Das Wichtigste
Die Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben beim Kulturausschuss eine Anfrage zur vorläufigen kulturellen Nachnutzung des Gebäudes in der Münsterstraße 446 gestellt. Die Anfrage wurde am 27.08.2026 eingereicht und soll im Kulturausschuss am 10.09.2026 diskutiert werden. Es gibt bislang keine Entscheidung, die Verwaltung muss erst Auskunft geben.
Warum wichtig
Bürger:innen erhalten Klarheit, ob das Haus künftig für Kulturveranstaltungen, Ausstellungen oder ähnliche Aktivitäten genutzt wird und können sich darauf einstellen.
Die Details
- Antragsteller: CDU und Bündnis 90/Die Grünen
- Betreff: Vorläufige kulturelle Nachnutzung Münsterstraße 446
- Einreichungsdatum: 27.08.2026
- Geplante Beratung: Kulturausschuss am 10.09.2026
Einordnung
Die Anfrage betrifft die mögliche Umwidmung eines Gebäudes zu kulturellen Zwecken und könnte das Angebot an Kulturstätten im betroffenen Stadtteil erweitern. Da es sich nur um eine Informationsanfrage handelt, hat sie derzeit keine verbindliche Auswirkung.
Hintergrund
Unter kultureller Nachnutzung versteht man die Umwidmung von Gebäuden oder Flächen, die bisher anderen Zwecken dienten, zu Räumen für Kunst, Kultur und Veranstaltungen. Städte prüfen solche Vorhaben, um das kulturelle Angebot zu stärken und leerstehende Objekte sinnvoll zu nutzen.
Nächste Schritte
Kulturausschuss-Beratung am 10.09.2026, danach Rückmeldung an die Fraktionen.
Beschluss & Empfehlung
- Anfrage der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
- Grundlage der Ergebnisse würden Nutzungskonzepte abschließend bewertet, die
- 1)Welche Ergebnisse im Hinblick auf eine kulturelle Nachnutzung haben die
Verfahrensstand
Beratungsweg
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KUA/136/2026
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 27.08.2026
Ratsfraktion - CDU / BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Herrn
Markus Raub
Vorsitzender des Kulturausschusses
Anfrage der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Sitzung des Kulturausschusses am 10.09.2026
Betrifft:
Anfrage Ratsfraktionen CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Vorläufige kulturelle
Nachnutzung Münsterstraße 446
Sehr geehrter Herr Raub,
der Standort Münsterstraße 446/Karl-Röttger-Platz 1 war bis zum Sommer 2025
Spielstätte des Jungen Schauspiels. Nach dessen Umzug ins „D'haus Central" an
den Hauptbahnhof stellt sich weiter die Frage einer kulturellen Nachnutzung des
städtischen Gebäudes in Mörsenbroich - zumal das Yad Vashem Education
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Center dort nun doch nicht realisiert wird.
Mit dem von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit herbeigeführten
Ratsbeschluss KUA/104/2024 vom 27.06.2024 wurde die Verwaltung u. a.
gebeten, eine vorläufige kulturelle Nachnutzung des Objekts Münsterstraße (für
vier Jahre) zu konzipieren und dafür den baulichen Zustand im Rahmen einer
Machbarkeitsstudie zu überprüfen.
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Zwischenzeitlich hieß es von der Verwaltung, die Machbarkeitsstudie sei
fertiggestellt und werde noch durch ein Schallgutachten ergänzt. Auf der
Grundlage der Ergebnisse würden Nutzungskonzepte abschließend bewertet, die
dem Kulturamt vorlägen und bereits geprüft seien - darunter „jugendkulturelle,
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theater- und tanzpädagogische Formate". Zurzeit wird das Gebäude noch
vorübergehend von der Neuen Schauspielgesellschaft genutzt.
1 Vgl. rp-online.de vom 28.05.2026.
2 Verwaltungsantwort RAT/453/2025 vom 11.02.2026 zum Sachstand Bürgerhäuser.
3 Ebd.
Wir bitten Sie daher, folgende Anfrage auf die Tagesordnung zu setzen und von
der Verwaltung beantworten zu lassen.
Anfrage:
1)Welche Ergebnisse im Hinblick auf eine kulturelle Nachnutzung haben die
Machbarkeitsstudie (inkl. Untersuchung des baulichen Zustands) und das
ergänzende Schallgutachten zum Objekt Münsterstraße 446 erbracht?
2)Welche Nutzungskonzepte (von/mit welchen Anbietern/Partnern) liegen dem
Kulturamt konkret vor, und wie wird deren Tragfähigkeit abschließend
bewertet?
3)Welche nächsten Schritte und ggf. politischen Beschlüsse sind wann von der
Verwaltung geplant?
Mit freundlichen Grüßen
Birgit SchentekClara Gerlach
F. d. R.
Nikolas Kraemer
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KI-gestützt aufbereitet am 2. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.
Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen KUA/136/2026