft: Bildungsoffensive 2000 - 2004 Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte - Neukonzeption Beschlussdarstellung: Der Schulausschuss stimmt einer Fortführung der Qualifizierungsmaßnahme für Schulleitungen, deren Vertretungen und vergleichbare Funktionsstellen auf der Grundlage des aktualisierten Qualifizierungskonzeptes zu. Sachdarstellung: Im Rahmen der Bildungsoffensive 2000 - 2004 hat der Schulausschuss in seiner Sitzung am 5.9.2001 beschlossen, dass die von den Schulen gewünschten Qualifizierungsmaßnahmen unter Verzicht auf die Vereinbarung von Modellversuchen mit dem Land von der Stadt getragen und unter Federführung des städt. Zentrums für Personalentwicklung realisiert werden. Das Zentrum für Personalentwicklung hat daraufhin ein Modell mit fünf Modulen entwickelt, dem der Schulausschuss in der Sitzung am 20.3.2002 zugestimmt hat. Dabei hat sich der Ausschuss dafür ausgesprochen, in die Maßnahme auch die bei größeren Schulen vorhandenen erweiterten Schulleitungsgremien einzubeziehen. Erstmals konnten somit im Jahr 2002 Fortbildungsmaßnahmen angeboten. In den Jahren 2002 bis 2004 wurden 21 Seminare mit insgesamt 194 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt. Um eine Resonanz zu den bisherigen Fortbildungsangeboten zu erhalten, wurde eine Umfrage bei den Schulen durchgeführt. Die Rückmeldungen hierzu zeigten, dass insbesondere die Module 4 - Die Schule lebt, wenn alle ihre Rolle finden - und Modul 5 - Führungspraxis - Managementtechnik - Personalentwicklung - überaus positiv aufgenommen wurden. Teilweise Kritik wurde an Modul 2 - Die Schule als Haus des Lernens: Für die Zukunft unserer Kinder - geäußert, wobei insgesamt auch hier die positive Resonanz überwog. Das Zentrum für Personalentwicklung nahm dies zum Anlass, das Modul nochmals zu überarbeiten. Überwiegend waren die Teilnehmer/innen der Meinung, Anregungen und Nutzen für die eigene Arbeit erhalten zu haben, wobei die größten Auswirkungen im Bereich der Personalführung und in der Schulorganisation, weniger bei der Ressourcenplanung und dem Zeitmanagement gesehen wurden. Aufgrund der insgesamt positiven Resonanz auf die Seminare soll die Qualifizierungs- maßnahme auch über das Jahr 2005 hinaus fortgeführt werden. Nach, unter RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 12 Berücksichtigung des Jahres 2005, bisher vier Durchgängen sollte das Programm nun jedoch aktualisiert und dem Bedarf entsprechend angepasst und ggf. ergänzt werden. Dazu wurden Vorschläge für eine Neukonzeption erarbeitet und den Schulen im Rahmen einer Bedarfsabfrage vorgelegt. Auf diese Bedarfsabfrage gingen 323 Rückmeldungen von 53 Schulen ein, was einer Rücklaufquote von etwa 1/3 der Düsseldorfer Schulen entspricht. Die sich daran orientierende Konzeption sieht künftig neun Module vor, in denen nunmehr auch Themen wie Projekt- und Zeitmanagement Berücksichtigung finden. Die Qualifizierungswünsche der Schulen wurden zudem nach Prioritäten aufgeschlüsselt. Die Schwerpunkte liegen danach auf folgenden Veranstaltungen: Modul 1 Die Schule als Unternehmen: Mit mehr Management zum Erfolg Modul 4 Personalführung Modul 5 Die Schule als Arbeitsplatz: Mehr Spaß - weniger Stress, geht das? Modul 6 Zeitmanagement Modul 8 Pädagogische Konzepte und ihre Umsetzung Die vorstehenden Seminare stehen in der Priorität der Lehrkräfte ganz oben und sollten in 2006 zuerst durchgeführt werden. Die restlichen vier Module werden in einem weiteren Schritt, voraussichtlich ab 2007, angeboten, da der Bedarf auch hierfür gegeben ist, allerdings nachrangig. Hierbei handelt es sich um die Module: Modul 2 Die Schule als Unternehmen: Personalwesen und Personalentwicklung Modul 3 Die Schule als Unternehmen: Marketing und Kundenorientierung Modul 7 Projektmanagement Modul 9 Die Schule als Haus des Lernes Eine detaillierte Übersicht über die einzelnen Module ist als Anlage beigefügt. Der Personalrat für Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen und Hauptschulen hat sich mit der Thematik befasst und das geplante Vorhaben begrüßt. Er regt zudem an, neuere Tendenzen der Schulentwicklung, wie z.B. die Entwicklung zur selbständigen Schule, stärker zu berücksichtigen. Das Zentrum für Personalentwicklung wird die Anregungen aufgreifen und in Zusammenarbeit mit dem Dozententeam, w enn möglich, berücksichtigen. Um die Auslastung der Seminare und damit die Wirtschaftlichkeit zu optimieren, sollte künftig das Seminarangebot für den gesamten Regierungsbezirk geöffnet werden. Auf diese Weise könnten evtl. bei entsprechender Bedarfslage Module vorgezogen und ggf. auch zusätzliche Termine angeboten werden. Von auswärtigen Lehrkräften soll Seite 3 von 12 allerdings ein Teilnehmerentgelt gezahlt werden. Die Verwaltung empfiehlt, der vorgelegten Konzeption unter Berücksichtigung der o.g. Gesichtspunkte zuzustimmen. Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Schulausschuss 10.05.2005 -/- 2 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Anlagen: Nr. Ort Anlage 1 beigefügt Module 1 - 9 Alternative: Keine Amt: Schulverwaltungsamt Zentrum für Personalentwicklung Dezernentin / Dezernent: Stadtdirektor Grosse-Brockhoff Beigeordnete Löhr RSD AllVorlg.WPT Seite 4 von 12 BOS-201 Modul 1: Die Schule als Unternehmen: Mit mehr Management zum Erfolg Zielgruppe Schulleiterinnen/Schulleiter und deren Stellvertreterinnen/Stellvertreter Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen mit den Grundzügen modernen Managements vertraut gemacht werden. Hierzu zählen vor allem die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse, die im Rahmen der Verwaltungsreformen für die Modernisierung öffentlicher Verwaltungen notwendig sind. Die Schulleiterinnen und Schulleiter lernen strategisches Denken, Qualitätsmanagement, Budgetierung und Kostenrechnung als Grundlagen für die Weiterentwicklung ihrer Schule zu nutzen. Sie lernen, welche Daten (z.B. Lernstandserhebungen) sie hierfür sammeln und evaluieren müssen. Sie können damit das System Schule in zielorientierten Entwicklungsschritten gestalten. 1. Die Schule als Betrieb 2. Neue Verwaltungssteuerung 3. Strategisches Management 4. Qualitätsmanagement 5. Ressourcenplanung 6. Budgetierung 7. Kostenrechung 8. Evaluation/Controlling 9. Fundraising Seite 5 von 12 BOS-202 Modul 2: Die Schule als Unternehmen: Personalwesen und Personalentwicklung Zielgruppe Schulleiterinnen/Schulleiter und deren Stellvertreterinnen/Stellvertreter Die Auswahl geeigneter Lehrerinnen und Lehrer verdient für jede Schule besonderen Aufmerksamkeit. Bei steigenden Anforderungen und stärkerer Profilbildung müssen die Lehrerinnen und Lehrer in besonderem Maße zu ihrer Schule passen und ist die Entwicklung eines professionellen Kollegiums der entscheidende Faktor für den Erfolg der Schule. Da in der Regel mit der Auswahl einer neuen Lehrerin oder eines neuen Lehrers eine Entscheidung für längere Zeit getroffen wird, ist hier besondere Sorgfalt im gegenseitigen Interesse notwendig. Die nachhaltige Personalentwicklung wird dabei zu einer der wichtigsten Führungsaufgaben. Die Schulleiterinnen und Schulleiter lernen in der Veranstaltung den Prozess der systematischen und planvollen Personalauswahl von der Suche bis zur Einbindung in das neue Kollegium kennen. Sie wenden die Instrumente der Personalauswahl an. Sie pl anen Personalentwicklungskonzepte für das Kollegium und für einzelne Lehrerinnen und Lehrer. 1. Personalbeschaffung und Personalmarketing 2. Personalauswahl und Anfroderungsprofil 3. Definition schulscharfer Auswahlkriterien 4. Planung von Bewerbergespräche 5. Einführung neuerLehrerinnen und Lehrer 6. Personalentwicklung 7. Potentzialanalyse Das Seminar umfasst 1 Tag, von 09.00-16.30. Seite 6 von 12 BOS-203 Modul 3: Die Schule als Unternehmen: Marketing und Kundenorientierung Zielgruppe Schulleiterinnen/Schulleiter und deren Stellvertreterinnen/Stellvertreter Auch die Schulen von heute sind keine Anstalten von gestern mehr. Wie in der öffentlichen Verwaltung definieren sie ihr Klientel als "Kunden". Der Kunde von heute erwartet im Dienstleistungsbereich aber nicht nur mehr kompetente, sondern auch stets freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eer legt auch Wert auf reibungslose Abläufe im Service und „Premium"- Qualität. Gerade im Dienstleistungsbereich Schule möchte jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, ob Lehrerin und Lehrer, ob Verwaltungspersonal oder Hausmeister professionell erscheinen. Er braucht dazu eine sicher funktionierende Organisation im Hintergrund. Dann kann er sich voll seinen "Kunden" widmen. Kompetentes Auftreten, glaubwürdige Beratung, überzeugende Ausdrucksweise und kundenorientiertes Verhalten sind bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Schule unerlässliche Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit. Die Schulleiterinnen und Schulleiter können für ein der Schule angemessenes Kundenverhalten sorgen und planen die unterstützenden Kommunikationsprozesse nach außen (Werbung, Öffentlichkeitsarbeit) und innen. 1. Kundenorientierung der Schule 2. Kundenzufriedenheit 3. Serviceangebote 4. "Kundenverhalten" 5. Verhaltensstandards 6. Mitarbeitergespräche 7. Marketing 8. Werbung 9. Öffentlichkeitsarbeit Seite 7 von 12 BOS-204 Modul 4: Personalführung Zielgruppe Schulleiterinnen/Schulleiter und deren Stellvertreterinnen/Stellvertreter Die Anforderungen an eine moderne Führungskraft in der Schule nehmen durch die wachsende Komplexität des Führungsalltags permanent zu. Mögen früher einmal fachliche Kompetenzen als ausreichend angesehen worden sein, bestimmen heute auch soziale Qualifikationen immer mehr das Führungsgeschehen. Ausgangspunkt ist dabei die jeweilige Schule mit ihrer spezifischen Leistungskultur, wie sie z.B. in ihrem Schulprogramm beschrieben ist. Dazu gehören auch die damit verbundenen Werte, die auch von den Führungskräften gelebt werden müssen. Will man der jeweiligen Führungskraft in ihrer individuellen Entwicklung gerecht werden, dann lassen sich solche Qualifikationen am effektivsten durch eine Stärkung der Führ ungspersönlichkeit und ihrer Handlungskompetenz steigern. Die Schulleiterinnen und Schulleiter formulieren unter Berücksichtigung der Entscheidung der Schulgremien klare Ziele an für Kollegium und setzen sie in Mitarbeitergesprächen, die sich u.U. auch am Leitbild oder Profil der Schule orientieren, um. Dabei zeigt sich, dass die besten Leistungen erzielt werden, wenn Beruf und Privatleben hierbei im richtigen Einklang zueinander stehen (work-life- balance). 1. Motivationstheorien verstehen 2. Führungstheorien anwenden 3. Führungsstile ausprobieren 4. Führungstechniken anwenden 5. Zielvereinbarungen treffen 6. Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern führen 7. Entwicklungsgespräche durchführen 8. Kritikgespräche wirksam einsetzen Seite 8 von 12 BOS-205 Modul 5: Die Schule als Arbeitsplatz Mehr Spaß - weniger Stress, geht das? Zielgruppe Schulleiterinnen/Schulleiter und deren Stellvertreterinnen/Stellvertreter Die Sozialkompetenz von Lehrerinnen und Lehrern wird in einer Welt dynamischer Veränderung im Bildungsbereich zum Schlüsselfaktor für die Einführung effizienter Teamarbeit. Hierbei spielen nicht nur die Instrumente einer effektiven Gruppenarbeit eine entscheidende Rolle. Genauso wichtig ist hierbei oftmals auch "der menschliche Faktor". Die persönliche Fähigkeit zur Teamarbeit aber auch die Gestaltung der Spielregeln gemeinsamen Handelns in der Gruppe, werden zur wichtigen Aufgabe aller Beteiligten. Erfolgreiche Teamarbeit ist der Schlüssel zur erfolgreichen Mitarbeitermotivation. Die Teilnehmer entwickeln Leitlinien für eine gute Verständigung und Zusammenarbeit in Teams. Sie erproben und trainieren ihre Fähigkeiten zur kooperativen und ergebnisorientierten Teamarbeit und entwickeln wirkungsvolle Techniken zur Vermeidung störender Interessen- und Wertekonflikten. 1. Durch Teamarbeit zu mehr Motivation 2. Problemlösungs- und 3. Planungstechniken 4. Kreativitätstechniken 5. Gesprächsführung 6. Präsentations- und Moderationstechniken 7. Konferenzführung 8. konstruktive Konfliktkultur Seite 9 von 12 BOS-206 Modul 6: Zeitmanagement Zielgruppe Schulleiterinnen/Schulleiter und deren Stellvertreterinnen/Stellvertreter Zeit ist heute nicht nur ein knappes Gut, sondern vielfach auch ein entscheidender Stressfaktor. Durch den Zeitdruck fällt es immer schwerer, effektiv zu arbeiten und die Qualität zu halten. Das wiederum führt oft zu zeitraubenden Korrekturen: „Eile mit Weile." Dem immer größer werdenden Zeitdruck kann man nur begegnen, wenn man ein effektives Zeitmanagement für sich selbst einführt. Durch die Konzentration auf das Wesentliche der Arbeit kann man seine Leistungsfähigkeit steigern und seinen Stress von unnötigem Leistungsdruck befreien. Techniken der kreativen und schnelleren Problemlösung führen oft dazu, dass die Arbeit auch wieder Spaß macht. Durch eine solche Vorgehensweise steigt in der Regel die Leistungs- und damit verbunden auch die Arbeitszufriedenheit. 1. Zeitprobleme und ihre Ursachen 2. Techniken der Optimierung 3. Planungstechniken 4. Entscheidungstechniken 5. Konferenz- und Besprechungstechniken 6. Umgang mit sich selbst 7. Delegation 8. Anti-Stress Das Seminar umfasst 1 Tag, von 09.00-16.30. Seite 10 von 12 BOS-207 Modul 7: Projektmanagement Zielgruppe Schulleiterinnen/Schulleiter und deren Stellvertreterinnen/Stellvertreter Eine gute oder kreative Idee für die Schule zu haben ist der eine Teil einer Veränderung oder Innovation. In diesem Seminar geht es darum, diese auch durchdacht und planvoll umzusetzen. Für die Lösung komplexer Aufgabenstellungen mit begrenzten Budgets und Ressourcen, die den Rahmen der üblichen Tagesgeschäfte und Abläufe sprengen, haben sich die Methoden des Projekt-Managements bewährt. Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, Grundprinzipien effizienter Projektarbeit zu erkennen und systematisch umzusetzen. Es werden zahlreiche Hilfen zur Planung, Kontrolle und Steuerung von Projekten angeboten. Entscheidungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrumente werden anhand praxisorientierter Beispiele erprobt. 1. Projektdefinition 2. Projektaufbauorganisation 3. Projektablauforganisation 4. Pflichtenheft 5. Dokumentation 6. Rolle des Projektleiters 7. Moderationstechniken 8. Rollen der Projektmitglieder Seite 11 von 12 BOS-208 Modul 8: Pädagogische Konzepte und ihre Umsetzung Zielgruppe Schulleiterinnen/Schulleiter und deren Stellvertreterinnen/Stellvertreter Die Lernmotivation und der Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler hängt von einer Vielfalt sehr unterschiedlicher Faktoren im Spannungsfeld von Lehrerpersönlichkeit, Schülerpersönlichkeit, Eltern, Gleichaltrigen und der Gesellschaft ab. Die Schule kann sich dabei auf ihre pädagogischen Konzepte und die Bindung der Schülerinnen und Schüler an ihre Schule konzentrieren, indem sie die Schule in ein "Haus des Lernens" verwandelt. In dieser Veranstaltung sollen die Schulleiterinnen und Schulleiter Konzepte entwickeln, wie sie die hierfür notwendigen Entwicklungsschritte konzipieren, um die für die Schülerinnen und Sc

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Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 40/ 49/2005