Antrag FDP Aktenzeichen RAT/352/2024

Antrag der FDP-Ratsfraktion: Dynamischer Strompreis an E-Ladesäulen

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 5. November 2024veröffentlicht

Worum es geht

Dies ist der Wortlaut der beantragten Maßnahme beziehungsweise ihrer Begründung. Auch „beschließt“ im Antrag ist noch kein Nachweis eines gefassten Beschlusses.

Im Original formuliert

Wir beantragen, dass die Stadt Düsseldorf bei der Erteilung von Sondernutzungsgenehmigungen für Ladesäulen dynamische und ökologische Ladestrompreise als ein Kriterium berücksichtigt.

Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

In Deutschland geht viel Kapazität an erneuerbarem Strom verloren, weil nicht immer dann die Sonne scheint oder der Wind weht, wenn am meisten Strom verbraucht wird. Wenn jedoch Elektrofahrzeuge an öffentlichen Ladesäulen zunehmend dann geladen werden, wenn ein Überschuss der ansonsten ungenutzten Wind- bzw. Sonnenenergie vorhanden ist, hat das ökologische und ökonomische Vorteile.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 5. November 2024. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Dokumenttexte

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RAT/352/2024 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 05.11.2024 Ratsfraktion - FDP An Herrn Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Antrag der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Rates am 21.11.2024 Betrifft: Antrag der FDP-Ratsfraktion: Dynamischer Strompreis an E-Ladesäulen Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, im Namen unserer Fraktion bitten wir Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 21. November 2024 zu setzen und zur Abstimmung zu bringen: Antrag: Wir beantragen, dass die Stadt Düsseldorf bei der Erteilung von Sondernutzungsgenehmigungen für Ladesäulen dynamische und ökologische Ladestrompreise als ein Kriterium berücksichtigt. Begründung: In Deutschland geht viel Kapazität an erneuerbarem Strom verloren, weil nicht immer dann die Sonne scheint oder der Wind weht, wenn am meisten Strom verbraucht wird. Wenn jedoch Elektrofahrzeuge an öffentlichen Ladesäulen zunehmend dann geladen werden, wenn ein Überschuss der ansonsten ungenutzten Wind- bzw. Sonnenenergie vorhanden ist, hat das ökologische und ökonomische Vorteile. Bei Überschüssen an regenerativer Energie sinkt der Strompreis. Wenn man diesen Preisvorteil über die Ladesäulen an NutzerInnen von E -Ladesäulen weitergibt, entstehen Anreize, das Fahrzeug dann zu laden, wenn ein Überschuss an regenerativer Energie besteht. Seite 2 Betreiber von Windkraftanlagen werden entschädigt, wenn sie die Windkraftanlagen wegen der Netzstabilität absc halten. Die über die Netzentgelte finanzierten Redispatchkosten belasten alle StromkundInnen. Eine Glättung des gesamten Stromverbrauchs über einen dynamischen Ladestrompreis nutzt also ebenso allen StromkundInnen. Zudem wird die Umwelt geschont, wenn Elek troautos nicht ausgerechnet dann geladen werden, wenn zu wenig regenerativ erzeugter Strom vorhanden ist. Dann wird unnötig mit fossilen Brennstoffen Strom zum Laden von Elektrofahrzeugen erzeugt, nur, weil Preisanreize fehlen. Mit freundlichen Grüßen Manfred Neuenhaus Mirko Rohloff

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/352/2024