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Beschlussvorlage
Betrifft:
Projekt Jugend, Kultur und Schule
„KünstlerInnen in Schulen" und „Kulturinstitute und Schulen"/Pilotprojekt „KünstlerInnen in
Jugendeinrichtungen"
Bericht über den aktuellen Sachstand der Projekte im ersten Schulhalbjahr 2003/04 und
die Planungen für das zweite Schulhalbjahr 2003/04
Beschlussdarstellung:
Der Schulausschuss, der Kulturausschuss und der Jugendhilfeausschuss nehmen
Kenntnis von dem aktuellen Sachstand des Projektes Jugend, Kultur und Schule und von
den im Rahmen dieses Projektes geplanten Teilprojekten.
Zusätzlich beschließt der Schulausschuss, die für die Realisierung der Teilprojekte
„KünstlerInnen in Schulen" und „Kulturinstitute und Schulen" erforderlichen Mittel in Höhe
von EUR 100.000,- freizugeben.
Sachdarstellung:
In ihrer Sitzung am 17.12.2003 hat die Arbeitsgruppe „Offene Ganztagsangebote" über
den Sachstand und die Planungen beraten. Auf Wunsch der Arbeitsgruppe erhalten der
Schulausschuss, der Kulturausschuss und der Jugendhilfeausschuss den beiliegenden
Bericht zu ihrer Information.
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Kulturausschuss 15.01.2004 -/-
2
Schulausschuss -/-
1
-/-
2
Jugendhilfeausschuss -/-
1
-/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
Anlagen:
Nr. Ort Anlage
1 beigefügt Bericht über den aktuellen Sachstand
2 beigefügt Anlage A
3 beigefügt Anlage B
4 beigefügt Anlage C
5 beigefügt Anlage D
6 beigefügt Anlage E
Alternative:
RSD AllVorlg.WPT RSD AllVorlg.WPT
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Keine
Amt:
Kulturamt
Dezernentin / Dezernent:
Stadtdirektor Grosse-Brockhoff
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Stadtdirektor Grosse-Brockhoff
Kulturamt
„KünstlerInnen in Schulen" und „Kultu rinstitute und Schulen"/Pilotprojekt
„KünstlerInnen in Jugendeinrichtungen"
Bericht über den aktuellen Sachstand der Projekte im ersten Schulhalbjahr 2003/04
und die Planungen für das zweite Schulhalbjahr 2003/04
1. Bericht über den bisherigen Projektverlauf (1. Schulhalbjahr 2003/04)
Im Anschluß an die Sitzung des Projektausschusses am 17.06.d.J. wurde mit der
Realisierung der beschlossenen Projektanträge begonnen (siehe die beigefügten Listen
„KünstlerInnen in Schulen" und „Kulturinstitute und Schulen" für das 1. Schulhalbjahr
2003/04 - Anlagen A und B). Das Referat Schule und Kultur stellte die noch fehlenden
Kontakte zwischen Künstlern und Künstlerinnen, Kulturinstituten und Schulen her.
Insgesamt wurden 20 Projekte „KünstlerInnen in Schulen", 14 Projekte „Kulturinstitute und
Schulen" und drei Projekte „KünstlerInnen in Jugendeinrichtungen" initiiert (Anlage C).
Die Projekte verteilen sich auf die unterschiedlichen Schulformen (in einem Fall wird ein
Projekt gleichzeitig mit zwei Schulen realisiert):
Gymnasium: 10
Grundschule: 9
Realschule: 5
Hauptschule: 6
Gesamtschule: 3
Schule für Geistigbehinderte: 1
Schule für Erwachsenenbildung: 1
Die Mitglieder des Beirats vereinbarten, nach Möglichkeit alle Projekte einmal zu
besuchen, um so persönliche Eindrücke über die einzelnen Projekte und eine umfassende
Übersicht über den Projektverlauf zu erhalten.
Alle Projekte werden spätestens mit Beendigung des Schulhalbjahres ihren Abschluß
finden. So fern es sich um Präsentationen in Form von Aufführungen handelt, erhält das
Kulturamt ein Kontingent von Freikarten, die auf Wunsch den Mitgliedern der
Arbeitsgruppe zur Verfügung gestellt werden können.
„KünstlerInnen in Schulen"
Im Projekt „KünstlerInnen in Schulen" finden elf Projekte in der Sparte Bildende Kunst, drei
in der Sparte Musik, jeweils zwei in den Sparten Literatur und Tanz und jeweils ein Projekt
in den Sparten Film und Theater statt. Die Projekte verteilen sich auf die Schulformen:
Gymnasium: 6
Grundschule: 5
Hauptschule: 4
Realschule: 3
Gesamtschule: 1
Schule für Geistigbehinderte: 1.
Die Projekte verlaufen planmäßig und die Resonanz - sowohl was die Künstler und
Künstlerinnen als auch die Schulen betrifft - ist positiv. Ein Projekt ist im gegenseitigen
Einverständnis vorzeitig beendet worden.
In einigen Fällen fand die Präsentation bereits statt.
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„Kulturinstitute und Schulen"
Die 14 Einzelprojekte verlaufen planmäßig und zur Zufriedenheit der Projektpartner.
Auch in diesen Projekten sind alle Schulformen vertreten (teilweise mehr als ein
Schulpartner in einem Projekt):
Gymnasium: 4
Grundschule: 4
Hauptschule, Realschule und Gesamtschule: jeweils 2
Schule für Erwachsenenbildung:1.
„KünstlerInnen in Jugendeinrichtungen"
In ihrem gemeinsamen Workshop zur Erarbeitung einer Gesamtkonzeption der Kinder-
und Jugendkulturarbeit in Düsseldorf am 18.12.2001 beschlossen die von den Fraktionen
benannten Vertreter und Vertreterinnen des Jugendhilfeausschusses, Kulturausschusses
und des Schulausschusses u.a., analog zum Projekt „KünstlerInnen in Schulen" das
Projekt „Künstlerlnnen in Jugendeinrichtungen" durchzuführen. Der Projektausschuß hat
in seiner letzten Sitzung beschlossen, drei ursprünglich für die Durchführung in Schulen
gedachten künstlerischen Projektanträge in Form von Pilotprojekten in städtischen
Jugendeinrichtungen zu realisieren.
Die beteiligten Jugendeinrichtungen sind die Jugendfreizeiteinrichtung „V 24", , die
Jugendfreizeiteinrichtung „Zitty 98" und die Jugendfreizeiteinrichtung „Spektakulum".
Im „Zitty 98" auf der Klosterstraße findet das Projekt „Kunstmenschen in der Stadt" unter
Leitung der Künstlerin Evelyn Arndt statt. Sie baut mit 14 Kindern und Jugendlichen im
Alter von 13 - 16 Jahren große Figuren. Mit diesen „Kunstmenschen" wird die Gruppe
dann durch die Innenstadt ziehen, um hier ein „Publikum" für einen interaktiven Austausch
zu suchen. Am 14.02.04 werden die „Kunstmenschen" anläßlich des Valentinstags den
Burgplatz bespielen.
Im „V24" auf der Velberter Straße findet das Projekt „Verschwinden und Auftauchen" mit
der Künstlerin Christel Blömeke statt. Die Einrichtung liegt in unmittelbarer Nähe des
Ateliers der Künstlerin, so dass dieses in das Projekt mit einbezogen werden konnte.
Dieser Ort birgt für die neun beteiligten Kinder zwischen 10 und 13 Jahren ein hohes Maß
an Spannung. Das Projekt ist eine fotografische Untersuchung zur Bewegung, Form und
Farbe und leitet über zur Darstellung von inszenierten Handlungen in und um die
einbezogenen Orte. Die Präsentation findet voraussichtlich im Januar 2004 im Rahmen
einer Ausstellung statt.
Im „Spektakulum" auf der Hospitalstraße 43 findet das Projekt „Impro - Theater" der
Künstlerin Christina Arnold statt. Es ist eine vor einigen Jahren neu entwickelte Form des
Theaterspielens, bestehend aus witzigen Spielen, die immer wieder neu improvisiert
werden. Auch das Publikum wird intensiv in das Geschehen einbezogen. Aus einer
Gruppe von 20 interessierten Jugendlichen der Oberstufe des Schloßgymnasiums Benrath
haben sich 8 „Schauspieler" herausentwickelt, die zu einem Präsentationstermin am
16.01.04 ins Theatermuseum einladen. Eine zweite Aufführung findet am 17.01.04 im
Spektakulum statt, sie wird mit einer anschließenden Party für alle SchauspielerInnen und
ZuschauerInnen ausklingen.
Alle Projekte finden in Offenen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen im Nachmittags-
und Abendbereich statt. Das heißt die Teilnahme der Kinder und Jugendlichen basiert auf
Freiwilligkeit mit verbindlichen Absprachen. Die Projekte sind eine Bereicherung der
Angebote der Einrichtungen, sowohl für die beteiligten Kinder und Jugendlichen als auch
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für die beteiligten Mitarbeiter. Kunst und Kultur wurde von den Teilnehmern bisher noch nie
so „hautnah" und interaktiv erlebt.
2. Bericht über den aktuellen Stand der Projekte für das 2. Schulhalbjahr 2003/04
Parallel zu den bereits laufenden Projekten wurden die Projekte für das kommende
Schulhalbjahr auf den Weg gebracht. Alle interessierten Künstler und Künstlerinnen und
die Kulturinstitute wurden gebeten, bis zum 03.11.d.J. ihre Projektvorschläge einzureichen.
Für die Künstler und Künstlerinnen wurde eine zusätzliche Informationsveranstaltung in
den Räumen der Pädagogik im museum kunst palast veranstaltet, die nicht nur der
Vorstellung des Projektes diente, sondern auch als Diskussionsforum genutzt wurde.
Das Interesse der Düsseldorfer Künstler und Künstlerinnen an diesem Projekt ist
unverändert groß und bis zum vereinbarten Zeitpunkt gingen 65 Projektanträge ein, die
sich wie folgt auf die einzelnen Sparten verteilen:
Bildende Kunst 39
Literatur 6
Theater 9
Musik 6
Tanz 3
Tanz/Theater 2
In den Projektanträgen werden alle Schulformen angesprochen. Besonders auffallend ist,
dass 33 Projektanträge schulformunabhängig und für alle Schulformen umsetzbar sind.
Einige Künstler und Künstlerinnen reichten mehrere Projektanträge ein, von denen jeweils
einer realisiert werden kann.
Aus dem Kreis der Düsseldorfer Kulturinstitute gingen 19 Projektanträge ein. Insgesamt
könnte jedes antragstellende Institut mindestens einmal berücksichtigt werden.
Der Beirat hat in seiner Sitzung am 26.11.2003 über jeden Projektantrag einzeln
abgestimmt. Zuvor wurden Sach- und Verständnisfragen zu den Projekten diskutiert.
Die Arbeitsgruppe „Offene Ganztagsangebote" diskutierte in ihrer Sitzung am 17.12.2003
den bisherigen Projektverlauf, den aktuellen Sachstand und die Fortführung der Projekte.
Auf der Grundlage der Empfehlungen des Beirates beschloß die Arbeitsgruppe die
Realisierung von 19 Projekten „KünstlerInnen in Schulen" und 18 Projekten „Kulturinstitute
und Schulen" (siehe Anlagen D und E). Auf Wunsch der Arbeitsgruppe werden wiederum
drei Künstlerprojekte in Jugendeinrichtungen durchgeführt.
Nach Beschlussfassung durch die Arbeitsgruppe stellt das Kulturdezernat/Referat Schule
und Kultur die notwendigen Kontakte zwischen Künstlern und Künstlerinnen,
Kulturinstituten und Schulen her.
Bis Ende Januar 2004 sollten für die in der Prioritätenliste des Projektes „KünstlerInnen in
Schulen" genannten Einzelprojekte und für die noch ohne konkrete Benennung einer
Schule vorgeschlagenen Einzelprojekte des Projektes „Kulturinstitute und Schulen"
Partnerschulen gefunden sein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, auf die
Projektvorschläge der Reservelisten zurückzugreifen.
In Abstimmung mit dem Kulturamt und dem Kulturdezernat/Referat Schule und Kultur
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übernimmt das Jugendamt die Vermittlung zwischen den Künstler/innen und interessierten
Jugendeinrichtungen.
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