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Title: Antrag
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00589846.pdf
Published Time: 2026-06-15T07:31:00.000Z
Number of Pages: 3
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OVA/077/2026
> Xöffentlich nicht öffentlich
> Düsseldorf, 11.06.2026
An den Vorsitzenden
des Ordnung- und Verkehrsausschusses
der Landeshauptstadt Düsseldorf
Herrn Andreas Auler
Betrifft:
> Antrag der AfD-Ratsfraktion: Erweiterung der Abfahrt „Urdenbach„ von der Frankfurter
> Straße stadtauswärts
> Antrag:
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
hiermit bitte ich Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des
Ausschusses am 24.06.2026 zu nehmen und zu beschließen:
Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung zu
prüfen und dem Ausschuss eine Planung vorzulegen, wie die Abfahrt
„Urdenbach“ von der Frankfurter Straße stadtauswärts in Richtung
Südallee leistungsfähiger und verkehrssicher ausgebaut werden kann.
Insbesondere soll geprüft werden,
1. ob der derzeit vorhandene überbreite, sehr großzügige Fuß-
Radstreifen reduziert werden kann,
2. ob die dadurch gewonnene Fläche für eine zweispurige
Verkehrsführung im Bereich der Abfahrt genutzt werden kann,
3. welche Auswirkungen eine solche Maßnahme auf Verkehrsfluss,
Verkehrssicherheit und Rückstausituation hätte, sowie
4. mit welchen Kosten und welchem zeitlichen Aufwand eine
Umsetzung verbunden wäre.
Die Verwaltung wird ferner gebeten darzustellen, ob die Maßnahme im
Zusammenhang mit den anstehenden Baumaßnahmen rund um den
Bahnhof Benrath und den RRX-Ausbau prioritär umgesetzt werden kann. Seite 2
> Begründung:
Die Abfahrt „Urdenbach“ von der Frankfurter Straße stadtauswärts weist
bereits heute regelmäßig erhebliche Rückstaus auf, insbesondere in den
Feierabendstunden. Ursache hierfür ist unter anderem die derzeitige
Verkehrsführung auf einer überbreiten, jedoch nicht markierten Einzelspur
in Richtung Südallee. Trotz der großzügigen Breite reicht die vorhandene
Fahrbahn nicht für ein geordnetes zweispuriges Ausfahren aus. Rechts der
Fahrbahn befindet sich ein großzügiger Fuß- und Radweg. Linksseitig
schließt ein gepflasterter Streifen an, der augenscheinlich keine
erkennbare Sicherungs- oder Schutzfunktion gegenüber der Böschung der
oberhalbgelegenen Frankfurter Straße erfüllt. Dieser Bereich erscheint
verkehrlich ungenutzt und sollte daher hinsichtlich einer Umwidmung
zugunsten der Fahrbahn überprüft werden.
Durch die Verbreiterung der Abfahrt und die Einrichtung einer
zweispurigen Verkehrsführung könnte der Verkehrsabfluss deutlich
verbessert werden. Dies würde nicht nur die Leistungsfähigkeit des
Knotenpunkts erhöhen, sondern zugleich die Verkehrssicherheit
verbessern, da die derzeit unklare Spurführung regelmäßig zu
Unsicherheiten und stockendem Verkehr führt.
Darüber hinaus könnte unnötiger Stop-and-Go-Verkehr reduziert werden,
was auch im Interesse der Pendler und Anwohner liegt. Angesichts der
bevorstehenden Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Ausbau des
RRX und den Arbeiten am Bahnhof Benrath ist eine frühzeitige
Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in diesem Bereich besonders
sinnvoll. Für Benrath ist mit Beginn der Bahnbaumaßnahmen zwischen
2028 und 2030 zu rechnen. Allein für das Kreuzungsbauwerk in Reisholz
wird eine Bauzeit von fünf Jahren veranschlagt.
Trotz des Ausbaus des öffentlichen Nahverkehrs ist weiterhin von einer
hohen und perspektivisch steigenden Pkw-Nutzung in Düsseldorf
auszugehen, wie eine aktuelle Erhebung zeigt (https://rp-
online.de/nrw/staedte/duesseldorf/verkehr/duesseldorf-zahl-der-autos-
waechst-staerker-als-die-bevoelkerung_aid-113147987). Eine
leistungsfähige Verkehrsführung bleibt daher auch künftig erforderlich,
insbesonders wenn der SPNV in den kommenden Jahren erwartbar massiv
eingeschränkt wird.
Mit freundlichen Grüßen Für die Richtigkeit:
Elmar Salinger
Marco Vogt Thomas Krabbe
AfD-Fraktion Düsseldorf Seite 3