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Beschlussvorlage
Betrifft:
Bildungsoffensive II - Offene Ganztagsschule in Düsseldorf
Beschlussdarstellung:
Der Rat der Stadt nimmt den Bericht der Verwaltung über den aktuellen Stand des Projektes, das
weitere Vorgehen zum Schuljahr 2005/06 und den Ausblick auf die Folgejahre zustimmend zur
Kenntnis.
Sachdarstellung:
1. Bisherige Entwicklung
Der Ratsbeschluss "Bildungsoffensive II" vom 30.9.2002 und die Landesinitiative "Offene
Ganztagsschule im Primarbereich" waren Grundlage für die Einführung dieses Modellprojektes in
Düsseldorfer Grundschulen. Zum Schuljahr 2003/04 begannen 7 Grundschulen mit eigens hierfür
entwickelten ganzheitlichen und ganztätigen Bildungs- und päd. Betreuungsangeboten, konzipiert
mit dem Ziel einer pädagogisch sinnvollen und erforderlichen Zusammenführung von Angeboten
der Stadt, freier Träger, Kirchen, Vereine und Verbände u.a. in den Bereichen Sport, Kunst, Kultur
und Musik.
Diese Entwicklung setzte sich entsprechend dem Ratsbeschluss vom 25.3.2004, dem eine
Beratung in einer gemeinsamen Sitzung des Jugendhilfe- und Schulausschusses am 3.3.2004
vorausging, mit der Umwandlung von 17 neuen Schulen (hiervon erstmals 2 Sonderschulen) in
Offene Ganztagsschulen zum Schuljahr 2004/05 fort.
Die nachfolgend genannten 24 Schulen bieten derzeit ein offenes Ganztagsangebot mit rund 270
außerunterrichtlichen Bildungsangeboten an:
Schule OGATA
seit SchJ
Gruppe
n
Plätze Träger der pädagogischen
Betreuung
Stadtbezirk 1:
KGS Gerresheimer Straße 2004/05 2 50 Flingern mobil e.V.
Stadtbezirk 2:
GGS und KGS Flurstraße 2004/05 3 75 Diakonie
KGS Graf-Recke-Straße 2004/05 2 50 Förderverein "Freundeskreis der
Carl-Sonnenschein-Schule e.V."
GGS und KGS Mettmanner
2004/05 3 75 Flingern mobil e.V.
RSD AllVorlg.WPT
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Schule OGATA seit
SchJ Gruppe
n
Plätze Träger der päd. Betreuung
Stadtbezirk 3:
GGS Im Dahlacker 2004/05 2 50 Ev. Lutherkirchengemeinde
KGS Im Dahlacker 2004/05 2 50 Offene Kinder- und Jugend-
einrichtung St. Bonifatius e.V.
GGS Jahnstraße 2003/04 2 50 Diakonie
KGS Jahnstraße 2003/04 3 75 Diakonie
SfL Oberbilker Allee 2004/05 3 36 AWO
Stadtbezirk 4:
GGS Heerdter Landstraße 2004/05 2 50 Jugendamt -JfE Malmedyer Straße
Stadtbezirk 6:
GGS Rather Kreuzweg 2004/05 2 50 IMAZ e.V. Interkulturelles
Migrantinnenzentrum
KGS Rather Kreuzweg 2004/05 2 50 Caritas
GGS Rather Markt 2004/05 2 50 Förderverein "Verein der Freunde
und Förderer der Joachim-
Neander-Schule e.V."
Stadtbezirk 8:
GGS Richardstraße 2003/04 6 150 AWO
Stadtbezirk 9:
GGS Am Köhnen 2004/05 2 50 Schulverwaltungsamt
KGS Buchenstraße 2004/05 2 50 Förderverein "Verein der Freunde
und Förderer der St. Elisabeth-
Schule e.V."
GGS und KGS Erich-Müller-
2003/04 3 75 Diakonie
GGS Lützenkircher Straße 2003/04 2 50 Diakonie
GGS Südallee 2003/04 3 75 Förderverein - "Verein der
Freunde und Förderer der GGS
Südallee e.V."
GGS Walther-Rathenau-Straße 2004/05 2 50 Jugendamt - Jugendfreizeit-
einrichtung Kamper Straße
Stadtbezirk 10:
SfL Carl-Friedrich-Goerdeler-
2004/05 2 24 Ev. Kirchengemeinde Garath,
Anne-Frank-Haus
Gesamt 52 1.235
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Aufgrund dieser Entwicklung konnte somit in diesem Schuljahr 1.235 Düsseldorfer
Grundschulkindern ein Ganztagsplatz mit attraktiven und qualitativ hochwertigen
Bildungsangeboten bereitgestellt werden ( Besetzungsstand 3.11.2004: 1.1o6 Plätze = 90%).
Schwerpunktmäßig ermittelt beziehen sich die Nachmittagsangebote der Kooperationspartner auf
C 34 % Sport und weitere Bewegungsangebote (Tanz, Yoga, etc.)
C 20 % Förderangebote (Lesen, Schreiben, Sprachförderung)
C 19 % Künstlerische Angebote
C 6 % Musik
C 4 % Naturpädagogik (Schulgarten, Stiftung Schloß und Park Benrath, Aquazoo u,a,)
C 17 % Sonstige (z.B. Computer, Kinder erforschen ihren Stadtteil, Anti-Aggression,
Meditation, Kochen)
Für diese Bereiche
befindet sich ein flächendeckendes Qualitätsmanagement in Vorbereitung,
um einen weiterhin hohen Standard der Anbieter zu sichern. Der bereits initiierte Prozess für
künstlerische und kulturelle Angebote befindet sich z.Zt. in der Beratungsphase sowohl mit dem
Stadtsportbund wie auch mit den Projektschulen. Ziel des von der Kulturverwaltung entwickelten
'Düsseldorfer Modells' ist die Auswahl, Unterstützung und Fortbildung qualifizierter Künstlerinnen
und Künstler, die die Angebote in den Schulen gestalten. Gleichzeitig soll auch die professionelle
Kompetenz der Düsseldorfer Kulturinstitute konstruktiv in den Prozess integriert werden. Dieses
Modell soll in modifizierter Form langfristig auch auf andere Bildungsangebote übertragbar sein
und wird für die Schulen im Sinne eines Qualitätscontrollings eine wünschenswerte Entlastung
darstellen.
Nach dem Ergebnis der in diesem Zusammenhang mit dem Stadtsportbund geführten
Verhandlungen ist beabsichtigt, diesen ab dem Schuljahr 2005/06 mit der Koordination und
verwaltungsmäßigen Abwicklung des gesamten Bereiches der Sport-, Bewegungs- und
Spielangebote zu beauftragen. Da dies die Einbeziehung von Anbietern umfasst, die nicht
Mitglieder des Stadtsportbundes sind, werden an eine einheitliche Qualitätsentwicklung und -
sicherung ebenso hohe Anforderungen wie an den Aufbau eines für alle Anbieter verbindlichen
Honorarsystems gestellt. Weiterhin wird zu den im Kooperationsvertrag vereinbarten Leistungen
die Abstimmung der Turn- und Sporthallenvergabe gehören.
Zusätzlich zu diesen erforderlichen Prozessen entschied sich die Arbeitsgruppe "Offene
Ganztagsangebote" für eine zeitnahe wissenschaftliche Begleitung des Projektes für die ersten
sieben Grundschulen des Schuljahres 2003/04. Neben einer qualitativen Pilotstudie und einer
schriftlichen Evaluation im Rahmen einer quantitativen Fragebogenerhebung sollten eine
vergleichende Lernstandserhebung sowie exemplarische Fallstudien zur deta illierten
Dokumentation der Wirkung des Ganztagsschulbesuchs unter Einbeziehung der Lehrkräfte, des
pädagogischen und des Nachmittagspersonals erarbeitet werden.
Mit diesem Forschungsauftrag wurde das Erziehungswissenschaftliche Institut der Heinrich-
Heine-Universität Düsseldorf, vertreten durch Herrn Prof. Dr. Barz, beauftragt. Mit Ablauf des
Vertrages am 31.12.2004 sollte der Forschungsbericht präsentiert werden, wegen einer zeitlichen
Verzögerung in der Vorbereitungsphase der Fragebogenerhebung liegt bisher jedoch lediglich ein
Zwischenbericht vor. Der abschließende Bericht wird im April 2005 erwartet.
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2. Vorgehen zum Schuljahr 2005/06
2.1 Erweiterungsanträge
Aufgrund der gestiegenen Nachfrage haben 7 der bisherigen 24 Projektschulen zum nächsten
Schuljahr die Erweiterung der bestehenden Angebote um je eine zusätzliche Gruppe beantragt.
Es bestehen in allen Fällen weder aus räumlicher Sicht noch bei den Kooperationspartnern der
pädagogischen Betreuung Vorbehalte, so dass unter Berücksichtigung der bereits im letzten Jahr
beschlossenen Erhöhung in der KGS Graf-Recke-Straße insgesamt 8 weitere Gr uppen
eingerichtet werden können. Es handelt sich im einzelnen um folgende Standorte:
Schule Stadtbezirk Gruppenzahl erhöht auf
KGS Gerresheimer Straße 1 3 Gruppen
KGS und GGS Flurstraße 2 4 Gruppen
KGS und GGS Mettmanner Straße 2 4 Gruppen
KGS Im Dahlacker 3 3 Gruppen
GGS Heerdter Landstraße 4 3 Gruppen
GGS Rather Markt 6 3 Gruppen
GGS Südallee 9 4 Gruppen
aus Vorjahr KGS Graf-Recke-Straße 1 3 Gruppen
2.2 Anträge der Grund- und Sonderschulen zum Schuljahr 2005/06
Zu einer Informationsveranstaltung am 15.9.2004 wurden alle Grund- und Sonderschulen mit
Primarstufe eingeladen, die sich für die Projektbeteiligung interessierten. Die daraufhin unter der
Federführung der verwaltungsinternen Projektgruppe (VertreterInnen des Schulverwaltungs-,
Kultur- und Jugendamtes, Amtes für Immobilienmanagement, der Kämmerei, Schulaufsicht und
Schulen sowie des Stadtsportbundes) vereinbarten Einzelberatungen fanden in der Zeit von Ende
September bis Anfang Dezember statt. Wie im Vorjahr waren bei den Terminen in den Schulen
neben Vertreterinnen und Vertretern der Schulverwaltung die zuständigen Kräfte des Amtes für
Immobilienmanagement und der Jugendverwaltung vertreten.
Nach Abschluss der Gespräche wurden die Schulen gebeten, ihre Anträge mit einem
entsprechenden Schulkonferenzbeschluss bis zum 15.12.2004 bei der Schulverwaltung
einzureichen. Die Ergebnisse wurden in der Projektgruppensitzung am 2o.12.2004 eingehend
beraten. Es konnten sowohl Empfehlungen für das kommende Schuljahr wie auch - wegen eines
teilweise erheblichen Um- und Neubauaufwandes - Vormerkungen für das darauf folgende bzw.
spätere Jahre beschlossen werden.
Der Arbeitsgruppe "Offene Ganztags angebote" (VertreterInnen der Ratsfraktionen,
Jugendhilfeträger, des Stadtsportbundes, Schul-/Kultur- und Jugenddezernates, der
Schulaufsicht und Sportverwaltung) lagen in ihrer Sitzung am 10.1.2005 ebenfalls alle
Beratungsergebnisse sowie die Ganztagskonzepte der 19 Schulen, die zum Schuljahr 2005/06
berücksichtigt werden sollen, vor. Sie nahm vorlagegemäß Kenntnis von den Vorschlägen der
Verwaltung.
Schule Gruppenzahl Träger der pädagogischen Betreuung
Stadtbezirk 1:
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KGS Blumenthalstraße 3 AWO
KGS Essener Straße 3* Caritas
GGS Lennéstraße 2 Jugendamt - Kinderhilfezentrum Eulerstraße
Stadtbezirk 2:
KGS Paulusplatz 2 Paulus Freizeit Schule e.V. (Elternverein)
Stadtbezirk 3:
KGS Färberstraße 2 Caritas
GGS Helmholtzstraße 6 AWO (4) und Schulverwaltung (2) bis Ende
2005/06, danach ausschl. AWO
GGS Kronprinzenstraße 2 Ev. Friedenskirchengemeinde Florastraße
GGS Sonnenstraße 4 AWO
Schule für Sprachbehinderte
Gotenstraße
3AWO
Stadtbezirk 5:
GGS Am Litzgraben 2 Diakonie
Stadtbezirk 6:
SfL Wrangelstraße 2 Diakonie
Stadtbezirk 7:
GGS Am Mergelsberg 2 AWO
GGS Grafenberger Allee 2 Förderverein der Gutenberg-Schule e.V.
SfE Schönaustraße 2 AWO
Stadtbezirk 8:
KGS Kempgensweg 3 AWO
GGS Leuthenstraße 2 AWO
Stadtbezirk 9:
GGS Rheindorfer Weg 4 AWO
KGS Rheindorfer Weg 3* Förderverein der KGS Marien e.V.
Stadtbezirk 10:
GGS Adam-Stegerwald-Straße 2 Diakonie
*An den Schulen KGS Essener Straße und KGS Rheindorfer Weg soll zusätzlich je 1 Gruppe zum Schuljahr
2006/07 eingerichtet werden.
Gegenüber den bisherigen 24 Schulen mit 52 Gruppen werden in der Saldobetrachtung künftig
43 Schulen mit 103 Gruppen vertreten sein, unter Berücksichtigung der Erweiterungsanträge
ergibt sich eine Gesamtzahl von 111 Gruppen (= 2.619 Plätze). Der damit bereits erreichte
Deckungsgrad von ca. 14 % aller SchülerInnen der Primarstufe (ca. 18.500) läßt den Schluss zu,
dass das angestrebte Ziel, bis zum Schuljahr 2007/08 einem Viertel aller Kinder der Primarstufe
in Düsseldorf (derzeit 4.600) einen Ganztagsplatz anbieten zu können, erreichbar ist.
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3. Ausblick auf das Schuljahr 2006/07 und Folgejahre
Nach dem Ergebnis der Beratungen der Projektgruppe wird an weiteren 12 Grundschulen wegen
umfangreicher Sanierungs-, Umbau- oder Neubauarbeiten ein Beginn frühestens zum Schuljahr
2006/07 oder später realisierbar sein. Die verbindliche Vormerkung für die Folgejahre ist bereits
jetzt erforderlich, um die Zuschussanträge für die Investitionsmittel des Bundes schon jetzt stellen
und damit die Finanzierung der Baukosten mit dem entsprechenden Anteil sichern zu können. Es
ist davon auszugehen, dass die in der folgenden Auflistung enthaltenen Bauzeitenplanungen
grundsätzlich eingehalten werden können und seitens des Amtes für Immobilienmanagement ein
hohes Interesse an der termingerechten Fertigstellung der Schulstandorte besteht. Es ist in
diesem Zusammenhang jedoch darauf hinzuweisen, dass die geplanten Maßnahmen wegen des
hohen Gesamtinvestitionsvolumens unter dem Vorbehalt einer bevorstehenden Aktualisierung
des Schulentwicklungsplanes im Frühjahr 2005 stehen.
Schule Gruppen Träger päd.
Betreuung
Notwendige Baumassnahmen und
Zeitplanung
Stadtbezirk 2:
EGS Karl-Müller-Straße 4 Diakonie Bauliche Erweiterung erforderlich, das Amt für
Immobilienmanagement prüft die vorliegende
Machbarkeitsstudie
MGS Lindenstraße 4 noch offen Um- und Neubau erforderlich - alternative
Raumnutzung im Kinderspielhaus
Dorotheenstraße wird geprüft
Stadtbezirk 4:
EGS Cimbernstraße noch offen noch offen Umbau der Lehrküche erforderlich,
Stadtbezirk 5:
GGS Beckbuschstraße noch offen noch offen Erweiterungsbau nach Abriss der Pausenhalle in
Planung, Beginn 2007/08 erscheint realisierbar
KGS Grenzweg 2 noch offen Aufstockung des Gebäudes erforderlich, für einen
Interimszeitraum wäre eine Containerlösung
möglich - das Amt für Immobilienmanagement
steht in Gesprächen mit der Schulleitung
Stadtbezirk 7:
GGS Heyestraße noch offen noch offen Neubaumaßnahme nach Abschluss der Sanierung
des Hauptgebäudes erforderlich, das Amt für
Immobilienmanagement klärt aktuell bestehende
baurechtliche Probleme
Stadtbezirk 8:
KGS Kamper Weg 4 noch offen Anbau erforderlich, Beginn 2007/08 erscheint
realisierbar
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GGS Vennhauser Allee 2 AWO Dachsanierung erforderlich,
(Schule beginnt mit Konzeptentwicklung)
Stadtbezirk 9:
KGS Werstener
Friedhofstraße
noch offen noch offen Bis zur Fertigstellung des Kinderhauses
Benninghauser Straße vorübergehende
Containerunterbringung geplant,
Stadtbezirk 10:
MGS Emil-Barth-Straße 3 Förder-
verein
Nach Ausbau der offenen Pausenhalle Beginn
2006/07 realistisch
KGS Josef-Kleesattel-
2 Förder-
verein
Nach Abschluss der Sanierung
GGS Neustrelitzer
noch offen noch offen Nach Abschluss der Sanierung
(Schule beginnt mit Konzeptentwicklung)
4. Finanzierung
4.1 Kosten der Offenen Ganztagsschule
Die Kosten werden sich gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich nicht verändern.
Weiterhin sind pro Gruppe in der Offenen Ganztagsschule (25 Kinder in der Grund-, 12 Kinder in
der Sonderschule) 60.000 EUR
zu kalkulieren. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus 40.000
EUR für die pädagogische Betreuung und 20.000 EUR für die außerunterrichtlichen
Bildungsangebote und sonst. Ausgaben (z. B. Ferienprogramme, Material- und Fahrkosten).
In ebenfalls unveränderter Höhe wird vom Land ein Zuschuss von 615 EUR
pro Schuljahr und
SchülerIn, d.h. 15.375 EUR bei maximal 25 SchülerInnen je Gruppe gewährt.
Darüber hinaus besteht weiterhin die Möglichkeit der Zuweisung von Lehrerstellenanteilen im
Umfang von 0,1 Stellen je Gruppe. Es ist davon auszugehen, dass die Schulen wie bisher keine
Kapitalisierung der Lehrerstellenanteile wünschen.
Auch die durch Ratsbeschluss vom 15.5.2003 in Kraft getretene Gebührensatzung für
Elternbeiträge hat keine Änderung erfahren, es wird nach wie vor ein durchschnittlicher
monatlicher Beitrag von 30 EUR pro Kind kalkuliert. Hieraus ergeben sich Einnahmen in Höhe
von 9.000 EUR bei maximal 25 Kindern pro Gruppe.
4.2 Kosten im Schuljahr 2005/06 für die kommunale Finanzplanung
Auf der Grundlage der Planungen zum Schuljahr 2004/05 wurden bereits Mittel für die Einrichtung
von 21 weiteren Offenen Ganztagsschulen für die Haushaltsjahr 2005 bis 2008 eingeplant. Dabei
wurde zunächst von 42 zusätzlichen Gruppen ausgegangen.
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Die Ansätze wurden im einzelnen wie folgt berechnet:
Zum Schuljahr 2004/05
werden an 24 Offenen Ganztagsschulen insge
Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.