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Title: Anfrage
URL Source: http://ris-oparl.itk-rheinland.de/Oparl/bodies/0015/downloadfiles/00585620.pdf
Published Time: 2026-05-04T11:27:00.000Z
Number of Pages: 2
Markdown Content:
1 vgl. https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/deutsches-schulbarometer-schuelerbefragung-2026-
> die-wichtigsten-ergebnisse/
SCHUA/036/2026
X öffentlich nicht öffentlich
Düsseldorf, 30.04.2026
An den Vorsitzenden des
Schulausschusses
Stefan Wiedon
Anfrage der Ratsfraktion Die Linke. Düsseldorf zur Sitzung des
Schulausschusses am 12.05.2026
# Betrifft:
Anfrage der Ratsfraktion Die Linke: Sachstand Erweiterung und Entwicklung von
schulischen Programmen im Bereich „Mental Health„
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
zur Sitzung des Schulausschusses am 12. Mai 2026 stellt Die Linke Ratsfraktion
Düsseldorf folgende Anfrage:
Die mentale Gesundheit von Schüler:innen ist Gegenstand zahlreicher Studien in
Forschung und Wissenschaft. Neben der COPSY- Studie (Corona und PSYche) des
Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf, verdeutlicht das Deutsche Schülerportal der
Robert Bosch Stiftung mit dem „Schüler:innen Barometer2025/26“, mit welchen
Herausforderungen und Problemen Schüler:innen konfrontiert sind. So nimmt der Anteil
der Heranwachsenden mit psychischen Auffälligkeiten wie Ängste und Depressionen zu,
jeder vierte ist mittlerweile davon betroffen. Die Schule trägt sowohl zum
Belastungserleben als auch zum Wohlbefinden junger Menschen bei. 1
Die Linke Ratsfraktion fragte am 18. März 2025 in der Sitzung des Schulausschusses
nach, wie die Verwaltung hier den Bedarf an den weiterführenden Schulen einschätzt
und ob eine Erweiterung bereits bestehender Angebote geplant sei. Die Verwaltung
antwortete darauf wie folgt: „Sowohl die in der Anfrage genannte COPSY-Studie des
Universitätsklinikums Hamburg- Eppendorf als auch weitere nationale und internationale
Studien zeigen eine erhöhte psychische Belastung in der Altersgruppe der Kinder und
Jugendlichen. Die Verwaltung rechnet daher mit einem weiterhin steigenden Bedarf an
Unterstützungsangeboten für junge Menschen auch in Düsseldorf. Um dem gerecht zu
werden, sind sowohl die Erweiterung bestehender Programme als auch die Entwicklung
neuer Formate und Kooperationen mit relevanten Akteuren erforderlich. Dazu zählt
insbesondere eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen schulischen Fachkräften, der
Schulpsychologie, der Jugendhilfe, dem Gesundheitswesen sowie weiteren Beratungs-
und Präventionsdiensten“ (SCHUA/017/2025). Seite 2
Jede Investition in die mentale Gesundheit stärkt die Resilienz von jungen Menschen.
Die Förderung des sozialen und emotionalen Wohlbefindens ist ein entscheidender
Faktor für ihre gesamte Entwicklung.
Die Linke. Ratsfraktion Düsseldorf fragt an:
1. Welche in Düsseldorf bereits bestehenden Programme/Formate wurden
bisher erweitert? (Bitte aufzählen nach jeweiligem Programm/Format und
Erweiterung.)
2. Welche neuen Programme/Formate wurden bisher unter städtischer
Beteiligung entwickelt? (Bitte aufzählen nach Programm/Format.)
3. Ist geplant, die von städtischer Seite aus angekündigten
Angebotserweiterungen im Bereich der mentalen Gesundheit ab nächstem
Schuljahr umzusetzen? (Bitte um Auflistung möglicher Planungen und
zeitlicher Abfolge.)
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Poczatek Tanja Bernhard Christian Stoltz