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Beschlussvorlage
Betrifft:
Mitteilungen der Verwaltung
Beschlussdarstellung:
Die Bezirksvertretung 6 nimmt Kenntnis.
Sachdarstellung:
1. Weiterer Ausbau des Mühlenbroicher Weges zur Verbesserung der Verkehrs-
sicherheit
Die Bezirksvertretung 6 hatte in der Sitzung am 26.03.2003 die Verwaltung um
Prüfung gebeten, ob der Anfang der Straße Mühlenbroicher Weg ab Ecke
Liliencronstraße auf der rechten Seite den Gehweg erhalten kann, wie er im
weiteren Verlauf besteht.
Die Verwaltung teilt mit, dass der vorhandene Gehweg auf der östlichen
Straßenseite des Mühlenbroicher Weges zwischen der Liliencronstraße und dem
bereits ausgebauten Teil auf ca. 3,5 m verbreitert werden soll. Die Realisierung der
Maßnahme ist im Jahr 2004 vorgesehen.
2. Hinweisschilder für Radfahrer und Fußgänger im Bereich Kürten-/Dorstener Straße
Die Bezirksvertretung 6 hatte in ihrer Sitzung am 01.10.2003 die Verwaltung
gebeten, entsprechende Hinweisschilder für Radfahrer und Fußgänger an den
beiden Einmündungen Kürtenstraße/Dorstener Straße anzubringen, die darauf
hinweisen, dass Radfahrer und Fußgänger über die Dorstener Straße/Borbecker
Straße (Brücke) nach Unterrath gelangen können (wie in Gegenrichtung
vorhanden).
Die Verwaltung teilt mit, dass es seit 1998 eine bundeseinheitliche Empfehlung zur
gestaltung von wegweisender Beschilderung für den Fahrradverkehr gibt. Auf
dieser Grundlage wurden bereits einzelne Routen in Düsseldorf beschildert. Das im
Beschluss der Bezirksvertretung 6 angesprochene Hinweisschild entspricht nicht
diesen Empfehlungen und wird mit der neuen Wegweisung dieser Route
ausgetauscht, da Einheitlichkeit ein vorrangiges Ziel der o.g. Empfehlung ist. Die
konkreten Wegweisungsplanungen erfolgen 2004. Ein genauer Termin der
Aufstellung der Wegweisung an einzelnen Stellen steht derzeit noch nicht fest. Ein
zusätzliches Schild der überholten Bauart aufzustellen, kann trotz des derzeit noch
nicht konkret festzulegenden Termins nicht empfohlen werden.
RSD AllVorlg.WPT
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3. Wegeverbindung von der Osterfelder Straße zur Lünener Straße
Die Verwaltung teilt mit, dass der vorhandene Weg von der Parkfläche bei der
Kleingartenanlage als Andienung zur Grundwassersanierungsanlage ungeeignet ist.
Daher wird der Weg neu erstellt und damit evtl. bestehende Beschädigungen des
Weges beseitigt. Des weiteren wird auch der Weg, der an der Sanierungs-anlage
vorbeiführt, ausgebessert. Die Durchführung der Maßnahme ist für Februar 2004
geplant.
4. Fußgängerampel Unterrather Straße/Kartäuser Park
Das nachfolgende Schreiben des Oberbürgermeisters Joachim Erwin vom
27.11.2003 an den Reichsheimstätten-Verein Düsseldorf-Unterrath e.V. zum o.a.
Thema wird der Bezirksvertretung 6 zur Kenntnis gegeben:
Sehr geehrter Herr Grümmer,
vielen Dank für die mir übersandten Bürgeranregungen, die den Bau einer
Fußgängerampel im o.a. Bereich beinhalten.
Bereits nach Erhebung Ihres Wunsches im schreiben vom 09.10.2000 hatte ich
veranlasst, dass eingehende Untersuchungen und Querschnittszählungen
durchgeführt wurden.
Die Untersuchungsergebnisse - insbesondere hinsichtlich des Querungsbedarfs der
Fußgänger - rechtfertigen demnach nicht den Bau einer Lichtzeichenanlage.
Um dennoch - zumindest teilweise - Ihrem Anliegen entsprechen zu können, habe
ich auch die Einrichtung einer Querungshilfe in Form einer Mittelinsel untersuchen
lassen. Hierbei ist allerdings wegen der in der Unterrather Straße vorhandenen
Gleise der Rheinischen Bahngesellschaft AG eine Gleisspreizung notwendig, die
einen entsprechend hohen Finanzaufwand für den Straßen- und Gleisbereich
erfordert.
Trotz der hohen Kosten lasse ich prüfen, ob hierfür eine Finanzierungsmöglichkeit
in einem unserer künftigen Straßenbauprogramme besteht; eine zeitliche Prognose
ist mir allerdings derzeit nicht möglich, da auch Düsseldorf nicht über
unbeschränkte Mittel verfügt.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn sie die Unterzeichner Ihres Schreibens entsprechend
unterrichten würden.
Mit freundlichen Grüßen
Joachim Erwin
5. Ergebnis der Haushaltsplanberatungen
Die Bezirksvertretung 6 hatte in ihrer Sitzung am 01.10.2003 im Rahmen der
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Haushaltsplanberatungen für das Jahr 2004 die nachfolgend wiedergegebenen
Beschlüsse gefasst. Die jeweiligen Stellungnahmen der Verwaltung bzw.
Ergebnisse der Beratungen in den Fachausschüssen sind jeweils hinter den
Beschlüssen aufgeführt.
a) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
Heinefeldplatz
Die Bezirksvertretung 6 bittet den Rat der Stadt, bei einer entsprechenden
Haushaltsstelle im Unterabschnitt 5800 Mittel für die Umgestaltung des
Heinefeldplatzes inkl. Kinderspielplatz einzusetzen und somit die
ursprünglich für 2006 geplante Maßnahme auf 2004 vorzuziehen.
Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen ist der Bitte nicht gefolgt, da
nach Auskunft der Verwaltung in 2004 eine reduzierte Umgestaltung erfolgt
und hierfür keine zusätzlichen Mittel erforderlich sind.
b) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
Herrichtung der Grünfläche zwischen St.-Franziskus-Straße und
Heideweg
Die Bezirksvertretung 6 bittet den Rat der Stadt und den zuständigen
Ausschuss, im Unterabschnitt 5800 bei der entsprechenden Haushaltsstelle
die für die Umgestaltung der Grünanlage zwischen der St.-Franziskus-
Straße und Heideweg erforderlichen Mittel einzustellen.
Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften hat
den Vorschlag der Bezirksvertretung 6 passieren lassen, der Rat hat den
Vorschlag in seiner Sitzung am 15.12.2003 abgelehnt.
c) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
Sanierung und Beleuchtung des Gehweges der Grünanlage St.-
Franziskus-Straße
Die Verwaltung, der Ausschuss für Ordnung und Verkehr, der Ausschuss für
öffentliche Einrichtungen und der Rat werden gebeten, für die Sanierung und
Beleuchtung des Gehweges in der Grünanlage St.-Franziskus-Straße -
gemäß Beschluss der Bezirksvertretung 6 vom 20.03.2002 - entsprechende
Haushaltsmittel einzuplanen.
Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften hat
den Vorschlag der Bezirksvertretung 6 passieren lassen, der Rat hat den
Vorschlag in seiner Sitzung am 15.12.2003 abgelehnt.
d) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
Radwege
Die Bezirksvertretung 6 bittet den Ausschuss bzw. den Rat der Stadt, bei der
Haushaltsstelle M 0000 8019 - Radwege im Bezirkshaushalt - einen Ansatz
von 1,00 EUR für den Bau der Brückenbauwerke über die DB-Strecke und
über die A 52 vorzusehen, damit eine durchgehende Begehbarkeit entlang
des naturnah ausgebauten Schwarzbachgrabens ermöglicht wird.
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Diese Brücken sind als notwendige Maßnahmen auch im Radverkehrsnetz
Bezirk 6 enthalten. Sie sind in städtebaulichen Rahmenplänen enthalten. Die
Radwege zwischen den Brücken wurden bereits fertiggestellt, so dass die
fehlenden Bauwerke die einzigen verbliebenen Lücken sind. Durch die
Brücken würde eine lange (über die Stadtgrenze hinausgehende)
Erholungsradwegroute und ein Teil eines Bezirksradwegenetzes geschaffen.
Die Forderung der Bezirksvertretung 6 kann daher aus Sicht der
Radverkehrsplanung uneingeschränkt unterstützt werden. Daher wird
fristgerecht zum 01.06.2004 der Einplanungsantrag für eine Mitfinanzierung
ab 2006 gestellt, sofern entsprechende Landesmittel zur Verfügung stehen.
e) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
Ortsumgehung Rath
Die Bezirksvertretung 6 bittet den Rat der Stadt und die zuständigen
Ausschüsse, im Unterabschnitt 6300 bei der Haushaltsstelle M 0000 9568
für die Ortsumgehung Rath Planungsmittel in Höhe von 1,00 EUR
einzusetzen.
Stellungnahme der Verwaltung.
Die Ortsumgehung Rath wurde aufgrund der allgemeinen Haushaltslage
zurückgestellt.
f) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
Ortsumgehung Rath
Die Verwaltung, der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung, der
Ausschuss für Ordnung und Verkehr und der Rat der Stadt werden gebeten,
den Bau der "Ortsumgehung Rath" vorzubereiten und die dafür
erforderlichen Haushaltsmittel einzuplanen.
Stellungnahme der Verwaltung.
Die Ortsumgehung Rath wurde aufgrund der allgemeinen Haushaltslage
zurückgestellt.
f) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
Schranke Kalkumer Straße
Die Bezirksvertretung 6 bittet den Rat der Stadt, im Unterabschnitt 6300 für
den Umbau bzw. die Verlegung der Schranke Kalkumer Straße eine
entsprechende Haushaltsstelle einzurichten und dort die erforderlichen Mittel
zu veranschlagen.
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Die Realisierung ist für 2004 vorgesehen.
h) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
LZA Unterrather Straße/Kartäuser Park
Die Verwaltung, der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung, der
Ausschuss für Ordnung und Verkehr und der Rat der Stadt werden gebeten,
den Bau einer LZA über die Unterrather Straße auf Höhe des Kartäuser
Parks (Grünzug Kittelbach) vorzubereiten und die erforderlichen Finanzmittel
einzuplanen.
Die Verwaltung befürwortet das Projekt grundsätzlich, jedoch ist die
Errichtung nur im Zusammenhang mit dem Umbau der gesamten Straße
sinnvoll. Aufgrund der derzeitigen Finanzsituation ist ein Umbau frühestens
ab 2006 (inkl. Planungsvorlauf) möglich.
i) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
Unterrather Straße/Kalkumer Straße
Die Bezirksvertretung 6 bittet den Rat der Stadt, bei einer entsprechenden
Haushaltsstelle im Unterabschnitt 6300 einen Ansatz von 1,00 EUR für die
Überplanung der Unterrather Straße/Kalkumer Straße einschließlich der
Vernetzung der Gebiete südlich und nördlich des Kittelbaches durch eine
eine Querungshilfe sowie einschließlich der ÖPNV-Beschleunigung der
Straßenbahnlinien 707 und 715 vorzusehen.
Eine Realisierung ist aufgrund der aktuellen Haushaltslage mittelfristig nicht
möglich. Von einer Veranschlagung eines Erinnerungsbetrages wird
abgeraten.
j) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
Öffnung der Westfalenstraße
Die Bezirksvertretung 6 bittet den Rat der Stadt und die zuständigen
Auschüsse, bei einer entsprechenden Haushaltsstelle im Unterabschnitt
6300 für die Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Öffnung der
Westfalenstraße einen Ansatz von 1,00 EUR einzustellen.
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Die Öffnung der Westfalenstraße wurde planerisch untersucht. Nach
Wertung der verschiedenen Varianten erfolgt die Vorstellung des
Verwaltungsentwurfs in der Politik. Anschließend wird eine kurzfristige
Umsetzung angestrebt. Die Veranschlagung eines Erinnerungsbetrages ist
daher nicht erforderlich.
k) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
Umwandlung der Jugendfreizeiteinrichtung Lichtenbroicher Weg von
einem Container in ein neu zu errichtendes Gebäude
Der Jugendhilfeausschuss und die Verwaltung werden gebeten, die
Maßnahme "Erneuerung der Jugendfreizeiteinrichtung Lichtenbroich Weg"
ins MIP aufzunehmen.
Der Jugendhilfeausschuss ist dem Beschluss nicht gefolgt, sondern hat ihn
zur Beratung im Rahmen der Jugendfreizeitstättenbedarfsplanung
verwiesen.
l) Beschluss der Bezirksvertretung 6:
Vervollständigung des Fuß-und Radweges von Rath nach Unterrath
Die Verwaltung, der APS und der Bauausschuss werden gebeten, die
Planung für die Überquerung der Bahnlinie Düsseldorf-Duisburg und über
die A52 wieder aufzunehmen und Planungsmittel im MIP bereitzustellen.
Damit wäre eine Fuß-und Radwegstrecke zwischen Rath und Unterrath ohne
eine Beteiligung des Autoverkehrs auf diesem Streckenabschnitt langfristig
hergestellt.
Die Planung wird aus den Ansatzmitteln der Haushaltsstelle 2 M 0000 8019
6300 94037 finanziert (siehe auch Stellungnahme zu Radwege - Punkt i).
Amt:
Bezirksverwaltungsstelle 6
RSD AllVorlg.WPT