Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 01/ 267/2004

Antr. Bü90/Grü:Attraktive Altstadt

Kein Beratungstermin veröffentlicht Im Ratsinformationssystem ist derzeit kein belastbarer Beratungstermin verknüpft.
Erkrather Straße 338 · Stadtbezirk 8 (Eller, Lierenfeld)örtlicher Bezug 1Dokument 21. Oktober 2004veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

Antrag der Ratsfraktion von Bündnis90/Die Grünen: Grundlagenerarbeitung für eine attraktive Altstadt Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Altstadtwirte beklagen seit geraumer Zeit eine Verschlechterung der Lage. Leerstände, häufige Besitzwechsel, Kioskneugründungen, Gästeschwund und zunehmende Aggressivität des Publikums sind Anzeichen hierfür. Es besteht die Gefahr, dass die Altstadt ihren Charakter als vielfältiger und gemischter Stadtteil mit Wohnnutzung, Arbeitsplätzen, Gastronomie und Kultureinrichtungen verliert und zu einem "Spaßpark" verkommt. Daher bittet die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 8. November 2004 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen: Die Verwaltung wird beauftragt, zeitnah zu untersuchen, welche Entwicklungen für die negativen Veränderungen in der Altstadt ursächlich sind, mit welchen Maßnahmen die Stadt gegensteuern kann und welche Maßnahmen nach Ansicht der Verwaltung zum jetzigen Zeitpunkt geeignet sind. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen sind der BV1, dem APS, OVA und AWTL vorzustellen.

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Ö Vorlagen - Nr.01/ 267/2004 Düsseldorf, den 26. Oktober 2004 Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf E-Mail: [email protected] Seite 1 von 2 Herrn Oberbürgermeister Joachim Erwin Antrag Antrag der Ratsfraktion von Bündnis90/Die Grünen: Grundlagenerarbeitung für eine attraktive Altstadt Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Altstadtwirte beklagen seit geraumer Zeit eine Verschlechterung der Lage. Leerstände, häufige Besitzwechsel, Kioskneugründungen, Gästeschwund und zunehmende Aggressivität des Publikums sind Anzeichen hierfür. Es besteht die Gefahr, dass die Altstadt ihren Charakter als vielfältiger und gemischter Stadtteil mit Wohnnutzung, Arbeitsplätzen, Gastronomie und Kultureinrichtungen verliert und zu einem "Spaßpark" verkommt. Daher bittet die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 8. November 2004 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen: Die Verwaltung wird beauftragt, zeitnah zu untersuchen, welche Entwicklungen für die negativen Veränderungen in der Altstadt ursächlich sind, mit welchen Maßnahmen die Stadt gegensteuern kann und welche Maßnahmen nach Ansicht der Verwaltung zum jetzigen Zeitpunkt geeignet sind. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen sind der BV1, dem APS, OVA und AWTL vorzustellen. Hierbei ist auch zu untersuchen, ob • die bisher angewandten Instrumente geeignet waren und sind, die stadtplanerischen Ziele der Stadt zu gewährleisten; • die Einrichtung von Stadtmarketingprozessen der zweiten Generation - die so genannten "Integrierten Standortgemeinschaften" beziehungsweise "Business Improvement Districts" (BID) - dazu beitragen kann, die Akteure und Akteurinnen der Altstadt dazu zu befähigen, gemeinsam den Arbeits-, Wohn-, Freizeit- und Kulturstandort Altstadt attraktiver und lebendiger zu machen sowie gegebenenfalls Strukturveränderungen einzuleiten; • die Angebotsstruktur der Gastronomie in ihrer Qualität, Quantität und Akteursstruktur (z.B. Eigentümer, Pächter, Wirte, Brauereien) dazu beiträgt, eine lebendige und vielfältige Mischung zu gewährleisten; • die Anwohnenden und Immobilienbesitzenden in Kooperationen zur Verbesserung des Wohnstandortes im Sinne eines lebendigen Quartiers eingebunden werden können, beispielsweise an einem Runden Tisch; • das Gaststätten-, Gewerbe-, Planungs oder Baurecht geeignet sind, negative RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr.01/ 267/2004 Düsseldorf, den 26. Oktober 2004 Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf E-Mail: [email protected] Seite 2 von 2 Entwicklungen von der Altstadt fernzuhalten sowie • durch die vermehrte Ansiedlung von Kiosken die Allgemeinheit erheblichen Nachteilen, Gefahren oder Belästigungen im Sinne des Gaststättengesetzes ausgesetzt ist. Sachdarstellung: Die negative Entwicklung der Altstadt ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein Ergebnis eines veränderten Ausgehverhaltens, Nachfrageverlagerung und der mangelnden - strukturellen - Fähigkeit, ein attraktives Angebot zu schaffen. Die Altstadt ist der zentrale Gastronomiebezirk Düsseldorfs mit einer erheblichen überregionalen Ausstrahlung. Ihre Schwierigkeiten dürfen seitens der Stadt nicht unbeachtet und unbearbeitet bleiben. Zumindest kann die Stadt die entsprechenden Informationen über die veränderte Situation, die handelnden Akteure und die rechtlichen Spielräume aufbereiten sowie für einen Rahmen, Austausch und Informationen sorgen, der die Beteiligten befähigt, für ein zukunftsfähiges und lebendiges Quartier Altstadt tätig zu werden. In diesem Zusammenhang können Erfahrungen anderer Städte, die auf vergleichbare Entwicklungen innovativ reagiert haben, beispielsweise mit BIDs, für Düsseldorf erschlossen werden. Integrierte Standortgemeinschaften beziehungsweise Business Improvement Districts sind eine Weiterentwicklung des Stadtmarketings, in deren Rahmen lokale Händler/-innen, Grundstückseigentümer/-innen und die Stadt eine Partnerschaft zur Verbesserung eines klar definierten Bereiches eingehen. Mit freundlichen Grüßen Clara Deilmann Norbert Czerwinski Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Ergebnis Rat -/- 1 -/- 2 1) Die Sitzung wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht geplant. 2) Das Beratungsergebnis wurde zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorlage noch nicht erfasst. RSD AllVorlg.WPT

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 01/ 267/2004