Anfrage Die Linke Aktenzeichen AGS/070/2026

Die Linke fragt nach Zahlen zur Psychotherapie‑Versorgung in Düsseldorf

Amtlicher Titel: Psychotherapeutische Versorgungslage in Düsseldorf: Ambulante Kassensitze und Behandlungskapazitäten

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 25. August 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die Fraktion Die Linke hat dem Ausschuss für Gesundheit und Soziales mehrere Fragen zur psychotherapeutischen Versorgung in Düsseldorf gestellt. Sie will wissen, wie viele ambulante Kassensitze es gibt, wie viele Patient*innen pro Quartal behandelt werden können und wie lange die Wartezeiten aktuell sind. Die Daten sollen die Belastungsgrenzen des lokalen Hilfesystems transparent machen.

Warum wichtig

Klare Zahlen ermöglichen gezielte Maßnahmen, um Engpässe zu reduzieren und den Zugang zu psychotherapeutischer Hilfe zu beschleunigen.

Die Details

  • Kassensitze: Aufschlüsselung nach psychologischen Psychotherapeut*innen, ärztlichen Psychotherapeut*innen und Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapeut*innen wird verlangt.
  • Behandlungszahl: Ermittlung, wie viele Patient*innen pro Quartal mit den vorhandenen Sitzplätzen ambulant behandelt werden können.
  • Wartezeiten: Angaben zu aktuellen Wartelisten und Wartezeiten im ambulanten sowie planbaren stationären Therapie‑Bereich.

Einordnung

Die Anfrage liefert wichtige Kennzahlen für die kommunale Daseinsvorsorge und betrifft alle Bürger:innen, die psychotherapeutische Leistungen benötigen.

Hintergrund

Ein „Kassensitz“ bezeichnet einen vom Gesetzgeber festgelegten, von den Krankenkassen finanzierten ambulanten Therapie‑Platz, der von Psychotherapeut*innen besetzt wird. Die Zahl dieser Sitze bestimmt, wie viele Patient*innen gleichzeitig behandelt werden können.

Nächste Schritte

Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales wird die Anfrage am 8. September 2026 beraten und anschließend eine Antwort erarbeiten.

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Beschluss & Empfehlung

  • Anfrage der Ratsfraktion Die Linke. Düsseldorf zur Sitzung des AGS am
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AGS/070/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 25.08.2026 An die Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales Anfrage der Ratsfraktion Die Linke. Düsseldorf zur Sitzung des AGS am 08.09.2026 Betrifft: Psychotherapeutische Versorgungslage in Düsseldorf: Ambulante Kassensitze und Behandlungskapazitäten Sehr geehrte Frau Vorsitzende, zur Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 8. September 2026 stellt Die Linke Ratsfraktion Düsseldorf folgende Anfrage: Die psychische Gesundheit der Bevölkerung ist ein zentraler Baustein der kommunalen Daseinsvorsorge. Um die aktuelle Kapazitätsgrenze des lokalen Hilfesystems im Stadtgebiet fundiert bewerten zu können, benötigt die Politik eine präzise Bestandsaufnahme der realen ambulanten Behandlungskapazitäten und der bisherigen Bedarfsentwicklung. Verzögerungen beim Zugang zu notwendigen therapeutischen oder psychiatrischen Behandlungen bergen das Risiko von Krankheitsverstärkungen. Verlässliche Kennzahlen zu den realen Wartezeiten und Wartelisten im ambulanten wie im planbaren stationären Bereich sind zwingend erforderlich, um die tatsächliche Belastung der Betroffenen in Düsseldorf transparent zu machen. Die Linke Ratsfraktion Düsseldorf fragt an: 1.Wie viele psychotherapeutische Kassensitze für die ambulante Versorgung existieren aktuell in Düsseldorf (bitte aufschlüsseln nach psychologischen Psychotherapeut*innen, ärztlichen Psychotherapeut*innen sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen)? 2.Wie viele Patient*innen können mit der aktuellen Anzahl an Kassensitzen in Düsseldorf pro Quartal real ambulant behandelt werden? 3.Wie gestalten sich die Wartelisten bzw. Wartezeiten auf ambulante und stationäre Therapie in Düsseldorf? Mit freundlichen Grüßen Renate Steinsberger Cornelia Schlemper Matthias Poczatek F.d.R. Sönke Voigt Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 4. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AGS/070/2026