Sitzung · Sitzung beendet
öffentliche/nicht öffentliche Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung und Antidiskriminierung
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Sitzung kompakt
10.03.2026 · Ausschuss für Gleichstellung und Antidiskriminierung
Die Stadt hat bereits Ergebnisse veröffentlicht. Details aus der Niederschrift folgen.
einstimmig beschlossen
Quelle: amtliche Sitzungsdaten
abweichend beschlossen
Quelle: amtliche Sitzungsdaten
Empfehlung mehrheitlich beschlossen
Quelle: amtliche Sitzungsdaten
Dieser Tagesordnungspunkt wurde behandelt. Ein amtliches Ergebnis ist noch nicht veröffentlicht.
Quelle: amtliche Sitzungsdaten
zur Kenntnis genommen
Quelle: amtliche Sitzungsdaten
Ausschuss für Gleichstellung und Antidiskriminierung · Sitzung vom 10.03.2026
Die Anliegen, verfügbaren schriftlichen Antworten und amtlichen Ergebnisvermerke zusammen lesen. Eine Kenntnisnahme ist kein Umsetzungsbeschluss; auch ein angenommener Prüfauftrag bedeutet noch keinen Baubeginn.
Automatisch aus den vorhandenen Originaltexten zusammengestellt. Stand der amtlichen Sitzungsdaten: 18.03.2026. Die Ergebnisvermerke werden aus dem aktuellen Datenbestand übernommen. Die Übersicht ersetzt keine Niederschrift; Debatten und nicht dokumentierte Änderungen werden nicht rekonstruiert.
Die ersten fünf Einträge bevorzugen lesbare Antworten und unterschiedliche Ergebnisvermerke. Weitere verfügbare Inhalte folgen aufklappbar; alle Tagesordnungspunkte stehen darunter. Noch nicht sicher auslesbare Texte werden nicht ergänzt oder erraten.
Aus der ursprünglichen Vorlage · kein Nachweis für die Umsetzung
1. Wie weit ist die Entwicklung des Verfahrens, mit dem eine gendergerechte Mittelverteilung im Haushaltsplan der Landeshauptstadt Düsseldorf implementiert werden kann?
2. Welche Erkenntnisse über die Gendergerechtigkeit der bisherigen Haushalte der Landeshauptstadt Düsseldorf konnten seit dem Rollout des Nachhaltigkeitshaushalts im September 2023 bis jetzt gewonnen werden?
Aus der ursprünglichen Vorlage · kein Nachweis für die Umsetzung
1. Welche Projekte, Programme oder Kooperationen der Landeshauptstadt Düsseldorf fördern aktuell Frauen und Mädchen im Bereich Wissenschaft, Forschung oder MINT, insbesondere in Zusammenarbeit mit Hochschulen, Schulen, Initiativen oder Unternehmen?
2. Welche Ansätze oder Kooperationsmöglichkeiten sieht die Verwaltung, um noch nicht vorhandene Projekte zu initiieren, bestehende Maßnahmen weiter zu stärken oder Akteure in der Stadt besser zu vernetzen?
3. Welche Maßnahmen gibt es, um Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen aus Düsseldorf sichtbar zu machen (z. B. Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Role-Model-Formate)?
1. Welche Projekte, Programme oder Kooperationen der Landeshauptstadt Düsseldorf fördern aktuell Frauen und Mädchen im Bereich Wissenschaft, Forschung oder MINT, insbesondere in Zusammenarbeit mit Hochschulen, Schulen, Initiativen oder Unternehmen? 2. Welche Ansätze oder Kooperationsmöglichkeiten sieht die Verwaltung, um noch nicht vorhandene Projekte zu initiieren, bestehende Maßnahmen weiter zu stärken oder Akteure in der Stadt besser zu vernetzen? 3. Welche Maßnahmen gibt es, um Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen aus Düsseldorf sichtbar zu machen (z. B. Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Role-Model-Formate)?
Der Text kann einen früheren Sachstand beschreiben. Maßgeblich ist der Zeitbezug im Dokument, nicht der Tag, an dem es im Ratsinformationssystem bereitgestellt wurde.
GLA/004/2026 Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Anfrage der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des GLA am 10.03.2026 hier: Förderung von Frauen und Mädchen in Wissenschaft und MINT in Düs- seldorf Frage 1: Welche Projekte, Programme oder Kooperationen der Landeshauptstadt Düsseldorf fördern aktuell Frauen und Mädchen im Bereich Wissenschaft, Forschung oder MINT, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Hochschulen, Schulen, Initiativen oder Un- ternehmen? Antwort der Verwaltung: Stadtentwässerungsbetrieb Momentan steht der Stadtentwässerungsbetrieb mit dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung in der inhaltlichen Abstimmung über die zu vereinbarenden Gleichstellungs-Zielvereinbarungen. Der Entwurf dieser Zielvereinbarungen sieht für den Bereich des Stadtentwässerungsbetriebs unter anderem vor: Stärkere Sichtbarmachung von Frauen in technischen Berufen durch spezielle Formate, zum Beispiel über Beiträge auf dem Linked-In-Kanal des Stadtent- wässerungsbetriebs Aufbau eines Frauen- beziehungsweise Austausch-Netzwerkes beim Stadtent- wässerungsbetrieb zur Förderung von Vernetzung, gegenseitiger Unterstüt- zung und Wissenstransfer. Verstärkte Etablierung des Girls'Day (dieses Jahr am 23.04.2026), um frühzei- tig Interesse von Mädchen an technischen Berufen zu wecken und langfristig zur Erhöhung des Frauenanteils beizutragen. Auch bei der Mitwirkung des Stadtentwässerungsbetrieb am DTSBO 2026 (Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung am 24.03.2026 https://buchung-dtbo.de/ab/technik-handwerk-teamwork-verantwortung-um- welt-stadtentwaesserung-erlebe...) sollen gezielt weibliche Personen für die Nachwuchs-Akquise in den nächsten Jahren angesprochen werden. Darüber hinaus beteiligt sich der Stadtentwässerungsbetrieb in diesem Jahr mit einer eigenen Veranstaltung am Programm für den Frauenmonat März (Veranstaltungen Frauenmonat März 2026 - Landeshauptstadt Düsseldorf) Amt für Brücken-, Tunnel- und Stadtbahnbau Das Amt für Brücken- Tunnel- und Stadtbahnbau beteiligt sich seit Gründung an dem durch die Landeshauptstadt Düsseldorf jährlich angebotenen Girls'Day, um Mädchen einen Einblick in das Berufsfeld Technik zu ermöglichen. Dieses Angebot wurde bisher regelmäßig von Schülerinnen genutzt. Darüber hinaus hat das Amt zur Bewerbung von Stellenvakanzen an speziellen Bewerberveranstaltungen, Speed-Datings, Hoch- schultagen im MINT-Bereich teilgenommen, sofern zum jeweiligen Veranstaltungs- zeitpunkt vakante Stellen zur externen Besetzung freigegeben beziehungsweise aus- geschrieben waren. Dezernat für Planen, Bauen, Wohnen, Grundstückswesen und Mobilität Studienbetreuung durch Dezernat (Stadtplanungsamt, Bauaufsichtsamt und Amt für Verkehrsmanagement) der Fachrichtungen Architektur, Städtebau und Ingenieurwesen Seite 1 von 4 Berufspraktika und Tageshospitationen von Praktikanten, Schülern und Studie- renden Projekte mit Hochschulen und Universitäten (zum Beispiel ehemals Kaufhof Am Wehrhahn, Clara Schumann Musikschule, Altstadt, Raumwerk D, Worrin- ger Platz, Zukunft Quartiere Düsseldorf) Vorträge und Diskussionen Dezernat für Umwelt Diverse Praktikumsplätze in MINT-Berufen werden beim Amt für Umwelt- und Ver- braucherschutz je nach Bedarfsabfrage und in enger Abstimmung mit dem Hauptamt angeboten. Das Amt für Garten-Friedhofs- und Forstamt beteiligt sich an den Düsseldorfer Tagen der Berufsorientierung, ist hier aber nicht in den Bereichen Wissenschaft oder MINT- Berufen unterwegs. Amt für Schule und Bildung Adventure School (von Amt für Schule und Bildung koordiniertes und organi- siertes Projekt): Im Rahmen des städtischen Ferienprogramms „Adventure School" wird das Inte- resse von Mädchen und Jungen der Klassen 1-13 an MINT-Themen geweckt und gefestigt. Die Workshops des zdi-Netzwerks MINT Düsseldorf haben in den letzten fünf Jahren in den Sommer- und Herbstferien stattgefunden und fördern Kompe- tenzen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Tech- nik. Zwar finden während des Ferienprogramms keine ausschließlichen Mädchen- Kurse statt, aber die Kooperationspartner Girls-& Boys Academy, fe:male INNO- VATION HUB und FemReality, die auch in der Adventure School vertreten sind, setzen sich dafür ein, dass sowohl Mädchen gestärkt werden als auch, dass der Frauenanteil in MINT-Berufen steigt. zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf: Unabhängig von den Ferien bietet unser Kooperationspartner das zdi-Netzwerk MINT Düsseldorf in allen Schulformen MINT-Workshops mit dem Fokus auf die 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung an, wobei die Förderung von hochwertiger Bildung und die Gleichstellung der Geschlechter eine wichtige Rolle spielen. Das BSO-MINT-Programm des zdi-Netzwerks bietet Schüler*innen ab Klasse 7 die Möglichkeit, im Rahmen der vertieften Berufs- und Studienorientierung detaillierte Einblicke in verschiedene MINT-Fächer zu gewinnen. An Düsseldorfer Real-, Ge- samtschulen und Gymnasien werden exklusiv für Mädchen Workshops durchge- führt, die Einblicke in Berufsfelder aufzeigen, in denen Frauen noch unterreprä- sentiert sind. An Haupt- und Förderschulen gibt es diese Angebote ebenfalls, hier dürfen allerdings auch Jungen teilnehmen. MINTagenten: MINTagenten ist ein Projekt, in dem Menschen mit Expertise in den Bereichen MINT und Handwerk ihre Begeisterung für diese Themen im Rahmen von wö- chentlichen AGs im Ganztag von Grund- und Förderschulen an Kinder weiterge- ben. Die MINTagenten sind zum Beispiel berufstätig, im Ruhestand (ehemalige Lehrkräfte oder Ähnliches) oder studieren. Das Angebot richtet sich nicht exklusiv an Mädchen, fördert jedoch die frühe MINT-Bildung. Das Amt für Schule und Bil- dung finanziert für dieses Projekt eine Koordinationsstelle bei der Stiftung PRO AUSBILDUNG. Die Honorarverträge werden zwischen Amt 40, Schulen und Bil- dungsanbieter*innen geschlossen. Amt für Wirtschaftsförderung Die Wirtschaftsförderung hat Ende 2024 die Initiative INSPIRE! Network NRW ins Leben gerufen. Ziel der Plattform ist es, weibliche Startups sowie Female Entrepre- Seite 2 von 4 neurship gezielt zu stärken und bestehende Hürden vor und während des Grün- dungsprozesses abzubauen. Hierzu wird ein unterstützendes Ökosystem für Gründe- rinnen geschaffen. Die Angebote umfassen insbesondere eine neutrale Begleitung im Gründungsprozess, die Bündelung und Sichtbarmachung bestehender Unterstüt- zungsangebote in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen sowie die Förderung von Aus- tauschformaten zum Wissenstransfer. Im Rahmen von INSPIRE! Network NRW wur- den unter anderem folgende Veranstaltungsformate umgesetzt: „Boost your skills" zur Ermutigung von Frauen, ihren Weg in der digitalen Welt aktiv zu gestalten, „INSPIRE Female Business Networking" in Kooperation mit der NRW.BANK. Darüber hinaus wird das Programm „EXIST Women - Gründerinnenförderung" von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie der Hochschule Düsseldorf umge- setzt. Im Rahmen von EXIST Women werden Stipendien, Mentoring sowie Qualifizie- rungsworkshops angeboten, um Gründerinnen beim Aufbau eigener MINT- oder tech- nologieorientierter Startups sowie bei der Weiterentwicklung forschungsbasierter Ideen zu unterstützen. Mit dem Projekt „MINT@hhu" fördert die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ge- zielt Studentinnen der Informatik, Mathematik und Physik durch Workshops, Aus- tauschtreffen und Exkursionen. Das Netzwerk „zdi Düsseldorf" ist Teil der landesweiten Gemeinschaftsoffensive „Zu- kunft durch Innovation.NRW" zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Talente möglichst vieler junger Menschen frühzeitig zu fördern und einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit sowie zur Durchlässigkeit im Bildungssystem zu leisten. In Düsseldorf werden die thematischen Schwerpunkte Technik, Informatik und Life Sciences gesetzt. Zudem vergibt die Kooperation L'Oréal x UNESCO im Rahmen des internationalen Förderpreises „For Women in Science" jährlich Auszeichnungen an exzellente Wissen- schaftlerinnen und macht deren Leistungen sichtbar. Die Preisverleihung fand 2025 erstmals im NRW-Forum Düsseldorf statt und setzte damit ein sichtbares Zeichen für Frauen in der Wissenschaft in der Region. Frage 2: Welche Ansätze oder Kooperationsmöglichkeiten sieht die Verwaltung, um noch nicht vorhandene Projekte zu initiieren, bestehende Maßnahmen weiter zu stärken oder Ak- teure in der Stadt besser zu vernetzen? Antwort der Verwaltung: Wirtschaftsförderung Mit der Gründung von INSPIRE! Network NRW wurde eine zentrale Plattform ge- schaffen, die es ermöglicht, bestehende Bedarfe systematisch zu erfassen sowie mögliche Angebotslücken zu identifizieren. Auf dieser Grundlage können bei Bedarf geeignete Formate entwickelt und initiiert werden. Darüber hinaus werden bestehende Maßnahmen durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit gestärkt und sichtbarer gemacht. Dies erfolgt unter anderem durch Präsentationen im Rahmen von Messen und Veranstaltungen, durch Social-Media-Kommunikation sowie durch weitere geeignete Kommunikationsformate. Seite 3 von 4 Frage 3: Welche Maßnahmen gibt es, um Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen aus Düssel- dorf sichtbar zu machen (zum Beispiel Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Role- Model-Formate)? Antwort der Verwaltung: Lokale Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen werden von den verschiedenen Fach- bereichen aktiv einbezogen über Einladungen zu öffentlichen Foren, Veranstaltungen, Qualifizierungsmaßnahmen. Lokale Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen werden zum Beispiel - sofern thema- tisch angezeigt - aktiv in Veranstaltungsformate der Wirtschaftsförderung eingebun- den, beispielsweise im Rahmen von Paneldiskussionen oder als Referentinnen und Impulsgeberinnen. Darüber hinaus werden Erfolgsbeispiele, Porträts sowie Best-Prac- tice-Darstellungen über die bestehenden Kommunikationskanäle der Wirtschaftsför- derung veröffentlicht, um die Leistungen von Wissenschaftlerinnen und Forscherin- nen nachhaltig sichtbar zu machen. Vom Dezernat für Planen, Bauen, Wohnen, Grundstückswesen und Mobilität werden Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen auch für Funktionen als Sachverständige und Beiräte angesprochen. Seite 4 von 4
Maschinell ausgelesen; die Zuordnung bestätigt nicht, dass alle Fragen beantwortet sind. Original-PDF
Aus der ursprünglichen Vorlage · kein Nachweis für die Umsetzung
1. Wie beurteilt die Frauenberatungsstelle Düsseldorf die Entwicklung des Projekts „ Luisa ist hier! " in den vergangenen Jahren und welche Möglichkeiten sieht sie für die Zukunft?
2. Welche Rückmeldungen gab es von betroffenen Frauen und Mädchen sowie vom Personal von Lokalen oder anderer beteiligter Orte und von Einsatzkräften?
3. Wie schätzen Sie die Möglichkeiten ein, „ Luisa ist hier! " vermehrt auch in außerhalb der Innenstadt gelegenen Stadtteilen zu installieren?
Der Text kann einen früheren Sachstand beschreiben. Maßgeblich ist der Zeitbezug im Dokument, nicht der Tag, an dem es im Ratsinformationssystem bereitgestellt wurde.
GLA/007/2026 Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE zur Sitzung des GLA am 10.03.2026 Hier: „Luisa ist hier!" Sachstand und Entwicklungsmöglichkeiten Frage 1: Wie beurteilt die Frauenberatungsstelle Düsseldorf die Entwicklung des Projekts „Luisa ist hier!" in den vergangenen Jahren und welche Möglichkeiten sieht sie für die Zukunft? Die Frauenberatungsstelle zieht eine sehr positive Bilanz der bisherigen Umsetzung und Wirkung der „Luisa ist hier!" Kampagne in Düsseldorf. Besonders zu Anfang war ein intensives „Klinkenputzen" notwendig, um Teilnehmende zu gewinnen, mittlerweile melden sich immer mehr Gastronom*innen, Schützenvereine oder andere Einrichtungen eigenständig bei der Frauenberatungsstelle, mit dem Wunsch an der Kampagne teilnehmen zu können. Neben neuen teilnehmenden Orten gibt es auch Abgänge durch bspw. Betreiber*innenwechsel oder Schließungen. Die Frauenberatungsstelle hat sich schon frühzeitig nach dem Start des Projekts „Luisa ist hier!" auf eine Weiterentwicklung und Ausweitung auf Großveranstaltungen, wie zum Beispiel Karneval, Silvester und die Rheinkirmes konzentriert. Dieser Schwerpunkt ist eine Besonderheit hier in Düsseldorf. Gleichzeitig beansprucht dies erhebliche Kapazitäten, welche für die Akquise und Etablierung der Kampagne in Kneipen etcetera fehlen. Die Kampagne wird auch weiterhin an festen Orten umgesetzt und ausgebaut. Hierzu zählen Kneipen, Bars und Diskotheken, sowie großer Veranstaltungsorte, wie die von D.Live betriebene Merkur Spielarena oder die Mitsubishi Electric Halle, aber auch alternative Orte, wie Hotels, Jugendzentren, die Eisporthalle oder ein Tattoostudio. Darüber hinaus gab es zum Beispiel umfangreiche Awareness-Schulungen für Studierende der Hochschule Düsseldorf. Dort ist die „Luisa ist hier!" Kampagne ebenfalls fest in den Ablauf von Veranstaltungen oder Partys integriert. Zu berücksichtigen bleibt, dass bestenfalls alle teilnehmenden Orte regelmäßig kontaktiert und nachgeschult werden sollten, um eine Qualitätssicherung der Kampagne zu gewährleisten. Dies war und ist im vollen Umfang bislang nicht leistbar. Die erfolgreiche Umsetzung der Kampagne „Luisa ist hier!" in Düsseldorf ist in dem bekannten Format von Anfang an nur durch die (finanzielle) Unterstützung der Düsseldorfer Jonges möglich. Ein stetiger Ausbau von „Luisa ist hier!", das Schulen der Mitarbeitenden, wie auch die Anpassung von Luisa Spezial Projekten auf Großveranstaltungen sind für den weiteren Erfolg der etablierten Präventionskampagne unabdingbar. Ein gezielt angelegter Ausbau des Angebots würde jedoch zusätzliche, insbesondere personelle Ressourcen benötigen. Frage 2: Welche Rückmeldungen gab es von betroffenen Frauen und Mädchen sowie vom Personal von Lokalen oder anderer beteiligter Orte und von Einsatzkräften? Frauen* und auch Angehörige berichten vor allem von einer erhöhten subjektiven Sicherheit, selbst wenn sie den Code bislang nicht nutzen mussten. Klientinnen berichteten, dass sie die Kampagne gesehen und sich daraufhin Unterstützung in der Frauenberatungsstelle gesucht haben beziehungsweise vom Barpersonal vermittelt wurden. Auch die Polizei fragt bei Großveranstaltungen wie Karneval nach den zusätzlichen Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Frauen* durch die Frauenberatungsstelle. Diese gehören mittlerweile zu den etablierten Sicherheitsstandards bei Großveranstaltungen und werden obligatorisch mitbedacht. Zudem entlastet die Gewissheit über eine verlässliche Kooperation und gesicherte Nachsorge von Betroffenen sexualisierter Gewalt die Einsatzkräfte. Teilnehmende Gastronomiebetreibende berichten, dass die Teilnahme an „Luisa ist hier!" als positiv gewertet wird. Durch die Kampagne wird eine klare Haltung der Lokalität gegen Belästigung und Gewalt signalisiert und es besteht mehr Handlungssicherheit der Mitarbeitenden im Umgang mit von sexualisierter Belästigung betroffener Frauen*. Dies berichten vor allem Betreiber*innen, die sich proaktiv an die Frauenberatungsstelle wenden, um an der Kampagne teilzunehmen. Die Fluktuation von Mitarbeitenden erschwert laut Aussagen der Betreiber*innen die Umsetzung der Kampagne, da nicht jederzeit sichergestellt werden kann, dass alle ausreichend informiert sind. Viele Menschen kennen beziehungsweise haben schon mal etwas über die bundesweite Kampagne gehört und befürworten diese. Immer wieder werden auch Mitarbeitende verschiedener (städtischer) Einrichtungen durch beispielsweise Plakate der „Luisa ist hier!" Kampagne auf die Arbeit der Frauenberatungsstelle aufmerksam. Hieraus ergeben sich Anfragen zu Schulungen rund um das Thema sexualisierte Gewalt. Auch wenn im Anschluss die Kampagne „Luisa ist hier!" in den Einrichtungen nicht immer „klassisch" umgesetzt wird, trägt es dennoch zur Sensibilisierung und erhöhten Handlungssicherheit im Umgang mit betroffenen Frauen* und Mädchen* und somit auch zum Schutz von Betroffenen bei. Frage 3: Wie schätzen Sie die Möglichkeiten ein, „Luisa ist hier!" vermehrt auch in außerhalb der Innenstadt gelegenen Stadtteilen zu installieren? „Luisa ist hier! läuft bereits jetzt schon außerhalb der Innenstadt. Ungefähr die Hälfte aller teilnehmender Orte liegen nicht in der Altstadt. Die Düsseldorfer Altstadt wurde mit Einführung der Kampagne aus guten Gründen zunächst fokussiert. Die kontinuierliche Ausweitung der Kampagne, auch in den Stadtteilen außerhalb der Innenstadt ist sinnvoll. Überall können Belästigungen gegenüber Frauen* und Mädchen* stattfinden und die Sichtbarkeit und der Wiedererkennungswert ist ein zentrales Element der Kampagne. Je mehr Orte mitmachen, desto stärker wird die gesellschaftliche Norm gesetzt: „Belästigung wird nicht toleriert." Es müssten hierfür zusätzliche (personelle) Kapazitäten geben, um eine flächendeckende Ausweitung zu ermöglichen.
Maschinell ausgelesen; die Zuordnung bestätigt nicht, dass alle Fragen beantwortet sind. Original-PDF
Ergebnis und Thema sind direkt sichtbar. Hinter jedem Eintrag stehen die Originalpassagen und Quellen.
Originalpassagen automatisch ausgewählt, nicht als neue Zusammenfassung formuliert. Aussagen in Anträgen geben die Position der Antragstellenden wieder, nicht ein bereits beschlossenes Ergebnis. Die vollständige öffentliche Tagesordnung, weitere Anlagen und die Ortskarte bleiben unten erhalten. Quellen und Zeitpunkte stehen bei den jeweiligen Angaben.
Amtliche Quellen
Niederschrift, Einladung und weitere Unterlagen der Stadt.
Niederschrift noch nicht veröffentlicht. Die bereits amtlich gemeldeten Ergebnisse stehen im Überblick oben. Sobald das Wortprotokoll vorliegt, wird es hier automatisch ergänzt.
Orte der Sitzung
Genauer Standort nicht zugeordnet. Die Karte dient nur der Orientierung; es werden keine Ersatzpunkte angezeigt.
Kartendaten: OpenStreetMap · Adressen aus den strukturierten Ortsdaten der Sitzung und ihrer Vorlagen.
Alle öffentlichen Tagesordnungspunkte in amtlicher Reihenfolge – einschließlich Ergebnis, Vorlage und verfügbarer Anlagen.
Verknüpfte Anträge, Anfragen und Verwaltungsvorlagen mit eigenständigen Detailseiten.