Anfrage Aktenzeichen AWM/028/2026

Anfrage der Ratsfrau Kraljic: Umsetzung der Hörbarrierefreiheit in Wohnungsbauprojekten des städtischen Wohnungsbaus

Eine Frage einer Fraktion oder eines Ratsmitglieds an die Verwaltung.

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
2Dokumente 17. Juni 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage, nicht aus einer Feststellung der Verwaltung. Zugeordnete und geprüfte Antworttexte stehen gesondert auf dieser Seite.

Aus dem Original

städtischen Bestands solche Maßnahmen heute bereits vorhanden sind?

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 17. Juni 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

Amtliche Inhalte · AWM/028/2026

Weitere Unterlagen zum Inhalt

Hier lesen Sie den vollständigen ausgelesenen Text der zugeordneten Dokumente, keine neu erzeugte Zusammenfassung. Die Angaben beschreiben den damaligen Stand und belegen keine spätere Umsetzung.

Beantwortung

Dateidatum im RIS: 29.06.2026 · Amtliches Original (PDF)

Weitere zugeordnete Unterlage; nicht als vollständige Beantwortung oder Beschluss eingeordnet.

Vorlage AWM/028/2026 Beigeordnete Zuschke Anfrage der Ratsfrau Kralijc zur Sitzung des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung am 29.06.2026 zum Thema Umsetzung der Hörbarrierefreiheit in Wohnungsbauprojekten des städtischen Wohnungsbaus Die Anfrage wird wie folgt beantwortet:

Frage 1:

In welchem Umfang werden bei Neubau- und Modernisierungsvorhaben des städtischen Wohnungsbaus Maßnahmen zur Hörbarrierefreiheit vorgesehen, etwa sichtbar signalisierende Türklingel- und Gegensprechanlagen oder Rauchwarnmelder mit zusätzlicher sichtbarer oder spürbarer Warnung?

Frage 2:

Liegen der Verwaltung Angaben dazu vor, in wie vielen Wohnungen des städtischen Bestands solche Maßnahmen heute bereits vorhanden sind? Antwort zu 1+2: Seit dem Jahr 2019 ist die Barrierefreiheit von Wohnungen in der Landesbauordnung verankert, woraus sich für den städtischen Wohnungsbau ableitet, dass bei Neubauten die technischen Voraussetzungen für nachträgliche Einbauten von signalisierten Licht- und Meldeanlagen für einzelne Wohnungen herzustellen sind. In ähnlicher Form können auch Rauchmelder durch „Lichtsignalanlagen" nachgerüstet werden. Die SWD handelt entsprechend diesen Vorgaben bei der Planung und Umsetzung ihrer Neubauten. Ansprechpartner für betroffene gehörlose Mieterinnen und Mieter sind die Kranken- bzw. Pflegekassen, die entsprechende Nachrüstungen möglich machen. Angaben zum Umfang vorhandener Maßnahmen im Bestand liegen derzeit nicht vor.

Frage 3:

Wird der Behindertenrat der Stadt Düsseldorf bei Planungen, die die Hörbarrierefreiheit betreffen, frühzeitig beteiligt? Antwort 3: Ja. Seite 1/1 - Es gilt das gesprochene Wort. -

Bei Tabellen und abweichender Lesereihenfolge ist das Original-PDF maßgeblich. Die Zuordnung einer Antwort bestätigt nicht, dass jede Frage vollständig geklärt ist.

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Vorgang · AWM/028/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Anfrage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Weitere Unterlage

    Beantwortung · Dateidatum im Ratsinformationssystem

  3. Sitzung · TOP 4.3

    Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung. Amtlicher Vermerk: „schriftlich beantwortet“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Dokumenttexte

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Title: Anfrage URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00590276.pdf Published Time: 2026-06-17T13:03:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: AWM/028/2026 > Xöffentlich nicht öffentlich > Düsseldorf, 17.06.2026 ## An den Vorsitzenden des Ausschusses für ## Wohnungswesen und Modernisierung ## Herrn ## Dr. Frank Schulz Betrifft: > Anfrage der Ratsfrau Kraljic: Umsetzung der Hörbarrierefreiheit in > Wohnungsbauprojekten des städtischen Wohnungsbaus Sehr geehrter Herr Dr. Schulz, Barrierefreiheit im Wohnungsbau wird in Düsseldorf bislang vor allem mit Blick auf die Bewegungsfähigkeit behandelt, also auf stufenlose Zugänge, Aufzüge und rollstuhlgerechte Grundrisse. Die Belange von Menschen mit eingeschränktem Hörverm ögen finden in der öffentlichen Darstellung des städtischen Wohnungsbaus hingegen weniger Erwähnung. Dabei betrifft eine eingeschränkte H örfähigkeit einen erheblichen und mit dem demografischen Wandel wachsenden Teil der Bev ölkerung, insbesondere ältere Menschen. Für diese Personengruppe sind im Wohnumfeld andere Maßnahmen entscheidend als fü r mobilit ätseingeschränkte Menschen, etwa eine sichtbare oder spürbare Signalisierung von Türklingel und Rauchwarnmeldern oder H öranlagen in gemeinschaftlich genutzten Räumen. Vor diesem Hintergrund bitte ich um Auskunft, in welchem Umfang die Hörbarrierefreiheit im städtischen Wohnungsbau, insbesondere bei der SWD, bereits berücksichtigt wird. 1. In welchem Umfang werden bei Neubau- und Modernisierungsvorhaben des st ädtischen Wohnungsbaus Maßnahmen zur H örbarrierefreiheit vorgesehen, etwa sichtbar signalisierende Türklingel- und Gegensprechanlagen oder Rauchwarnmelder mit zusätzlicher sichtbarer oder spürbarer Warnung? 2. Liegen der Verwaltung Angaben dazu vor, in wie vielen Wohnungen des städtischen Bestands solche Maßnahmen heute bereits vorhanden sind? 3. Wird der Behindertenrat der Stadt Düsseldorf bei Planungen, die die Seite 2 Hörbarrierefreiheit betreffen, frühzeitig beteiligt? Mit freundlichen Grüßen, Für die Richtigkeit: Andrea Kraljic Thomas Krabbe Ratsfrau AfD Fraktion

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AWM/028/2026