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Beschlussvorlage
Betrifft:
Bildungsoffensive II - Offene Ganztagsschule in Düsseldorf -
Beschlussdarstellung:
Der Rat der Stadt nimmt den Bericht der Verwaltung zum Stand des Projektes und dem geplanten weiteren
Vorgehen zustimmend zur Kenntnis.
Sachdarstellung:
1. Aktueller Sachstand zum Schuljahr 2003/2004
Seit Beginn des Schuljahres 2003/2004 am 15.9.2003 gibt es in Düsseldorf sieben Offene Ganztagsschulen im
Primarbereich:
Schule Anzahl der Gruppen Träger der Betreuung
GGS u. KGS
Erich-Müller-Straße
2 Diakonie
GGS u. KGS Jahnstraße 3 Caritas
GGS Lützenkircher Straße 2 Diakonie
GGS Richardstraße 6 AWO
GGS Südallee 2 Förderverein der Schule
Am 1.11.2003, der von Seiten der Bezirksregierung als Stichtag für die Meldung der Schülerzahlen
vorgegeben wurde, nahmen insgesamt 352 Schülerinnen und Schüler
das Angebot der Offenen Ganztagsschule
wahr.
2. Vorgehen zum Schuljahr 2004/2005
Erweiterung der bestehenden Angebote
Aufgrund der großen Nachfrage nach dem Angebot der Offenen Ganztagsschule soll an fünf der sieben
Projektschulen das Angebot zum Schuljahr 2004/2005 erweitert und weitere Ganztagsgruppen eingerichtet
werden:
Schule Anzahl der zusätzlich beantragten Gruppen
GGS Erich-Müller-Straße und
KGS Erich-Müller-Straße, St.-Cäcilia-Schule
1
GGS Jahnstraße, Regenbogenschule, und
St.-Peter-Schule, KGS Jahnstraße
jeweils 1
GGS Lützenkircher Straße, Theodor-Heuss-
Schule
-
GGS Richardstraße -
GGS Südallee 1
RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT
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An der GGS Lützenkircher Straße ist mittelfristig eine Erweiterung des Ganztagsangebotes geplant. Zum
kommenden Schuljahr ist die Einrichtung einer weiteren Gruppe jedoch nicht möglich, da die Schule nicht über
einen erforderlichen Gruppenraum verfügt. Zwar wäre grundsätzlich ein hinreichend großer Raum in der
Schule vorhanden. Aus Gründen des Brandschutzes müssen jedoch im kommenden Schuljahr im gesamten
Schulgebäude umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, während derer dieser Raum als
Ausweichraum für den regulären Unterricht benötigt wird.
Auch von Seiten der GGS Richardstraße
kam der Wunsch nach der Einrichtung einer weiteren Gruppe. Ob
diesem Wunsch aufgrund der räumlichen Situation der Schule entsprochen werden kann, wird derzeit von Amt
23 geprüft.
Einrichtung weiterer Offener Ganztagsschulen
Die Schulverwaltung hat Ende der Sommerferien alle Düsseldorfer Grundschulen, die noch nicht über ein
Offenes Ganztagsangebot verfügen, und erstmals auch alle Sonderschulen im Primarbereich angeschrieben und
nach ihrem Interesse an dem Projekt befragt. Dem Schreiben lag ein Antwortbogen bei, mit dem die Schulen
ihren Wunsch, ein Offenes Ganztagsangebot einzurichten, an die Schulverwaltung melden konnten. 30 Schulen
haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.
Alle Schulen, die sich zurückgemeldet haben, wurden zu einer Informationsveranstaltung in der GGS
Lützenkircher Straße, einer der sieben bereits bestehenden Projektschulen, eingeladen. Dort wurde von Seiten
der Schulverwaltung und auch aus Sicht dieser und einer weiteren Projektsschule umfassend über
Voraussetzungen und Möglichkeiten des Projektes berichtet.
Von Ende Oktober bis Anfang Dezember wurden an 27 Schulen Einzelgespräche geführt. Um von vornherein
eventuell erforderliche Baumaßnahmen berücksichtigen zu können, wurde stets ein Vertreter/eine Vertreterin
des Amtes für Immobilienmanagement beteiligt. Außerdem nahm an den Gesprächen jeweils ein
Fachberater/eine Fachberaterin des Jugendamtes teil. Die Schulen wurden gebeten, bis zum 15.12.2003 ihr
Ganztagskonzept sowie ein korrespondierendes Raum- und Ausstattungskonzept der Schule bei der
Schulverwaltung einzureichen.
Schulen, an denen ein Einzelgespräch geführt wurde daraus folgend Antrag der Schule
zum Schuljahr 2004/05
1. GGS Adam-Stegerwald-Straße
2. GGS Am Köhnen U
3. EGS An der Golzheimer Heide,
Elsa-Brandström-Schule
4. GGS Beckbuschstraße,
Gerhard-Tersteegen-Schule
5. KGS Buchenstraße,
St. Elisabeth-Schule
U
6. GGS Im Dahlacker,
Sternwartschule
U
7. KGS Im Dahlacker,
Bonifatius-Schule
U
8. GGS Flurstraße,
Lindenschule
U
9. KGS Flurstraße U
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10. KGS Gerresheimer Straße,
Paul-Klee-Schule
U
12. KGS Graf-Recke-Straße,
Carl-Sonnenschein-Schule
U
13. GGS Heerdter Landstraße,
Heinrich-Heine-Schule
U
14. KGS Josef-Kleesattel-Straße
15. GGS Leuthenstraße,
Atrid-Lindgren-Schule
U
16. GGS Mettmanner Straße U
17. KGS Mettmanner Straße U
18. GGS Rather Markt,
Joachim-Neander-Schule
U
19. GGS Rather Kreuzweg U
20. KGS Rather Kreuzweg U
21. GGS Rheindorfer Weg,
Henri-Dunant-Schule
U
22. KGS Rheindorfer Weg,
Marien-Schule
23. GGS Walther-Rathenau-Straße,
Adolf-Clarenbach-Schule
U
24. KGS Werstener-Friedhofstraße,
Christophorus-Schule
25.Städt. Schule für Lernbehinderte Carl-Friedrich-Goerdeler-
Straße,
Alfred-Herrhausen-Schule
U
26. Städt. Schule für Lernbehinderte Oberbilker Allee,
Jan-Daniel-Georgens-Schule
U
27. Städt. Schule für Sprachbehinderte Gotenstraße, Rudolf-
Hildebrand-Schule
Die Anträge der Schulen wurden am 15.12.03 von der verwaltungsinternen Projektgruppe gesichtet und
ausgewertet. Dabei legte die Projektgruppe folgende Auswahlkriterien zugrunde:
! Raumsituation an der Schule
! Versorgungsnotwendigkeit (Nord-Süd-Gefälle)
! Freiwilligkeit, Bereitschaft der Schule, vorhandenes Konzept, Elternengagement
! Möglichkeit, bisherige Betreuungsangebote überzuleiten
! vorhandene Kooperationsmöglichkeiten
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! Stand der Schulentwicklungsplanung
! Bewerbung schon für 2003/04
Die Verwaltung schlägt vor, folgende Schulen zum kommenden Schuljahr 2004/2005 zu berücksichtigen:
Schule Anzahl der Gruppen voraussichtlich Träger der
Betreuung
GGS Am Köhnen 2 Gr uppen Landeshauptstadt Düsseldorf /
Schulverwaltungsamt
(Übernahme der städtischen
Betreuungskräfte)
KGS Buchenstraße,
St. Elisabeth-Schule
2 Gruppen Förderverein der Schule
GGS und KGS Flurstraße 3 Gruppen Dia konie
KGS Gerresheimer Straße 2 Gruppen Flingern mobil e.V.
KGS Graf-Recke-Straße,
Carl-Sonnenschein-Schule
2 Gruppen
+ 1 Gruppe 2005/2006
evangelische Melanchthon-
Gemeinde
GGS Heerdter Landstraße,
Heinrich-Heine-Schule
2 Gruppen Landeshauptstadt Düsseldorf /
Jugendamt,
Jugendfreizeiteinrichtung
Malmedyer Straße
GGS Im Dahlacker,
Sternwartschule
2 Gruppen evangelische Kirchengemeinde
Kopernikusstraße
KGS Im Dahlacker,
Bonifatius-Schule
2 Gruppen Offene Kinder- u.
Jugendeinrichtung St. Bonifatius
e.V.
KGS und GGS Mettmanner
Straße
3 Gruppen Flingern mobil e.V.
GGS Rather Markt,
Joachim-Neander-Schule
2 Gruppen Förderverein der Schule
GGS Rather Kreuzweg 2 Gruppen IMAZ e.V. Interkulturelles
Migrantinnenzentrum
KGS Rather Kreuzweg 2 Gruppen Caritas
GGS Walther-Rathenau-Straße,
Adolf-Clarenbach-Schule
2 Gruppen Landeshauptstadt Düsseldorf /
Jugendamt,
Jugendfreizeiteinrichtung Kamper
Straße
Städt. Schule für Lernbehinderte
Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße,
Alfred-Herrhausen-Schule
2 Gruppen evangelische Kirchengemeinde
Garath, Anne-Frank-Haus
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Städt. Schule für Lernbehinderte
Oberbilker Allee,
Jan-Daniel-Georgens-Schule
3 Gruppen AWO
Es handelt es sich um 17 Schulen
an 13 Standorten mit insgesamt 33 Gruppen im Schuljahr 2004/2005.
An der KGS Graf-Recke-Straße soll zusätzlich eine Gruppe im Schuljahr 2005/2006 hinzukommen.
Nicht berücksichtigt wurde der Antrag der GGS Rheindorfer Weg. Die Schule hatte die Einrichtung von
vier Ganztagsgruppen zum kommenden Schuljahr beantragt. Hauptkooperationspartner der Schule sollte die
AWO werden, die auch jetzt schon die Betreuung im Rahmen der Programme "Schule von 8 bis 1" und
"SIT" durchführt.
An der Schule sind nicht die erforderlichen Räume vorhanden, um ein Offenes Ganztagsangebot
einzurichten. Die Schule verfügt derzeit nur über zwei Mehrzweckräume, die schon jetzt als
Betreuungsräume genutzt werden. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen zum kommenden Schuljahr wird
einer dieser beiden Räume als Klassenraum benötigt werden, so dass für die Offene Ganztagsschule nur ein
Raum zur Verfügung stünde. Eine bauliche Erweiterung der Schule ist nach Überprüfung des Amtes für
Immobilienmanagement nicht möglich. Auch eine gemeinsame Raumnutzung mit der KGS Rheindorfer Weg
kommt derzeit nicht in Betracht, da die Schulkonferenz der katholischen Grundschule der Einrichtung eines
Offenen Ganztagsangebotes bisher nicht zugestimmt hat. Im Hinblick auf das Schuljahr 2005/2006 soll
aber eine Kooperation der beiden Schulen angestrebt werden.
Auch die GGS Leuthenstraße
kann nach Ansicht der Verwaltung nicht zum kommenden Schuljahr
berücksichtigt werden. Zwar hatte die Schulleitung einen Antrag an die Verwaltung auf Einrichtung eines
Offenen Ganztagsangebotes gerichtet, doch liegt bisher kein positiver Beschluss der Schulkonferenz hierzu
vor.
Die KGS Werstener Friedhofstraße beantragt die Einrichtung der Offenen Ganztagsschule mit zwei
Gruppen zum Schuljahr 2005/2006.
Die Verwaltung schlägt vor, allen siebzehn Anträgen zum Schuljahr 2004/2005 zu entsprechen. Zwar war
ursprünglich nur die Einrichtung vierzehn weiterer Offener Ganztagsschulen zum kommenden Schuljahr
beabsichtigt worden. Doch zeigt die große Nachfrage der Schulen einen erheblichen Bedarf an qualifizierten
Ganztagsangeboten, dem aus Sicht der Verwaltung entsprochen werden sollte.
Die Ganztagskonzepte der Schulen mit dem jeweils korrespondierenden Raumkonzept haben der
Arbeitsgruppe "Offene Ganztagsangebote" in ihrer Sitzung am 17.02.2004 vorgelegen und wurden dort im
einzelnen erörtert. Die Arbeitsgruppe schließt sich dem Vorschlag der Verwaltung an und empfiehlt
ebenfalls, allen 17 Anträgen stattzugeben.
Die Verwaltung empfiehlt außerdem, schon zum jetzigen Zeitpunkt die Planungen zur Einrichtung einer
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dritten Gruppe an der KGS Graf-Recke-Straße und den Antrag der KGS Werstener Friedhofstraße zum
Schuljahr 2005/2006 zu berücksichtigen. Denn an diesen beiden Standorten sind umfangreiche
Baumaßnahmen geplant, die schon jetzt bei der Beantragung der Bundesmittel für Investitionen (siehe Ziff.
4 der Vorlage) berücksichtigt werden konnten. Die Arbeitsgruppe "Offenen Ganztagsangebote" schließt
sich der Empfehlung an.
3. Finanzierung
Kosten der Offenen Ganztagsschule
Im Schuljahr 2003/2004 wurden pro Gruppe in der Offenen Ganztagsschule (25 Kinder) folgende Kosten
kalkuliert:
Pädagogische Betreuung 40. 000, - EUR
Außerunterrichtliche Bildungsangebote 20.000,- EUR
Gesamt 60.000,- EUR
Diesen Kosten stehen Einnahmen aus den Landesmitteln für die Durchführung der Offenen Ganztagsschule sowie aus den Elternbeiträgen gegenüber.
Landesförderung
Das Land sieht in seiner Förderrichtlinie eine Projektförderung für das außerunterrichtliche Angebot der
Offenen Ganztagsschule im Primarbereich von 1230 EUR pro Schuljahr und Schülerin/Schüler vor.
Hiervon trägt das Land 2/3 (820 EUR), die Kommune muss 1/3 (410 EUR) aufbringen.
Vom Land wird den Kommunen für die Schulen, die zur Offenen Ganztagsschule im Primarbereich
ausgebaut werden, zunächst ein Grundzuschuss in Höhe von 615 EUR pro Schuljahr und Schülerin/Schüler
gewährt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit,
a) Lehrerstellen im Umfang von 0,1 Stellen je 25 Schülerinnen und Schülern zugewiesen zu
bekommen (dies entspricht 2,7 Stunden pro Woche) oder
b) an Stelle der Lehrerstellen einen Festbetrag in Höhe von 205 EUR je Schülerin und Schüler zu
erhalten, der flexibel je nach den unterschiedlichen Bedürfnissen und differenzierten Förderbedarfen
der Kinder für Personal- und Sachkosten verwendet werden kann.
Elternbeiträge
Entsprechend der vom Rat am 15.5.2003 beschlossenen Gebührensatzung werden seit dem Schuljahr
2003/04 für die Angebote der Offenen Ganztagsgrundschule Elternbeiträge erhoben. Hiernach werden
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grundsätzlich 100 EUR pro Kind pro Monat veranschlagt, wobei die Eltern jedoch entsprechend ihrer
sozialen Lage eine Gebührenreduktion beantragen können. Die soziale Staffelung entspricht der Empfehlung
der Förderrichtlinie des Landes. Derzeit wird ein durchschnittlicher monatlicher Beitrag der Eltern von 30
EUR pro Kind erwartet.
Kosten im Schuljahr 2004/2005
Auf der Grundlage der Planungen zum Schuljahr 2003/2004 wurden bereits Mittel für die Einrichtung von
14 weiteren Offenen Ganztagsschulen für die Haushaltsjahre 2004 bis 2007 eingeplant. Dabei wurde
zunächst von 30 zusätzlichen Gruppen ausgegangen.
Die Ansätze wurden im einzelnen wie folgt berechnet:
Zum Schuljahr 2003/2004
werden an sieben Offenen Ganztagsschulen insgesamt 15 Gruppen geführt.
15 Gruppen V 60.000 EUR 900.000 EUR
Anteil im Haushaltsjahr 2004 (8/12) 600.000 EUR
Zum Schuljahr 2004/2005 werden die bestehenden 15 Gruppen fortgeführt und 30 weitere Gruppen
eingerichtet.
45 Gruppen V 60.000 EUR 2.700.000,- EUR
Anteil im Haushaltsjahr 2004 (4/12) 900.000,- EUR
Ausgabeansatz im Haushaltsjahr 2004 1.500.000,- EUR
Diesen Kosten stehen Einnahmen und Wenigerausgaben in Höhe von insgesamt 848.750,- EUR gegenüber.
Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Landeszuweisung
Schuljahr 2003/2004
350 Schüler/innen V 615,- EUR 215.250,- EUR
Anteil im Haushaltsjahr 2004 (8/12) 143.500,- EUR
Schuljahr 2004/2005
1050 Schüler/innen V 615,- EUR 645.750,- EUR
Anteil im Haushaltsjahr 2004 (4/12) 215.250,- EUR
Gesamt 358.750,- EUR
1
Fünf der sieben zusätzlichen Gruppen werden an Sonderschulen gebildet, wo die Gruppenstärke nicht 25
sondern
12 Schülerinnen und Schüler beträgt.
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Gebühren
Schuljahr 2003/2004350 Schüler/innen V 30,- EUR V 12 Monate 126.000,- EUR
Anteil im Haushaltsjahr 2004 (8/12) 84.000,- EUR
Schuljahr 2004/2005 (bei zusätzlich 14 Schulen mit je 50 Kindern)
1050 Schüler/innen V 30,- EUR V 12 Monate 378.000,- EUR
Anteil im Haushaltsjahr 2004 (4/12) 126.000,- EUR
Gesamt 210.000,-E UR
Gesamteinnahmen im Haushaltsjahr 2004 568.750,- EUR
Wenigerausgaben
Hinzu kommen Wenigerausgaben im Haushaltsjahr 2004 aus dem Jugendhilfeetat im Bereich
Tageseinrichtungen für Kinder in Höhe von 280.000,- EUR.
Die Haushaltsansätze für das Jahr 2004 wurden in der Finanzplanung 2005 bis 2007 fortgeschrieben.
Die Verwaltung und die Arbeitsgruppe "Offene Ganztagsangebote" schlagen nunmehr die Einrichtung von
nicht nur 30, sondern insgesamt 37 zusätzlichen Gruppen zum Schuljahr 2004/2005 vor.
Nach den bisherigen Berechnungen würden diese sieben Gruppen eine Mehrausgabe im Haushaltsjahr 2004
von 140.000,- EUR ( 7 Gruppen V 60.000,- EUR V 4/12) bedeuten. Dieser stünden Einnahmen in Höhe
von insgesamt 35.750,- EUR gegenüber. Die Deckung setzt sich zusammen aus Elternbeiträgen in Höhe
von 13.200,- EUR ( 110 Kinder
1
V 30 EUR V 4 Monate) und Landeszuschüssen in Höhe von 22.550,-
EUR ( 615,- EUR V 110 Kinder V 4/12). Der städtische Zuschuss läge damit bei 104.250,- EUR.
Die Verwaltung empfiehlt dennoch, es bei den bisherigen Haushaltsansätzen zu belassen. Denn zum jetzigen
Zeitpunkt ist nicht absehbar, ob durch die Einrichtung der zusätzlichen Gruppen weitere Mittel erforderlich
werden. Hierfür kommt es entscheidend auf die noch ausstehenden Verhandlungen mit den
Kooperationspartnern der Schulen an. Schon jetzt zeichn
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.