Anfrage Freie Wähler Tierschutz PARTEI Aktenzeichen SCHUA/052/2026

Anfrage der Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI: Zukunft und Auswirkungen konfessioneller Grundschulen - Fall St. Martin

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 17. Juni 2026veröffentlicht

Worum es geht

Die folgenden Fragen stammen aus der Anfrage, nicht aus einer Feststellung der Verwaltung. Zugeordnete und geprüfte Antworttexte stehen gesondert auf dieser Seite.

Die Fragen der Anfrage

  1. Wie stellt die Verwaltung sicher, dass Kinder unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit gleichberechtigten Zugang zu Schulplätzen erhalten, insbesondere an konfessionell gebundenen Grundschulen?
  2. Wie wird gewährleistet, dass Abstimmungen über die konfessionelle Ausrichtung – wie im Fall St. Martin – transparent, rechtssicher und unter fairer Beteiligung aller Erziehungsberechtigten durchgeführt werden?
  3. Welche konkreten Planungen verfolgt die Verwaltung hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung von Bekenntnisgrundschulen im Vergleich zu Gemeinschaftsgrund- schulen in Düsseldorf?
Weitere Einordnung im Original: Aus „Begründung“

Die Beibehaltung der konfessionellen Ausrichtung der Grundschule St. Martin wirkt wie ein Relikt aus einer Zeit, in der gesellschaftliche Vielfalt und weltanschauliche Neutralität noch keine zentrale Rolle spielten. In einer modernen, pluralen Stadt wie Düsseldorf ist es zunehmend schwer vermittelbar, dass öffentliche Schulen Kinder nach religiösen Kriterien bevorzugen oder ausschließen können.

Ausgewählte Originalpassagen, keine neue KI-Zusammenfassung. Stand der Vorlage: 17. Juni 2026. Vollständiges Original mit weiteren Angaben

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Vorgang · SCHUA/052/2026

Unterlagen und Sitzungsverlauf

Die amtlichen Unterlagen und eindeutig verknüpften Sitzungstermine stehen gemeinsam auf dieser Seite. Ein Sitzungstermin allein belegt noch keinen Beschluss.

Der Verlauf wird automatisch anhand amtlicher Verknüpfungen zusammengestellt.

Die belegten Schritte

So entwickelt sich der Vorgang

  1. Ursprüngliche Vorlage

    Anfrage · Vorlagendatum im Ratsinformationssystem

  2. Sitzung · TOP 4.3

    Schulausschuss. Amtlicher Vermerk: „zurückgezogen“.

Gezeigt werden amtlich verknüpfte Unterlagen und Termine. Dateidatum und Sitzungsdatum können voneinander abweichen. Eine Kenntnisnahme oder beantwortete Anfrage ist noch kein Umsetzungsbeschluss.

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Title: Anfrage URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00590333.pdf Published Time: 2026-06-17T15:45:00.000Z Number of Pages: 2 Markdown Content: SCHUA/052/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 17.06.2026 An Ratsherrn Stefan Wiedon Vorsitzender des Schulausschusses # Betrifft: Anfrage der Ratsgruppe Freie Wähler Tierschutz PARTEI: Zukunft und Auswirkungen konfessioneller Grundschulen - Fall St. Martin Sehr geehrter Herr Wiedon, wir bitten Sie die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Schulausschusses am 23. Juni dieses Jahres zu setzen und von der Verwaltung beantworten zu lassen. Fragen: 1) Wie stellt die Verwaltung sicher, dass Kinder unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit gleichberechtigten Zugang zu Schulplätzen erhalten, insbesondere an konfessionell gebundenen Grundschulen? 2) Wie wird gewährleistet, dass Abstimmungen über die konfessionelle Ausrichtung – wie im Fall St. Martin – transparent, rechtssicher und unter fairer Beteiligung aller Erziehungsberechtigten durchgeführt werden? 3) Welche konkreten Planungen verfolgt die Verwaltung hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung von Bekenntnisgrundschulen im Vergleich zu Gemeinschaftsgrund- schulen in Düsseldorf? Begründung: Die Beibehaltung der konfessionellen Ausrichtung der Grundschule St. Martin wirkt wie ein Relikt aus einer Zeit, in der gesellschaftliche Vielfalt und weltanschauliche Neutralität noch keine zentrale Rolle spielten. In einer modernen, pluralen Stadt wie Düsseldorf ist es zunehmend schwer vermittelbar, dass öffentliche Schulen Kinder nach religiösen Kriterien bevorzugen oder ausschließen können. Gerade im Grundschulbereich, wo wohnortnahe Versorgung und soziale Durchmischung entscheidend sind, führen Bekenntnisschulen faktisch zu Zugangshürden und verstärken Ungleichheiten. Eltern ohne entsprechendes Bekenntnis geraten dadurch in die Situation, längere Schulwege oder eingeschränkte Wahlmöglichkeiten in Kauf nehmen zu müssen. Seite 2 Die Entscheidung im Fall St. Martin unterstreicht zudem, dass bestehende Verfahren zur Änderung der Schulform hohe Hürden setzen und damit bestehende Strukturen zementieren, selbst wenn sich die gesellschaftliche Realität längst gewandelt hat. Aus Sicht der Ratsgruppe besteht daher dringender politischer Handlungsbedarf, die Rolle von Bekenntnisschulen grundsätzlich zu hinterfragen und stärker an den Prinzipien von Gleichbehandlung, staatlicher Neutralität und inklusiver Bildung auszurichten. Mit freundlichen Grüßen Niclas Ehrenberg f.d.R. Christopher Schrage

Ohne neue KI-Zusammenfassung. Der Inhaltseinstieg zeigt ausgewählte Passagen des geprüften Originaldokuments. Sitzungsverlauf und Antworten werden unabhängig davon geprüft.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen SCHUA/052/2026