Antrag SPD/Volt Aktenzeichen AWM/043/2026

SPD/Volt fordert Aufnahme von Wohnraum für Azubis und Studierende im Wohnungsmarktbericht

Amtlicher Titel: Antrag der SPD/Volt-Ratsfraktion: Fachkräfte fördern bedeutet ihre Sorgen wahrzunehmen - Wohnen für Auszubildende und Studierende in den Düsseldorfer Wohnungsmarktbericht aufnehmen

Beratung geplant Nächster Termin am 12.10.2026 bei Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung.
12. Oktober 2026nächster Termin 1Dokument 29. September 2026veröffentlicht

Das Wichtigste

Die SPD/Volt‑Ratsfraktion beantragt, im Düsseldorfer Wohnungsmarktbericht Daten zu Wohnraum für Auszubildende und Studierende zu erfassen. Damit sollen die Sorgen von Fachkräften sichtbar gemacht und gezielt gefördert werden. Der Antrag liegt nun im Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung zur Beratung. Ein Beschluss steht noch aus.

Warum wichtig

Eine bessere Datenlage kann zu mehr bezahlbarem Wohnraum für Azubis und Studierende führen und deren finanzielle Belastung reduzieren.

Die Details

  • Thema: Aufnahme von Wohnungsdaten für Auszubildende und Studierende
  • Ziel: Fachkräfteförderung durch Berücksichtigung ihrer Wohnsituation
  • Vorschlag: Stadt soll im Wohnungsmarktbericht entsprechende Daten erheben und auswerten

Einordnung

Der Vorschlag könnte die wohnungspolitische Planung der Stadt beeinflussen, indem er gezielt Wohnraum für junge Fachkräfte berücksichtigt. Er betrifft Auszubildende, Studierende, Arbeitgeber und die allgemeine Wohnungsmarktentwicklung.

Hintergrund

Der Wohnungsmarktbericht liefert statistische Informationen zu Angebot, Nachfrage und Preisentwicklung und dient als Grundlage für wohnungspolitische Entscheidungen der Stadt.

Themen

Beschluss & Empfehlung

  • Der Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung beauftragt die Verwaltung,
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Dokumenttexte

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AWM/043/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 29.09.2026 Ratsfraktion - SPD/Volt An Ratsherrn Dr. Frank Schulz Vorsitzender des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung der Landeshauptstadt Düsseldorf Antrag der SPD/Volt-Ratsfraktion zur Sitzung des Ausschusses für Wohnungswesen und Modernisierung am 12.10.2026 Betrifft: Antrag der SPD/Volt-Ratsfraktion: Fachkräfte fördern bedeutet ihre Sorgen wahrzunehmen - Wohnen für Auszubildende und Studierende in den Düsseldorfer Wohnungsmarktbericht aufnehmen Antrag: Der Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung beauftragt die Verwaltung, den regelmäßig erscheinenden Wohnungsmarktbericht um ein Unterkapitel zum studentischen und Auszubildenden-Wohnen zu erweitern. In diesem Unterkapitel sollen Wohnheimplätze, weitere Wohnangebote für Studierende und Auszubildende sowie der WG-Markt thematisiert werden. Dabei sollen mindestens die Daten zur Verfügbarkeit, Ausstattung und zu den durchschnittlichen Mietpreisen ausgewertet werden. Begründung: Neben ihrer Rolle als Universitäts- und Hochschulstandort bietet Düsseldorf Tausende Ausbildungsplätze, die junge Menschen in die Landeshauptstadt locken. Dieses vielseitige Angebot ist eine mögliche Grundlage, um frisch ausgebildete Personen langfristig an Düsseldorf zu binden und somit dem bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Damit diese Zielgruppe an ihren Ausbildungs- oder Studienort gebunden werden kann, muss zunächst die Hürde des Ankommens genommen werden. Wie in einer Anfrage der SPD/Volt-Ratsfraktion (AWM/037/2026) ausgeführt, finden Studierende und Auszubildende selbst auf dem WG-Markt kaum preiswerte Alternativen zum Mietwohnungsmarkt: Beobachtungen des WG-Marktes zeigen aktuell weitaus höhere Preissteigerungen als auf dem regulären Mietwohnungsmarkt. Ein möglicher Faktor, der zu dieser Entwicklung beiträgt, ist die wachsende Einflussnahme von Unternehmen auf dem sonst solidarisch geprägten WG-Markt. Diese vermarkten bewusst Einzelzimmer, um höhere Renditen zu erzielen. Laut der Antwort der Verwaltung auf die Anfrage fallen die Kontrolle und der Vollzug solcher mutmaßlichen Verstöße gegen die Mietpreisbremse in den Aufgabenbereich der Wohnungsaufsicht, die Verdachtsfälle sorgsam prüft. Aufgrund der festgestellten Preissteigerungen reicht eine Behandlung von Einzelfällen jedoch nicht mehr aus. Sie sollte zwingend durch die Beobachtung des Gesamtmarktes für Einzelzimmer in Wohngemeinschaften ergänzt werden, um möglichen Fehlentwicklungen auf gesamtstädtischer Ebene entgegenwirken zu können. Eine solche Beobachtung wurde bereits in den Städten Dortmund und Bochum umgesetzt. Im Kapitel „Studentisches Wohnen" des Dortmunder Wohnungsmarktberichtes werden beispielsweise Daten des ansässigen Studierendenwerks mit Daten der Empirica- Preisdatenbank kontextualisiert. Auf derselben Datengrundlage basiert auch das Unterkapitel „Wohngemeinschaften" des Bochumer Wohnungsmarktbarometers. Mit freundlichen Grüßen Dr. Sabrina Proschmann Seite 2

KI-gestützt aufbereitet am 2. Oktober 2026. Die Zusammenfassung kann Fehler enthalten. Maßgeblich bleiben die Originaldokumente und veröffentlichten Beratungsergebnisse.

Quelle: Ratsinformationssystem Düsseldorf · Aktenzeichen AWM/043/2026