Verwaltungsvorlage Aktenzeichen 50/ 72/2004

KB Tertialbericht II/2004

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
Flurstraße 47 · Stadtbezirk 2 (Flingern, Düsseltal)örtlicher Bezug 1Dokument 9. November 2004veröffentlicht

Beschluss & Empfehlung

  • Der AGS hat in seiner Sitzung am 25.11.2003 die Jahresplanung der kommunalen Beschäftigungsförderung zustimmend zur Kenntnis genommen. Im AGS am 25.05.2004 wurde mit der Vorlage 50/39/2004 über die Umsetzung im ersten Tertial 2004 berichtet. Mit dieser Vorlage wird nun über die aktuellen Entwicklungen im zweiten Tertial berichtet.
  • Mit der Vorlage 50/86/2003 hat der AGS am 16.09.2003 den schrittweisen Ausstieg aus diesem Segment beschlossen. Im Berichtszeitraum wurde keine neue Maßnahme kofinanziert. Im zweiten Tertial 2004 wurden in Maßnahmen aus 2003 insgesamt noch 41 Personen gefördert. Im Berichtszeitraum endeten einige Maßnahmen, deren Ausmündungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorliegen.
  • In diesem Bereich stehen Mittel für die Finanzierung von 116 Beschäftigungsverhältnissen zur Verfügung, von denen im zweitenTertial 40 eingegangen wurden. Es ist davon auszugehen, dass bis Jahresende nicht alle 116 AsS-Stellen besetzt sein werden. Dieses entspricht auch der grundsätzlichen Beschlußlage des AGS (vgl. Punkt 2.1.) und dem Anpassungserfordernis an die Modalitäten nach Einführung des Zweiten Sozialgesetzbuchs (SGB II). Im zweiten Tertial 2004 stellten sich folgende Ergebnisse ein: RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 50/ 72/2004

Title: S:\RSD\Test_Konvertierung\Prod Archiv\Vorlagen\2004\50_ 72_2004_20290.wpd URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00071512.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 13:11:55 GMT Number of Pages: 9 Markdown Content: Ö Vorlagen - Nr. 50/ 72/2004 AGS am 16.11.2004 Seite 1 von 9 Informationsvorlage Betrifft: Kommunale Beschäftigungsförderung hier: Sachstandsbericht zur Umsetzung der Jahresplanung im 2. Tertial 2004

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Title: S:\RSD\Test_Konvertierung\Prod Archiv\Vorlagen\2004\50_ 72_2004_20290.wpd URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00071512.pdf Published Time: Fri, 05 Jul 2019 13:11:55 GMT Number of Pages: 9 Markdown Content: Ö Vorlagen - Nr. 50/ 72/2004 AGS am 16.11.2004 Seite 1 von 9 Informationsvorlage Betrifft: Kommunale Beschäftigungsförderung hier: Sachstandsbericht zur Umsetzung der Jahresplanung im 2. Tertial 2004 Sachstandsbericht zur Beschäftigungsförderung zum 30.08.2004 Der AGS hat in seiner Sitzung am 25.11.2003 die Jahresplanung der kommunalen Beschäftigungsförderung zustimmend zur Kenntnis genommen. Im AGS am 25.05.2004 wurde mit der Vorlage 50/39/2004 über die Umsetzung im ersten Tertial 2004 berichtet. Mit dieser Vorlage wird nun über die aktuellen Entwicklungen im zweiten Tertial berichtet. 1.1 Erster Arbeitsmarkt und Direktvermittlung Geplant waren für 2004 insgesamt 135 erfolgreiche Vermittlungen unmittelbar in den ersten Arbeitsmarkt durch beauftragte Direktvermittlungsagenturen. Dies entspricht durchschnittlich 45 Vermittlungen im Tertial. Mit 56 erfolgreichen Vermittlungen im Berichtszeitraum wird dieser Wert im Gegensatz zum ersten Tertial 2004 überschritten, so dass zu vermuten steht, dass das Ziel für 2004 erreicht wird. Von einer marginalen Nachfrageverbesserung auf dem ersten Arbeitsmarkt konnte die Direktvermittlung insoweit profitieren. 1.2. Training und Coaching in den ersten Arbeitsmarkt Mangels entsprechender Nachfrage auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt konnte auch im zweiten Tertial keine Maßnahme dieser Art durchgeführt werden. 1.3. Jugend in Arbeit Im zweiten Tertial 2004 haben insgesamt 110 arbeitslose Jugendliche an der weiter entwickelten Landesinitiative “Jugend in Arbeit plus ” teilgenommen, davon 5 arbeitslose Sozialhilfebeziehende. Das Programm läuft noch bis zum 31.12.2004 mit der Möglichkeit, begonnene Förderungen in 2005 auszufinanzieren. 2.1. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) Mit der Vorlage 50/86/2003 hat der AGS am 16.09.2003 den schrittweisen Ausstieg aus diesem Segment beschlossen. Im Berichtszeitraum wurde keine neue Maßnahme kofinanziert. Im zweiten Tertial 2004 wurden in Maßnahmen aus 2003 insgesamt noch 41 Personen gefördert. Im Berichtszeitraum endeten einige Maßnahmen, deren Ausmündungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorliegen. 2.2. Arbeit statt Sozialhilfe (AsS) In diesem Bereich stehen Mittel für die Finanzierung von 116 Beschäftigungsverhältnissen zur Verfügung, von denen im zweitenTertial 40 eingegangen wurden. Es ist davon auszugehen, dass bis Jahresende nicht alle 116 AsS-Stellen besetzt sein werden. Dieses entspricht auch der grundsätzlichen Beschlußlage des AGS (vgl. Punkt 2.1.) und dem Anpassungserfordernis an die Modalitäten nach Einführung des Zweiten Sozialgesetzbuchs (SGB II). Im zweiten Tertial 2004 stellten sich folgende Ergebnisse ein: RSD AllVorlg.WPT Ö Vorlagen - Nr. 50/ 72/2004 AGS am 16.11.2004 Seite 2 von 9 > Insgesamt Beendigungen im zweiten Tertial 2004 Abbruch Integration in den 1. Arbeitsmarkt Beendigung in Qualifizierung arbeitslos n. Abschluss (Transfer-leistungen) Zahl Zahl % Zahl % Zahl % Zahl %Summe 60 2 3 % 14 23 % 4 7 % 45 67 % > Personen = 3 % weiter von Sozialhilfe abhängig Personen = 97 % von Sozialhilfe unabhängig Das Ziel eines 30%-igen Übergangs in den ersten Arbeitsmarkt konnte auch in diesem Tertial nicht erreicht werden, obgleich sich die Integrationsquote gegenüber dem ersten Tertial 2004 von 15 % auf 23 % erhöht hat. 2.3. Reguläre gzA In der Jahresplanung 2004 wurde für den Bereich der regulären gzA eine durchschnittliche monatliche Stellenbelegung von 270 Stellen angestrebt. Diese wurde mit 259 monatlich belegten Stellen im zweiten Tertial annähernd wieder erreicht. Zur Verfügung stehen 525 Stellen, da gegenüber dem ersten Tertial neue Stellen geschaffen wurden. 2.4. Betreute gzA Für die betreute gzA als Maßnahmen der Beschäftigung und (Basis)-Qualifizierung in Mehraufwandsvariante wurde ein schrittweiser Ausbau hin zu 180 Plätzen als Zielgröße geplant. Ziel ist in der Regel nicht die unmittelbare Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt, sondern die Heranführung an weitergehende Maßnahmen. Im Bereich der Grünmobile wurde wegen der guten Erfahrungen der Einsatz eines siebten Grünmobils durch das Garten- und Sozialamt umgesetzt. > Bezeichnung Träger Platzzahl > Grünmobile Trägerverbund 35 betreute gzA im Fairwerk RENATEC 12 PASST (P rojekt Arbeit für SozialhilfeempfängerInnen zur > Stabilisierung und Transfer in Arbeit) SKM 10 Young Basic Caritasverband 24 Betreute gzA Horizont Diakonie 6BASIC (Beschäftigung arbeitsloser SHE in der Caritas für Düsseldorf) Caritasverband 70 Renovierung und Instandsetzung RENATEC 15 “Arbeit & Sozialhilfe in Handwerk, Dienstleistung und Gewerbe” SWT 10 “Fahrrad-Entsorgung” ZWD 6PIK (Projekt zur beruflichen Integration von Sozialhilfebeziehenden als Küchenhilfe) ZWD 15 Frauenprojekt (Qualifizierung und Vermittlung von Frauen im Bereich soziale Dienstleistungen) ZWD 20 AIMS (Projekt für Methadonsubstiuierte) RENATEC 12 > Summe in Projekten 235 Ö Vorlagen - Nr. 50/ 72/2004 AGS am 16.11.2004 Bezeichnung Träger Platzzahl Seite 3 von 9 > Umwandlungsstellen aus AsS diverse 64 Summe insgesamt 299 Zum Stichtag 31.08.2004 standen also insgesamt 299 Plätze zur Verfügung, die im zweiten Tertial mit insgesamt 335 Personen besetzt waren. Im Berichtszeitraum wurde ab 07/2004 mit Young Basic eine neue Maßnahme für die Zielgruppe unversorgter, nicht ausbildungsreifer Jugendlicher im Übergang Schule - Beruf geschaffen, die einen präventiven Ansatz verfolgt. Zielgruppe sind Jugendliche von 16 bis unter 20 Jahren, die in maximal 6 Monaten in Ausbildung/ Arbeit, Fortsetzung des Schulbesuchs oder Maßnahmen der Agentur für Arbeit bzw. der Jugendhilfe vermittelt werden sollen. Ziel ist ein Übergang von 50% der Teilnehmenden in weiterführende Maßnahmen. Die Finanzierung erfolgt in 2004 aus verfügbaren Mitteln des Jugendamtes. Zusammenfassend lassen sich die Ergebnisse der betreuten gzA so darstellen: > Insgesamt Beendigungen im zweiten Tertial 2004 Integration in den 1. Arbeitsmarkt Vermittlung in HzA-Maßnahmen ohne Ergebnis (keine weitere Vermittlung) Zahl Zahl %Zahl %Zahl %Summe 162 23 14 % 49 31 % 90 55 % Das Ziel, auch im zweiten Tertial 30 % der Teilnehmenden an weiterführende Maßnahmen der Hilfe zur Arbeit heranzuführen, wurde voll erreicht. Darüber hinaus konnten 14 % der Teilnehmer/innen in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. 2.5. Verpflichtende gzA Auf Basis des Beschlusses des AGS vom 13.01.2004 wurden bis zum 31.08.2004 insgesamt 382 Stellen geschaffen, davon 357 innerhalb der Verwaltung und 24 bei freien Trägern. Weitere Ausbaumöglichkeiten werden geprüft. Zusammengefasst lassen sich die Ergebnisse so darstellen: Prozessschritt Zahl > zugewiesene Sozialhilfeempfänger/innen 317 vermittelte Sozialhilfeempfänger/innen 240 nicht vermittelte Sozialhilfeempfänger/innen a) nicht angetreten: 64 Personen b) von Einsatzstelle abgelehnt: 5 Personen c) vom Sozialamt abgemeldet: 8 Personen 77 Abbrüche der Maßnahme a) durch die Sozialhilfeempfänger/innen: 74 Personen b) durch die Einsatzstelle:11 Personen 85 Positive Ergebnisse a) erster Arbeitsmarkt: 17 Personen b) Maßnahmen der Hilfe zur Arbeit: 5 Person c) Abmeldung durch Sozialamt: 2 Personen 24 Gesamtzahl möglicher Stellen 382 reservierte/ besetzte Stellen am Stichtag 31.08.2004 216 Ö Vorlagen - Nr. 50/ 72/2004 AGS am 16.11.2004 Seite 4 von 9 Durchschnittliche Stellenbelegung 203 Im Berichtszeitraum wurden in insgesamt 90 Fällen Kürzungsverfahren nach § 25 BSHG eingeleitet. In 11 Fällen wurde auf Sozialhilfe verzichtet. Die Einsatzbereiche sind weit gefächert, um möglichst allen Klienten/innen ein passgenaues und personengerechtes Angebot zu machen: > Arbeitsbereich Zahl % > Verwaltungshilfstätigkeiten 151 40 % Hausmeisterhelfer/innen 84 22 % Garten-, Friedhofs- und Parkhelfer/innen 70 18 % Handwerkshilfstätigkeiten 53 14 % Servicehelfer/innen 24 6 % Gesamt 382 100 % 2.6. Kommunale Qualifizierung Für das Jahr 2004 sind 22 Plätze geplant. 25 Frauen nahmen an der Vorbereitungsphase teil, die im ersten Tertial von 22 Frauen erfolgreich beendet wurde. Im April 2004 haben schon sechs Personen mit der Ausbildung (Altenpflege, Krankenpflege, etc.) begonnen. Im Berichtszeitraum Mai bis August 2004 nahm eine weitere Teilnehmerin die Ausbildung auf. 5 werden zum September 2004 bzw. Oktober 2004 mit der Ausbildung beginnen. Für 7 weitere Teilnehmerinnen ist das Bewerbungsverfahren noch nicht abgeschlossen. Über die Zielerreichung wird im Jahresbericht Auskunft gegeben. 2.7. Arbeit statt Sozialhilfe nach dem Europäischen Sozialfond (ESF) Im Bereich der AsS-ESF Maßnahmen sollten in 2004 insgesamt 45 Teilnehmerplätze neu besetzt werden. Im Berichtszeitraum endete keine Maßnahme, so dass bezüglich Ausmündungen und Zielerreichung keine Aussagen getroffen werden können. Es kam aus den laufenden Maßnahmen mit insgesamt 80 Teilnehmer/-innen zu 6 vorzeitigen Übergängen in den ersten Arbeitsmarkt und 10 Abbrüchen. Im Rahmen der ESF-Förderkontingente für die Jahre 2004 - 2005 wurden von Regionalsekretariat und Zentralstelle für Beschäftigungsförderung in enger Abstimmung mit der Agentur für Arbeit und den Trägern für den genannten Zeitraum folgende neue Maßnahmen konzipiert. Diese werden alle in Mehraufwandsvariante durchgeführt und sind daher - bis auf die Weiterzahlung des Lebensunterhalts - für den städtischen Haushalt kostenneutral: > Träger Maßnahme Plätze Laufzeit 2004 2005 > diverse im ersten Tertial begonnene Maßnahmen vgl. Vorlage 50/38/2004 45 Caritas Beginn im zweiten Tertial: Mobile Gruppe Garten- und Landschaftsbau > 15 11/04 - 10/05 > Im dritten Tertial bzw. in 2005 werden beginnen: > Caritas Hauswirtschaft, Gastronomie und Catering (Fortsetzung) 15 08/04 - 07/05 Ö Vorlagen - Nr. 50/ 72/2004 AGS am 16.11.2004 Träger Maßnahme Plätze Laufzeit 2004 2005 Seite 5 von 9 Arbeitsvermittlung und Fortbildung für Dienstleistungsberufe (AFD) Sicherheitsgewerbe (zwei Maßnahmen à 6 Monate Laufzeit) - neu 15 09/04 - 02/05 15 02/05 - 07/05 AWO Qualifizierung in Hotel, Gastronomie und Handwerk (modifizierte Fortsetzung) 15 09/04 - 08/05 Renatec/ Diakonie Personenbezogene Dienstleistungen (modifizierte Fortsetzung) 20 11/04 - 10/05 SWT Büro-/Kommunikation (Fortsetzung) 20 10/04 - 09/05 TÜV Lager/ Logistik/ Transport (neu) 17 02/05 - 07/05 > Summe 2004 und 2005 145 32 3. Orientierung und Feststellung 3.1 OPTIMA Für OPTIMA ( Orientierungs-, Profilings- und Train ings ma ßnahme) wurden für 2004 insgesamt 240 Teilnehmerplätze geplant. Im zweitenTertial nahmen 85 Personen an dieser insbesondere an noch arbeitsmarktferne Klienten gerichtete Maßnahme teil, 61 Zertifikate mit weiteren Handlungsempfehlungen wurden ausgestellt und der Umsetzung zugeführt. Somit wurde das Ziel, dass 2/3 der Teilnehmer/innen die Maßnahme erfolgreich durchlaufen, voll erreicht. 3.2. Arbeit direkt Arbeit Direkt richtet sich an nicht direkt vermittelbare jüngere Sozialhilfeempfänger/innen. Insgesamt stehen 48 Praktikumsplätze zur Verfügung. Im zweiten Tertial 2004 haben 91 Jugendliche die Praktikumsplätze mit unterschiedlichen Laufzeiten in Anspruch genommen, von denen 7 in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden konnten. Dadurch wurden die Plätze in vollem Umfang ausgelastet. Ziel für 2004 ist, dass 50 % der Teilnehmenden in Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung ausmünden. Dieses Ziel konnte zum jetzigen Zeitpunkt nicht erreicht werden, da für rund 40 % der Beratungsprozess noch nicht abgeschlossen ist. Endgültige Aussagen können somit erst mit dem Jahresbericht gemacht werden. Positiv zu bemerken ist, dass gegenüber dem ersten Tertial die Zahl derer, die nicht mitgewirkt haben, von 28 % auf 15 % gesunken ist. Ausmündung 2. Tertial 2004 %-Wert Summe der Zuweisungen (ohne Doppelzählungen) 91 100 % > nicht erschienen/ abgebrochen/ evtl. SH-Anspruch nicht weiter verfolgt 14 15 % noch in Beratung 36 40 % nicht geeignet/ nicht vermittelbar 44 % > in Arbeit/ Ausbildung/ Qualifizierung 37 41 % > davon im ersten Arbeitsmarkt 7 3.3. Beschäftigungsprojekt für Psychisch Kranke Ö Vorlagen - Nr. 50/ 72/2004 AGS am 16.11.2004 Seite 6 von 9 Das therapeutische Arbeitstraining der RENATEC für Personen mit psychischen Beeinträchtigungen verfügt über 12 Plätze und war im zweiten Tertial 2004 mit insgesamt 19 Personen belegt. 4. Kommunales Arbeitsmarktprogramm Es werden 27,5 Stellen in diesem Bereich entsprechend der Jahresplanung finanziert. 5. Fallmanagement Mit der Vorlage 50/118/2002 beschloss der AGS am 26.11.2002 die schrittweise Einführung des Fallmanagements zunächst in den Zweigstellen Flingern und Oberbilk. Zusammen mit der Liga der Wohlfahrtsverbände als Träger des Fallmanagements wurde als Zielgröße eine Fallzahl von 75 pro Fallmanager/in festgelegt (in Analogie zur geplanten Fallzahlbemessung in den Job-Centern). Bei 4,5 Fallmanager/innen-Stellen ergibt dieses eine Zielgröße von laufenden 337,5 Fällen im Fallmanagement. Im Berichtszeitraum wurden in 91 Fällen Hilfepläne erstellt. Für weitere 228 Personen ist der Beratungs- und Integrationsprozess noch nicht abgeschlossen. 6. Sonderprogramme des Bundes 6.1 “Jump plus” Im Rahmen des Sonderprogramms zum Einstieg arbeitsloser Jugendlicher in Beschäftigung und Qualifizierung - Jump Plus - werden in Düsseldorf ab 01.08.2003 pro Halbjahr bis zu 100 Plätze für arbeitslose Jugendliche mit Fallpauschalen gefördert. Das Programm richtet sich an Jugendliche unter 25 Jahren, die Sozialhilfe oder Arbeitslosenhilfe zusammen mit ergänzender Sozialhilfe beziehen sowie langzeitarbeitslos sind oder von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht sind. Zusammen mit dem Trägerverbund “Arbeit Direkt” aus Jugendberufshilfe, AWO und Caritasverband wurden Beschäftigungsmöglichkeiten mit einem Berufsorientierungsteil geschaffen, um den Einstieg in Beschäftigung und Qualifizierung (Aus- und Weiterbildung) insbesondere für Jugendliche zu fördern, für die kurzfristig keine weitergehende Perspektive geboten werden kann. Für den Berichtszeitraum lassen sich folgende Aussagen machen: > Prozessschritte Kontingent 100 Stellen Teilnehmer/innen Zahl %Belegte Stellen am 30.04.2004 96 100 % > Abbrüche 45 47 % Vermittlungen in Arbeit/ Ausbildung 19 20 % reguläre Beendigung nach 6 Monaten 17 18 % > Belegte Stellen am 31.08.2004 51 Das Bundesprogramm “jump plus” für arbeitslose Jugendliche läuft zum 31.12.2004 aus. Zum 01.01.2005 geht dieses Programm dann auf in einer entsprechender Förderung nach § 16 SGB II. 5.2 “Arbeit für Langzeitarbeitslose” Im Rahmen des Sonderprogramms zum (Wieder-) Einstieg von langzeitarbeitslosen Erwachsenen in Beschäftigung - Arbeit für Langzeitarbeitslose (AfL) - fördert der Bund die befristete sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für arbeitslose Sozialhilfeempfänger/innen sowie Ö Vorlagen - Nr. 50/ 72/2004

Auszug – das vollständige Dokument ist über den Original-Link verfügbar.

Ohne KI-Zusammenfassung. Angezeigt werden ausschließlich strukturierte Angaben und extrahierte Inhalte aus dem Ratsinformationssystem.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen 50/ 72/2004