Beschlussvorlage Aktenzeichen KUA/133/2026

Düsseldorf plant Zuwendung für das FREIRAUM‑Center der Ben J Riepe‑Kompanie

Amtlicher Titel: Zuwendung für den Ben J. Riepe Kompanie e.V. - FREIRAUM/Center für ganzheitliches Erleben und Forschen Düsseldorf (Arbeitstitel)

Ein Vorschlag der Verwaltung, über den der Rat oder ein Ausschuss abstimmt.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 17. August 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Der Kulturausschuss wird am 10. September 2026 über einen Förderantrag für das FREIRAUM/Center für ganzheitliches Erleben und Forschen der Ben J Riepe‑Kompanie e.V. beraten. Es handelt sich um eine geplante städtische Zuwendung, deren Höhe noch nicht veröffentlicht ist. Das Projekt soll kulturelle und bildungsbezogene Angebote in Düsseldorf stärken.

Warum wichtig

Eine Bewilligung würde dem Center ermöglichen, seine Programme auszubauen und mehr Bürger:innen Zugang zu ganzheitlichen Lern‑ und Forschungserfahrungen zu bieten.

Die Details

  • Projekt: FREIRAUM/Center für ganzheitliches Erleben und Forschen Düsseldorf (Arbeitstitel)
  • Träger: Ben J Riepe Kompanie e.V.
  • Art der Maßnahme: Zuwendung (Fördermittel)
  • Gremium: Kulturausschuss berät am 10.09.2026
  • Status: Antrag liegt zur Entscheidung vor

Einordnung

Der Antrag ist ein Finanzierungsvorhaben für ein gemeinnütziges Kultur‑ und Forschungszentrum. Er ist noch nicht beschlossen und betrifft vor allem die Ben J Riepe‑Kompanie sowie potenzielle Besucher*innen des Centers.

Hintergrund

Eine Zuwendung ist eine finanzielle Förderung, die von der Stadt an gemeinnützige Einrichtungen vergeben wird, um deren Projekte zu unterstützen. Sie wird nicht zurückgezahlt und dient der Förderung von Kultur‑ und Bildungsangeboten.

Nächste Schritte

Der Kulturausschuss wird am 10. September 2026 über den Antrag entscheiden.

Themen

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Beschluss & Empfehlung

  • Der Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf beschließt eine Zuwendung an den
  • FREIRAUM eingereicht. Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf (LHD) hat positiv
  • sich um einen umfassenden Ansatz eines aktuell ergebnisoffenen Forschungsprozesses.
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KUA/133/2026 X öffentlich nicht öffentlich Beschlussvorlage Betrifft: Zuwendung für den Ben J. Riepe Kompanie e.V. - FREIRAUM/Center für ganzheitliches Erleben und Forschen Düsseldorf (Arbeitstitel) Fachbereich: 41 - Kulturamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordnete Miriam Koch Beratungsfolge: Gremium SitzungsdatumBeratungsqualität Kulturausschuss10.09.2026Entscheidung Beschlussdarstellung: Der Kulturausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf beschließt eine Zuwendung an den Ben J. Riepe Kompanie e.V. für die Maßnahme FREIRAUM/ Center für ganzheitliches Erleben und Forschen Düsseldorf (Arbeitstitel) in Höhe von 15.000 EUR. Die Mittel sind im Kulturetat eingestellt und stehen auf dem Produktsachkonto 2528101 zur Verfügung. Beschlusslage: GremiumDatum Vorlagennummer mit TitelBeschlussart RAT 19.03.2026KUA/049/2026 HaushaltsantragEntscheidung Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Zuwendungen für Kunst und Kultur, Kultur- und Kreativwirtschaft Sachdarstellung: 1. Kurzdarstellung Mit Hilfe einer Förderung von der Stiftung van Meeteren konnte der Betrieb des FREIRAUMs, der seit 2020 betriebene interdisziplinäre und kollaborative Arbeitsort in Düsseldorf Flingern, in 2026 fortgeführt werden. Diese Förderung hat auch eine konzeptionelle Weiterentwicklung des Ortes ermöglicht. Der Ben J. Riepe Kompanie e.V. strebt die Entwicklung eines „Centers für gemeinsames Erleben und Forschen Düsseldorf (Arbeitstitel)" an. Um den Betrieb des FREIRAUMs im Jahr 2026 sicherzustellen und den Verein in der frühen Entwicklungsphase des Centers zu unterstützen, wird diese unterjährige Förderung gewährt. 2. Ausgangslage Initiiert von der Ben J. Riepe Kompanie und ab 2020 gefördert von dem Förderprogramm TANZPAKT - Stadt-Land-Bund konnte sich der FREIRAUM zu einem lebendigen Ort der Künste und Wissenschaften entwickeln. Im Hinterhof der Engelbertstraße 13 in Düsseldorf Flingern gelegen, umfasst er ein 110 Quadratmeter (qm) großes Studio, ein 40 qm großes Atelier, einen Gemeinschaftsraum sowie Küche und Sanitäranlagen. Er eignet sich für Proben, diverse Arbeitsbedarfe sowie Veranstaltungsformate für bis zu 100 Personen. Etabliert hat sich der FREIRAUM nicht nur als Arbeitsort, der Künstler*innen unkompliziert zur Verfügung gestellt wird, sondern auch als ein Treffpunkt der Künste und Wissenschaften. Durch die (inter-) nationalen Kontakte der Ben J. Riepe Kompanie und die Zusammenarbeit mit (Kunst-) Hochschulen wird der Ort vielfältig bespielt und ermöglicht strukturell wie ideell künstlerische Arbeitsprozesse. Hier ist unter anderem die „Schule des Erlebens" zu nennen, ein jährliches Hochschulvermittlungsformat, Workshop- und Vernetzungsveranstaltungen für die Kunstszene sowie Angebote für Bürger*innen. Bis Mitte 2025 standen Fördermittel aus der TANZPAKT- Förderung für den Raum zur Verfügung, eine Folgeförderung konnte nicht akquiriert werden. TANZPAKT versteht sich grundsätzlich als eine Anschubfinanzierung neuartiger Projekte und nicht als langfristige Förderung. Für 2025 hatte die Ben J. Riepe Kompanie einen Haushaltsantrag für den FREIRAUM eingereicht. Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf (LHD) hat positiv entschieden und 30.000 Euro bereitgestellt. Ein Folgeantrag für 2026 wurde im Rahmen der Etatberatungen nicht gefördert. Positive Erfahrungen, insbesondere aus dem Format der „Schule des Erlebens" sowie dem umfangreichen Netzwerk der Ben J. Riepe Kompanie mit Expert*innen aus Forschung und Lehre, haben den Anstoß gegeben, den FREIRAUM ideell weiter zu entwickeln. Dies wird im Folgenden vereinfacht dargestellt. Ausgehend von den grundsätzlichen Erkenntnissen, dass menschliche Begegnungen stark durch individuelle Hintergründe, zum Beispiel die Herkunft, geprägt werden und zum anderen körperliches und sinnliches Erfahren gesellschaftliche Verbundenheit fördern kann, wird ein großes Potenzial gesehen. Hier können Komplexitäten und Ambivalenzen anders erlebt und ausgehalten werden, eine wichtige Voraussetzung für eine lernfähige und tolerante Gesellschaft. Gemeinsam mit der Leitung des Instituts für Kunstgeschichte und dem Institut für Kultur und Medien der Heinrich-Heine-Universität hat die Ben J. Riepe Kompanie die Vision entwickelt, ein „Center für ganzheitliches Erleben und Forschen" zu gründen. Hier soll das gemeinsame körperliche Erleben und Erfahren Ausgangspunkt für neue Lernerfahrungen, für Forschung und Vermittlung sein und damit ein Forschungsinstitut als innovativer Ort des fachbereichsübergreifenden Austauschs und der Begegnung für Düsseldorf und NRW entstehen. Angestrebt wird eine neuartige und ganzheitliche Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, ob zum Umgang mit künstlicher Intelligenz oder zukunftsfähigen Bildungsstrategien. Es handelt sich um einen umfassenden Ansatz eines aktuell ergebnisoffenen Forschungsprozesses. Die Stiftung van Meeteren fördert diese Konzeptentwicklung im Jahr 2026 mit 40.000 Euro und erwartet grundsätzlich auch eine Kofinanzierung der LHD. Denn die Stiftung van Meeteren beabsichtigt, dass die Fördermittel sowohl für den Erhalt und Betrieb des FREIRAUMs, als auch für Recherche- und Forschungsarbeit zur Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes für das Center eingesetzt werden können. 3. Geplante Maßnahmen Durch hohes persönliches Engagement und Einsparungen in den Betriebsstrukturen hat die Kompanie die strukturellen Kosten für den FREIRAUM im Jahr 2026 reduzieren können. Um jedoch den Betrieb bis zum Jahresende sicherstellen und zugleich eine Fortführung der Konzeptentwicklung des Centers gewährleisten zu können, ist eine Förderung in Höhe von 15.000 Euro erforderlich. Seite 2 4. Finanzielle und personelle Auswirkungen ☒ Ja ☐ Nein Der Betrag ist bereits im Haushalt etatisiert. 5. Weiteres Vorgehen Nach Beschluss des Kulturausschusses der LHD wird kurzfristig ein Zuwendungsbescheid erstellt. Daraufhin kann der Verein mit der Umsetzung der, für das 2. Halbjahr 2026, geplanten Maßnahmen beginnen. Seite 3

KI-gestützt aufbereitet am 2. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen KUA/133/2026