Anfrage Freie Wähler Tierschutz PARTEI Aktenzeichen SCHUA/004/2026

Anfrage der Ratsgruppe Tierschutz / Freie Wähler / PARTEI zum Thema: Sicherheit auf den Schulwegen

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 14. Januar 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage. Sie sind keine Feststellungen der Verwaltung; Antworten und Beratungsstand stehen gesondert im Verlauf.

Die Fragen der Anfrage

  1. Wo sieht die Verwaltung im Düsseldorfer Stadtgebiet - über bereits bekannte Schulweg- und Unfall-Schwerpunkte hinaus - weiteren Bedarf zur Verbesserung der Schulwegsicherheit, und nach welchen Kriterien wird dieser Bedarf festgestellt?
  2. Wie bewertet die Verwaltung den jüngsten schweren Verkehrsunfall mit einem 10-jährigen Kind in Düsseldorf im Hinblick auf mögliche strukturelle Defizite der Verkehrssicherheit für Kinder und Schulwege, und welche Schlussfolgerungen werden daraus gezogen?
Weitere Einordnung im Original: Aus „Anfrage“

Die Sicherheit von Kindern auf ihrem täglichen Schulweg ist eine der zentralen Aufgaben kommunaler Verkehrs- und Bildungspolitik. Schulwege sind für viele Kinder die ersten selbstständig zurückgelegten Wege im öffentlichen Raum. Umso wichtiger ist es, dass diese Wege sicher gestaltet sind und Risiken im Straßenverkehr konsequent minimiert werden. Trotz bereits bestehender Konzepte und Maßnahmen kommt es jedoch weiterhin zu schweren Verkehrsunfällen mit Kindern im Düsseldorfer Stadtgebiet.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 14. Januar 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Themen

Vorgang · SCHUA/004/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Anfrage · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    SCHUA_004_2026 Beantwortung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 4.2

    Schulausschuss. Kein Ergebnisvermerk hinterlegt.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Anfrage als Text anzeigen
SCHUA/004/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 14.01.2026 An Ratsherrn Stefan Wiedon Vorsitzender des Schulausschusses Betrifft: Anfrage der Ratsgruppe Tierschutz / Freie Wähler / PARTEI zum Thema: Sicherheit auf den Schulwegen Sehr geehrter Herr Wiedon, wir bitten Sie die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 3. Februar dieses Jahres zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen. Anfrage: Die Sicherheit von Kindern auf ihrem täglichen Schulweg ist eine der zentralen Aufgaben kommunaler Verkehrs- und Bildungspolitik. Schulwege sind für viele Kinder die ersten selbstständig zurückgelegten Wege im öffentlichen Raum. Umso wichtiger ist es, dass diese Wege sicher gestaltet sind und Risiken im Straßenverkehr konsequent minimiert werden. Trotz bereits bestehender Konzepte und Maßnahmen kommt es jedoch weiterhin zu schweren Verkehrsunfällen mit Kindern im Düsseldorfer Stadtgebiet. Am 19. Dezember 2025 kam es in Düsseldorf zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 10-jähriger Junge auf seinem Fahrrad von einem Transporter erfasst und schwer verletzt wurde. Nach Angaben der Polizei übersah der 63-jährige Fahrer den Jungen beim Abbiegen. Das Kind musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden; die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Dieser Vorfall wurde auch in der regionalen und überregionalen Presse aufgegriffen und hat erneut eine breite öffentliche Diskussion über die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr ausgelöst. Der Unfall macht deutlich, dass Kinder im Straßenverkehr weiterhin besonders gefährdet sind - insbesondere an stark befahrenen Straßen, an Kreuzungen mit komplexen Abbiegesituationen sowie auf Schulwegen, die gemeinsam von Fußgängerinnen, Radfahrerinnen und motorisiertem Verkehr genutzt werden. Auch frühere Presseberichte aus Düsseldorf zeigen, dass es immer wieder zu Seite 2 schweren Schulwegunfällen kommt, bei denen Kinder verletzt werden. Dies verdeutlicht, dass bestehende Maßnahmen zur Schulwegsicherheit nicht ausreichen oder nicht überall konsequent greifen. Daher erscheint es notwendig, die Schulwegsicherheit im gesamten Stadtgebiet erneut kritisch zu betrachten und insbesondere zu prüfen, wo die Verwaltung über bereits bekannte Schulweg-Hotspots hinaus weiteren Handlungsbedarf sieht. Der Schutz von Kindern im Straßenverkehr darf sich nicht nur auf einzelne Modellprojekte beschränken, sondern muss flächendeckend und dauerhaft gewährleistet werden. Ziel dieser Anfrage ist es daher, einen Überblick darüber zu erhalten, wie die Verwaltung die aktuelle Situation bewertet, welche Lehren aus jüngsten Unfallereignissen gezogen werden und welche weiteren Schritte zur Verbesserung der Schulwegsicherheit geplant sind. Vor diesem Hintergrund bitte ich die Verwaltung um die Beantwortung der folgenden drei Fragen: 1) Wo sieht die Verwaltung im Düsseldorfer Stadtgebiet - über bereits bekannte Schulweg- und Unfall-Schwerpunkte hinaus - weiteren Bedarf zur Verbesserung der Schulwegsicherheit, und nach welchen Kriterien wird dieser Bedarf festgestellt? 2) Wie bewertet die Verwaltung den jüngsten schweren Verkehrsunfall mit einem 10-jährigen Kind in Düsseldorf im Hinblick auf mögliche strukturelle Defizite der Verkehrssicherheit für Kinder und Schulwege, und welche Schlussfolgerungen werden daraus gezogen? 3) Welche zusätzlichen oder weitergehenden Maßnahmen plant oder prüft die Verwaltung, um die Schulwegsicherheit in Düsseldorf insgesamt zu erhöhen und ähnliche Unfälle künftig zu vermeiden? Die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr muss höchste Priorität haben. Jeder schwere Unfall zeigt auf schmerzhafte Weise, dass Verbesserungen notwendig sind und bestehende Konzepte regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden müssen. Ich bitte daher um eine ausführliche schriftliche Beantwortung dieser Anfrage. Mit freundlichen Grüßen Niclas Ehrenberg f.d.R. Torsten Lemmer

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen SCHUA/004/2026