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Antrag Videoüberwachung als Text anzeigen
RAT/376/2024
AfD-Fraktion
im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf
An den
Vorsitzenden des Rates
der Landeshauptstadt Düsseldorf
Herrn Oberbürgermeister Dr. Keller
Düsseldorf, 02.11.2024
Antrag:
Ausweitung der Videoüberwachung an besonders gefährdeten
Plätzen
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
hiermit bitten wir Sie, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der
nächsten Ratssitzung am 21.11.2024 zu nehmen und beschließen zu lassen:
Die AfD Ratsfraktion beantragt die Aufstockung der
Videoüberwachung in Verbindung mit der Erhöhung des Aufgebots
an Ordnungsbeamten an besonders gefährdeten Plätzen im
Innenstadtbereich und ggf. auch in weiteren Stadtteilen.
Begründung:
Ähnlich wie zu Karnevalstagen, wenn die Videoüberwachung zeitweise
ausgeweitet wird, um Täter bei Gewalttaten schneller zu identifizieren, liegt
es nahe, diese bei steigender Kriminalität dauerhaft zu implementieren. Da
die Videoüberwachung alleine nicht zur Gefahrenabwehr genügt, soll ebenso
die Zahl der eingesetzten Ordnungsbeamten pro Tag erhöht werden. Eine
Kombination aus Videoüberwachung und begleitenden Maßnahmen erweist
sich in Zurückdrängung von Kriminalität als effektiv.
1
Besorgniserregend ist
vor allem die Messerkriminalität, in der die Stadt Düsseldorf die Statistik
anführt
2
. Die eingeführten Messerverbotszonen sind hier ebenfalls nicht
ausreichend, um die Sicherheit der Einwohner und Besucher in Düsseldorf zu
gewährleisten, was das höchste Ziel der Stadtregierung sein sollte.
Weitere Begründung erfolgt mündlich.
Mit freundlichen Grüßen
AfD-Ratsfraktion Düsseldorf
1
B.C. Welsh, D.P. Farrington: Public Area CCTVand Crime Prevention: An Updated
Systematic Review and Meta-Analysis. Justice Quarterly 26, 2009.
2
https://www.nrz.de/lokales/duesseldorf/article407190407/messerkriminalitaet -in-
duesseldorf-die-lage-an-den-hotspots.html