Anfrage Die Linke Aktenzeichen AÖE/055/2026

Die Linke fragt, wie Baumsensoren die Bewässerung der Stadtbäume steuern

Amtlicher Titel: Anfrage der Ratsfraktion Die Linke zum Thema "Baumsensoren im Düsseldorfer Stadtgebiet"

Beratung geplant Nächster Termin am 05.10.2026 bei Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz.
5. Oktober 2026nächster Termin 1Dokument 22. September 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die Linke‑Fraktion hat dem Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz Fragen zum Einsatz von Baumsensoren gestellt. Sie will wissen, wie die gesammelten Feuchtigkeitsdaten aktuell für die Bewässerungsplanung genutzt werden, nach welchen Kriterien die Sensoren an Bäumen ausgewählt werden und welche Kosten bisher entstanden sind. Außerdem erkundigt sie sich nach einer geplanten Ausweitung des Sensorsystems. Derzeit sind 115 Bäume mit 460 Sensoren ausgestattet, während rund 16.000 Bäume zusätzlich bewässert werden.

Warum wichtig

Ein klares Bild über den Nutzen und die Kosten der Baumsensoren hilft den Bürger:innen zu verstehen, wie die Stadt Ressourcen für den Klimaschutz einsetzt und ob weitere Mittel für die Bewässerung bereitgestellt werden.

Die Details

  • Baumbestand: 153.000 Einzelbäume im öffentlichen Raum.
  • Bewässerte Bäume: rund 16.000 Bäume erhalten zusätzliches Wasser.
  • Sensoren im Einsatz: 115 Bäume sind mit insgesamt 460 Baumsensoren ausgestattet.
  • Anliegen der Linken: Nutzung der Daten, Auswahlkriterien, Kosten und geplante Ausweitung des Sensorsystems.

Einordnung

Die Anfrage betrifft die städtische Klimaanpassung und das Management von über 150.000 Stadtbäumen. Sie kann Einfluss auf zukünftige Ausgaben für Bewässerungstechnik und die Planung von Baumschutzmaßnahmen haben und betrifft damit alle Bewohner, die von einem gesunden Stadtgrün profitieren.

Hintergrund

Baumsensoren sind digitale Messgeräte, die im Wurzelbereich die Bodenfeuchte, Temperatur und weitere Parameter erfassen und per Funk an das Garten‑, Friedhofs‑ und Forstamt übermitteln. Sie ermöglichen eine bedarfsgerechte Bewässerung, besonders in Hitze‑ und Trockenperioden.

Themen

Beschluss & Empfehlung

  • Anfrage der Ratsfraktion Die Linke. Düsseldorf zur Sitzung des AÖE am
  • Anfrage der Ratsfraktion Die Linke zum Thema "Baumsensoren im Düsseldorfer
Originale durchsuchen

Dokumenttexte

Anfrage als Text anzeigen
AÖE/055/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 21.09.2026 An den Vorsitzenden des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz Christian Rütz Anfrage der Ratsfraktion Die Linke. Düsseldorf zur Sitzung des AÖE am 05.10.2026 Betrifft: Anfrage der Ratsfraktion Die Linke zum Thema "Baumsensoren im Düsseldorfer Stadtgebiet" Sehr geehrter Herr Vorsitzender, zur Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen, Stadtökologie, Abfallmanagement und Bevölkerungsschutz am 05. Oktober 2026 stellt Die Linke Ratsfraktion Düsseldorf folgende Anfrage: Derzeit sind 153.000 Einzelbäume im Baumkataster im öffentlichen Raum erfasst. 1 In Zeiten des Klimawandels hat der Erhalt der Stadtbäume besondere Bedeutung. Stadtbäume sind für das Mikroklima entscheidend; die Stadt muss deshalb ihre Erhaltung mit großem Einsatz unterstützen. Auch in diesem Sommer setzten die immer länger anhaltenden Hitze- und Trockenperioden den Stadtbäumen zu. Eine zusätzliche Bewässerung während Dürreperioden ist deshalb notwendig. Laut Pressedienst der Stadt vom 04. August 2026 werden rund 16.000 Bäume im gesamten Stadtgebiet von städtischen Mitarbeiter*innen sowie beauftragten Unternehmen mit zusätzlichem Wasser versorgt. Um die Wasseraufnahme der Bäume zu überwachen, werden unter anderem auch technische Mittel wie smarte Baumsensoren genutzt. Diese messen die Feuchtigkeit im Wurzelbereich und übertragen die Daten des jeweiligen Baumes an das Garten-, Friedhofs- und Forstamt. Der Pressedienst der Stadt gibt ferner an, dass aktuell im gesamten Stadtgebiet 115 Bäume mit dieser insgesamt 460 Sensoren umfassenden Messtechnik ausgestattet sind. 2 1 vgl. https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/trotz-erschwerter- bedingungen-stadt-haelt-die-anzahl-der-neupflanzungen-an-stadtbaeumen-hoch 2 vgl. https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/bewaesserung-von-jung- baeumen-in-der-hitzephase-gartenamt-gibt-giesssaecke-an-buerger-aus Um den bisherigen Einsatz der Baumsensoren und ihren Beitrag zur bedarfsgerechten Bewässerung der Düsseldorfer Stadtbäume besser nachvollziehen zu können, stellt Die Linke Ratsfraktion folgende Anfrage. Die Linke Ratsfraktion Düsseldorf fragt an: 1. Wie werden die durch Baumsensoren erhobenen Daten derzeit für die Planung und Durchführung der Bewässerung in Düsseldorf konkret genutzt? 2. Nach welchen Kriterien werden die Standorte und Bäume für den Einsatz von Baumsensoren ausgewählt und wie verteilen sich die derzeit ausgestatteten Bäume im Stadtgebiet? (aufgeschlüsselt nach Jung- und Bestandsbäumen) 3. Welche Kosten sind seit Einführung der Baumsensoren entstanden und welche weitere Ausweitung des Systems ist derzeit vorgesehen? Mit freundlichen Grüßen Sigrid Lehmann Olaf NordsieckFrank Cours F.d.R. Sönke Voigt Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 24. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AÖE/055/2026