Anfrage Freie Wähler Tierschutz PARTEI Aktenzeichen SCHUA/052/2026

Anfrage zu konfessionellen Grundschulen in Düsseldorf

Amtlicher Titel: Anfrage der Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI: Zukunft und Auswirkungen konfessioneller Grundschulen - Fall St. Martin

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 17. Juni 2026veröffentlicht

Zusammenfassung

Die Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI stellt eine Anfrage zu den Zukunftsperspektiven und Auswirkungen konfessioneller Grundschulen. Die Anfrage trägt die Referenz SCHUA/052/2026 und wurde am 17. Juni 2026 erstellt. Der Schulausschuss behandelt die Anfrage am 23. Juni 2026.

Einordnung

Die Anfrage der Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI befasst sich mit den Auswirkungen konfessioneller Grundschulen in Düsseldorf. Der Schulausschuss wird die Anfrage am 23. Juni 2026 um 15:00 Uhr in einer Sitzung besprechen. Die Anfrage wurde am 17. Juni 2026 erstellt und trägt die Referenz SCHUA/052/2026.

Hintergrund

Konfessionelle Grundschulen sind ein wichtiges Thema in der Bildungspolitik. Die Anfrage zielt darauf ab, die Perspektiven und Herausforderungen dieser Schulen zu beleuchten.

Was bedeutet das für Bürger?

Die Diskussion im Schulausschuss könnte Auswirkungen auf die zukünftige Gestaltung konfessioneller Grundschulen in Düsseldorf haben. Bürger sollten die Sitzung verfolgen, um über mögliche Veränderungen informiert zu bleiben.

Nächste Schritte

Die Sitzung des Schulausschusses findet am 23. Juni 2026 statt. Bürger können die Ergebnisse der Sitzung über die offizielle Webseite verfolgen.

Die wichtigsten Punkte

  • Anfrage der Freien Wähler Tierschutz PARTEI zu konfessionellen Grundschulen
  • Referenznummer: SCHUA/052/2026
  • Sitzung des Schulausschusses am 23. Juni 2026 um 15:00 Uhr
  • Anfrage erstellt am 17. Juni 2026
  • Bürger können die Sitzungsergebnisse online verfolgen.

Themen

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Beschluss & Empfehlung

  • Anfrage der Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI: Zukunft und Auswirkungen
  • 2) Wie wird gewährleistet, dass Abstimmungen über die konfessionelle Ausrichtung
  • Aus Sicht der Ratsgruppe besteht daher dringender politischer Handlungsbedarf, die
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Title: Anfrage URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00590333.pdf Published Time: 2026-06-17T15:45:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: SCHUA/052/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 17.06.2026 An Ratsherrn Stefan Wiedon Vorsitzender des Schulausschusses # Betrifft: Anfrage der Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI: Zukunft und Auswirkungen konfessioneller Grundschulen - Fall St. Martin Sehr geehrter Herr Wiedon, wir bitten Sie die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Schulausschusses am 23. Juni dieses Jahres zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen. Fragen: 1) Wie stellt die Verwaltung sicher, dass Kinder unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit gleichberechtigten Zugang zu Schulplätzen erhalten, insbesondere an konfessionell gebundenen Grundschulen? 2) Wie wird gewährleistet, dass Abstimmungen über die konfessionelle Ausrichtung – wie im Fall St. Martin – transparent, rechtssicher und unter fairer Beteiligung aller Erziehungsberechtigten durchgeführt werden? 3) Welche konkreten Planungen verfolgt die Verwaltung hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung von Bekenntnisgrundschulen im Vergleich zu Gemeinschaftsgrund- schulen in Düsseldorf? Begründung: Die Beibehaltung der konfessionellen Ausrichtung der Grundschule St. Martin wirkt wie ein Relikt aus einer Zeit, in der gesellschaftliche Vielfalt und weltanschauliche Neutralität noch keine zentrale Rolle spielten. In einer modernen, pluralen Stadt wie Düsseldorf ist es zunehmend schwer vermittelbar, dass öffentliche Schulen Kinder nach religiösen Kriterien bevorzugen oder ausschließen können. Gerade im Grundschulbereich, wo wohnortnahe Versorgung und soziale Durchmischung entscheidend sind, führen Bekenntnisschulen faktisch zu Zugangshürden und verstärken Ungleichheiten. Eltern ohne entsprechendes Bekenntnis geraten dadurch in die Situation, längere Schulwege oder eingeschränkte Wahlmöglichkeiten in Kauf nehmen zu müssen. Seite 2 Die Entscheidung im Fall St. Martin unterstreicht zudem, dass bestehende Verfahren zur Änderung der Schulform hohe Hürden setzen und damit bestehende Strukturen zementieren, selbst wenn sich die gesellschaftliche Realität längst gewandelt hat. Aus Sicht der Ratsgruppe besteht daher dringender politischer Handlungsbedarf, die Rolle von Bekenntnisschulen grundsätzlich zu hinterfragen und stärker an den Prinzipien von Gleichbehandlung, staatlicher Neutralität und inklusiver Bildung auszurichten. Mit freundlichen Grüßen Niclas Ehrenberg f.d.R. Christopher Schrage

KI-gestützt aufbereitet am 19. Juni 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen SCHUA/052/2026