Anfrage AfD Aktenzeichen AGS/071/2026

AfD fordert Ausweitung des Abwassermonitorings auf Antibiotika

Amtlicher Titel: Ausweitung des Abwassermonitoring in Düsseldorf auf Antibiotika

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 29. August 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die AfD‑Fraktion hat im Rat eine Anfrage gestellt, um zu erfahren, ob und wie das Abwassermonitoring in Düsseldorf künftig Antibiotika erfassen soll. Sie verlangt Auskunft zu geplanten Maßnahmen, Kosten und Zeitplan. Die Stadtverwaltung muss die Fragen beantworten, es gibt noch keine Entscheidung.

Warum wichtig

Klare Informationen zum Antibiotika‑Monitoring ermöglichen ein schnelleres Erkennen von Resistenzrisiken und stärken das Vertrauen in die Trinkwasser‑ und Umweltsicherheit.

Die Details

  • Fraktion: AfD
  • Thema: Ausweitung des Abwassermonitorings auf Antibiotika
  • Anfragetyp: Anfrage (Informationsbitte)
  • Datum: 27.08.2026
  • Ziel: Details zu geplanten Maßnahmen, Kosten und Zeitplan

Einordnung

Die Anfrage ist rein informativ und hat keine verbindliche Wirkung; sie kann jedoch zukünftige Umwelt‑ und Gesundheitsmaßnahmen der Stadt beeinflussen und betrifft alle Bürger:innen, die von einer besseren Überwachung der Wasserqualität profitieren könnten.

Hintergrund

Abwassermonitoring prüft das Abwasser auf Schadstoffe und Mikroorganismen. Die Aufnahme von Antibiotika in das Monitoring soll helfen, die Verbreitung von antibiotikaresistenten Bakterien zu erkennen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu planen.

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AGS/071/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 27.08.2026 An die Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales der Landeshauptstadt Düsseldorf Betrifft: Ausweitung des Abwassermonitoring in Düsseldorf auf Antibiotika Sehr geehrte Frau Vorsitzende, sehr geehrte Damen und Herren, auf der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit am 30. Juni 2026 hat die Dezernentin für Gesundheit, Frau Miriam Koch, angekündigt, das Abwassermonitoring in Düsseldorf ausweiten zu wollen. Statt nur auf Viren soll das Abwasser künftig auch auf Antibiotika gescreent werden. Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung: 1.Aus welchem konkreten Anlass erfolgt diese Ausweitung des Abwassermonitorings auf Antibiotika gerade jetzt? 2.Welche konkreten Erkenntnisse erhofft sich die Dezernentin von diesem erweiterten Monitoring (z. B. hinsichtlich Verbrauchsmustern, Resistenzentwicklung oder regionalen Hotspots)? 3.Warum beschränkt sich die geplante Ausweitung auf Antibiotika und schließt andere Medikamente (z. B. Psychopharmaka wie Benzodiazepine und Z-Substanzen oder Medikamente mit umweltschädlichen Metaboliten) aus? Mit freundlichen GrüßenFür die Richtigkeit: Dr. med. Uwe Bresztowszky Thomas Krabbe Ratsherr AfD-Ratsfraktion Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 31. August 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AGS/071/2026