Antrag FDP Aktenzeichen AGS/067/2026

FDP plant runden Tisch für ambulante ärztliche Versorgung in Düsseldorf

Amtlicher Titel: Runder Tisch zur ambulanten ärztlichen Versorgung in Düsseldorf

Termine abgeschlossen Die eingetragenen Termine sind vergangen; ein eindeutiges abschließendes Ergebnis ist nicht veröffentlicht.
1Dokument 14. August 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die FDP hat einen Antrag gestellt, einen Runden Tisch zur Verbesserung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Düsseldorf einzurichten. Ziel ist, Ärzte, Gesundheitsbehörden und Patient*innen zusammenzubringen, um die Versorgung besser zu koordinieren. Der Antrag wird am 8. September 2026 im Ausschuss für Gesundheit und Soziales beraten. Eine Entscheidung steht noch aus.

Warum wichtig

Ein funktionierender Runder Tisch könnte Wartezeiten verkürzen, den Zugang zu Fachärzten erleichtern und die Abstimmung zwischen Ärzt*innen und Behörden verbessern.

Die Details

  • Antragsteller: FDP
  • Ziel: Einrichtung eines Runden Tisches für die ambulante ärztliche Versorgung
  • Geplantes Verfahren: Diskussion im Ausschuss für Gesundheit und Soziales am 8. Sept. 2026
  • Erwarteter Nutzen: Bessere Koordination zwischen Ärzt*innen, Behörden und Patient*innen

Einordnung

Der Vorschlag ist ein vorbereitender Schritt, der noch nicht verbindlich ist, aber die zukünftige Organisation der ambulanten Versorgung in der gesamten Stadt beeinflussen könnte.

Hintergrund

Ein Runder Tisch ist ein informelles Gremium, in dem verschiedene Akteure zusammenkommen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und Entscheidungen vorzubereiten.

Nächste Schritte

Ausschuss für Gesundheit und Soziales berät den Antrag am 8. Sept. 2026.

Themen

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Beschluss & Empfehlung

  • Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales beauftragt die Verwaltung, kurzfristig einen
  • Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales sowie die Gesundheitskonferenz sind
  • fortlaufend über die Arbeitsergebnisse zu informieren.
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Dokumenttexte

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AGS/067/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 14.08.2026 Ratsfraktion - FDP An Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales Antrag der FDP-Ratsfraktion zur Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 08.09.2026 Betrifft: Runder Tisch zur ambulanten ärztlichen Versorgung in Düsseldorf Sehr geehrte Frau Frey, im Namen der FDP-Ratsfraktion bitten wir Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 08.09.2026 zu setzen: Antrag Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales beauftragt die Verwaltung, kurzfristig einen Runden Tisch zur ambulanten Ärztlichen Versorgung in Düsseldorf einzurichten. Eingeladen werden sollen hierzu die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, die Ärztekammer Nordrhein, Vertreterinnen und Vertreter der niedergelassenen Ärzteschaft, der örtlichen Krankenhäuser und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) sowie weitere relevante Akteure des Düsseldorfer Gesundheitswesens. Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales sowie die Gesundheitskonferenz sind fortlaufend über die Arbeitsergebnisse zu informieren. Begründung Die Auswirkungen praxisspezifischer Schließungen zeigen sich dramatisch. Wie zuletzt Medienberichten zu entnehmen war, steht nach der abrupten Aufgabe einer gynäkologischen Praxis im Medical Center an der Luise-Rainer-Straße eine schlagartige Hürde für eine medizinische Versorgung von rund 2.000 Patientinnen im Raum. Ein solcher Wegfall lässt sich nicht mal eben durch umliegende Praxen auffangen. Gerade in der Frauenheilkunde geht es jedoch um sensible Versorgungsbereiche. Bleibt die Praxissuche ohne Erfolg, droht der Ausfall essenzieller Vorsorge- und Früherkennungstermine. Papier ist hierbei oft geduldig - eine nach reinen Kennzahlen nominell abgedeckte Versorgungsquote garantiert keineswegs, dass Betroffene vor Ort auch tatsächlich zeitnah als Neupatientinnen angenommen werden. Vor diesem Hintergrund muss der vorgeschlagene Runde Tisch als Frühwarnsystem dienen. Ziel ist es, Nachfolgeprobleme und drohende Engpässe rechtzeitig aufzuspüren, den realen Patientenzugang kritisch zu bewerten und die Vernetzung der Akteure zu stärken. Für die FDP-Ratsfraktion bleibt die ärztliche Selbstverwaltung dabei ein zentrales Prinzip. Es geht explizit nicht darum, kommunale Zuständigkeiten auszuweiten, sondern um einen praxisnahen Austausch auf Augenhöhe. Wir müssen Versorgungslücken im Stadtgebiet antizipieren, bevor sie bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Dr. Christine Rachner Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 4. September 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AGS/067/2026