Originale durchsuchen
Dokumenttexte
Vorlage als Text anzeigen
Title: S:\RSD\Test_Konvertierung\Prod Archiv\Vorlagen\2004\60_ 37_2004_18503.wpd
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00070878.pdf
Published Time: Fri, 05 Jul 2019 13:11:24 GMT
Number of Pages: 7
Markdown Content:
> Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR)
Für die Übersendung an die Ausschüsse bzw. Bezirksvertretungen bitte die Vordrucke Lg 133, Lg 134 oder Lg 137 verwenden. Vorlage
60/ 37/2004
> Bauherrenamt Dezernentin/Dezernent Auskunft erteilt Telefon-Nbst.
Immobilienmanagement Herr Rattenhuber Herr Skraburski 94213
> Technisches Amt Dezernentin/Dezernent Auskunft erteilt Telefon-Nbst.
Immobilienmanagement Herr Rattenhuber Herr Skraburski 94312
# Bauherrenvorlage zur Herbeiführung eines Bau- und Finanzierungsbeschlusses für Baumaßnahmen gemäß Ziffer 1.1 der Dienstanweisung für die Planung und Durchführung von Hochbauten
x Hochbauvorhaben Tiefbauvorhaben 1 Diese Vorlage ist für folgende Gremien bestimmt:
Bezirksvertretung x Bauauschuss x Fachausschuss Haupt- und Finanzausschuss Rat
Projektbezeichnung
Neubau einer Rettungswache Vennhauser Allee 269
Haushaltsstelle(n) Gesamtkosten
2 M 0000 8016 0650 94346 400.000,00 EUR
Nettofolgekosten
(jährliche Mehrbelastung für den Haushalt – siehe Ziffer 5.7) Gesamtsumme Folgekosten jährlich 42.845,68
Bisheriger Beschluss Grundsatzbeschluss vom Grundsatzbeschluss vom
x Fachausschuss 21.01.2004 Rat
Bisherige Kostenermittlung vom in Höhe von Kostenschätzung x Kostenberechnung Kostenanschlag 12.03.2004 400.000,00 EUR
Unterlagen nach § 10 GemHVO BIC-Empfehlung IPK-Empfehlung
x RPA geprüft am x vom 23.04.2003 vom
2 Beschlussdarstellung
x Der Bauausschuss nimmt Kenntnis von den Plänen (Maßstab 1 : 100 ) und Kostengliederung siehe Nr. 4.4 der Kostenschätzung vom der Kostenberechnung vom dem Kostenanschlag vom in Höhe von
12.03.2004 400.000,00 EUR und stimmt zu. Das Ergebnis der Beratung im Bauausschuss wird in der Sitzung mündlich vorgetragen.
Der Bauausschuss beschließt: den Neubau einer Rettungswache in Vennhausen
3 Sachdarstellung
Neubau einer Rettungswache in Vennhausen Durch eine Organisationsuntersuchung über den kommunalen Rettungsdienst der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde festgestellt, dass bei der rettungsdienstlichen Versorgung des Stadtbezirks 8 die vorgegebenen Hilfsfristen nicht eingehalten werden können. Diese gutachterlichen Feststellungen stimmen auch mit Erkenntnissen aus dem praktischem Einsatzdienst überein. Als geeignetes Grundstück wurde hierfür eine Liegenschaft an der Vennhauser Allee gefunden. Das Grundstück liegt im Landschaftsschutzgebiet. Die Untere Landschaftsbehörde legt daher Wert darauf, dass der Gebäudestandort so nahe wie möglich neben die südlich gelegene Bebauung gelegt wird, um ÇBaulückenÇ zu vermeiden. Dies deckt sich mit den Forderungen der Bauaufsicht. Die Bezirksvertretung hat in Ihrer Sitzung am 04.03.2004 dem Vorhaben zugestimmt. Auf Grund der Forderung der Unteren Landschaftsbehörde ist für die Baufläche der Rettungswache an geeigneter Stelle eine entsprechende Fläche zu entsiegeln. Diese Forderung ist in den Baukosten berücksichtigt. Das Raumprogramm der Rettungswache basiert auf einem durch die Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragten Gutachten und den eigenen Erfahrungen der Feuerwehr. Das Raumprogramm sieht neben den rettungsdienstlichen Aufgaben, zu dem eine Wagenhalle, ein Desinfektionsraum und einen Raum für medizinische Lagerung gehören, die Möglichkeit der Unterbringung von Frauen vor. Durch zwei separate WC- und Duschbäder und zwei voneinander getrennten Schlafräumen wird auch die Arbeit von Frauen auf der Rettungswache ermöglicht. Die Rettungswache ist für einen 24 Stunden Betrieb ausgelegt. Bauwerk: Das Gebäude wird auf einer Stahlbetonbodenplatte in Massivbauweise errichtet (nicht unterkellert). Die Außenwände bestehen aus zweischaligem Mauerwerk mit einer 17,5'er Tragkonstruktion und einem 14 cm starkem Wärmedämmverbundsystem. Die Wagenhalle ist baulich und organisatorisch in das Gebäude integriert. Die Außen- und Innenwände der Halle bestehen aus 24'er Gasbetonsteinen. Die Wagenhalle erhält zwei direkte Zugänge, eine vom Ruhebereich, und eine vom medizintechnischen Bereich. Letztere Türe wird zweiflüglig ausgeführt, um einen optimalen Arbeitsablauf zu ermöglichen. Beide Türen erhalten aus brandschutztechnischen Gründen T-30-RS Qualität. Als Tor wird ein wärmegedämmtes Sektionaltor eingebaut, die Beschläge sind in Edelstahl ausgeführt, um der Funktion der Wagenhalle auch als Waschhalle gerecht zu werden. Die Decken (Wagenhalle und Ruhe/Arbeitsbereich) bestehen aus STB-Fertigelementen. Die Flachdächer werden wärmegedämmt und erhalten eine Bitumenabdichtung. Der Gesamtenergiebedarf entspricht der EnEV. Der Innenraum wird Gipskartonständerwänden. Wagenhalle, Lager Medizin, Desinfektion, Küche und WC/Duschanlagen werden bis auf eine Höhe von 2 Metern gefliest, ab 2 Meter mit waschbeständiger Farbe gestrichen. Alle weiteren Räume erhalten einen syntetischen Kautschukbelag und werden mit Raufaser tapeziert und gestrichen. Technik: Das Gebäude verfügt über einen Büroarbeitsplatz mit DSL-Anschluss, eine ISDN Telefonanlage und Bildschirmarbeitsplatzbeleuchtung. Das Gebäude ist mit einer Notstromversorgung ausgestattet. Im Notfall wird eine Funkstation für die Verbindung mit der Hauptfeuerwache angeschaltet, die mittels Batteriebetrieb den Funkverbindung sichert. Das Sektionaltor der Halle wird mittels eines Druckschalters innerhalb der Wagenhalle geöffnet und schließt automatisch. Da die Wagenhalle als Waschplatz zu nutzten ist, muß ein Benzinabscheider eingebaut werden. Zur Reinigung der Fahrzeuge wird ein Ausgussbecken mit Warmwasseranschluss in die Halle integriert. An der Vennhauser Allee ist eine Einsatzsignalisierung (Ampelanlage) für nach links und rechts ausfahrende Rettungsfahrzeuge erforderlich. Amt 66 wird diese Arbeiten ausführen. Durch den Neubau der Rettungswache Vennhauser Allee wird die rettungsdienstliche Versorgung der Bürger im Stadtbezirk 8 gemäß den Vorgaben der Feuerwehr sichergestellt. Die Rettungswache ist ein entscheidender Beitrag zum Rettungsdienstbedarfsplan der Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Düsseldorf. 4 Technische Einzelangaben
Tz Erläuterungen der Abkürzungen:
> FBG = Fläche des Baugrundstücks BF = Bebaute Fläche HNF = Hauptnutzfläche NF = Nutzfläche FF = Funktionsfläche VF = Verkehrsfläche NGF = Nettogrundrissfläche KF = Konstruktionsfläche BGF = Bruttogrundrissfläche BRI = Bruttorauminhalt
41 Planung
Amt für Immobilienmanagement Amt 23/36
Bauleitung
Architekturbüro Meiners und Partner
Projektsteuerung
Amt für Immobilienmanagement Amt 23/32
42 Grundflächen für Rauminhalte nach DIN 277
FBG m 2 BF m 2 HNF m 2 Nebennutzfläche m 2 NF m 2 (Nur bei Bedarf unterteilen)
223,23 137,37 + 13,46 = 150,83
FF m 2 VF m 2 NGF m 2 KF m 2 BGF m 2 BRI m 3
+ 9,49 + 31,34 = 191,66 + 31,57 = 223,23 837,71
Kostenanalyse Vergleichswerte in m 3 BRI (Architektenkammer NW) Kosten je m 2 BGF Kosten je m 3 BRI unterer Wert mittlerer Wert höchster Wert
1.316,49 EUR 350,81 EUR 365,00
43 Das Raum- und Funktionsprogramm vom 23.12.2003 entspricht den gültigen Richtlinien. Abweichungen sind zu begründen. Zulässige Überschreitung Zulässige Unterschreitung
x Ja Nein Erläuterungen zum Raum- und Funktionsprogramm
Das Raumprogramm der Rettungswache basiert auf einem durch die Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Düsseldorf beauftragten Gutachten und den eigenen Erfahrungen der Feuerwehr.
44 x Kostengliederung nach DIN 276/1993 Kostengliederung gemäß Anlage 1 Betrag (einschließlich MwSt.) 441 Kosten des Baugrundstücks (Kostengruppen 110–139) 442 Kosten der Erschließung (Kostengruppen 210–240) 62.400,00 EUR
443 Kosten des Bauwerks (Kostengruppen 310–399) 224.360,00 EUR
4441 Kosten der Technischen Anlagen – Bauwerk (Kostengruppen 410–489) 75.380,00 EUR
4442 Kosten der Sonstigen Maßnahmen für Technische Anlagen (Kostengruppen 490–499) 445 Kosten der Außenanlagen (Kostengruppen 510–595) Anteil Amt 65 Anteil Amt 66 Anteil Amt 68 446 Kosten des Geräts (Kostengruppen 611–619, 621–629) (mit/ohne Inventarkosten – 611) davon Inventar davon Sonstiges 447 Baunebenkosten (Kostengruppen 710–790) 37.860,00 EUR
Gesamtkosten 400.000,00 EUR Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR) Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR) 45 Das Bauvorhaben ist nicht behindertengerecht. Die Abstimmung mit der Koordinatorin/dem Koordinator für Behindertenhilfe ist erfolgt. behindertengerecht. x
Erläuterungen 46 Umweltschutzmaßnahmen
461 Ökologisch bzw. Öko-toxikologisch bedenkliche Baustoffe entsprechend der „Geschäftsanweisung zur Beschaffung von umweltfreundlichen Baustoffen“ vom 05. 09. 2000
x werden nicht verwandt. werden verwandt, weil
462 Bauausführung im Niedrigenergiestandard
x ist vorgesehen. ist nicht möglich, weil
463 Einsatz regenerativer Energien ist vorgesehen. ist nicht möglich, weil
nicht wirtschaftlich einsetzbar
464 Sonstige Umweltschutzmaßnahmen
Einbau eines Koaleszensabscheiders und halogenfreie Kabel
5 Folgekosten jährlich (nach Vordruck Lg 536) 51 Personalkosten (zusätzliche Stellen) Betrag Anzahl Besoldungsgruppen Vergütungsgruppen Lohngruppen 52 Sach- und Betriebskosten Betrag
inkl. Energiekosten 10.845,68 EUR
darin enthalten Bauunterhaltungskosten 4.354,68 EUR
Energiekosten Wasser Abwasser Strom Öl Gas Fernwärme Kostenvergleich Energie (bei energierelevanten Maßnahmen in bestehenden Gebäuden) Ist (p. a.) Soll (p. a.) Differenz Verbrauch Preis Verbrauch Preis Betrag
× ×
Summe 10.845,68 EUR Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR) 53 Kapitalkosten Betrag
Zins und Tilgung 32.000,00 EUR
Summe 5.1 bis 5.3 42.845,68 EUR
54 abzüglich Einnahmen
55 Bruttofolgekosten
56 Entfallende Ausgaben/Einnahmen (+ oder –) Ausgaben Einnahmen 57 Nettofolgekosten (jährliche Mehrbelastung für den Haushalt)
6 Maßnahmen förderungsfähig?
x Nein Ja, Fördersatz % Betrag Gesamtkosten laut Ziffer 4.4 400.000,00 EUR
Voraussichtliche förderungsfähige Kosten Nichtförderungsfähige Kosten (bitte in der Begründung gesondert erläutern) Die Finanzierung erfolgt durch Betrag davon
Bund und Land Zuweisung Darlehen zum Bau Anteile Dritter zur Inneneinrichtung
x Eigenanteil (Darlehen) 400.000,00 EUR
Bewilligungsantrag gestellt am Bewilligung erteilt am in Höhe von
7 Vorgesehene Termine
Baubeginn Bauzeit ca. (Jahre/Monate) Fertigstellung ca.
Juni 2004 6 bis 7 Monate November/Dezember 2004
8 Alternativen
keine Stadt Düsseldorf Lg 138 – 02.2002 (PVR)
Vorlage Anlage 1 zur Bauherrenvorlage 60/ 37/2004
Im Kostenanschlag sind folgende Leistungen enthalten:
Gewerk Betrag Zwischensumme
% Mehrwertsteuer
Gesamtkosten
zur Rundung
Gesamtkosten brutto Stadt Düsseldorf Lg 138– 02.2002 (PVR)
Vorlage Anlage 2 zur Bauherrenvorlage 60/ 37/2004
Inventarkosten (Aufschlüsselung) Sonstige Erläuterungen
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Bauausschuss 30.03.2004 -/- 21) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.