Anfrage CDU/Grüne Aktenzeichen AÖE/054/2026

CDU und Grüne fragen nach schattenspendenden Alternativen ohne Bäume

Amtlicher Titel: Anfrage der CDU-Ratsfraktion und der Ratsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zum Thema " Schattenspendende Alternativen - dort wo Bäume nicht möglich sind"

Beratung geplant Nächster Termin am 05.10.2026 bei Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz.
5. Oktober 2026nächster Termin 1Dokument 22. September 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die CDU‑ und Bündnis 90/Die Grünen‑Fraktionen haben den Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz um eine Antwort gebeten. Sie wollen wissen, welche Beschattungssysteme an hitzebelasteten Stellen eingesetzt werden können, wo Baumpflanzungen nicht möglich sind. Außerdem wird nach Erfahrungen und Kosten anderer Städte gefragt. Die Anfrage bezieht sich auf die starken Hitzetage im Sommer 2026 und die damit verbundenen Belastungen vulnerabler Gruppen.

Warum wichtig

Eine Antwort der Verwaltung liefert Grundlagen für mögliche neue Beschattungsmaßnahmen, die Hitze reduzieren und die Gesundheit von Bürger:innen, besonders vulnerablen Gruppen, schützen können.

Die Details

  • Thema: Schattenspendende Alternativen dort, wo Bäume nicht möglich sind
  • Anfrage: Welche Systeme (begrünte Pergolen, Rankgerüste, Sonnensegel, mobile Grün‑ und Schattenelemente, Fassaden‑ und Vertikalbegrünungen) sind geeignet?
  • Erfahrungen: Welche Städte haben solche Projekte bereits umgesetzt und welche Kosten fallen dafür an?
  • Begründung: Hitzetage 2026 zeigten hohe Belastungen, besonders für vulnerable Gruppen; fehlender Wurzelraum und Leitungsprobleme verhindern Baumpflanzungen.
  • Ziel: Düsseldorf soll Alternativen prüfen, um das Stadtklima zu verbessern und Erfahrungen für zukünftige Maßnahmen zu sammeln.

Einordnung

Die Anfrage ist ein rein informatives Verfahren ohne Beschluss. Sie kann jedoch zukünftige Planungen für schattenspendende Infrastruktur in Düsseldorf beeinflussen und damit die Aufenthaltsqualität an heißen Plätzen verbessern.

Hintergrund

Schattenspendende Alternativen sind bauliche oder vegetative Maßnahmen – etwa begrünte Pergolen, Rankgerüste mit Kletterpflanzen, textile Sonnensegel oder vertikale Begrünungen – die an Orten ohne Platz für Bäume für Schatten und Kühlung sorgen. Sie werden häufig in Hitze‑Anpassungsprogrammen eingesetzt, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und das Mikroklima zu verbessern.

Beschluss & Empfehlung

  • Anfrage der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur
  • Anfrage der CDU-Ratsfraktion und der Ratsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zum
  • An vereinzelten Standorten sprechen allerdings die Ergebnisse der zuvor ver-
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Dokumenttexte

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AÖE/054/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 18.09.2026 Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN An den Vorsitzenden des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz Ratsherrn Christian Rütz Anfrage der Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz am 05.10.2026 Betrifft: Anfrage der CDU-Ratsfraktion und der Ratsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zum Thema "Schattenspendende Alternativen - dort wo Bäume nicht möglich sind" Sehr geehrter Herr Rütz, die Ratsfraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen. 1.Welche Systeme sind aus Sicht der Verwaltung geeignet für eine effektive, klimaangepasste Beschattung und Kühlung stark hitze- belasteter Standorte - dort, wo Baumpflanzungen (aufgrund von Leitungen, fehlendem Wurzelraum, Denkmalschutz oder anderen Rahmenbedingungen) nicht möglich oder kurzfristig nicht wirk- sam sind? Dabei sollen insbesondere begrünte Pergolen und Rankgerüste mit schnell wachsenden Kletterpflanzen, über Straßen und Plätzen gespannte begrünte Sonnensegel bzw. textile Verschattungssys- teme, mobile bzw. temporäre Grün- und Schattenelemente sowie geeignete Fassaden- und Vertikalbegrünungen in Betracht gezo- gen werden. 2.Welche Erfahrungen haben andere Städte mit entsprechenden Projekten bereits gemacht, und welche Kosten können beispiels- weise für einzelne Elemente aus vorhandenen Projekten benannt werden? Begründung: Die Hitzetage im Sommer 2026 haben erneut gezeigt, wie stark sich einzelne Straßenzüge oder Plätze aufheizen. Eine nennenswerte Abkühlung fand auch in den Nächten teilweise nicht statt. Die Klimaanalyse der Stadt Düsseldorf gibt detaillierte, adressgenaue Auskunft darüber, welche Temperaturen tagsüber und nachts hier erreicht werden. Viele Menschen - vor allem die sogenannten vulnerablen Gruppen - waren an den Hitzetagen starken gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt. Über verschiedene Projekte im Rahmen des Klimaanpassungsprogramms zur Verbesserung des Stadtklimas, der Aufenthaltsqualität und der Biodiversität pflanzt die Stadt Bäume. Bei Baumfällungen wird versucht, die Standorte wieder neu mit Bäumen zu bepflanzen - wo immer es machbar und sinnvoll ist. Mit den 50 geplanten Stadtoasen sollen zusätzlich neue Baumpflanzungen vorgenommen werden. An vereinzelten Standorten sprechen allerdings die Ergebnisse der zuvor ver- pflichtend durchgeführten Leitungsabfragen gegen eine Neubepflanzung mit Bäumen: Der nötige Wurzelraum steht nicht zur Verfügung, sodass bei Pflanz- maßnahmen Baum oder Leitungen Schaden nehmen würden. Auch sind die Jungbäume viele Jahre lang anfällig für Trockenstress, und ihre noch kleinen Kronen spenden weniger Schatten als große Bäume. Mittlerweile gibt es Alternativen, die keinen Raum für große Wurzelbereiche be- nötigen und dennoch einen ähnlichen Effekt für Aufenthaltsqualität und kühlende Beschattung liefern können wie Bäume. Andere Städte sind bereits dabei, solche Alternativen zu erproben. Da in den nächsten Jahrzehnten auch mit weiteren Hitzesommern gerechnet werden muss, kann auch Düsseldorf schattenspendende Alternativen zu Bäumen einsetzen und hiermit Erfahrungen sammeln. Mit freundlichen Grüßen Philipp Thämer Barbara Flatters Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 24. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AÖE/054/2026