Ö Vorlagen - Nr.50/ 27/2004
Düsseldorf, den 11. März 2004
Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf
E-Mail:
[email protected]
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An
Herrn Wolfgang Janetzki
Vorsitzender des
Ausschusses für Gesundheit und Soziales
Anfrage
Anfrage der Ratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen vom 11.03.2004
hier: Einsatz von Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetschern - Verbesserung
des Konzeptes
Sehr geehrter Herr Janetzki,
am 25.11.2003 wurde die Verwaltung durch den AGS auf Antrag der bündnis-grünen
Ratsfraktion beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Stadtverband der Gehörlosen an
einer Verbesserung des Konzeptes zum Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern zu
arbeiten. Ziel sollte dabei sein, dass mehr gehörlose Menschen als bisher an öffentlichen
Veranstaltungen etc. teilnehmen. Dabei sollte insbesondere geprüft werden, inwieweit bei
kulturellen Veranstaltungen/Anlässen Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dol-
metscher eingesetzt werden können.
Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Sie heute,
folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung am 30.3.04 zu nehmen:
1. Welche Gespräche wurden in der Zwischenzeit geführt und mit welchen
Ergebnissen?
2. Welche Schritte hält die Verwaltung für nötig, damit verstärkt bei kulturellen
Veranstaltungen Gebärdensprachdolmetscher und -dolmetscherinnen eingesetzt
werden, wie es von vielen Betroffenen gewünscht wird?
3. In welcher Weise ist bei den Überlegungen die Anregung berücksichtigt worden,
dass auch im Internetauftritt der Stadt Düsseldorf über die Möglichkeiten zum
Einsatz von Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetschern informiert werden
sollte?
RSD AllVorlg.WPT
Ö Vorlagen - Nr.50/ 27/2004
Düsseldorf, den 11. März 2004
Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf
E-Mail:
[email protected]
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Begründung:
Der Modellversuch zum Einsatz von Gebärdendolmetschern ist zunächst bis zum
31.12.2004 befristet. Um tatsächlich genaue Angaben zum Bedarf zu erlangen, sollte den
Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen, z.B. nach besserer Teilhabe am kulturellen
Leben (Teilnahme an Veranstaltungen, Feierstunden, Diskussionen, Lesungen,
Museeumführungen etc.) Rechnung getragen werden. Außerdem muss die Bekanntheit
des Angebots erhöht werden.
Um nach Ablauf des Modellversuchs ein realistisches Bild zu erhalten, müssen ggfls.
notwendige Veränderungen im Konzept jetzt schnellstens auf den Weg gebracht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Antonia Frey
Beratungsfolge:
Gremium Sitzungsdatum Ergebnis
Ausschuss für Gesundheit und Soziales -/-
1
-/-
2
1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant.
2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst.
RSD AllVorlg.WPT