Anfrage Aktenzeichen BV1/229/2026

SPD-Fraktion fordert barrierefreien Haltestellenausbau an der Kaiserswerther Straße

Amtlicher Titel: Barrierefreier Haltestellenausbau Schiene auf der Kaiserswerther Straße zwischen Kleverstraße/Ergoplatz und Reeser Platz – Anfrage der SPD-Fraktion

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Beratung geplant Nächster Termin am 18.09.2026 bei Bezirksvertretung 1.
18. September 2026nächster Termin Kaiserswerther Straße · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 1Dokument 4. September 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die SPD-Fraktion hat bei der Bezirksvertretung 1 eine Anfrage gestellt, um die Bahnhaltestelle an der Kaiserswerther Straße zwischen Kleverstraße/Ergoplatz und Reeser Platz barrierefrei auszubauen. Es geht um die Schaffung von Zugängen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Der Antrag ist noch nicht entschieden und wird in der nächsten Bezirksvertretungssitzung behandelt.

Warum wichtig

Ein barrierefreier Ausbau ermöglicht allen Bürger:innen einen gleichberechtigten Zugang zum Schienenverkehr und reduziert Hindernisse im Alltag.

Die Details

  • Antragsteller: SPD-Fraktion
  • Ort: Kaiserswerther Straße zwischen Kleverstraße/Ergoplatz und Reeser Platz
  • Thema: Barrierefreier Ausbau der Haltestelle Schiene
  • Gremium: Bezirksvertretung 1
  • Datum der Anfrage: 4. September 2026

Einordnung

Der Antrag betrifft die Zugänglichkeit des öffentlichen Nahverkehrs im Stadtteil und könnte die Mobilität von Menschen mit Behinderung, älteren Bürger:innen und Eltern mit Kinderwagen deutlich verbessern, sobald er umgesetzt wird.

Hintergrund

Barrierefreiheit im ÖPNV bedeutet, dass Haltestellen so gestaltet werden, dass Menschen mit Behinderungen, ältere Personen und Eltern mit Kinderwagen ohne Hindernisse ein- und aussteigen können. Typische Maßnahmen sind niedrige Bordsteine, taktile Leitsysteme, Aufzüge oder Rampen sowie gut sichtbare Beschilderungen.

Nächste Schritte

Die Anfrage wird in der Bezirksvertretungssitzung am 18. September 2026 um 14:00 Uhr diskutiert.

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BV1/229/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 04.09.2026 SPD-Fraktion In der Bezirksvertretung 1 An die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks 1 Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung 1 am 18.09.2026 Betrifft: Barrierefreier Haltestellenausbau Schiene auf der Kaiserswerther Straße zwischen Kleverstraße/Ergoplatz und Reeser Platz - Anfrage der SPD-Fraktion Die Verwaltung wird gebeten, folgende Frage(n) zu beantworten: 1.Wann wird der Anfang 2023 aufgenommene Prozess der Öffentlichkeitsbeteiligung für eineTunnelplanung fortgesetzt? 2.Wann werden belastbare Zahlen über die voraussichtlichen Kosten einer Tunnellösung zur politischen Entscheidungsfindung vorliegen? 3.Wann wird der Prüfungsprozess über die Förderfähigkeit einer Tunnellösung abgeschlossen sein. Begründung: Auf den Stadtbahnlinien U78/79 sind die zwischen Klever Straße/Ergoplatz und Reeser Platz liegenden drei Haltestellen auf Grund fehlender Hochbahnsteige für Fahrgäste mit Bewegungseinschränkungen oder Kinderwagen auf einer Distanz von 1,2 km nicht nutzbar. Das Personenbeförderungsgesetz verlangt, dass bereits im Jahre 2022 alle Haltestellen barrierefrei hätten ausgebaut sein sollen. Für Kommunen wie Düsseldorf allerdings ausnahmegeregelt bis 2030. Zu Beginn der 20er Jahre wurde der Prozess aufgenommen, die Situation auf der Kaiserswerther Straße zu verbessern (OVA/047/2022, OVA/140/2022). Gegenstand der Beratungen war insbesondere eine Verlängerung des Tunnels bis zum Reeser Platz. Die Anlage von Hochbahnsteigen wurde ausgeschlossen. Seitdem sind keine Fortschritte sichtbar. Das aktuelle Arbeitsprogramm Seite 1 Barrierefreier Haltestellenausbau Schiene (5-Jahresplan, OVA/043/2026) legt nahe, dass auch weit nach 2030 nicht mit einem Haltstellenausbau für die dort verkehrenden Hochflurbahnen zu rechnen ist, die Ausnahmeregelung für Düsseldorf also gesprengt wird. Der Anregungs- und Beschwerdeausschuss hat am 04.12.2025 die Anregung eines Bürgers für eine provisorische Installation von Hochbahnsteigen verhandelt. Der Beschluss sieht vor, das weitere Verfahren abzuwarten und behält sich vor, das Thema im Anschluss erneut aufzurufen, wenn es keine umsetzbare und finanzierbare Variante gibt, um den Antrag (auf Förderung des Bundes) für die Tunnellösung zu stellen. gez. Ina Kromphardt Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 4. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen BV1/229/2026