Vorlage aus der Politik Aktenzeichen 01/ 120/2005

Antrag Bü90/Grü: Büroleerstand

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Kaiserswerther Straße 209 · Stadtbezirk 1 (Altstadt, Stadtmitte)örtlicher Bezug 1Dokument 19. April 2005veröffentlicht

Aus der amtlichen Vorlage

Antrag der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen: Büroleerstand Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesord- nung der Ratssitzung am 28. April 2005 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen: Der Rat der Stadt Düsseldorf beauftragt die Verwaltung, bei der Immobilien- und Standortgemeinschaft Graf-Adolf-Straße darauf hinzuwirken, dass der dortige strukturelle Büroleerstand thematisiert wird, mit dem Ziel, Maßnahmen zu identifizieren, die geeignet sind, den Büroleerstand zu verringern. Darüber hinaus soll die Verwaltung zeichnerisch und schriftlich darstellen - gemäß der sozialräumlichen Gliederung -, welche Büroflächenangebote welchen Alters und Größe im Stadtgebiet vorhanden sind und welche davon leer stehen.

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Ö Vorlagen - Nr.01/ 120/2005 Düsseldorf, den 18. April 05 Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf E-Mail: [email protected] Seite 1 von 2 Herrn Oberbürgermeister Joachim Erwin Antrag Antrag der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen: Büroleerstand Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesord- nung der Ratssitzung am 28. April 2005 zu nehmen und zur Abstimmung zu bringen: Der Rat der Stadt Düsseldorf beauftragt die Verwaltung, bei der Immobilien- und Standortgemeinschaft Graf-Adolf-Straße darauf hinzuwirken, dass der dortige strukturelle Büroleerstand thematisiert wird, mit dem Ziel, Maßnahmen zu identifizieren, die geeignet sind, den Büroleerstand zu verringern. Darüber hinaus soll die Verwaltung zeichnerisch und schriftlich darstellen - gemäß der sozialräumlichen Gliederung -, welche Büroflächenangebote welchen Alters und Größe im Stadtgebiet vorhanden sind und welche davon leer stehen. Sachdarstellung: Der strukturelle Büroleerstand ist eine in Düsseldorf lange bekannte Tatsache. Er betrifft überwiegend alte und kleine Büroflächen. Es bedarf viel Kreativität, um ihn zu verringern. Integrierte Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISG) können hier ein geeignetes Mittel sein. An der vom strukturellen Büroleerstand sehr betroffene Graf-Adolf-Straße existiert eine derartige ISG. Sie orientiert sich aber in ihren Zielsetzungen weitgehend auf den Einzelhandel und den öffentlichen Raum. Es wäre eine vergebene Chance, dort nicht auch den Büroleerstand zu thematisieren. Darüber hinaus ist es von Bedeutung, in Düsseldorf die Gebiete zu identifizieren, die besonders vom strukturellen Büroleerstand betroffen sind, um entsprechende leerstandsmindernde Maßnahmen ergreifen zu können. Hierbei sollen allgemein anerkannte und vergleichbare Zahlen angewandt werden. Es ist hierbei nicht hilfreich, wenn die Stadt im Alleingang Kriterien zur Beschreibung des Büromarktes entwickeln lässt, die den strukturellen Büroleerstand verniedlichen. RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr.01/ 120/2005 Düsseldorf, den 18. April 05 Bündnis 90/DIE GRÜNEN ° Marktplatz 3 ° 40213 Düsseldorf E-Mail: [email protected] Seite 2 von 2 Die Stadt geht bei einem angenommen Leerstand von ca. 640.000 qm davon aus, dass ca. 210.000 qm Fluktuationsreserve und ca. 110.000 qm unvermietbare Altflächen seien. Maklerbüros gehen aber von ca. 880.000 qm Büroleerstand aus, wovon nur 60 % marktfähig seien beziehungsweise knapp 400.000 qm wären nicht mehr vermietbar. Dies läge daran, dass in Düsseldorf überproportional viele große Büroflächen nachgefragt werden. 95 % der Gebäude haben weniger als 4.200 qm Bürofläche und diese Flächen machen 50 % des gesamten Flächenbestandes aus. Dieser strukturelle Büroleerstand ist ein Problem für die Stadtentwicklung. Die Anforderungen an moderne Büroimmobilien dürfen nicht dazu führen, dass immer neue Gebiete für Büroflächen in Anspruch genommen werden. Alle Flächenberichte - ob für Gewerbe oder Wohnen - sagen aus, dass die Flächen knapp sind. Daher sollten die nicht mehr zeitgemäßen Flächen sinnvoller genutzt werden als derzeit. Mit freundlichen Grüßen Iris Bellstedt Norbert Czerwinski RSD AllVorlg.WPT

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 01/ 120/2005