Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 66/ 29/2004

Wehrhahn-Linie / B90/Die Grünen

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Marktplatz 3 · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 1Dokument 9. Februar 2004veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

Rampen der Wehrhahn-Linie und deren Auswirkungen an der Oberfläche Änderungsantrag der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen Sehr geehrter Herr Conzen, die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zur Vorlage 66/24/2004 auf die Tagesordnung der Sitzung am 12. Februar 2004 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen: Sehr geehrte Herr Conzen, Der OVA bittet die Verwaltung zu prüfen in wie weit folgende Änderungen an der vorgelegten Planung machbar sind: • Rampenstandort in der Straße Am Wehrhahn zwischen der Kreuzung Tonhallen- straße / Jacobistraße und der Kreuzung Kölner Straße / Pempelforter Straße • Anlage einer U-Bahnhaltestelle unter der Schadowstraße zwischen der Liesegang- straße und der Kreuzung Tonhallenstraße / Jacobistraße • Anlage einer Stadtbahnhaltestelle in der Straße Am Wehrhahn zwischen der Kreuzung Kölner Straße / Pempelforter Straße und Wielandstraße. Eine Verschiebung des U-Bahnhofs Jan-Wellem-Platz in westliche Richtung um 50 m sollte hierbei mit in Betracht gezogen werden.

Auszug aus „Antrag“. Der Dokumenttext allein belegt keinen gefassten Beschluss. Originaldokument

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Ö Vorlagen - Nr.66/ 29/2004 Düsseldorf, den 09. Februar 2004 Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf E-Mail: [email protected] Seite 1 von 2 An Friedrich G. Conzen Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses Antrag Rampen der Wehrhahn-Linie und deren Auswirkungen an der Oberfläche Änderungsantrag der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen Sehr geehrter Herr Conzen, die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zur Vorlage 66/24/2004 auf die Tagesordnung der Sitzung am 12. Februar 2004 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen: Sehr geehrte Herr Conzen, Der OVA bittet die Verwaltung zu prüfen in wie weit folgende Änderungen an der vorgelegten Planung machbar sind: • Rampenstandort in der Straße Am Wehrhahn zwischen der Kreuzung Tonhallen- straße / Jacobistraße und der Kreuzung Kölner Straße / Pempelforter Straße • Anlage einer U-Bahnhaltestelle unter der Schadowstraße zwischen der Liesegang- straße und der Kreuzung Tonhallenstraße / Jacobistraße • Anlage einer Stadtbahnhaltestelle in der Straße Am Wehrhahn zwischen der Kreuzung Kölner Straße / Pempelforter Straße und Wielandstraße. Eine Verschiebung des U-Bahnhofs Jan-Wellem-Platz in westliche Richtung um 50 m sollte hierbei mit in Betracht gezogen werden. Sachdarstellung: Der Bau der Wehrhahnlinie sollte nicht mit unnötigen Verschlechterungen für die Fahr- gäste sowie die Einzelhändler entlang der Schadowstraße realisiert werden. Die bisheri- gen Haltstellen Jacobistraße und Pempelforter Straße sind eindeutige "Einkaufshalte- stellen". An einem Samstag nutzen 90% beziehungsweise 67 % die Halte-stelle um in ihrer Umgebung einzukaufen oder zu bummeln. Diese Fahrgastströme werden sich bei einem Wegfall dieser Haltestellen größtenteils zum U-Bahnhof Jan-Wellem-Platz verla- gern, um dort einzukaufen oder zu bummeln. Diese würde eine erhebliche Verringerung der potenziellen Kundinnen und Kunden für die Einzelhändler der östlichen Schadow- straße nach sich ziehen. Eine Kompensation dieser Kaufkraftverluste durch 50% neue Fahrgäste auf der Wehrhahnlinie ist vollkommen unrealistisch. Diese Fahrgastzuwächse RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr.66/ 29/2004 Düsseldorf, den 09. Februar 2004 Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf E-Mail: [email protected] Seite 2 von 2 lassen sich bestenfalls bei der Erschließung neuer Gebiete erreichen. Die Verkehrsunter- suchung für die Wehrhahnlinie von 1999 geht von Fahrgastzuwächsen von 17,4% aus. Im Ergebnis kann dies schlimmstenfalls dazu führen, dass die Einzelhändler - auch die beiden großen Kaufhäuser an der Tonhallenstraße - in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind und schließen müssten. Dies würde einen nachhaltigen und nicht wünsch- baren trading-down-Prozess an der Schadowstraße auslösen. Darüber hinaus würden für ca. 20% der Ein- und Aussteigenden an der Haltestelle Jacobistraße und ca. 25% der Ein- und Aussteigenden an der Haltestelle Pempelforter Straße die Wege bei einem Umstieg zu dem vorgesehenen U-Bahnhof unterhalb der Einmündung der Oststraße in die Straße Am Wehrhahn deutlich verlängert. Dies sind hinreichende Gründe, um gegenüber dem Zuschussgeber eine kleine Unterschreitung der geforderten Haltepunktabstände von 300m zu vertreten. Mit freundlichen Grüßen Norbert Czerwinski

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 66/ 29/2004