Antrag Die Linke Aktenzeichen RAT/258/2026

Düsseldorf: Antrag gegen Uran- und Castor-Transporte

Amtlicher Titel: Antrag der Ratsfraktion Die Linke: Keine Uran- und Castor-Transporte durch Düsseldorf

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 28. April 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Die Ratsfraktion Die Linke beantragt, keine Uran- und Castor-Transporte durch Düsseldorf zuzulassen. Der Antrag trägt die Referenznummer RAT/258/2026 und wurde am 27. April 2026 eingereicht. Die Entscheidung erfolgt im Rat am 7. Mai 2026.

Einordnung

Die Ratsfraktion Die Linke hat am 27. April 2026 einen Antrag eingereicht. Der Antrag trägt die Referenznummer RAT/258/2026. Der Rat wird am 7. Mai 2026 um 14:00 Uhr über den Antrag entscheiden.

Hintergrund

Der Antrag zielt darauf ab, Uran- und Castor-Transporte durch Düsseldorf zu verhindern. Dies könnte Auswirkungen auf die Sicherheit und Umwelt in der Stadt haben.

Was bedeutet das für Bürger?

Die Entscheidung des Rates könnte die zukünftigen Transportwege für gefährliche Güter in Düsseldorf beeinflussen. Bürger sollten sich auf mögliche Diskussionen im Rat vorbereiten.

Nächste Schritte

Der Rat entscheidet am 7. Mai 2026 über den Antrag. Bürger können die Sitzung besuchen.

Die wichtigsten Punkte

  • Antrag von Die Linke gegen Uran- und Castor-Transporte
  • Referenznummer: RAT/258/2026
  • Entscheidung im Rat am 7. Mai 2026 um 14:00 Uhr
  • Antrag eingereicht am 27. April 2026
  • Sitzung öffentlich zugänglich

Themen

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Beschluss & Empfehlung

  • Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE. Düsseldorf zur Sitzung des Rates am 07.05.2026
  • Antrag der Ratsfraktion Die Linke: Keine Uran- und Castor-Transporte durch Düsseldorf
  • 1. Der Rat lehnt Atomtransporte durch Düsseldorf ab; dies gilt insbesondere für
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Title: Antrag URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00585225.pdf Published Time: 2026-04-28T08:45:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: RAT/258/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 27.04.2026 An den Oberbürgermeister Herrn Dr. Stephan Keller Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE. Düsseldorf zur Sitzung des Rates am 07.05.2026 # Betrifft: Antrag der Ratsfraktion Die Linke: Keine Uran- und Castor-Transporte durch Düsseldorf Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, zur Sitzung des Rates am 7. Mai 2026 stellt die Ratsfraktion Die Linke folgenden Antrag: Der Rat möge beschließen: 1. Der Rat lehnt Atomtransporte durch Düsseldorf ab; dies gilt insbesondere für die aktuell geplanten Castor-Transporte mit hochradioaktivem Atommüll vom Forschungszentrum Jülich und vom Forschungsreaktor Garching ins Zwischenlager Ahaus, der möglicherweise über die A57 im Westen von Düsseldorf sowie über die A44 durch den Flughafentunnel verläuft. Der Rat beauftragt die Stadtverwaltung, bei der Landesregierung und der Bundesregierung auf eine Einstellung der Urantransporte und einen Verzicht auf die Castor-Transporte hinzuwirken. 2. Der Rat lehnt auch Transporte von Uranhexafluorid über das Düsseldorfer Stadtgebiet ab. Der Rat beauftragt die Stadtverwaltung, die verantwortliche Urananreicherungsfirma Urenco in Gronau sowie die zuständigen Bundesbehörden erneut aufzufordern, auf derartige Urantransporte durch das Düsseldorfer Stadtgebiet zu verzichten. 3. Der Rat befürwortet die Ziele des Atomausstiegs und spricht sich dafür aus, keinen weiteren Atommüll herzustellen und die Anlagen in Gronau, Lingen und Garching stillzulegen. Seite 2 Begründung: Der Rat der Stadt Münster hat am 11. Februar 2026 mit breiter Mehrheit beschlossen, geplante Uran- und Castor-Transporte durch das Stadtgebiet abzulehnen. Dem sollte sich der Rat der Stadt Düsseldorf anschließen. Wegen der extremen Risiken sollten Transporte von radioaktivem Müll nur zu einem sogenannten Endlager führen, in dem der Atommüll für einen deutlich längeren Zeitraum und sicherer gelagert werden kann als in den bestehenden Übergangslagern. Solange es ein solches Endlager nicht gibt, sollte der radioaktive Müll so sicher wie möglich dort gelagert bleiben, wo er sich aktuell befindet. Die genaue Route der Transporte unterliegt der Geheimhaltung. Dabei kann auch eine Transportroute über die A44 oder die A57und damit durch Düsseldorf in Betracht kommen. Selbst wenn eine solche Streckenführung aktuell nicht geplant sein sollte, steht im Hinblick auf den langen Zeitraum der Transporte und die insgesamt marode Infrastruktur (insbesondere die Brücken über den Rhein) zu befürchten, dass die Route durch Düsseldorf zu einem späteren Zeitpunkt gewählt werden könnte. Ein Unfall bei einem Transport durch Düsseldorf hätte schwerste Folgen für die Düsseldorfer Bevölkerung. Austretendes Uranhexafluorid (UF6) kann mit Wasser (z.B. Luftfeuchtigkeit) zu giftigem Uranylfluorid und Fluorwasserstoff reagieren. Fluorwasserstoff bildet in Wasser gelöst Flusssäure. Ein Kontakt mit Flusssäure ist hochgefährlich und kann lebensgefährliche Verätzungen verursachen. Bei einem Brand kann UF6 gasförmig werden und sich dadurch schnell ausbreiten. Wir lehnen es ab, dass Menschen in Düsseldorf oder an anderen Orten solchen Gefahren ausgesetzt werden. Deshalb lehnen wir auch die aktuell geplanten Castor-Transporte von Jülich und Garching nach Ahaus ab. Bei einem Unfall oder Angriff besteht die Gefahr, dass die Behälter beschädigt werden und die Umgebung radioaktiv verseucht wird. Hinzu kommt, dass das Brennelemente-Zwischenlager Ahaus nur bis zum 31. Dezember 2036 genehmigt ist. Damit sind Transporte ins Zwischenlager Ahaus keine dauerhaft tragfähige Lösung und können im Ergebnis weitere Transporte nach sich ziehen. Freundliche Grüße Sigrid Lehmann Chris J. Demmer F.d.R. Sönke Voigt

KI-gestützt aufbereitet am 29. April 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen RAT/258/2026