Anfrage CDU/Grüne Aktenzeichen AUS/021/2026

Anfrage der CDU-Ratsfraktion und der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Energy Sharing

Schriftliche Antwortdokumente zugeordnet Unterlagen und Sitzungstermine werden unter dieser bestehenden Adresse fortgeschrieben.
2Dokumente 15. Juni 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage, nicht aus einer Feststellung der Verwaltung. Zugeordnete und geprüfte Antworttexte stehen gesondert auf dieser Seite.

Aus dem Original

und lässt sich vom Sharing-Lieferanten mit Strom aus der EE-Anlage beliefern.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 15. Juni 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Amtliche Inhalte · AUS/021/2026

Das antwortet die Verwaltung

Hier lesen Sie den vollständigen ausgelesenen Text der zugeordneten Dokumente, keine neu erzeugte Zusammenfassung. Die Angaben beschreiben den damaligen Stand und belegen keine spätere Umsetzung.

Antwort der Verwaltung

Dateidatum im RIS: 23.06.2026 · Amtliches Original (PDF)

Anfrage AUS/021/2026 Beigeordneter Jochen Kral Beantwortung der Anfrage der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt- Klima- und Verbraucherschutz am 25.06.2026: Energy Sharing

Frage 1:

Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, gemeinsam mit der Verbraucherzentrale durch Informations- und Beratungsangebote alle interessierten Akteure über Chancen, Voraussetzungen und Umsetzungsmöglichkeiten des Energy Sharing nach §42c EnWG zu informieren?

Antwort zu Frage 1:

Energy Sharing ist seit dem 1. Juni 2026 in Deutschland gesetzlich erlaubt. Durch den neuen § 42c des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) können private Anlagenbetreiber, Bürgerenergiegemeinschaften und Unternehmen ihren selbst erzeugten Solar- oder Windstrom legal mit Verbrauchern in der Region über das öffentliche Verteilnetz teilen Die Verwaltung steht zum Thema Energy Sharing bereits im Austausch mit der Verbraucherzentrale und prüft entsprechende Angebote. Obwohl die rechtlichen Voraussetzungen formal geschaffen wurden, fehlen in der Praxis bislang massentaugliche und direkt anwendbare Geschäftsmodelle. Da beim Energy Sharing Netzentgelte und Abgaben in voller Höhe anfallen, ist die Wirtschaftlichkeit nicht automatisch gegeben. Zudem erschweren technische Voraussetzungen, wie die zwingende Ausstattung aller Verbrauchsstellen mit Smart Metern, die kurzfristige Umsetzung. Die Verwaltung beobachtet das Thema und strebt ein gezieltes Beratungsangebot gemeinsam mit der Verbraucherzentrale jedoch erst dann an, wenn verlässliche und ökonomisch darstellbare Angebote für die Bürgerinnen und Bürger am Markt verfügbar sind.

Frage 2:

Wie plant die Stadt den Markt im Bereich Energy Sharing zu beobachten und zu begleiten, auch um die Auswirkungen auf die städtischen Klimaschutzbemühungen im Sektor Privathaushalte einschätzen zu können?

Antwort zu Frage 2:

Die Verwaltung wird den Markt im Bereich des Energy Sharings kontinuierlich beobachten. Zum aktuellen Stand sind jedoch noch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Klimaschutzeffekte im Sektor der privaten Haushalte absehbar, da massentaugliche und direkt anwendbare Geschäftsmodelle für Privatpersonen derzeit noch nicht vorhanden sind. Trotzdem strebt die Verwaltung an, interessierte Akteure (wie Privatpersonen oder Energiegenossenschaften) im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Umsetzung von Energy Sharing so gut es geht zu unterstützen. Beigeordneter Jochen Kral

Bei Tabellen und abweichender Lesereihenfolge ist das Original-PDF maßgeblich. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

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Vorgang · AUS/021/2026

Antwort und Verlauf an einem Ort

Ein schriftliches Antwortdokument ist dieser Vorlage eindeutig zugeordnet. Den vollständigen ausgelesenen Text finden Sie im Inhaltsbereich dieser Seite.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Anfrage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Schriftliche Antwort

    Antwort der Verwaltung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 3.3

    Ausschuss für Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz. Amtlicher Vermerk: „beantwortet“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AUS/021/2026