Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 51/ 11/2005

Controllingbericht HzE

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Krefelder Straße 2 · Stadtbezirk 4 (Oberkassel)örtlicher Bezug 1Dokument 12. Januar 2005veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

Der Jugendhilfeausschuss nimmt den Contro llingbericht der Verwaltung zum Deckungsring Hilfen zur Erziehung mit Stand 31.12.2004 zur Kenntnis.

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Seite 1 von 4 Beschlussvorlage Betrifft: Controllingbericht Hilfen zur Erziehung Beschlussdarstellung: Der Jugendhilfeausschuss nimmt den Contro llingbericht der Verwaltung zum Deckungsring Hilfen zur Erziehung mit Stand 31.12.2004 zur Kenntnis. Sachdarstellung: Die Controllingberichte Hilfen zur Erziehung bestehen ganzjährig betrachtet aus folgen- den Teilen: • 17 Orientierungszielen, die 1/4 jährlich erhoben und dargestellt werden. Hinweis: Aufgrund der für 2004 noch umfangreichen manuellen Bearbeitung wird das Ergebnis 2004 erst in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses präsen- tiert werden. • Statusanzeige der Zahlungsströme im Deckungsring jeweils zum Monatsende (Auszug aus dem Kassenkonto) mit einer Prognoseanzeige (siehe Anlage 1). Hinweis: Als Bezugsgröße gilt der Haushaltsansatz (aufgeteilt auf 12 Monate = Sollwert). Hierüber ist der Finanzabfluss festzustellen. Für 2005 wird eine Harmonisierung zum Controllingbericht für den Finanzausschuss erfolgen. Hierzu werden in Zu- sammenarbeit mit der Kämmerei neue Leistungskennzahlen festgelegt. • Entwicklungszahlen der ambulanten und stationären Hilfen in einer Zeitreihe Hinweis: Das Berichtswesen für den Jugendhilfeausschuss fasste die Berichtsdaten des Jugendamtes zu einzelnen Hilfeformen zusammen und weist neben den Hinweisen zu stationären und ambulanten Hilfen auch die örtliche Abwicklung der Dienst- leistung (Düsseldorf / auswärtige Hilfeleistung) aus. Finanzübersicht zum 31.12.2004 Für das Haushaltsjahr 2004 sind die Pflegesätze für die Heimunterbringung durchschnitt- lich um 1% gestiegen. Der Deckungsring Hilfen zur Erziehung musste aufgrund von Rechnungsabwicklungen aus dem Vorjahr um 1,2 Mio. Euro zusätzlich aufgestockt werden. Dies erfolgte durch Deckungsmittel aus dem Bereich Unterhaltsvorschuss, Betriebskostenzuschüsse für Tageseinrichtungen für Kinder und Haushaltsmittel aus dem RSD AllVorlg.WPT Seite 2 von 4 Produktbereich "Erzieherische Hilfen". Die Zahlung für die Hilfen im Dezember 2004 wird finanztechnisch in das nächste Haushaltsjahr 2005 überrollt. Dies sind 3,9 Mio. €. Seite 3 von 4 Damit ist erstmalig erreicht, dass die offenen Kosten von Hilfen zur Erziehung des Vor- jahres konkret in die Kalkulation des Folgejahres eingehen kann. Die Zahlungen der Gelder für die Pflegekinder ist im Dezember 2004 für Januar 2005 bereits in der üpl. Ausgabe enthalten (Finanzabfluss 21.12.2004 zum 31.12.2004). Das Rechnungsergebnis 2004 für den Deckungsring Hilfen zur Erziehung ist mit dieser Finanzdarstellung noch nicht gegeben, da ggfls. noch Umbuchungen durch die Stadtkasse erforderlich werden. Durch das neue IT-Verfahren Logo Data werden zukünftig alle stationären Finanzabwick- lungen zeitnah erfolgen. Dies ist durch die Zahlungsumstellung auf eine monatliche Vorauszahlung der Kosten (Grundlage: Kostenzusicherungen) erreicht. An dem bisheri- gen monatlichen Zahlungsmodus für Pflegekinder ändert sich nichts. Die Zahlungs- umstellung sollten aus dem Budget bereits 2004 erfolgen, um in 2005 insgesamt 12 Monate Mittelabfluss darstellen zu können. Dies konnte nicht realisiert werden. Es wurden alle Restzahlungen 2003 und 11 Monate 2004 geleistet. Die Monatszahlung 12/2004 wurde in Vorgriff auf 2005 vorgenommen. Für 2005 sind 13 Zahlungen somit budgetrele- vant. Durch die Verträge mit den Düsseldorfer Anbietern von ambulanten Hilfen werden auch diese Zahlungen weitestgehend kalkulierbar. Übersteigende Inanspruchnahmen (aus 13 Monaten) werden voraussichtlich ein Haushaltsvolumen von ca. 3 Mio.€ für 2005 ausmachen. Die genauen Kosten hierfür werden voraussichtlich erst in der 2. Jahreshälfte 2005 sichtbar. Gleichzeitig wird das Jugendamt bemüht sein, die stationären Hilfen zu reduzieren (entsprechend den Vorgaben der Orientierungsziele). Dabei werden selbstver- ständlich die Hilfebedarfe der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen fachlich uneingeschränkt beachtet. Die Zeitreihen der Hilfen zur Erziehung in Düsseldorf stellen sich wie folgt dar: stationä- re Hilfen in Düsseldorf 1.107 (61,5 %) %) %) 915 (59,7 %) auswärtige Unterbringung 691 (38,5 %) 749 (39,8 %) 721 (40,8 %) 617 (40,3 %) Gesamt (I) 1.798 1.884 1.770 1.532 ambulan- te Hilfen Gesamt (II) 614 644 699 797 Gesamt (I +II) 2.412 2.528 2.469 2.329 Aufgrund der absinkenden Entwicklung der Hilfen 2004 war die Gesamtbudgeteinhaltung mit 1,2 Mio. Deckungsmitteln möglich. RSD AllVorlg.WPT Seite 4 von 4 Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Jugendhilfeausschuss 18.01.2005 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. Alternative: Keine Amt: Jugendamt Dezernentin / Dezernent: Beigeordneter Hintzsche

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 51/ 11/2005