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Stadt Düsseldorf
Lg 132 - 02.2002 (PVR)
NEXTRECORD
Für die Übersendung an die Ausschüsse bzw. Bezirksvertretungen
bitte die Vordrucke Lg 133, Lg 134 oder Lg 137 verwenden.
Vorlage
Fachdezernentin/Fachdezernent (Bauherr)
Beigeordneter Kruse
Amt/Institut/Dienststelle/Aktenzeichen
Sportamt
Auskunft erteilt Telefon-Nbst.
Herr Skalnik 95201
Bauherrenvorlage zur Herbeiführung eines Grundsatzbeschlusses (Planungsauftrag an die Verwaltung)
XHochbauvorhaben Tiefbauvorhaben
1 - Diese Vorlage ist für folgende Gremien bestimmt:
XBezirksvertretung Bauausschuss XFachausschussXHaupt- und FinanzausschussXRat
Projektbezeichnung Haushaltsstelle Vorläufige Gesamtkosten
Neubau 3-fach Sporthalle Hansaallee (Comeniusgymnasium)
2 - Vorläufige Folgekosten jährlich (nach Vordruck Lg 536)
Personalkosten Sach- und Betriebskosten Kapitalkosten
zusätzliche Stellen (Anzahl, Besoldungs-, Vergütungs-, Lohngruppen)
abzüglich Einnahmen .........................................................
Bruttofolgekosten ............................................................
Entfallende
Ausgaben/Einnahmen
Ausgaben Einnahmen
- oder +
Nettofolgekosten (jährliche Mehrbelastung für den Haushalt)
3 - Erforderliche Planungsleistungen
Der Grundsatzbeschluss umfasst den Auftrag, die Planung mit den nachfolgend aufgeführten Leistungsphasen (nach HOAI),
soweit sie für den Bau- und Finanzierungsbeschluss erforderlich sind, zu erstellen:
- Grundlagenermittlung - Entw urfsplanung - Ausführungsplanung
- Vorplanung einschließlich Kostenschätzung - Genehmigungsplanung - Mengenberechnung und Kostenanschlag
4 - Beschlussdarstellung
Bezirksvertretung Bauausschuss Fachausschuss Haupt- und Finanzausschuss
XRat
beauftragt die Verwaltung, für das folgende Projekt die Planung durchzuführen und einen Kostenanschlag zu erstellen.
Falls erforderlich ist die zusätzliche Bereitstellung der Planungsmittel durch den Rat beschließen zu lassen.
Projektbezeichnung
Neubau 3-fach Sporthalle Hansaallee (Comeniusgymnasium)
Der Rat stimmt dem Neubau einer 3-fach Sporthalle an der Hansaallee (Comeniusgymnasium) zu. Die Verwaltung wird mit der
weiteren Planung sowie der Herbeiführung des Bau- und Finanzierungsbeschlusses beauftragt.
Der Kämmerer wird ermächtigt, die erforderlichen Planungsmittel in einer Höhe von 10 % der Beschlusssumme im Vorgriff auf den
Haushalt 2005 entsprechend dem Planungsstand bereitzustellen.
5 - Sachdarstellung
Mit Beschluss des Schulausschusses vom 31.10.2001 wurde das Schulgrundstück Lanker Straße aus der schulischen Zweckbin-
dung entlassen, wobei die Turnhalle jedoch für eine Nutzung durch Sportvereine und Schulen, u.a. auch für die Japanische
Internationale Schule e.V. erhalten bleiben soll. Dies ist notwendig, da im Stadtbezirk 4 schon z.Z. vier Sportübungseinheiten
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5 - Sachdarstellung
fehlen und dieser Bedarf bei Abriss der TH Lanker Straße noch größer würde. Das würde allerdings eine städtebaulich sinnvolle
Verwertbarkeit des Grundstückes Lanker Straße stark einschränken. Alternativ bietet sich deshalb an, die Halle an diesem Stand-
ort aufzugeben und mit dem Grundstückserlös den Neubau einer 3-fach-Halle, mit der auch der Fehlbestand reduziert werden
könnte, als Ersatz an anderer Stelle in der Nähe zu schaffen.
Schul- und Sportfachliche Begründung:
Im Einzugsbereich des Standortes Lanker Straße liegen das Cecilien-Gymnasium, Schorlemer Straße, die Carl-Benz-Realschule,
Lewitstraße, die Kath. Grundschule Niederkasseler Straße und das Comenius-Gymnasium, Hansaallee. Am Standort Lewitstraße
befindet sich eine Dreifachhalle, an den Standorten Schorlemer Straße und Hansaallee je eine 1,5-fach-Halle. Die Kath. Grund-
schule Niederkasseler Straße hat keine eigene Turnhalle.
Alle 4 Schulen zusammen haben bei insgesamt 82 geführten Klassen und 6 zur Verfügung stehenden Übungseinheiten einen
noch nicht gedeckten Bedarf von 2 bis 3 Übungseinheiten. Hinzu kommt der Bedarf der Japanischen Internationalen Schule und
der Gemeinschaftgrundschule Salierstraße.
Da sich an den unmittelbar benachbarten Schulstandorten Lewitstraße und Schorlemer Straße eine Dreifach-Sporthalle befindet,
wird vorgeschlagen, am Standort des Comenius-Gymnasiums eine Dreifach-Halle zu errichten, die auch von anderen Schulen -
natürlich auch von Vereinen - genutzt werden kann.
Aus schulischer Sicht spricht für diesen Standort auch die Tatsache, dass die Schulkonferenz des Comenius-Gymnasium sich im
vergangenen Jahr für eine Profilierung der Schule im Bereich Sport ausgesprochen hat. Der Schulausschuss hat daraufhin in
seiner Sitzung am 12.02.2003 zwar davon Kenntnis genommen, dass das Lessing-Gymnasium Partnerschule des Leistungssports
im Verbundsystem Schule und Leistungssport NRW wird, gleichzeitig aber befürwortet, dass dies durch Gespräche mit dem Land
zusätzlich auch für das Comenius-Gymnasium möglich gemacht werden sollte. Angesichts der vorgesehenen Beschränkung auf
nur eine Schule wurde von Seiten des Landes vielmehr angeregt, dass sich das Comenius-Gymnasium dem Thema "Breitensport"
widmen solle. Inzwischen wurde am Comenius-Gymnasium ein Pilotprojekt mit dem Ziel entwickelt, auf breiter Basis eine Ver-
besserung der Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler herbeizuführen. Erste Schritte waren Informationsveranstaltungen
für die Lehrerinnen und Lehrer und die Eltern, die Einführung spezieller Förderangebote für konstitutionell schwache Schülerinnen
und Schüler, aber auch für besonders begabte Kinder und Jugendliche in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Vereinen. Darüber
hinaus wurde ein modernes Trainingsgerät (Vollmotorikcircle) entwickelt, das gleichzeitig von allen Kindern einer Klasse genutzt
werden kann und mit großem Erfolg im Sportunterricht eingesetzt wird. Für den weiteren Ausbau dieses Angebotes bzw. dieses
Schulprofils ist eine Verbesserung der derzeitigen räumlichen Situation unabdingbar erforderlich, da die vorhandene Hallen-
kapazität nur Sportunterricht im Umfang von maximal 2 Wochenstunden je Klasse zulässt.
Aus sportfachlicher Sicht ist der Neubau einer 3-fach-Sporthalle an der Schule Hansaallee von großer Bedeutung. Im gesamten
Stadtgebiet gibt es einen sehr hohen Bedarf an 3-fach-Sporthallen, um der Sportvielfalt der Vereine gerecht zu werden. Ins-
besondere Ballsportarten können derzeit durch die Vereine kaum angeboten und durchgeführt werden, da die Hallenkapazitäten
zu gering sind und die vorhandenen 1-2-fach Sporthallen zu klein sind. Um geeignete Trainings- und Wettkampfbedingungen in
der Halle zu schaffen, ist es notwendig eine Tribünenanlage mit ca. 300 Sitzplätzen zu installieren.
Mit dem Neubau der Sporthalle an der Schule Hansaallee kann eine weitere Trainingslücke für die Vereine geschlossen werden.
Voruntersuchung:
Nach Voruntersuchungen durch das Amt für Immobilienmanagement auf dem Grundstück Schule Hansaallee 99 besteht die
Möglichkeit die 3-fach-Sporthalle auf dem Schulhof entlang der Lütticher Straße zu errichten. Die Halle hat eine Grundfläche von
ca. 2000 qm Bei einer Gesamtgrundstücksfläche von 19830 qm würde sich eine dann eine gesamte bebaute Fläche von ca.
5800 m ergeben. Es ist gewährleistet, dass auch dann noch ausreichend Schulhoffläche vorhanden ist.
Die notwendigen Parkplätze können auf der Schulhoffläche in den Nachmittags- und Abendstunden eingerichtet werden. Eine
Zufahrt von der Lütticher Straße ist vorhanden.
Bautechnische Beschreibung:
Stadt Düsseldorf
Lg 132 - 02.2002 (PVR)
5 - Sachdarstellung
Es ist geplant die 3-fach-Sporthalle in konventioneller Bauweise zu errichten. Das Raumprogramm umfaßt eine Hallenfläche von
27,00 x 45,00 m, 6 Umkleiden mit Duschen und Toiletten, Geräteräume, Technikräume, öffentliche Sanitäranlagen und eine
Tribünenanlage mit ca. 300 Sitzplätzen als festinstallierte Einrichtung.
Die Sporthalle kann behindertengerecht errichtet werden.
Kostenschätzung:
DIN 200 Herrichten, Erschließen 150.000 EUR
DIN 300 + 400 Baukonstruktion/Techn. Einrichtung
2000 qm x 8,50 m = 17.000 qm
17.000 qm x 220 qm 3.740.000 EUR
DIN 500 Inventar + Ausstattung 150.000 EUR
DIN 700 Baunebenkosten - ca. 22 % 825.000 EUR
geschätzte Gesamtkosten brutto 4.865.000 EUR
Finanzierung:
Die Finanzierung des Neubaues soll aus dem Schul- und Sportetat erfolgen. Hier ist geplant eine Aufteilung 1/3 Schule und 2/3
Sport. Der Anteil Schule soll durch den Verkauf des Grundstückes Lanker Straße gedeckt werden. Die Finanzierung des Sport-
anteils wird durch die Bereitstellung entsprechender Mittel im Haushalt 2005 erfolgen.
6 - Gliederung der vorläufigen Gesamtkosten
6.1 - Hochbau
- Kosten des Baugrundstücks ........................................................
- Kosten der Erschließung ...........................................................
- Baunebenkosten ..................................................................
- Vorläufige Gesamtbaukosten
Xmit Inventar ohne Inventar 4.865.000,00 EUR
-
- Vorläufige Gesamtkosten (Hochbau)
4.865.000,00 EUR
6.2 - Tiefbau
- Grunderwerb ....................................................................
- Baunebenkosten .................................................................
- Vorläufige Gesamtbaukosten ......................................................
-
- Vorläufige Gesamtkosten (Tiefbau) .................................................
7 - Maßnahmen zuschussfähig?
XNein Ja, Fördersatz in %
Vorläufige Gesamtkosten (laut Ziffer 6.1 oder 6.2) .........................................
Vorläufige zuschussfähige Kosten ........................................................
Nicht zuschussfähige Kosten ............................................................
Die Finanzierung ist vorgesehen durch
a) Bund und Land (Zuschuss/Darlehen) .......
b) Anteile Dritter ...........................
c)
d) Eigenanteil (Darlehen) ....................
8 - Vorläufige vorgesehene Termine
Baubeginn Bauzeit ca. (Jahre/Monate) Fertigstellung ca.
Mai 2005 12 Monate Mai 2006
9 - Alternativen
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