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OVA/140/2024
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Informationsvorlage
Betrifft:
Konzept Radverkehrsführung während der Weihnachtsmärkte
Fachbereich:
66 - Amt für Verkehrsmanagement
Dezernentin / Dezernent:
Beigeordneter Jochen Kral
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität
Ordnungs- und
Verkehrsausschuss
30.10.2024 Kenntnisnahme
Sachdarstellung:
Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsmärkte 2024 kommt es auf drei
Veranstaltungsflächen zu temporären Beeinträchtigungen des Radverkehrs. Betroffen
sind die Schadowstraße, der Bereich Königsallee/Corneliusplatz sowie der Bereich
Rathausufer/Burgplatz. Zur Sicherstellung eines reibungslosen Verkehrsflusses und
zur Vermeidung von Konflikten zwischen Radfahrenden und Fußgängern werden
verschiedene Maßnahmen und Umleitungen in Zusammenarbeit mit der Verwaltung
und der Veranstalter umgesetzt.
1. Weihnachtsmarkt Schadowstraße:
Die Verkaufsstände werden, wie im Vorjahr, zur Fahrbahn hin geöffnet, was eine
Umleitung des Radverkehrs während der Marktzeiten erforderlich macht. Die
Umleitung erfolgt westlich des Kö-Bogens II über den Hofgarten entlang der
Jägerhofallee bis zur Jacobistraße und wieder zurück zur Schadowstraße. Es
werden temporäre Radwege eingerichtet, um die Sicherheit der Radfahrenden zu
gewährleisten. Die Schadowstraße bleibt außerhalb der Marktzeiten befahrbar,
insbesondere morgens. Zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten werden im
östlichen Abschnitt der Schadowstraße in Höhe von Karstadt bereitgestellt.
Zusätzlich verhindern Einlassschleusen am Knotenpunkt
Jacobistraße/Schadowstraße und Kö -Bogen-Tunnel den Zugang für den
Radverkehr zum Weihnachtsmarktbereich. Abends und nach Marktschluss wird
der Zugang für den Radverkehr wieder geöffnet.
Ost-West-Umleitung:
Die Umleitung beginnt am Knotenpunkt Am Wehrhahn/Jacobistraße. Der
Radverkehr wird dort nach Norden in die Jacobistraße geleitet. Dafür wird ein
temporärer Radfahrstreifen eingerichtet, der durch Leitbaken und Beschilderung
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von der Fahrbahn getrennt ist. Dieser Radfahrstreifen wird auf den bisherigen
Parkplätzen zwischen Am Wehrhahn und Jägerhofstraße eingerichtet. Die etwa 20
entfallenden Stellplätze können durch umliegende Parkhäuser wie das Parkhaus
Schadowstraße, Liesegangstraße, Q -Park Stadtmitte und Q -Park Kaufhof
Wehrhahn, die über ausreichende Kapazitäten verfügen, kompensiert werden. Auf
Höhe der Malkastenstraße wird der Radverkehr über den bestehenden
Schutzstreifen in den Seitenbereich geleitet, wo die Ampel in Richtung Hofgarten
genutzt werden kann. Die Umleitung führt dann über die Jägerhofallee im
Hofgarten weiter zum Kö-Bogen II.
West-Ost-Umleitung:
Die Umleitung beginnt am Kö-Bogen II und führt entlang der Straßenbahntrasse
in Fahrtrichtung Norden. Der Radverkehr wird anschließend durch den Hofgarten
über die Jägerhofallee in Richtung Jacobistraße geleitet. Am Knotenpunkt
Jägerhofstraße/Jacobistraße wird der Radverkehr über die bestehende Rampe auf
die Fahrbahn in Richtung Süden geführt. Der rechte Fahrstreifen der Straße wird
mithilfe von Leitbaken und Beschilderung bis zum Knotenpunkt Goltsteinstraße
als temporärer Radfahrstreifen umgewidmet.
2. Weihnachtsmarkt Königsallee/Corneliusplatz :
Im Bereich Königsallee/Corneliusplatz ist das Radfahren während der Marktzeiten
in den nördlichen und östlichen Bereichen untersagt. Der Radverkehr wird auf die
Kfz-Spur der Königsallee umgeleitet.
Von Norden nach Süden:
Ab der Heinrich-Heine-Allee wird der Radverkehr über die Ludwig-Zimmermann-
Straße auf die östliche Seite der Königsallee, die sogenannte Bankenseite,
umgeleitet. Von dort aus wird der Radverkehr in Fahrtrichtung Süden auf der Kfz-
Spur im Mischverkehr weitergeführt.
Von Süden nach Norden:
Ab der Steinstraße wird der Radverkehr auf die Fahrbahn ge leitet und dort im
Mischverkehr geführt. Ab dem Corneliusplatz wird der Radverkehr dann nach
Westen über die Theodor -Körner-Straße umgeleitet und anschließend in
nördlicher Fahrtrichtung auf die Heinrich-Heine-Allee geführt.
3. Weihnachtsmarkt Rathausufer/Burgplatz:
Dieses Jahr wird auf dem Geh - und Radweg am Rathausufer erstmals ein
Weihnachtsmarkt stattfinden. Die Verkaufsstände werden auf dem Radweg zur
Rheinseite hin aufgestellt. Aus diesem Grund wird der Radverkehr auf die
angrenzende Straße Rathausufer verlegt. Zwischen der Veranstaltungsfläche und
der Umleitungsstrecke werden Absperrgitter aufgestellt, um die Sicherheit der
Radfahrenden und Fußgänger zu gewährleisten. Zusätzlich wird entlang der
sogenannten „Linse" eine ausreichend breite Fläche freigehalten, die es
ermöglicht, den Burgplatz zu passieren.